DD239394A1 - Einrichtung zur betriebsdatenerfassung an fuell- und verschliessmaschinen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Betriebsdatenerfassung an Fuell- und Verschliessmaschinen. Derartige Einrichtungen sind sowohl fuer schaeumende als auch fuer nichtschaeumende Getraenke einsetzbar und finden insbesondere bei modernen und schnellaufenden Fuell- und Verschliessmaschinen Anwendung. Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zur Betriebsdatenerfassung zu entwickeln, bei der der Einsatz weniger aufwendiger Mess- und Kontrolleinrichtungen moeglich wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Betriebsdatenerfassung zu entwickeln, die es gestattet, die Mess- und Kontrolleinrichtungen in beliebiger Entfernung von den Fuell- und Verschliessorganen aufstellen zu koennen, insbesondere dort, wo sich der Schaum aufgeloest hat und der Fluessigkeitsspiegel ruhig ist. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass ein Nullmarkierungssensor an beliebiger Stelle auf dem Rotor fest angeordnet ist und ein Flaschenanwesenheits- und Maschinentaktsensor an der Uebergabestelle vom Uebergabestern zum linearen Foerderer angeordnet ist, wobei der Einrichtung mehrere Auswerteeinrichtungen zugeordnet sind, die aus einem Ueberwachungsregister und einer Simulationseinrichtung fuer den Flaschentransport an den linearen Foerderer bestehen. Figur
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Betriebsdatenerfassung an Füll- und Verschließmaschinen. Derartige Einrichtungen sind sowohl für schäumende als auch für nichtschäumende Getränke einsetzbar und finden insbesondere bei modernen und schnellaufenden Füll- und Verschließmaschinen Anwendung.
Aus der DE-OS 3034654 ist eine Lösung bekannt, bei der eine die Winkelposition der Füllmaschine erfassende Überwachungseinrichtung und eine Füllhöhenkontrollvorrichtung mit einer Auswerteeinrichtung verbunden sind. Die Füllhöhenkontrolleinrichtung erkennt das unterfüllte Gefäß und ermittelt durch den Vergleich mit der momentanen Winkelposition des Füllventiles das Kennzeichen des dem unterfüllten Gefäß zugeordneten Füllventiles.
Das wird dadurch erreicht, daß die Anzahl der Gefäßaufnahmeplätze zwischen der Überwachungseinrichtung und der Transferstelle vom Rotor zu den Taschenförderern so groß wie die Anzahl der Gefäßaufnahmeplätze zwischen der Transferstelle und der Füllhöhenkontrolleinrichtung ist.
Nachteilig hierbei ist, daß an die Meßeinrichtungen, insbesondere an die Füllhöhenkontrolleinrichtung, sehr hohe Anforderungen gestellt werden müssen. Diese Kontrolleinrichtungen sollen sehr robust sein und müssen auch dann genaue Werte liefern, wenn sich Schaum im Meßbereich befindet und der Flüssigkeitsspiegel sich noch in Bewegung befindet. Ursache dafür ist, daß die Meß- und Kontrolleinrichtungen nahe am Ort der Füllung angeordnet sein müssen.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zur Betriebsdatenerfassung zu entwickeln, bei der der Einsatz weniger aufwendiger Meß- und Kontrolleinrichtungen möglich wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Betriebsdatenerfassung zu entwickeln, die es gestattet, die Meß- und Kontrolleinrichtungen in beliebiger Entfernung von den Füll- und Verschließorganen aufstellen zu können, insbesondere dort, wo sich der Schaum aufgelöst hat und der Flüssigkeitsspiegel ruhig ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Nullmarkierungssensor an beliebiger Stelle auf dem Rotor fest angeordnet ist und ein Flaschenanwesenheits- und Maschinentaktsensor an der Übergabestelle vom Übergabestern zum linearen Förderer angeordnet ist, wobei der Einrichtung mehrere Auswerteeinrichtungen zugeordnet sind, die aus einem Überwachungsregister und einer Simulationseinrichtung für den Flaschentransport auf dem linearen Förderer bestehen. Weiterhin wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Flaschenanwesenheitssensor mit dem Maschinentaktsensor als Baueinheit ausgebildet ist, das Überwachungsregister aus einem Fehlerkennzeichenspeicher — alt für die unmittelbar zuvor erfolgte Rotation des Rotors und einem Fehlerkennzeichenspeicher—neu für die in der aktuellen Rotation auftretenden Fehler besteht, wobei zwischen Fehlerkennzeichenspeicher—alt und Fehlerkennzeichenspeicher—neu ein Komperator angeordnet ist, daß die Simulationseinrichtung aus einem Nummernzähler, einem Schieberegister und einem Verteiler der Zählerimpulse in Fehlerzähler und Gutflaschenzähler besteht. Diese Lösung hat den Vorteil, daß an die Füllhöhenkontrolleinrichtungen bzw. an
alle verwendeten Meß- und Kontrolleinrichtungen keine hohen Anforderungen gestellt werden. Die Meß- und Kontrolleinrichtungen müssen nicht unmittelbar am Füller bzw. am Verschließer angeordnet sein.
Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben werden. Die dazugehörige Zeichnung zeigt schematisch den Aufbau der erfindungsgemäßen Einrichtung. Wie aus der Figur ersichtlich, besteht die Füll- und Verschließmaschine 1 aus einem Eingabestern 2, einem Füller-Rotor 3, einem Übergabestern 4, einem Verschließer-Rotor 5, einem Ausgabestern 6 und einem aus der Füll- und Verschließmaschine 1 herausführenden linearen Förderer 7. Am Füller-Rotor 3 ist ein Füller-Nullmarkierungssensor 8 fest am hier nicht näher dargestellten Gestell des Füller-Rotors 3 angeordnet. Der Füller-Nullmarkierungssensor 8 ist ebenso wie der fest am Gestell des Verschließer-Rotors 5 angeordnete Verschließer-Nullmarkierungssensor 9 mit der Auswerteeinrichtung 10 gekoppelt. Am Ausgabestern 6 ist an der Übergabestelle zwischen Ausgabestern 6 und linearem Förderer 7 ein Flaschenanwesenheitssensor 11 und Maschinentaktsensor 12 angebracht. Flaschenanwesenheitssensor 11 und Maschinentaktsensor 12 sind als Baueinheit ausgebildet und mit der Auswerteeinrichtung 10 verbunden. In dem linearen Förderer 7 ist eine Meß-und Kontrolleinrichtung 13 eingebunden, die insbesondere als Füllstandsmessung, als Etikettenkontrolleinrichtung oder als Verschlußkontrolle ausgebildet sein kann. (Im Ausführungsbeispiel wird eine Lösung mit Füllstands- und Verschlußkontrolle beschrieben.)
Der Einbau kann an beliebiger Stelle am linearen Förderer 7 erfolgen. Die Auswerteeinrichtung 10 besteht aus je einem Überwachungsregister 14 zur Feststellung der zyklischen Fehler und einer Simulationseinrichtung 15 pro Füller bzw. Verschließer. Zu den Überwachungsregistem 14 gehören ein Fehlerkennzeichenspeicher — alt 16, ein Komperator 17 und ein Fehlerkennzeichenspeicher— neu 18. Die Simulationseinrichtungen 15 bestehen aus einem Nummemzähler 19, einem Schieberegister 20, einem Verteiler 21, Fehlerzähler 22 und einem Gutflaschenzähler 23. Der Auswerteeinrichtung 10 sind ein Sichtgerät 24 und ein Drucker 25 zugeordnet.
Nach Einschalten der Füll- und Verschließmaschine 1 bleibt die Einrichtung so lange außer Betrieb, bis der Umdrehungsimpuls des Füller-Rotors 3 bzw. des Verschließer-Rotors 5 von den Nullmarkierungssensoren 8; 9 an die Auswerteeinrichtung 10 übermittelt wird. Die Nullmarkierungssensoren 8; 9 reagieren auf jede geeignete Kennzeichnung, wie optische Signale oder induktiver gewonnener Impulse. Der Umdrehungsimpuls wird dann übermittelt, wenn der Übergang vom Füllventil bzw. Verschließorgan mit der höchsten Nummer auf das Füllventil bzw. Verschließorgan mit der Nummer 1 erfolgt. Dadurch werden die Nummemzähler 19 mit dem Anfangswert geladen. Der Anfangswert ergibt sich aus der höchsten Füllventil- bzw. Verschließorgannummer minus Anzahl der Flaschenaufnahmeplätze zwischen Nullmarkierungssensoren 8; 9 und Flaschenanwesenheitssensor 11 und Maschinentaktsensor 12 (modulo maximaler Füllventil- bzw. Verschließorgannummer). Zur Vereinfachung der Anfangswertbildung können die Nullmarkierungssensoren 8; 9 so angeordnet werden, daß sich die der höchsten Füllventilnummer bzw. die der höchsten Verschließorgannummer entsprechende Anzahl von Flaschenaufnahmeplätzen zwischen den Nullmarkierungssensoren 8; 9 und dem Flaschenanwesenheitssensor 11 und Maschinentaktsensor 12 befindet. Die Zählung in den Nummernzählern 19 beginnt dann stets mit „eins". Bei jedem Taktimpuls werden die Nummemzähler 19 modulo zur höchsten Füllventilnummer bzw. zur höchsten Verschließorgannummer hochgezählt. Die Zählerinhalte stellen die Nummern der Füllventile bzw. Verschließorgane dar, von denen die vorliegende Flasche gefüllt bzw. geschlossen wurde. Die Zählerinhalte werden bei Vorliegen des Maschinentaktimpulses und des Flaschenanwesenheitsimpulses synchron in die Schieberegister 20 eingeschoben. Die Schieberegister 20 sind so dimensioniert, daß sie so viele Registerzellen umfassen, wie sich Flaschen maximal auf dem linearen Förderer7 zwischen Ausgabestern 6 und Meß- und Kontrolleinrichtung 13 befinden können. Liegt trotz Maschinentaktimpulse kein Flaschenanwesenheitsimpuls an, so enthält dieses Flaschenfach im Ausgabestern 6 keine Flasche. Es wird dann kein Schiebeimpuls für die Schieberegister 20 gebildet, denn es wird auch keine Flasche auf den linearen Förderer 7 geschoben. Durch die Meß-und Kontrolleinrichtung 13 wird nach Prüfung einer Flasche je nach Prüfergebnis ein Gutflaschenimpuls, ein Füllfehlerimpuls oder ein Verschließfehlerimpuls übermittelt. Dadurch wird ein entsprechender Schiebeimpuls für die Schieberegister 20 gebildet. Dabei wird aus den Schieberegistern 20 bei Anliegen des Füllfehlerimpulses oder des Verschließfehlerimpulses die letzte Eintragung, das heißt die am weitesten geschobene Eintragung, synchron entnommen. Je nach Art des Fehlersignales wird die Eintragung in die entsprechenden Fehlerzähler 22 und kummulativ gesamt und kummulativ pro Füllventil- bzw. Verschließorgannummer inkrementiert. Der Gutflaschenimpuls bewirkt ebenfalls die Entnahme von Füllventil- bzw. Verschließorgannummern. Weiterhin löscht der Gutflaschenimpuls die zwischengespeicherte Eintragung in den Verteilern 21 und sendet einen Zählerimpuls an den Gutflaschenzähler 23. Die Übernahme der Füllventil- bzw. Verschließorgannummern in die Überwachungsregister 14 löst einen Zählerimpuls für die Fehlerkennzeichenspeicher 16; 18 aus. Im Überwachungsregister 14 werden die Eintragungen der Fehler verursachenden Verschließorgannummern bzw. Füllventilnummern durch den Komperator 17 bei jedem Umdrehungsimpuls des Nullmarkierungssensors 9 bzw. 9 auf weitere Relevanz geprüft.
Nach einerfrei wählbaren Anzahl von zyklisch auftretenden Füll- bzw. Verschließfehlern werden optische und akustische Signale durch die Auswerteeinrichtung 10 gegeben. Die Fehlerzähler 22 (kummulativ gesamt und kummulativ pro Füllventil- bzw. Verschließorgannummer) sowie der Gutflaschenzähler 23 sind Speicherfür die Anzahl der Gesamt- und der vom Füllventil bzw. Verschließorgan verursachten Füll- bzw. Verschließfehler
Die so entstehende Statistik wird laufend angezeigt bzw. auf Anforderung ausgedruckt.
Claims (4)
- Erfindungsanspruch:1. Einrichtung zur Betriebsdatenerfassung an Füll- und Verschleißmaschinen, bestehend aus einem Füllertaktgeber-Sensor und einer oder mehrerer Meß- und/oder Kontrolleinrichtung(en) am linearen Teil des Flaschenförderers, gekennzeichnet dadurch, daß. ein Nullmarkierungssensor (8; 9).. an beliebiger Stelle auf dem Rotor (3; 5)... fest angeordnet ist und. ein Flaschenanwesenheitssensor (11) und Maschinentaktsensor (12).. an der Übergabestelle vom Ausgabestern (6) zum linearen Förderer (7) angeordnet ist, wobei der Einrichtung mehrere . Auswerteeinrichtungen (10) zugeordnet sind, die aus einem. Überwachungsregister (14) und einer. Simulationseinrichtung (15) für den Flaschentransport auf dem linearen Förderer (7) bestehen.
- 2. Einrichtung zur Betriebsdatenerfassung an Füll-und Verschließmaschinen nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß der Flaschenanwesenheitssensor (11) mit dem Maschinentaktsensor (12) als Baueinheit ausgebildet ist.
- 3. Einrichtung zur Betriebsdatenerfassung an Füll-und Verschließmaschinen nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß das Überwachungsregister (14) aus einem Fehlerkennzeichenspeicher — alt (16) des Rotors (3; 6) und einem Fehlerkennzeichenspeicher— neu (18) besteht, wobei zwischen Fehlerkennzeichenspeicher — alt (16) und Fehlerkennzeichenspeicher— neu (18) ein Komperator (17) angeordnet ist.
- 4. Einrichtung zur Betriebsdatenerfassung an Füll-und Verschließmaschinen nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß die Simulationseinrichtung (15) aus einem Nummernzähler (19), einem Schieberegister (20), einem Verteiler (21), mehreren Fehlerzählern (22) und einem Gutlaschenzähler (23) besteht.
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