DD240766A1 - Einrichtung zum abdichten eines drehfluegelmotors - Google Patents

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DD240766A1
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DD
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sealing
sealing ring
pressure
rotary vane
motor
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DD28041485A
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Johannes Naumann
Andrea Missbach
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Polygraph Leipzig
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C15/00Component parts, details or accessories of machines, pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C2/00 - F04C14/00
    • F04C15/0003Sealing arrangements in rotary-piston machines or pumps
    • F04C15/0034Sealing arrangements in rotary-piston machines or pumps for other than the working fluid, i.e. the sealing arrangements are not between working chambers of the machine
    • F04C15/0038Shaft sealings specially adapted for rotary-piston machines or pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Abdichten der Dichtflaechen zwischen einer Motorwelle und einem Motordeckel eines druckmittelbetriebenen Drehfluegelmotors. Die Erfindung hat das Ziel, eine einfache und sichere Abdichtung an Drehfluegelmotoren zu erreichen, die das Eindringen von Druckmittel und von Schmutzteilchen in den Dichtspalt vermeidet. Die Aufgabe, eine Abdichtung an Drehfluegelmotoren zu schaffen, die das Auftreten von Stroemungserosion, Kavitation und einen erhoehten Verschleiss durch Verschmutzung im Bereich der Dichtflaechen verhindert, wird dadurch geloest, dass der mittels eines viskoelastischen Elementes an die axiale Dichtflaeche anpressbare, aussen konisch gestaltete Dichtring mit einem kleineren minimalen Aussendurchmesser und einem groesseren maximalen Aussendurchmesser als der aeussere Durchmesser einer im Motordeckel angeordneten Dichtnut versehen ist.

Description

Figur 1 zeigt einen Querschnitt A-A durch einen Drehflügelmotor mit einer Motorwelle 1, auf der durch Druckkammern 2 getrennte Drehflügel 3 angeordnet sind. Die Druckkammern 2 sind durch bekannte Lippendichtungen 4 gegeneinander an den Enden der Drehflügel 3 zur Motorwelle 1 und zu einem die Drehflügel 3 und die Druckkammern 2 umschließenden Gehäusering 5 abgedichtet.
In Figur 2 ist ein Längsschnitt eines Drehflügelmotors dargestellt. Die Schnittdarstellung zeigt die Motorwelle 1 mit einem Wellenbund 6 und dem auf der Motorwelle 1 befindlichen Drehflügel 3 sowie einer Druckkammer 2. Auf dem Drehflügel 3 sitzt der Gehäusering 5, mit dem Zuführungskanal 5.1 für das Druckmittel 5.2, der beidseitig von auf der Motorwelle 1 angeordneten Motordeckeln 7 abgedeckt ist. In den Motordeckel 7 ist eine auf der Motorwelle 1 angeordnete Dichtungsbuchse 8 eingepaßt.
Eine Abdichtung des Drehflügelmotors wird über O-Ringdichtungen 9, die im Motordeckel 7 eingefügt sind und am Gehäusering 5 anliegen, vorgenommen. Eine weitere Abdichtung nach außen befindet sich an der Dichtungsbuchse 8. Dazu ist radial im Motordeckel 7 eine als O-Ring 10 ausgebildete Dichtung eingelegt, die an der Außenseite 8.1 der Dichtungsbuchse 8 anliegt. An der Innenseite 8.2 der Dichtungsbuchse 8 liegt ein Lippendichtring 11 an.
Zur axialen Abdichtung der Druckkammern 2 nach innen, ist in der an der axialen Dichtfläche 6.1 des Wellenbundes 6 anliegenden Seite 8.3 der Dichtungsbuchse 8 eine Dichtnut 12 angebracht, in der ein viskoelastisches Element 13 und ein durch das viskoelastische Element 13 an die axiale Dichtfläche 6.1 anpreßbarer, außen konisch ausgebildeter Dichtring 14 angeordnet sind.
Das vorgespannte viskoelastische Element 13 ist so ausgelegt, daß es eine Vorspannung des Dichtringes 14 erzeugt, die stets größer als der an der Stirnfläche 14.1 des Dichtringes 14 anliegende, infolge des Arbeitsdruckes des Druckmittels 5.2 entstehende Druck
Figur 3 zeigt die Anordnung des Dichtringes 14 und des viskoelastischen Elementes 13 in der mit einem äußeren Durchmesser 12.1 und einem inneren Durchmesser 12.2 versehenen Dichtnut 12 zwischen der Dichtungsbuchse 8 und dem Motordeckel 7 als Einzelheit X.
Der Dichtring 14 ist in Figur 4 im ausgebauten Zustand dargestellt. Erweist einen zylindrischen Innendurchmesser 14.2 und einen konischen Außendurchmesser 14.3 mit einem minimalen Außendurchmesser 14.3.1 und einem maximalen Außendurchmesser 14.3.2 auf. Der minimale Außendurchmesser 14.3.1 ist kleiner und der maximale Außendurchmesser 14.3.2 größer als der äußere Durchmesser 12.1 der Dichtnut 12.
Im eingebauten Zustand liegt der Dichtring 14 mit seinem Innendurchmesser 14.2 exakt an dem inneren Durchmesser 12.2 der Dichtnut 12 an.
Der Dichtring 14 weist an seiner Stirnfläche 14.1 eine als Dreiecknut ausgebildete Aussparung 14.4 auf, die die Stirnfläche 14.1 und damit die Dichtfläche unterbricht.
Zur axialen Abdichtung der Druckkammern nach innen wird der Dichtring 14 durch das in der Dichtnut 12 untergebrachte viskoelastische Element 13 gegen die axiale Dichtfläche 6.1 gepreßt.
Das vorgespannte viskoelastische Element 13 erzeugt dabei eine Vorspannung des Dichtringes 14, die stets größer als der an der Stirnfläche 14.1 des Dichtringes 14 anliegende, infolge des Arbeitsdruckes des Druckmittels 5.2 entstehende Druck ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausführung des Dichtringes 14 mit einem konischen Außendurchmesser 14.3 und die durch eine Aussparung unterbrochene Stirnfläche 14.1 wird im Bereich des maximalen Außendurchmessers 14.3.2 an der radialen Dichtfläche 8.1 der Dichtungsbuchse 8 die größte Flächenpressung und damit die größte Dichtwirkung erreicht. Außerdem wird dadurch das ständige Anliegen des Dichtringes 14 an der Dichtfläche 8.1 gewährleistet.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist, daß durch die Vorspannung des viskoelastischen Elementes 13 in Zusammenwirkung mit der Ausführung der Stirnfläche 14.1 des Dichtringes 14 ein ständiges Anliegen an der Dichtfläche 6.1 des Wellenbundes 6 erreicht wird und somit das Eindringen von Druckmitteln und von Schmutzteilchen in den Dichtspalt zwischen
"" Dichtungsbuchse 8, Motordeckel 7 und Wellenbund 6 vermieden. Das Auftreten von Strömungserosion, Kavitation und ein erhöhter Verschleiß durch Verschmutzung im Bereich der Dichtflächen wird dadurch verhindert.

Claims (3)

Erfindungsanspruch:
1. Einrichtung zum Abdichten eines druckmittelbetriebenen Drehflügelmotors, wobei an den axialen Dichtflächen zwischen Motorwelle und Motordeckel ein vorgespannter Dichtring angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß der mittels eines viskoelastischen Elementes (13) an die axiale Dichtfläche (6.1) anpreßbare, außen konisch gestaltete Dichtring (14) mit einem kleineren minimalen Außendurchmesser (14.3.1) und einem größeren maximalen Außendurchmesser (14.3.2) als der äußere Durchmesser (12.1) einer im Motordeckel (7) angeordneten Dichtnut (12) versehen ist.
2. Einrichtung zum Abdichten nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das viskoelastische Element (13) stets eine größere Vorspannung des Dichtringes (14) als der infolge des Arbeitsdruckes des Druckmittels (5.2) in der Druckkammer (2) an der Stirnfläche (14.1) des Dichtringes (14) anliegende Druck erzeugend ausgebildet ist.
3. Einrichtung zum Abdichten nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Dichtring (14) an seiner Stirnfläche (14.1) mit einer Aussparung (14.4) versehen ist.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Abdichten der Dichtflächen zwischen einer Motorwelle und einem Motordeckel eines druckmittelbetriebenen Drehflügelmotors.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Durch die DE-AS 1 303 585 ist eine Druckkammerdichtung für einen hydraulischen Drehstellmotor bekannt, wobei die Druckkammer über dreieckförmige Druckringe, die mittels Federn in Richtung der Dichtflächen vorgespannt sind, abgedichtet wird. Das Dichtprinzip beruht auf teilweisem Abheben des Dichtringes von den Dichtflächen. Daraus ergeben sich folgende Nachteile. Durch die Strömung im Dichtspalt kommt es zu einer Strömungserosion sowie zum Eintreten von Schmutz mit dem Druckmedium in den Dichtspalt, was zu einem erhöhten Verschleiß, zur Spaltbildung, einer Zunahme der Leckage, bei gleichzeitiger Erhöhung der Reibkraft und damit zu einer Verringerung des Wirkungsgrades führt. Ein weiterer Nachteil besteht in der kurzen Führungslänge des Dichtringes, wodurch es zum Klemmen und Verkanten des Druckringes kommen kann.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, eine einfache und sichere Abdichtung an Drehflügelmotoren zu erreichen, die das Eindringen von Druckmitteln und von Schmutzteilchen in den Dichtspalt vermeidet.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abdichtung an Drehflügelmotoren zu schaffen, die das Auftreten von Strömungserosion, Kavitation und einen erhöhten Verschleiß durch Verschmutzung im Bereich der Dichtflächen verhindert.
Wesen der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einer Einrichtung zum Abdichten eines druckmittelbetriebenen Drehflügelmotors, wobei an den axialen Dichtflächen zwischen Motorwelle und Motordeckel ein vorspannbarer Dichtring angeordnet ist, der mittels eines viskoelastischen Elementes an die axiale Dichtfläche anpreßbare, außen konisch gestaltete Dichtring mit einem kleineren minimalen Außendurchmesser und einem größeren maximalen Außendurchmesser als der äußere Durchmesser einer im Motordeckel angeordneten Dichtnut versehen ist.
Das viskoelastische Element erzeugt stets eine größere Vorspannung des Dichtringes als der infolge des Arbeitsdruckes des Druckmittels in der Druckkammer an der Stirnfläche des Dichtringes anliegende Druck. Der Dichtring ist an seiner Stirnfläche mit einer Aussparung versehen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen in
Figur 1: einen Querschnitt A-A eines Drehflügelmotors
Figur 2: einen Längsschnitt B-B eines Drehflügelmotors
Figur 3: eine Einzelheit X des Drehflügelmotors
Figur 4: eine Dichtung im ausgebauten Zustand.
DD28041485A 1985-09-09 1985-09-09 Einrichtung zum abdichten eines drehfluegelmotors DD240766A1 (de)

Priority Applications (3)

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DD28041485A DD240766A1 (de) 1985-09-09 1985-09-09 Einrichtung zum abdichten eines drehfluegelmotors
DE19863626342 DE3626342A1 (de) 1985-09-09 1986-08-04 Einrichtung zum abdichten eines drehfluegelmotors
JP20936686A JPS6258060A (ja) 1985-09-09 1986-09-05 回転翼原動機の密封装置

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DD240766A1 true DD240766A1 (de) 1986-11-12

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JPS6258060A (ja) 1987-03-13
DE3626342A1 (de) 1987-03-19

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