DD241287A1 - Verfahren und einrichtung zum sichern von muttern - Google Patents

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DD241287A1
DD241287A1 DD28114485A DD28114485A DD241287A1 DD 241287 A1 DD241287 A1 DD 241287A1 DD 28114485 A DD28114485 A DD 28114485A DD 28114485 A DD28114485 A DD 28114485A DD 241287 A1 DD241287 A1 DD 241287A1
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DD
German Democratic Republic
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screws
nut
clamping screws
bolt part
adjustment
Prior art date
Application number
DD28114485A
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English (en)
Inventor
Franz Scharnweber
Peter Fahrenschon
Original Assignee
Werkzeugmasch Forschzent
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sichern von Muttern sowie die Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens. Ziel der Erfindung ist, durch Trennen und eindeutiges Zuordnen der erhoehten Forderungen bezueglich Justieren und Fixieren in einzelne Elemente auf einfache Art Form- und Lageabweichungen der funktionsbestimmenden Flaechen der im Kraftfluss liegenden Bauteile ausgleichen zu koennen. Diese Aufgabe wird dadurch geloest, dass Stell- und Klemmschrauben in bestimmter Lage zueinander angeordnet sind, dass der Freiraum zwischen Stellschraube/Bolzenteil und Gewindesektor der Spindel mit haertbarem Plastwerkstoff ausgefuellt wird und nach Aushaerten desselben der Feinjustiervorgang beginnt. Das heisst abwechselnd werden die Stellschrauben hinsichtlich der Feinjustierung und die Mutter auf erforderliche Betriebsvorspannung angezogen bei gleichzeitiger Stirnlaufmessung. Die kraftschluessige Sicherung wird durch an sich bekannte Klemmschrauben, die auf ebenfalls am Ort unter Druck geformte und ausgehaertete Plastdruckkoerper wirken, realisiert. Durch dieses am Ort formen und aushaerten entstehen axialgewindespielversetzte Gewindestopfen hoher Abformguete und Daempfung, die hoeheren Traganteil gegenueber geschnittenen Gewindestuecken besitzen. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Anwendungsgebiet der Erfindung erstreckt sich auf den allgemeinen Maschinenbau und speziell auf den Werkzeugmaschinenbau bei der Herstellung von Spindelbaugruppen und Vorschubantrieben, insbesondere bei höheren Drehzahlen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Kiemmuttern bekannt, die in verschiedenen Ebenen zur Gewindeachse geschlitzt sind und durch Schrauben eine Klemmung, d. h. ein Verspannen gegen das Spindelgewinde (Bolzengewinde) gewährleisten.
In der DE-OS3403151 wird eine Lösung beschrieben, wo zwei getrennte Ringteile mit Verbindungsstellen mit einem axialen Gewindestift gespreizt werden können. Die Verbindungselemente sind so gestaltet, daß sie ein axiales gegenseitiges Verdrehen verhindern, aber ein gegenseitiges axiales Verschieben/Verkippen zulassen.
In der DE-OS 2946249 wird eine Klebesicherung für Schraubverbindungen beschrieben, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Mutter eine radial bzw. tangential zur Gewindeachse vorhandene Bohrung enthält und mit härtbarem Kleber gefüllt wird. Die DE-PS2753611 wendet einen Schraubstopfen an, dessen Bohrungslängsachse etwa den gleichen Winkel wie die Mutterngewindeflanke besitzt und deren dem zu sichernden Gewinde zugewandte Stirnfläche „mit dem Mutterngewinde entsprechenden, mittels einer Gewindeschneideinrichtung hergestellten Gewindeabschnitten versehen ist." Die Fa. U.G.Künzli (Schweiz) bietet sogenannte „Kusorelock Stellmuttern" an, die zwei radiale Gewindestifte mit ebenfalls mitgeschnittenen Stirnflächen zum Klemmen besitzt. Die Nachteile diesertechnischen Lösungen sind, daß die im Kraftfluß liegenden Bauteile „Flanschbuchse — Lager — Spindel — Mutter" auch bei sorgfältiger Bearbeitung Form-und Lageabweichungen ihrer funktionsbestimmenden Flächen haben werden. Dadurch entstehen Stirnlauffehler, die wiederum zu unzulässig hohen Lagerbelastungen und Spindelverzug führen. Damit istu.a. die Lebensdauer derSpindeleinheit eingeschränkt. Bei der ständig geforderten Erhöhung der Zerspanleistungen muß bei höheren Drehzahlen gearbeitet werden. Dadurch werden wiederum verschärfte Forderungen an die Genauigkeit der Teile gestellt. Deshalb ist es notwendig, Stellmöglichkeiten zum Ausgleich verbleibender Abweichungen und Fixiermöglichkeiten zum Erhalten der Lage der Teile zueinander zu schaffen. Die technischen Ursachen dieser Nachteile sind folgende:
— Geschlitzte Muttern werden beim Klemmen in fehlerhaftes Gewinde gezogen und ergaben größere Stirnlaufabweichungen
— Einstopfenklemmung führt zu ähnlichen Fehlern und bewirkt durch immer vorhandenes Gewindespiel Exzentrizität sowie unzulässige Unwuchten bei erhöhten Drehzahlen (DE-PS2753611).
Infolge geringer Traganteile der Haftflächen ist das Klemmreibmoment klein. Es ist keine Ausgleichsmöglichkeit von geometrischen Fehlern vorhanden.
— Zweistopfenklemmung bewirkt ebenfalls Schiefziehen und verringert wirksame Haftfläche nur auf Teile der Stopfenstirnfläche wegen geringem Traganteil (relock).
— Durch Klebsicherung gemäß DE-OS2946249 besteht keine Ausrichtmöglichkeit von Stirnlaufabweichungen, so daß vorhandene Abweichungen lediglich fixiert werden. Durch unsymmetrische Gestaltung führen die Massenunterschiede zu unzulässigen Unwuchten. Eventuelle Schwindungserscheinungen sind nicht beeinflußbar.
— Einsparung des nicht näher beschriebenen Paßbundes gemäß DE-PS2753611. Das Schiefziehen durch einen Gewindestift um einen bestimmten Teilbetrag dieser Spielpassung ist nachteilig.
Ziel der Erfindung
bezügnch Justieren und Fixieren in einzelne
Bauteileauf einfache L auszupichen Damhwfde^ Rächen derim Kraftfluß lie9e^"
wie gewaltsames Richten oderScÄ unbestimmte Justierungen während des Montagevorganges
Darlegung des Wesens der Erfindung
H0=Vo1^V""° Ö-T" UU1V"' vv"IM'y angeordnete Klemmschrauben gesichert
... des Verfahrens zum Sichern von Muttern durch winklig angeordnete
und vor allem getrennt mögMch^ ^
der Fernjustiervorgang mittels Stellschrauben über Plastdruckkörper und das Ansehen der ,vorspannung erfolgt, wobei stufenweise die Mutter und die Stellschraube bei gleichzeitiger
I und Einstellen der Muttemvorspannung die Klemmschrauben gemäß empirisch ermittelter
a — .-.uv,,ι uilu udß zwischen m ndpqtpn«; 7woi raHi^io« c* n u ι. y=1"01·5 ^nipinbon ermittelter
rechtem Winkel zueinander angeordnet sind sowie rniSlT Stellschrauben m,t Bolzenteil, die in angenähert
jeweils eine axiale Füll- bzw ErtütonVSnZaZT? f!*™ "" * bekanntw Klemmschr^be mit Bolzenteil, die gebildete Formkörper - naMru^w-^^!!!^ entSpreChenden Gewindesektoren der Spindel plastisch
in axialgewindespielversetzter Gewindestopfen hoher ·*— dadurch ebenfalls einen Druckkörper mit höherem iise symmetrische Anordnung der Schrauben erfüllt die verbessert ebenfalls die Wuchtgüte.
gegenüber geschnittenen
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispie, näher erläutert.
: J!! PHT λ"" Und Klemmschrauben in einer Schnittdarstellung . die Ebenen der Anordnung der Stellschrauben
zu einer vorher festgelegten Länqe einaeschra S entsprechenden Gewindesekto"e^ Zr die^^FüSbohruna EP ausgefüllt. Eine weitere Möglichkeit s S
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
auben 4 sowie die Klemmschrauben 8 bis
H°hlraum 2WiSChen Bolzenteil 5 und d-V^ ήδ*3ΓΘη Plastwe^stoff z. B. PMMA,
n.
·« e ,Γ u Pgeabschnittes annehmen.
»ier an sich bekannten KlemmschraubL awfrd
aI^

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Verfahren zum Sichern von Muttern, wobei die durch Anlegen der Stell- und Kiemmutter an die Planfläche des Lagers erreichte Lage der Mutter durch winklig angeordnete Klemmschrauben gesichert wird, gekennzeichnet dadurch, daß
    • Montagehilfsschrauben durch Stellschrauben (4), die bis zu einer festgelegten Länge einzuschrauben sind, ersetzt,
    • die verbleibenden Hohlräume zwischen Bolzenteil (5) der Stellschrauben (4) sowie der Klemmschrauben (8) und dem entsprechenden Gewindesektor der Spindel (2) mit form- und härtbarem Plastwerkstoff ausgefüllt,
    • nach beendetem Aushärten der Feinjustiervorgang mittels Stellschrauben (4) über Plastdruckkörper (9) und das Anziehen der Mutter (1) auf erforderliche Betriebsvorspannung erfolgt, wobei stufenweise die Mutter (1) und die Stellschrauben (4) bei gleichzeitiger Stirnlaufmessung angezogen,
    β nach abgeschlossenem Justiervorgang und Einstellen der Mutternvorspannung die Klemmschrauben (8) gemäß empirisch ermittelter Vorspannung fixiert werden.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Pkt. 1 zum Sichern von Muttern durch winklig angeordnete Klemmschrauben, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen mindestens zwei radialen Stellschrauben (4) mit Bolzenteil (5), die in einem angenähert rechten Winkel zueinander angeordnet sind, sowie mindestens einer an sich bekannten Klemmschraube (8) mit Bolzenteil (5), die jeweils eine axiale Füll- bzw. Entlüftungsbohrung (6) aufweisen und den entsprechenden
    • Gewindesektoren der Spindel (2) plastisch gebildete Formkörper-Plastdruckkörper (9) — angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Füllbohrung (6) auch Entlüftungsbohrung ist.
DD28114485A 1985-09-30 1985-09-30 Verfahren und einrichtung zum sichern von muttern DD241287A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005037067B4 (de) * 2005-08-05 2008-03-13 Gilles.Tooling Gmbh Sicherungsmutter für eine Schraube
EP2463530B1 (de) * 2010-12-09 2017-08-16 Yinsh Precision Ind. Co., Ltd. Präzisionssicherungsmutter mit mehreren Verriegelungsmechanismusmodi
CN115823089A (zh) * 2022-11-25 2023-03-21 昆明理工大学 一种防止螺钉压紧的件转动结构以及方法

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EP2463530B1 (de) * 2010-12-09 2017-08-16 Yinsh Precision Ind. Co., Ltd. Präzisionssicherungsmutter mit mehreren Verriegelungsmechanismusmodi
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