DD241471A1 - Verfahren und anordnung zur automatischen steuerung von luftbildkameras - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnahmekameras, bei der ein Objektiv das ueberflogene Gelaende auf eine Projektionsflaeche abbildet, wobei auf der Projektionsflaeche mindestens zwei Photoempfaengerzeilen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Gelaendeabbildes angebracht sind und aus den Signalen der Photoempfaenger Bewegungsrichtung und -geschwindigkeit des Gelaendeabbildes auf der Projektionsflaeche und damit die Abdrift und das vg/hg-Verhaeltnis bestimmt wird. Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen in der Eliminierung von durch Kippungen um die Flugzeuglaengs- bzw. -querachse hervorgerufenen Fehler der Bestimmung von vg/hg und Abdrift. Dazu wird zeitgleich mit dem Auslesen der Photoempfaengerzeilen die Kippung des Flugzeugs bestimmt und bei der Auswertung der Signale der Photoempfaenger beruecksichtigt. Das Anwendungsgebiet der Erfindung bilden Steuergeraete fuer Luftbildaufnahmekameras.
Description
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Titel:
Verfahren und Anordnung zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnähmekameras
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnahmekameras, bei der mindestens das Verhältnis von Geschwindigkeit über Grund zur Höhe über Grund (v /h ) und die Abdrift bestimmt und aus diesen Daten Steuerdaten für die zeitgerechte Auslösung der Kamera zur Erzielung von konstanten Bildüberdeckungen bei Reihenaufnahmen sowie für die Kompensation der Abdrift gebildet werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Automatische Steuergeräte für Luftbildkameras sind bekannt. Im DD-WP 115 809 ist ein Steuergerät beschrieben, welches in der Projektionsfläche eines Objektivs zwei voneinander getrennte digitale Photoempfängermatrizen mit je vier Zeilen enthält, denen eine Informationsverarbeitungsstufe nachgeschaltet ist, welche das Bildfolgeintervall, die Abdrift und weitere Einstellwerte der Kamera berechnet und mit diesen Werten die Luftbildkamera steuert.
In der DE-OS 3427066 ist ein Steuergerät beschrieben, welches in der Projektionsfläche mindestens zwei senkrecht zur Bewegungsrichtung des Geländeabbildes verlaufende Photoempfängerzeilen aufweist, denen Datenspeicher und eine Korrelationsschaltung nachgeordnet sind, mit deren Hilfe das Bildfolgeintervall und die Abdrift bestimmt werden.
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Die Arbeitsweise der bekannten Lösungen beruht auf der Bestimmung der Größe der Verschiebung identischer Bildstrukturen über die Projektionsfläche, welche durch Korrelation der von den zwei Photoempfängerzeilen (-matrizen) zu verschiedenen Zeitpunkten gelieferten Helligkeitswerte des Geländeabbildes bestimmt werden. Bei bekanntem Abstand der beiden Zeilen voneinander ist die Zeit, in der eine Bildstruktur von der einen Zeile zur anderen wandert ein Maß für das ν /h -Verhältnis, während die Verschiebung der Struktur innerhalb der Zeile (Querverschiebung) ein Maß für die Abdrift ist.
Die bekannten Lösungen mit zwei parallelen Zeilen (Matrizen) weisen den Nachteil auf, daß die Bestimmung von ν /h und der Abdrift bei plötzlichen Bewegungen des Flugzeugs um seine Längs- bzw. Querachse, wie sie durch Turbulenzen, Flugkorrekturen u. ä. praktisch ständig auftreten, sehr fehlerhaft arbeitet bzw. sogar vollständig versagt. Zur Lösung dieses" Problems wurde im DD-WP 222 395 vorgeschlagen, eine dritte Zeile parallel zur Bewegungsrichtung des Geländeabbildes in der Projektionsfläche anzuordnen, welche über einen eigenen Korrelator verfügt, mit dessen Hilfe eine "differentielle" ν /h -Bestimmung erfolgt. Diese Lösung erfordert einen erheblichen Mehraufwand (3.
Zeile) und erbringt nur für die ν /h -Bestimmung eine Ab-
ö „ 9 hilfe. Das Kippen des Flugzeugs um die Längsachse bewirkt eine plötzliche Verringerung des Korrelationsfaktors der Daten der dritten Zeile, diese tritt jedoch auch bei Abdrift des Flugzeugs auf, so daß keine Möglichkeit zur Trennung der beiden Ursachen und somit zur Angabe der Einwirkung der Verkippung auf das Ergebnis der Abdriftbestimmung besteht. In solchen Fällen bleibt nur die Möglichkeit, die bestimmte Abdrift nicht zur Steuerung der Kamera heranzuziehen und den Zyklus der Abdriftbestimmung neu zu starten. Somit ist die Funktionsfähigkeit des Steuergerätes stark eingeschränkt.
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Es ist das Ziel der Erfindung, die korrekte Funktion eines automatischen Steuergerätes auch unter ungünstigen Flugbedingungen zu gewährleisten und so einen Beitrag zur Verringerung des personellen Aufwandes beim Bildflug und zur Erhöhung der Qualität des gewonnenen Bildmaterials zu leisten«
Die Erfindung hat die Aufgabe, ein Verfahren und eine Anordnung zur automatischen Steuerung einer Luftbildaufnahmekamera anzugeben ·, welches auch bei plötzlichen Bewegungen des Flugzeugs um seine Längs- bzw. Querachse korrekte Werte für das ν /h -Verhältnis und die Abdrift liefert. Erf'indungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnahmekameras, bei dem die Verschiebung eines Geländebildes auf einer Projektionsfläche mittels Vergleich (Korrelation) der Bilddaten von zwei auf der Projektionsfläche im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Geländeabbildes angeordneten Photoempfängerzeilen bestimmt wird, wobei die Bilddaten der in Bewegungsrichtung des Geländeabbildes vorn liegenden Zeile zwischengespeichert und in einem Zeitraster mit den Bilddaten der zweiten Photoempfängerzeile verglichen werden, und aus der für die Verschiebung identischer Bildstrukturen von der ersten zur zweiten Zeile bestimmten Zeit das ν /h -
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Verhältnis und aus der Verschiebung entlang der Zeilenrichtung die Abdrift bestimmt und diese Werte in Steuerdaten für die Luftbildkamera umgesetzt werden, gelöst, indem im wesentlichen im gleichen Zeitraster mindestens die Grö&e der Kippung des Flugzeugs um seine Längsachse bestimmt wird, aus der Größe dieser Kippung die entsprechende Verschiebung des Abbildes der Bildstruktur berechnet wird und bei dem Vergleich der Bilddaten der beiden Zeilen die durch die Kippung bewirkte Verschiebung berücksichtigt wird. Dabei ist es günstig, aus der Größe der Kippung den Teil der Bilddaten zu bestimmen, der gleiche Bildstrukturen enthalten
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kann, und nur diesen Teil für den Vergleich heranzuziehen. Die Zahl η der Pixel dieses Teils wird vorteilhafterweise nach der Formel
- _ J2 |- tan (tJ-f) 1 2 L tanv J
berechnet, wobei η die Gesamtzahl der Pixel, 5" der Bildwinkel der Photoempfängerzeilen und Q die festgestellte Verkippung ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich, wenn weiterhin im gleichen Zeitraster die Kippung des Flugzeugs um seine Querachse bestimmt wird, aus der Größe dieser Kippung die entsprechende Verschiebung des 'Abbildes der Bildstruktur berechnet wird, aus dieser Verschiebung ein Korrekturwert für die Bewegungsgeschvvindigkeit des Geländeabbildes gebildet wird und dieser Korrekturwert bei der Bestimmung des ν /h -Verhältnisses berücksichtigt wird.
Die erfindungsgemäße Anordnung zur automatischen Steuerung einer Luftbildaufnahmekamera weist mindestens zwei Photoempfängerzeilen, welche in der Projektionsfläche eines Objektivs vorzugsweise senkrecht zur Bewegungsrichtung des Geländeabbildes angebracht sind sowie eine den Photoempfängerzeilen nachgeschaltete Signalverarbeitungseinheit auf, welche mindestens aus einem Zeitgeber, einem Zwischenspeicher für die von den Photoempfängerzeilen gelieferten Bilddaten, eine Korrelatorschaltung und einer Steuerimpulserzeugungsschaltung besteht, wobei die Signalverarbeitungseinheit weiterhin eine Datenkorrekturschaltung enthält, welche mit Sensoren zur Bestimmung der Größe der Kippungen um die Flugzeuglängs- bzw. -querachse verbunden ist. Vorteilhafterweise besteht die Datenkorrekturschaltung aus einer Rechenschaltung, welche nach der Formel
- η Γ tan (U-T) Ί η" 2 L1 Fan? J
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die Zahl der Pixel bestimmt, deren Bilddaten identische Bildstrukturen repräsentieren können, sowie einer mit der Korrelatorschaltung verbundenen Auswahlschaltung, welche nur die so bestimmten Bilddaten an die Korrelatorschaltung abgibt. 504g
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Die Sensoren können z.B. Winkelgeschwindigkeitsgeber sein, denen Integratoren nachgeschaltet sind, welche sowohl mit der Datenkorrekturschaltung als auch mit dem Zeitgeber elektrisch verbunden sind, aber auch geeignete andere Winkelgeber sind einsetzbar.
Es ist vorteilhaft; wenn die Signalverarbeitungseinheit aus mindestens einem Mikrorechner mit entsprechenden Peripheriebaugruppen besteht und das erfindungsgemäße Verfahren durch eine geeignete Programmierung realisiert wird. Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch Kippungen des Flugzeugs um seine Längs- bzw. Querachse hervorgerufene Fehler der herkömmlichen optoelektronischen Bestimmung von Abdrift- bzw. ν /h -Verhältnis eliminiert werden, indem die dadurch bewirkte Bildverschiebung berücksichtigt wird und nur die Bilddaten zur Korrelation herangezogen werden, welche gleiche Geländestrukturen repräsentieren. Weiterhin ergibt sich durch diese Maßnahme ein schärferes Maximum der Korrelation und somit eine Erhöhung der Genauigkeit der für die Steuerung der Luftbildaufnahmekamera herangezogenen Meßwerte.
Die Erfindung wird in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel anhand von zwei Zeichnungen erläutert. Es zeigen Fig. 1: ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Anordnung
Fig. 2: eine Skizze zur Veranschaulichung der geometrischen Verhältnisse bei der Kippung um eine Flugzeugachse
In Fig. 1 befinden sich zwei Photoempfängerzeilen 1, 2 auf der Projektionsfläche 3 eines hier nicht dargestellten Objektivs. Der Pfeil 4 zeigt die Bewegungsrichtung des auf die Projektionsfläche 4 projizierten Geländeabbildes an. Den Zeilen 1 und 2 ist je eine Ansteuerschaltung 5, S, die auch Sample & Hold-Verstärker und A/D-Wandler enthält, nachgeordnet. Der Ansteuerschaltung 5 der Zeile ist weiterhin ein Datenspeicher 7 nachgeschaltet. Der Datenspeicher 7 und die Ansteuerschaltung 6 sind mit.einem Mikrorechner 8
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-Q-
verbunden, der von einem Taktgeber 9 getaktet wird. Der Rechner 8 weist Ausgänge 10, 11 für die Abdrift und das ν /h -Verhältnis auf. Zwei Winkelgeschwindigkeitsmessern 12, 13, die so im Flugzeug angebracht sind, daß sie auf die Kippung um die Flugzeuglängsachse (W) und die Flugzeugquerachse (>p) reagieren, sind Verstärker 14, 15, Integratoren 16, 17 und A/D-Wandler 18, 19 nachgeschaltet. Die Datenausgänge der A/D-Wandler 18, 19 sind mit ensprechenden Eingängen des Rechners 8 verbunden. Der Taktgeber 9 weist Verbindungen zur Ansteuerschaltung 6 und den Integratoren IS, 17 auf.
Anhand dieses Ausführungsbeispiels wird jetzt das erfindungsgemäße Verfahren zur automatischen Steuerung einer Luftbildaufnahme näher erläutert.
Zum Start wird vom Rechner über eine Signalleitung 20 das Auslesen der Photoempfängerzeile 1 und die Abspeicherung der in digitale Werte umgewandelten Bilddaten im Speicher 7 bewirkt, außerdem werden die in den Integratoren 16, 17 anstehenden Werte zurückgesetzt. Gleichzeitig wird der Taktgeber 9 dazu angestoßen. Impulse in einem regelmäßigen Zeitraster von z. B. 50 ms zu erzeugen und an die Ansteuerschaltung 6 sowie die Integratoren 16, 17 abzugeben. Bei jedem dieser Impulse wird die Zeile 2 ausgelesen und die in digitale Werte gewandelten Bilddaten an den Rechner abgegeben, gleichzeitig werden die nach der Integration der Winkelgeschwindigkeit während der Zeit zwischen den Impulsen in den Integratoren 16, 17 anstehenden Winkelwerte ausgelesen und mittels der A/D-Wandler 18, 19 in digitale Werte umgewandelt an den Rechner 8 abgegeben.
Der Rechner 8 berechnet jetzt für den Kippwinkel (J um die Flugzeuglängsachse nach der Formel
ή - ü Γ 1 tan (U-C) Ί n " 2 L x " tanr J
die Zahl der Pixel der beiden Zeilen, auf die bei Vernachlässigung der Abdrift identische Bildstrukturen abgebildet werden. Die geometrischen Zusammenhänge dazu sind in Fig. 2 dargestellt, der schraffierte Teil zeigt den Bildteil, der
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Δ 4 t H i
auf beide Zeilen abgebildet wird, η ist dabei die Gesamtzahl der Pixel und Ö*der Bildwinkel der beiden Zeilen. Die Formel ist eine Näherung, die die Streckung der auf ein Pixel abgebildeten Geländestruktur bei Nichtparallelität zwischen Zeile und Gelände vernachlässigt, was bei U<10 (maximaler praktisch vorkommender Wert) wegen des Faktors —-— durchaus zulässig ist. Wie aus Fig. 2 ebenfalls hercoso 3
vorgeht, befinden sich die zum Vergleich der Bilddaten geeigneten Pixel stets an den entgegengesetzten Enden der beiden Zeilen; welches Ende jeweils zugrunde zu legen ist, wird durch das Vorzeichen von U bestimmt. Mit den so bestimmten Bilddatenfolgen wird jetzt im Rechner 8 in dem durch den Taktgeber 9 definierten Zeitraster der Vergleich (Korrelation) zwischen den im Speicher 7 abgespeicherten und den von Zeile 2 aktuell ankommenden Bilddaten durchgeführt, d. h. daß jeweils vor der Korrelation der Einfluß der Kippung um die Längsachse auf das "Gesichtsfeld" der Zeile berücksichtigt wird. Die erhaltenen Korrelationsfaktoren werden abgespeichert und mit den bei den vorangegangenen Korrelationen erhaltenen verglichen, um so das Maximum an Übereinstimmung zu finden. Dazu geeignete Verfahren sind bekannt, z. B. kann das in der DE-OS 3427066 angegebene benutzt werden. Ist das Korrelationsmaximum erreicht, so bedeutet das, daß jetzt das Geländebild sich von Zeile 1 zu Zeile 2 bewegt hat. Aus der dazu notwendigen Zeit (d. h. der Zahl der Takte des Zeitrasters) und dem Abstand zwischen den Zeilen 1 und 2 wird das ν /h -Verhältnis bestimmt. Zur Berücksichtigung durch durch eine eventuelle Kippung γ um die Flugzeugq ue rachse bewirkten Bildverschiebung wird diese Bildverschiebung bei der ν /h -Bestimmung zu dem festen Abstand der beiden Zeilen addiert, so daß jeweils ein korrigierter Abstandswert in die Rechnung eingeht. Dieses ν /h -Verhältnis und die aus der Verschiebung der beiden nach dem oben angegebenen Verfahren bestimmten Bilddatenfolgen gegeneinander bestimmte Abdrift werden über die Ausgänge 10 und 11 vom Rechner an die Luftbildkamera abgegeben. Anschließend beginnt der gesamte Zyklus erneut
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mit dem Einlesen der Bilddaten von Zeile 1 in Speicher 7 und dem Zurücksetzen der in den Integratoren 16, 17 anstehenden Werte.
Die Realisierung der Erfindung ist nicht an das dargestellte Ausführungsbeispiel gebunden. So kann z. B. die Berücksichtigung der Kippung um auch mit der im DE-WP 222 395 dargestellten "differentiellen" Bestimmung des ν /h -Verhältnisses ausreichend sein. Als Sensoren für die Kippwinkel können auch andere geeignete Systeme, wie z. B. Kreisel, künstlicher Horizont u. ä. verwendet werden, insbesondere bietet sich an, auf die zur Navigation des Flugzeugs von vornherein vorhandenen Systeme zurückzugreifen. Desweiteren ist es gleich, ob mit dem Rechner 8 nur die numerischen Werte für ν /h und Abdrift oder sofort die notwendigen Steuerimpulse für die Luftbildkamera gebildet werden.
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Claims (8)
- Patentansprüche1. Verfahren zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnahmekameras, bei dem die Verschiebung eines Geländeabbildes auf einer Projektionsfläche mittels Vergleich (Korrelation) der Bilddaten von zwei auf der Projektionsfläche im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Geländeabbildes angeordneten Photoempfängerzeilen bestimmt wird, wobei die Bilddaten der in Bewegungsrichtung des Geländeabbildes vorn liegenden Zeile zwischengespeichert und in einem Zeitraster mit den Bilddaten der zweiten Photoempfängerzeile verglichen werden, und aus der für-die Verschiebung identischer Bildstrukturen von der ersten zur zweiten Zeile bestimmten Zeit das ν /h -Verhältnis und aus der Verschiebung entlang der Zeilenrichtung die Abdrift bestimmt und diese Werte in Steuerdaten für die Luftbildkamera umgesetzt werden, gekennzeichnet dadurch, daß im wesentlichen im gleichen Zeitraster mindestens die Größe der Kippung des Flugzeugs um seine Längsachse bestimmt wird, daß aus der Größe dieser Kippung die entsprechende Verschiebung des Abbildes der Bildstruktur berechnet wird und daß bei dem Vergleich der Bilddaten der beiden Zeilen die durch die Kippung bewirkte Verschiebung berücksichtigt wird.
- 2. Verfahren zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnahmekameras nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß aus der Größe der Kippung des Flugzeugs der Teil der Bilddaten der beiden Zeilen, der gleiche Bildstrukturen enthält, bestimmt, und daß zum Vergleich nur dieser Teil der Bilddaten herangezogen wird,
- 3. Verfahren zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnahmekameras nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Zahl η delr Pixel der beiden Zeilen, deren Bilddaten die gleiche Bildstruktur repräsentieren, nach der Formeltan (u-2 L tan?berechnet wird, wobei η die Gesamtzahl der Pixel der Zeilen, β der Bildwinkel der Photoempfängerzeilen und UJ die festgestellte Verkippung ist.
- 4. Verfahren zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnahmekameras nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß weiterhin im gleichen Zeitraster die Kippung des Flugzeugs um seine Querachse bestimmt wird, daß aus der Größe dieser Kippung die entsprechende Verschiebung des Abbildes der Bildstruktur berechnet wird, daß aus dieser Verschiebung ein Korrekturwert für die Bewegungsgeschwindigkeit des Geländeabbildes gebildet wird, und daß dieser Korrekturwert bei der Bestimmung des ν /h -Verhältnissesy y berücksichtigt wird.
- 5. Anordnung zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnahmekameras nach dem Verfahren nach Anspruch 1, bei der in einer Projektionsfläche eines Objektivs mindestens zwei Photoempfängerzeilen vorzugsweise senkrecht zur Bewegungsrichtung des Geländeabbildes angebracht sind, wobei den beiden Photoempfängerzeilen eine Signalverarbeitungseinheit nachgeschaltet ist, welche mindestens aus einem Zeitgeber, einem Zwischenspeicher für die von den Photoempfängerzeilen gelieferten Bilddaten, einer Korrelatorschaltung und einer Steuerimpulserzeugungsschaltung besteht, gekennzeichnet dadurch, daß die Signalverarbeitungseinheit eine Datenkorrekturschaltung aufweist, welche mit Sensoren zur Bestimmung der Größe der Kippungen um die Flugzeuglängs- bzw. -querachse verbunden ist ,
- 6. Anordnung zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnahmekameras nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Datenkorrekturschaltung eine Rechenschaltung, welche nach der Formelη - JL Γ 1 tanπ - L 1~ L 1 FaTPr Jdie Zahl der Pixel bestimmt, deren Bilddaten identische5049• - 11. -Bildstrukturen repräsentieren, sowie eine Auswahlschaltung, die mit der Korrelatorschaltung verbunden ist,
aufweist, welche nur die so bestimmten Bilddaten an die Korrelatorschaltung abgibt. - 7. Anordnung zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnahmekameras nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch,
daß als Sensoren VVinkelgeschwindigkeitsgeber vorgesehen sind, daß den Winkelgeschwindigkeitsgebern Integratoren nachgeschaltet sind, welche sowohl mit der Datenkorrekturschaltung als auch mit dem Zeitgeber elektrisch verbunden sind. - 8. Anordnung zur automatischen Steuerung von Luftbildaufnahmekameras nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch,
daß die Signalverarbeitungseinheit aus mindestens einem Mikrorechner mit entsprechenden Peripheriebaugruppen
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