DD241889A1 - Mitnehmer mit ueberlastsicherung - Google Patents
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Abstract
Der Mitnehmer mit Ueberlastsicherung findet in Transporteinrichtungen bevorzugt zum Transport polygraphischen Transportgutes zwischen polygraphischen Verarbeitungsmaschinen Anwendung. Es ist das Ziel der Erfindung ueber eine Rationalisierung des Transportprozesses eine Einsparung von Stillstands- und Reparaturzeiten sowie von Material herbeizufuehren. Erfindungsgemaess wird dazu die bislang im Antriebselement befindliche Ueberlastsicherung der Transporteinrichtung in jedes Transportelement verlegt, mit dem Ziel, dass das Unterscheidungsvermoegen dieser Ueberlastsicherung hinsichtlich Anfahr- und Stoppermomenten unabhaengig von der Anzahl der Transportelemente ausgepraegt ist. Darueber hinaus wird es durch eine Arretierung des ausgelenkten Mitnehmers ueber eine Ueberlastsicherung moeglich, die Ueberschreitung eines gewaehlten Verzoegerungsmomentes zu lokalisieren und mittels eines verstellbaren Ueberlastsicherungsschalters die Stillegung der Transporteinrichtung auszuloesen. Fig. 2
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Der Mitnehmer mit Überlastsicherung findet für Transportprozesse von polygraphischem Verarbeitungsgut zwischen dessen Verarbeitungsstationen Anwendung.
Es sind seit langem Fördereinrichtungen auf dem Prinzip einer Mitnehmerkette bekannt, welche polygraphisches Transportgut wie Buchblocks, und Broschüren transportieren. Diese Fördereinrichtungen sind durch Überlastkupplungen vor Beschädigungen gesichert, deren Funktion vorrangig der Zerstörung von Transportgut vorbeugen soll. Der Nachteil dieser Lösungen besteht vor allem in der relativen Unempfindlichkeit der in Verbund mit dem Antriebselement wirkenden Überlastkupplung gegenüber von beim Transport auftretenden Stoppermomenten, da die Empfindlichkeit der Überlastkupplungen auf die Größe des Anfahrmomentes und der mit diesem im Zusammenhang stehenden Länge der Mitnehmerkette orientiert sein muß. Ein zuverlässiger Schutz von Material und Fördereinrichtung bei auftretenden Transportstörungen, ist durch diese Lösung nicht mit ausreichender Sicherheit gegeben. * * . ·
Es ist das Ziel der Erfindung Schaden an Transportgut und Förderanlagen zu vermeiden sowie erforderliche Stillstandszeiten zu verkürzen.
Es ist die Aufgabe zu lösen, den Mitnehmer so auszubilden, daß relativ geringe,störungsverursachende mechanische Widerstände, vor einer größeren Schadensverursachung, zum Stillstand der Anlage führen.
Erfindungsgemäß wird dazu jedes Förderelement, auf dessen Zentralkettenbolzen ein Mitnehmer drehbar angeordnet ist, mit einer Überlastsicherung versehen. Diese gestattet dem zur Transportrichtung senkrecht stehenden Mitnehmer von einem bestimmten Widerstandsmoment an das Umschwenken entgegen der Federkraft der Überlastsicherung und entgegen der Förderrichtung. Die Größe des erforderlichen Widerstandsmomentes wird durch die Wahl der Federkraft der Zugfeder bestimmt.
Die Überlastsicherung besitzt an ihrer Oberseite eine Überlastsicherungsklinke, die am Unterteil des Mitnehmers durch die Kraft einer Zugfeder anliegt. Der Mitnehmer ist an seiner Unterseite ebenfalls mit einer Mitnehmerklinke ausgestattet, die auf der Überlastsicherung aufliegt. Wird nun der Mitnehmer entgegen der Federkraft umgeschwenkt, so gleitet die Mitnehmerklinke nach Überschreiten der Auslenkhöhe der Überlastsicherung über die Überlastsicherungsklinke. Damit wird der Mitnehmer verriegelt und die Überlastsicherung löst beim überfahren des nächsten Überlastsicherungsschalters die Stillegung der Anlage zwecks Störungsbeseitigung aus.
Die Überlastsicherungsschaltersind entlang der Transportstrecke innerhalb des Bereiches der maximalen Auslenkhöhe der Überlastsicherung in einer lageveränderlichen Position angeordnet.
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel nachfolgend näher erläutert werden, die zugeführten Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Draufsicht auf ein Förderelement, mit Transportgut in Transportstellung
Fig. 2: Draufsicht auf ein Förderelement mit infolge einer Transportstörung ausgelenktem und von der Überlastsicherung arretierten Mitnehmer.
Das Transportgut 1 wird durch den Mitnehmer 2 der Förderelemente 3 auf dem Tischblech 4 mittels der Förderkette 5 geführt. Das Transportgut 1 bewegt sich hierbei zwischen entsprechend der Dicke des Transportgutes 1 abstandsverstellbaren Führungsblechen 6. Die Förderelemente 3 werden dabei mit Führungsrollen 7 in der Haupttransportführung 8 bewegt, wobei die
Förderkette 5 von Stützrollen 9 vertikal gelagert ist. Die Mitnehmer 2 sind vorzugsweise als Schweißkonstruktion aus verschleißfestem Stahl hergestellt und auf der Grundplatte 10 unter der Einwirkung von Drehmomenten entgegen eine Federkraft der Zugfeder 11 um einen Zentralkettenbolzen 17 schwenkbar. Durch die Auswahl der Zugfeder 11 kann die erforderliche Federkraft je nach Papierqualität des Transportgutes 1 bestimmt werden. Wird der Mitnehmer 2 durch von Transportstörungen verursachte Drehmomente entgegen dieser Zugfederkraft um einen Betrag geschwenkt, bei dem die mit ihm verbundene Überlastsicherung 12 ihre Auslenkhöhe 13 übersteigt, so wird die Mitnehmerklinke 14 über die Überlastsicherungsklinke 15 geführt, und arretiert damit den Mitnehmer 2, sowie die Überlastsicherung 12 in ihrer Position zueinander. Die in solcher ausgelenkten Stellung befindliche Überlastsicherung 12 betätigt in geeigneter Position der Transportbahn montierte und in dieser verstellbare Uberlastsicherungsschalter 16, wodurch derTransportprozeß unterbrochen wird. Eine solche Unterbrechung verhindert Zerstörungen bzw. Qualitätsminderungen des Transportgutes 1 oder an der Transporteinrichtung, die Uberlastsicherungsschalter 16 sind entlang der Haupttransportführung 8 derart angeordnet, daß eine über die Auslenkung der Überlastsicherung 12 angezeigte Transportstörung, zur Stillsetzung der Transporteinrichtung führt. Der ausgelenkte Mitnehmer 2 kann, sofern er arretiert wurde, manuell wieder in seine Ausgangsstellung gebracht werden.
Claims (3)
- Erfindungsanspruch:1. Mitnehmer mit Überlastsicherung, insbesondere für die auf einer Förderkette angeordneten Förderelemente, dadurch gekennzeichnet, daß jeder auf einem Förderelement (3) angeordente Mitnehmer (2) um einen Zentralkettenbolzen (17) schwenkbarangeordnet ist und eine ebenfalls schwenkbare Überlastsicherung (12) durch eine Zugfeder (11) über ihre Überlastsicherungsklinke (15) und die Mitnehmerklinke (14) mit dem Mitnehmer (2) in Verbindung stehend ausgebildet ist.
- 2. Mitnehmernach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlastsicherungsklinke (15) den Mitnehmer (2) über die Mitnehmerklinke (14) in zwei Stellungen gegen die Zugfeder (11) arretierend ausgebildet ist.
- 3. Mitnehmernach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß entlang einer Transportstrecke innerhalb eines Bereiches maximaler Auslenkhöhe (13) einer Überlastsicherung (12) Überlastsicherungsschalter (16) lageveränderlich positioniert sind.
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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