DD242471A1 - Vorrichtung zur mechanischen wanddickenmessung - Google Patents

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DD242471A1
DD242471A1 DD28224185A DD28224185A DD242471A1 DD 242471 A1 DD242471 A1 DD 242471A1 DD 28224185 A DD28224185 A DD 28224185A DD 28224185 A DD28224185 A DD 28224185A DD 242471 A1 DD242471 A1 DD 242471A1
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wall thickness
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mechanical
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DD28224185A
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Inventor
Peter Mittenzwei
Original Assignee
Zeiss Jena Veb Carl
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur mechanischen Wanddickenmessung, die vorzugsweise fuer relativ lange Rohre mit kleinen Durchmessern Verwendung findet, jedoch auch zur Messung anders geformter, duennwandiger Werkstuecke des Geraetebaus eingesetzt werden kann. Ziel ist es, eine Moeglichkeit zur Wanddickenmessung zu finden, die schnell ein genaues Messergebnis liefert und die durch einen einfachen Aufbau einen geringen Konstruktions- und Fertigungsaufwand bedingt. Die Aufgabe, eine Vorrichtung zur mechanischen Wanddickenmessung zu schaffen, die sich aus wenigen mechanischen Bauelementen zusammensetzt und eine unkomplizierte Handhabung gewaehrleistet, wird dadurch geloest, dass zwei Tastarme zangenfoermig ausgebildet und um eine gestellfeste Achse drehbar gelagert sind, dass auf der den Griffen einer Zange entsprechenden Seite der Tastarme eine Zugfeder angeordnet ist, dass sich der Messwertaufnehmer auf der gleichen Seite der Tastarme befindet und dass als Vorschubelement ein in Laengsrichtung der Tastarme verschiebbarer Lagertisch vorgesehen ist, der das zu pruefende Werkstueck lagefixiert. Fig. 1

Description

Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeipiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt in
Fig. 1: eine erfindungsgemäße Lösung in der Vorderansicht.
Die Vorrichtung zur mechanischen Wanddickenmessung, insbesondere in langen Rohren mit kleinen Durchmessern, weist zwei zangenförmig ausgebildete Tastarme 1 auf, die um eine gestellfest angeordnete Achse 2 drehbar gelagert sind. Die zu prüfende Wand 3 des Rohres 4 befindet sich zwischen den mit fest eingefügten Kugeln versehenen Tastspitzen 5 und 6 der Tastarme 1. Auf der gegenüberliegenden, den Griffen einer Zange entsprechenden Seite der Tastarme 1 ist zur Erzeugung einer definierten Prüfkraft eine Zugfeder 7 angeordnet. Der Meßwertaufnehmer, vorzugsweise ein mechanischer Feinzeiger 8, befindet sich auf der gleichen Seite der Tastarme 1 wie die Zugfeder 7. Als Vorschubelement ist ein in Längsrichtung der Tastarme 1 verschiebbarer Lagertisch 9, der das zu prüfende Werkstück 4 exakt lagefixiert, vorgesehen. Gegen Verkippen wird die gesamte Vorrichtung durch die Punktauflage 10 gesichert. Die vorzugsweise zur Wanddickenmessung in langen Rohren mit kleinen Durchmessern verwendbare Vorrichtung ist über die Achse 2 fest mit einem Gestell 11 verbunden, so daß zur Prüfung der Wanddicke über die gesamte Länge des Rohres 4 bzw. eines anderen Werkstückes dieses bewegt werden muß. Der Vorschub entsprechend den Pfeilen in Figur 1 wird durch den in einer Präzisionsprismenführung 12 laufenden Lagetisch 9 realisiert. Die von den Kugeln der Tastspitzen 5 und 6 erfaßte Wanddicke bzw. deren Abweichung von einem vorgegebenen Wert wird an dem mechanischen Feinzeiger angezeigt. Der einfache Aufbau der Vorrichtung sichert eine unkomplizierte Handhabung und die schnelle Überprüfung der Wanddicke verschiedener Werkstücke.
Bei bekanntem AuSendurchmesser ist die Vorrichtung auch zur Bestimmung des Innendurchmessers von Rohren und anderen zylindrischen, hohlen Teilen einsetzbar. Das gleiche gilt für die Prüfung der Geradheit an den beschriebenen Rohren. Bei vorausgesetzter definierter Geradheit der äußeren zylindrischen Mantelfläche des Rohres kann durch die Abtastung des Innenzylinders die Abweichung von der Geraden in Abhängigkeit vom Schenkellängenverhältnis der Zange ermittelt werden.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Vorrichtung zur mechanischen Wanddickenmessung, insbesondere in langen Rohren mit kleinen Durchmessern, mit zwei relativ zueinander beweglichen und an Abtastspitzen fest eingefügte Kugeln aufweisenden Tastarmen, einem Meßwertaufnehmer und einem Vorschubelement, gekennzeichnet dadurch, daß die zwei Tastarme zangenförmig ausgebildet und um eine gestellfest angeordnete Achse drehbar gelagert sind, wobei sich die zu prüfende Wand des jeweiligen Werkstückes zwischen den Abtastspitzen der Tastarme befindet, daß auf der gegenüberliegenden, den Griffen einer Zange entsprechenden Seite der Tastarme zur Erzeugung einer definierten Prüfkraft zwischen diesen eine Zugfeder angeordnet ist, daß sich der Meßwertaufnehmer auf der gleichen Seite der Tastarme wie die Zugfeder befindet und daß das Vorschubelement als ein in Längsrichtung derTastarme verschiebbarer Lagertisch ausgebildet ist, der das zu prüfende Werkstück exakt lagefixiert.
  2. 2. Vorrichtung zur mechanischen Wanddickenmessung nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß der Meßwertauf nehmer als mechanischer Feinzeiger ausgeführt ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur mechanischen Wanddickenmessung, die vorzugsweise für relativ lange Rohre mit kleinen Durchmessern Verwendung findet, jedoch auch zur Messung anders geformter, dünnwandiger Werkstücke, vorzugsweise des Gerätebaus eingesetzt werden kann. Die Vorrichtung läßt siGh unkompliziert handhaben und gestattet eine relativ schnelle Messung.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    In der DE-OS 2419698 wird eine Vorrichtung zur Aufzeichnung des Konturenverlaufes von eine unterschiedliche Dickenverteilung aufweisenden Profilen beschrieben. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Grundplatte mit vier Lagerböcken, in denen zwei Führungsstangen gelagert sind, die wiederum eine verklemmungsfreie und winkelunveränderliche Verschiebung einer Konsole gewährleisten. In der Konsole werden zwei parallel zueinander längsverschiebliche und feststellbare Halterungen spielfrei geführt. Die endseitig gabelförmig ausgebildeten Halterungen weisen an der Spitze dreh- und schwenkbare Fühler auf, die an die abzutastende Oberfläche drückbar sind und über ein Parallelführungsgestänge mit dem am anderen freien Ende der Halterung ebenfalls dreh- und schwenkbar angeordneten Schreiberspitzen in Verbindung stehen. Damit führen die Abtastfühler und Schreiberspitzen stets die gleichen Bewegungen aus und es erfolgt ein konturengetreues Aufzeichnen des abzutastenden Profils. Der notwendige Druck der Fühler bei der Abtastung wird durch Federn erzeugt. Die in der Patentschrift dargestellte Abtastung der Oberfläche erfolgt ebenfalls mittels zwei andrückbaren Tastarmen, jedoch können die Wanddicken von Profilen nicht direkt gemessen werden. Nachteilig an dieser Lösung ist der relativ komplizierte Aufbau und der daraus folgende hohe Konstruktions-und Fertigungsaufwand.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, eine Möglichkeit zur Wanddickenmessung, insbesondere in langen Rohren mit kleinen Durchmessern zu finden, die schnell ein genaues Meßergebnis liefert und die durch einen einfachen Aufbau einen geringen Konstruktions- und Fertigungsaufwand bedingt.
    Wesen der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur mechanischen Wanddickenmessung, insbesondere in langen Rohren mit kleinen Durchmessern, zu schaffen, die sich aus wenigen mechanischen Bauelementen zusammensetzt und eine unkomplizierte Handhabung gewährleistet.
    Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zur mechanischen Wanddickenmessung, insbesondere in langen Rohren mit kleinen Durchmessern, mit zwei relativ zueinander beweglichen und an Abtastspitzen fest eingefügte Kugeln aufweisenden Tastarmen, einen Meßwertaufnehmer und einem Vorschubelement dadurch gelöst, daß die zwei Tastarme zangenförmig ausgebildet und um eine gestellfest angeordnete Achse drehbar gelagert sind, wobei sich die zu prüfende Wand des jeweiligen Werkstückes zwischen den Abtastspitzen der Tastarme befindet, daß auf der gegenüberliegenden, den Griffen einer Zange entsprechenden Seite der Tastarme zur Erzeugung einer definierten Prüfkraft zwischen diesen eine Zugfeder angeordnet ist, daß sich der Meßwertaufnehmer auf der gleichen Seite der Tastarme wie die Zugfeder befindet und daß das Vorschubelement als ein in Längsrichtung der Tastarme verschiebbarer Lagertisch ausgebildet ist, der das zu prüfende Werkstück exakt lagefixiert. Vorteilhaft ist es, als Meßwertaufnehmer einen mechanischen Feinzeiger zu verwenden. Der beschriebene Aufbau gewährleistet eine einfache Handhabung der Vorrichtung während des Meßvorganges.
DD28224185A 1985-10-28 1985-10-28 Vorrichtung zur mechanischen wanddickenmessung DD242471A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19642768C1 (de) * 1996-10-16 1998-05-20 Alcan Gmbh Vorrichtung und Verfahren zur zerstörungsfreien Messung von Schichtdicken
EP2955477A1 (de) 2014-06-11 2015-12-16 ATN Hölzel GmbH Vorrichtung zur dickenmessung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19642768C1 (de) * 1996-10-16 1998-05-20 Alcan Gmbh Vorrichtung und Verfahren zur zerstörungsfreien Messung von Schichtdicken
EP2955477A1 (de) 2014-06-11 2015-12-16 ATN Hölzel GmbH Vorrichtung zur dickenmessung
DE102015109122A1 (de) 2014-06-11 2015-12-17 ATN Hölzel GmbH Vorrichtung zur Dickenmessung

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