DD242909A1 - Elektrode fuer sekundaerzelle mit leichtmetallanode - Google Patents

Elektrode fuer sekundaerzelle mit leichtmetallanode Download PDF

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DD242909A1
DD242909A1 DD85283025A DD28302585A DD242909A1 DD 242909 A1 DD242909 A1 DD 242909A1 DD 85283025 A DD85283025 A DD 85283025A DD 28302585 A DD28302585 A DD 28302585A DD 242909 A1 DD242909 A1 DD 242909A1
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electrode
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light metal
electrode active
secondary cells
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Application number
DD85283025A
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Inventor
Klaus-Peter Stiehl
Horst Viola
Klaus Wiesener
Roland Mayer
Heike Brueckner
Wolfgang Schneider
Original Assignee
Univ Dresden Tech
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    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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Abstract

Die Erfindung betrifft reversibel arbeitende Elektrodenaktivmaterialien fuer Sekundaerzellen, vorzugsweise zur Stromversorgung mikroelektronischer Geraete. Ziel der Erfindung ist es, reversibel arbeitende Aktivmaterialien anzugeben, die chemisch ausreichend stabil gegen Umwelteinfluesse sind und eine hohe Energie und Leistungsdichte gewaehrleisten. Es wurde gefunden, dass 3-Thioxo-1,2-dithiol-5-yldithiocarbonsaeurealkylester als Elektrodenaktivmaterialien fuer Sekundaerzellen mit Leichtmetallanode eingesetzt werden koennen. Fig. 2

Description

R=Allcylrest
Diese Verbindungen sind sehr stabil und nicht sauerstoffempfindlich. Die ausgeprägten Redoxeigenschaften erlauben eine hohe Zyklenzahl ohne Zersetzung des Aktivmaterials. Durch entsprechende Auswahl des Elektrolyten ist ein Einsatz als feste und/oder flüssige Elektrode möglich.
Die genannten Vorteile erlauben den Bau von Sekundärzellen, wobei nur für die.Präparation der Leichtmetallanode größerer apparativer Aufwand notwendig ist (Verarbeitung unter Schutzgasatmosphäre).
Ausführungsbeispiel
1. Ein Gemisch aus Teflon und Acetylenruß (35:65 Gewichtsteile) wird mit dergleichen Menge des 3-Thioxo-1,2-dithiol-5-yldithiocarbonsäuremethylesters gut homogenisiert. Von dieser Mischung werden entsprechende Teile eingewogen und zu Elektroden verpreßt, wobei ein Nickelnetz als Substanzträger und gleichzeitig als Stromkollektor dient. Eine Lithiumelektrode wird hergestellt, indem Lithiummetall unter Schutzgasatmosphäre in ein Nickelnetz eingepreßt wird.
Beide Elektroden werden in einem Zellengefäß, welches hermetisch verschließbar ist, untergebracht. Das Zellengefäß enthält den Eletrolyten, der aus einer Mischung von Dimethoxyethan und Propylencarbonat zu gleichen Teilen mit einem Zusatz von einem Mol Lithiumperchlorat pro Liter besteht. Figur 2 zeigt die Entladekurve der Zelle, wobei der Entladestrom konstant auf Mikroampere pro Quadratzentimeter eingestellt wurde.
Figur 1 stellt das Verhalten bei Zyklisierung der Zelle dar. Die Lade-und Entladeströme betragen ebenfalls 100 Mikroampere.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Elektrodefür Sekundärzelle mit Leichtmetallanode, gekennzeichnet dadurch, daß die Elektrode als Aktivmaterial 3-Thioxo-1,2-dithio1-5-yldithiocarbonsäurealkylester der allgemeinen Formel I und Zusätze, beispielsweise Acetylenruß, enthält.
    SR R=Aikyl
  2. 2. Elektrode für Sekundärzelle mit Leichtmetallanode nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Elektrode Gemische verschiedener Verbindungen der allgemeinen Formel I enthält.
  3. 3. Elektrode für Sekundärzelle mit Leichtmetallanode nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Aktivmaterial in fester und/oder gelöster Form vorliegt.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Zur Stromversorgung elektronischer Geräte können vorteilhaft Sekundärzellen eingesetzt werden, für deren Aufbau reversibel arbeitende Elektrodenaktivmaterialien notwendig sind.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    In neuerer Zeit wird versucht, zunehmend organische Aktivmateriaiien für Elektroden der im Anwendungsgebiet genannten Art einzusetzen, wozu insbesondere erfolgreiche Vorversuche mit Polyacetylen beitrugen. Nachteilig bei der Verwendung von Polyacetylen ist dessen große Sauerstoffempfindlichkeit die bei der Verarbeitung der Substanz zu entsprechend hohem Aufwand zwingt. Des weiteren ist die Stabilität des Polyacetylene bei der Zyklisierung entsprechender Zellen schlecht, da irreversible Veränderungen am Polymergerüst auftreten, was zur Erniedrigung der Kapazität führt. Ein weiterer schwerwiegender Nachteil ist die hohe Selbstentladung der Polyacetylenelektroden, wodurch die Suche nach neuen, stabileren und reversibel arbeitenden Substanzen stimuliert wird.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, reversibel arbeitende Elektrodenaktivmaterialien anzugeben, die chemisch ausreichend stabil gegen Umwelteinflüsse sind und eine hohe Energie- und Leistungsdichte entsprechender Sekundärzellen gewährleisten.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Aufgabe der Erfindung ist es, reversibel arbeitende Elektrodenaktivmaterialien mit hoher Energie- und Leistungsdichte anzugeben, welche ausreichend stabil gegenüber Umwelteinflüssen sind und eine große Zyklenzahl entsprechender Sekundärzellen erlauben.
    Völlig überraschend wurde gefunden, daß S-Thioxo-i^-dithiol-S-yldithiocarbonsäurealkylester als reversibel arbeitende Elektrodenaktivmaterialien für Sekundärzellen mit Leichtmetallanode eingesetzt werden können.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0569037A1 (de) * 1992-05-07 1993-11-10 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Reversible Elektrode
EP0569038A1 (de) * 1992-05-07 1993-11-10 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Reversible Elektrode

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