DD243043A5 - Verfahren zur herstellung von hitzebestaendigen und feuerfesten baustoffen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von hitzebestaendigen und feuerfesten baustoffen

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Abstract

Die Erfindung betrifft alkoholische Getraenke mit einem hohen Eiweissgehalt und ein Verfahren zu ihrer Herstellung. Die erfindungsgemaessen Getraenke enthalten Wachtelvollei, Alkohol, Versuessungsmittel, Geschmacksmittel, sowie gegebenenfalls andere Eiweisse tierischen oder pflanzlichen Ursprungs und Spurenelemente. Diese Getraenke werden hergestellt, indem die uebrigen Komponenten zu den in der Gegenwart eines Emulgiermittels homogenisierten Wachtelvolleier bei hoechstens 50C zugegeben werden.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung alkoholischer Getränke mit einem hohen Eiweißgehalt. Die erfindungsgemäßen Getränke enthalten tierische und gegebenenfalls pflanzliche Eiweiße sowie gegebenenfalls auch Spurenelemente, die zur Zellenregenerierung und zu optimalen Funktion des Organismus nötig sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Mit Eiweißen angereicherte akoholische Getränke wurden bisher aus Hühnereiern in größeren Mengen hergestellt. Im Falle des Hühnereies müssen das Eierklar und das Dotter voneinander in einem komplizierten Arbeitsschritt getrennt werden, anderenfalls trennt sich das fertige Getränk in verschiedene Phasen während des Stehens auf.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung sind alkoholische Getränke mit einem hohen Eiweißgehalt, die sich auch nach längerem Stehen nicht in zwei oder mehrere Phasen auftrennen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung alkoholischer Getränke mit hohem Eiweißgehalt unter Verwendung eines Volleies zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß bei der Herstellung der akoholischen Getränke als Vollei ein Wachtelvollei eingesetzt wird."
Überraschenderweise wurde gefunden, daß die Stabilität den aus dem Wachtelvollei bereiteten Getränkes durch das Eierklar" des Wachteleies überraschenderweise nicht gestört wird, so daß ein alkoholisches Getränk ohne Trennung des Eierklares und Dotter bereitet werden kann, welches einen höheren biologischen Wert infolge seines höheren Eiweißgehaltes hat.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Getränke enthalten Wachtelvollei, Alkohol, Versüßungsmittel, Geschmacksmittel, gegebenenfalls Spurenelemente und weitere Eiweiße tierischen oder pflanzlichen Ursprungs in der Form einer stabilen Emulsion. Erfindungsgmäß werden diese Getränke hergestellt, indem das rohe Wachtelvollei in Gegenwart eines Emulgiermittel homogenisiert und dann mit einem Versüßungsmittel und Alkohol, sowie mit Geschmacksmitteln gemischt wird. Gegebenenfalls können Spurenelemente sowie Eiweiße tierischen oder pflanzlichen Ursprungs zu dem erfindungsgemäßen Getränk gegeben werden.
Samt dem Eiweißbestand enthält das in den erfindungsgemäßen Getränken verwendete rohe Wachtelvollei wertvolle Vitamine und Aminosäuren in einer besonders vorzüglichen Zusammensetzung:
Vitamine A 890IE
Karotinoide 0,48 mg%
Vitamin E 3,3 mg%
Vitamin B1 153,0μΓη%
Vitamin B2 253,0 μιη%
Vitamin B6 43,5 μηι%
Vitamin Bi2 0,75 μιη%
Nikotinsäure 47,5 [im%
Folsäure 98,0 μΓη%
Pantothensäure 852,0 μηι%
Biotin 18,3μιη%
Das Wachtelvollei enthält mehr Threonin, Tryptophan, Valin sowie Phospholipid als das Hühnerei. Die erfindungsgemäße Verfahrenstechnologie ermöglicht die Verwendung des Wachteleies in rohem Zustand mit der Aufbewahrung seines vollen inneren Gehaltes.
Zur Verfertigung der erfindungsgemäßen Getränke sind die von drei- bis sechsmonatigen Wachteln gesammelten Eier die vorzüglichsten, die vor der Anwendung drei Tage ruhen gelassen wurden.
Der Alkoholgehalt der erfindungsgemäßen Getränke wird entsprechend dem Geschmack der Verbraucher eingestellt. Dieser Alkoholgehalt ist im allgemeinen zwischen 20 und 30 Vol.-%, vorzüglich 22,5Vol.-%. Zu diesem Zwecke kann reiner Alkohol oder ein anderes Obstdestillat, z.B. Weindestillat, verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Getränke enthalten gegebenenfalls auch Spurenelemente. Es ist bekannt, daß jene Moleküle von Eiweißnatur, die in den biologischen Prozessen die Rolle eines Trägermoleküls (carrier) spielen, in der aktiven biologischen Teilnahme der Spurenelemente unentbehrlich sind. Sowohl die tierischen als die pflanzlichen Eiweiße enthalten Trägermoleküle. Die Pflanzenschutzmittel der modernen Agrotechnik enthalten des öfteren Komplexbildner, die mit den zur
bilden, daß die Spurenelemente am Aufbau des tierischen oder pflanzlichen Organismus nicht teilnehmen können. Deshalb müssen diese Trägerkomplexe für den lebenden Organismus ergänzt werden. Bis jetzt ist es für etwa 800 Enzyme bekannt, daß die Eiweißmoleküle dieser Enzyme ihre optimale Wirkung nur in dem Falle ausüben können, wenn das Enzym oder das Koenzym das notwendige anorganische Kation enthält. Die Enzyme können aber diese Ionen nur von den Trägerkomplexen übernehmen.
In den nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Getränken werden die entsprechenden tierischen und/oder pflanzlichen Eiweiße durch Reaktion mit den notwendigen Spurenelementen in der Weise eingesetzt, daß ihre Anwendung die Geschmacks- und Aromasubstanzen der Getränke nicht verschlechtert, gleichzeitig aber die vorzüglichen biologischen Wirkungen gesichert und die schädlichen Wirkungen des Alkohols vermindert werden.
Demgemäß ermöglicht die Erfindung einerseits die Herstellung von Getränken mit einer hohen biologischen Wirkung, einem hohen Nährwert und mit einem guten Geschmack, andererseits sichert sie die für den lebenden Organismus unentbehrlichen Spurenelement-Eiweiß-Komplexe.
Die Spurenelemente können in der Form der Salze der betreffenden Elemente eingeführt werden, zur Herstellung des Getränkes können auch Naturwasser, Mineral- und/oder Heilwasser oder Meerwasser anstatt des destillierten Wassers verwendet werden.
Nebst dem Wachtelei können gegebenenfalls auch andere Eiweiße tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, z. B. aus tierischen Bluten hergestelltes Globin oder Plasmaeiweiß, Luzerneeiweiß usw. verwendet werden.
Als Versüßungsmittel wird im allgemeinen Zucker in den Getränken in einer dem Geschmack der Verbraucher entsprechenden . Menge verwendet, es können aber auch andere Versüßungsmittel, z. B. Honig, in Frage kommen. Auch andere Bienenprodukte, z. B. Propolis; können zugegeben werden, wodurch der biologische Wert der Getränke weiter erhöht wird. Erfindungsgemäß werden die Getränke vorzugsweise hergestellt, indem die Spurenelemente in destilliertem Wasser aufgelöst werden, die gewünschte Menge des Versüßungsmittels in dieser Lösung oder im Falle der Anwendung eines Mineralwassers im Mineralwasser gelöst, und dann die Lösung höchstens auf 50°C erwärmt. In einem anderen Rührgefäß wird das rohe Wachtelvollei mit einem Emulgiermittel und mit dem anderen gegebenenfalls zugegebenen Eiweiß homogenisiert. Auch dieses Gemisch wird auf höchstens 5O0C erwärmt und dann beide Komponenten zusammengemischt. Das Versüßungsmittel und die gewünschte Menge des Alkohols werden zugegeben, und gewünschtenfalls wird das Volumen mit destilliertem Wasser ergänzt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert.
Beispiel 1 .
2mg Eisen(ll)-sulfat, 2mg Zinksulfat, 0,5mg Mangan(ll)-chlorid, 1 mg Ammoniummolybdatund 1 mg Kupfer(ll)-sulfat werden in 2 Liter destilliertem Wasser gelöst und 10g Zitronensäure und 4kg Zucker zu dieser Lösung gegeben. Vollei von 200St.
Wachteleiern werden in ein Rührgefäß gefüllt und mit 200g selektiv angereichertem Phosphatid-Emulgiermittel pflanzlichen Ursprungs homogenisiert, während die Temperatur des Gemisches auf 50°C erhöht wird.
Gleichzeitig wird der die Spurenelemente enthaltende Zuckersirup auf 50"C erwärmt und die zwei Komponenten zusammengemischt.
Nach Durchrühren werden das vorbereitete Geschmacksmittel natürlichen Ursprungs und 3,2 Liter 70 Vol.-%iges, gereiftes .
Weindestillat zugefügt, wonach das Gemisch mit destilliertem Wasser zu 10 Litern aufgefüllt wird.
Sogewinnt man einen Wachtelei-Liqueur. der 22,5% Alkohol und mit Spurenelementen angereichertes Wachtelvollei enthält.
Beispiel 2
Man arbeitet nach Beispiel 1 mit der Ausnahme, daß Hühnereidotter anstatt des Wachteleies verwendet wird.
Beispiel 3
Man arbeitet nach Beispiel 1 mit der Ausnahme, daß 200g aus tierischem Blut hergestelltes Globin anstatt des Wachteleies verwendet wird.
Beispiel 4
Man arbeitet nach Beispiel 1 mit der Ausnahme, daß Luzerneeiweiß anstatt des Wachtelvolleies verwendet wird.
Beispiel 5
Man arbeitet nach Beispiel 1 mit der Ausnahme, daß ein 1:1-Gemisch von Wachtelei und Luzerneeiweiß anstatt des Wachteleies verwendet wird.
Beispiel 6
Man arbeitet nach Beispiel 1 mit der Ausnahme, daß aus Blut hergestelltes Plasmaeiweiß als Eiweiß tierischen Ursprungs verwendet wird.
Beispiel 7
Man arbeitet nach Beipspiel 1 mit der Ausnahme, daß eine Obstemulsion als Eiweißquelle verwendet wird.
Beispiel 8
Man arbeitet nach den Beispielen 1 bis 7 mit der Ausnahme, daß Naturwasser, Mineral- und/oder Heilwasser und/oder Meerwasser anstatt destilliertem Wasser als Spurenelementenquelle verwendet werden.
Beispiel 9
Man arbeitet nach den Beispielen 1 bis 7 mit der Ausnahme, daß gegärte Pflanzensäfte anstatt destilliertem Wasser verwendet
Beispiel 10
Man arbeitet nach den Beispielen 1 bis 9 mit der Ausnahme, daß ein Bienenprodukt, z. B. Honig, anstatt Zucker verwendet wird.
Beispiel 11
Man arbeitet nach den Beispielen 1 bis 10 mit der Ausnahme, daß Blumenstaubauszüge und/oder Blumenstaubwein als wäßrige Phase verwendet werden.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Verfahren zur Herstellung alkoholischer Getränke mit einem hohen Eiweißgehalt, gekennzeichnet dadurch, daß Wachtelvollei in der Gegenwart eines Emulgiermittels mit einem Versüßungsmittel, Alkohol, Geschmacksmittel und gegebenenfalls mit Spurenelementen sowie mit anderen Eiweißen tierischen oder pf !anzusehen Ursprungs gemischt wird.
  2. 2. Verfahren gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß rohes Wachtelvollei mit einem Emulgiermittel homogenisiert und bei einer Temperatur von höchstens 50°C mit den übrigen Komponenten zusammengemischt wird.

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