DD243663A1 - Mittel zur beeinflussung des pflanzenwachstums und der pflanzenentwicklung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft Mittel zur Beeinflussung des Pflanzenwachstums und der Pflanzenentwicklung, die neben den ueblichen Hilfs- und Traegerstoffen als Wirkstoff 2-Thioureido-propionsaeurederivate der allgemeinen Formel enthalten, wobei als Substituenten fuer R1 Phenyl, Vinyl, Phenyl- oder Vinylthiocarbamoyl und fuer R2 Wasserstoff, OCSNHC6H5 oder OCSNHCH2CHCH2 eingesetzt werden. Die erfindungsgemaessen Verbindungen sind besonders als Mittel zur Sikkation/Defoliation wirksam. Formel
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Greifen von Bauelementen. Die Vorrichtung ist zum Handhaben von Schaltkreisen und anderen vielpoligen elektronischen Bauelementen geeignet.
Bekannte technische Lösungen sehen vor, die Greiferbacken eines mechanischen Greifers mit Nuten für die Aufnahme der Anschlüsse der elektronischen Bauelemente auszubilden. Dieses Prinzip wurde bei dem vom VEB Robotron-Elektronik Dresden entwickelten und gebauten Bestückungsautomaten BA1 angewandt
Die Lösung hat folgenden Nachteil:
Da die Nutbreite gleich der maximalen Anschlußbreite ist, kann bei leichter Verbiegung des Anschlusses in Längsrichtung des Bauelementes keine Aufnahme in der entsprechenden Nut erfolgen und der Anschluß wird nach innen gedruckt. Das Bauelement kann nicht mehr auf die Leiterplatte aufgesetzt werden.
Des weiteren sind Lösungen bekannt, bei denen die Bauelemente nach dem Schließen der Greiferbacken von oben in entsprechend geformte Taschen der Backen eingedrückt und auf diese Weise sowohl der Reihenabstand als auch das Längsraster gerichtet werden (z.B. DE-PS 2625738).
Ein Nachteil dieser Lösung ist, daß dabei die Bauelementeanschlüsse während des Bestückungsvorganges um ein mehr oder weniger großes Undefiniertes Maß aus den Backen nach unten herausgedrückt werden. Das bewirkt, daß bei Verformungen der Bauelementeanschlüsse die genaue Übereinstimmung der Backennuten mit den Bestückungslöchern wieder verloren geht und das Bauelement nicht aufgesetzt werden kann.
Ein weiterer Nachteil dieser Lösung ist die Tatsache, daß nur Schaltkreise mit vorgespreizten Anschlüssen gehandhabt werden können, da die Bauelemente mit ungespreizten Anschlüssen lose zwischen den Backen sitzen und die Anschlüsse sich in den entsprechend geformten Taschen nicht ausrichten lassen.
Eine dritte Lösungsvariante ist in der Erfindungsbeschreibung WP H 05 K/243 055/3 beschrieben. Hierbei handelt es sich um einen ähnlichen Greiferaufbau wie im zweiten ,Lösungsprinzip. Der Unterschied besteht in der Handhabung des Bauelementes.
In diesem Fall werden erst bei unmittelbarem kontakt der Greiferbacken mit der Leiterplatte die Bauelementeanschlüsse aus den Backen direkt in die Bohrungen der Leiterplatte gedrückt. Das heißt, bei Aufnahme des Bauelementes durch die Greiferbacken ist die Unterkante der Bauelementeanschlüsse auf der Höhe der Backenunterschiede.
Der Nachteil dieser Variante ist, daß wiederum nur Bauelemente mit vorgespreizten Anschlüssen gehandhabt werden können.
Keramikschaltkreise mit nicht vorspreizbaren Anschlüssen rutschen bis zu ihrer Verdickung in den Backen nach unten und ziehen die bereits beschriebenen Nachteile nach sich.
Bei der in DE OS 1015159 beschriebenen Lösung ist vorder Aufnahme durch die Greiferbacken in einer vorgelagerten Richtstation des exakte Ausrichten und Vorspreizen der Bauelementeanschlüsse erforderlich.
Alle dargelegten Lösungsprinzipien weisen den gemeinsamen Nachteil auf, daß Bauelemente mit nichtvorspreizbaren Anschlüssen (z. B. Keramikschaltkreise) von diesen Einrichtungen nicht aufgenommen werden können.
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Greifen von Bauelementen zu entwickeln, welche die Ausfallrate an nicht aufsetzbaren Bauelementen auf ein Minimum senkt und keine Biegeeinheit zum Ausrichten der Bauelementeanschlüsse in Querrichtung benötigt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Greifen von Bauelementen vorzugsweise bei Anwendung in Handhabungsgeräten zu entwickeln, welcheJntegrierte Bauelemente mit vorgespreizten und nicht-vorgespreizten-Bauelementeanschlüssen aufnimmt, diese klemmt und auf die Leiterpiatte-aufsetzt?" . -
Merkmale der Erfindung
Die Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung bestehen darin, daß die Greiferbacken eines mechanischen Greifers aus ineinandergeschachtelten Innen-und Außenbacken bestehen,die längs ihrer Schwankachse zueinander verschiebbar sind. Die Unterkanten von Außen- und Innenbacken sind als Kämme ausgebildet, wobei die Kammzähne der Innenbacken um 7° von der Senkrechten zur Backeninnenseite verschoben sind. Die Kämme von Außen- und Innenbacken liegen übereinander. Im geöffneten Zustand liegen die Kammzähne von Außen- und Innenbacken direkt übereinander und die sich dabei bildende Kammbreite ist gleich dem dreifachen Betrag der Breite der Bauelementeanschlüsse. Das hat den Vorteil, daß auch Bauelemente mit leicht verbogenen Anschlüssen in Längsrichtung des Bauelementes beim Schließen der Greiferbacken durch den Kamm aufgenommen werden können. Des weiteren können auch Zollschaltkreise von den in metrischen Abmessungen gefertigten Kämmen der Greiferbacken aufgenommen und auf metrisch gebohrte Leiterplatten aufgesetzt werden. Im geschlossenen Zustand der Greiferbacken, d. h., wenn der Innenbacken zum Außenbacken längs der gemeinsamen Schwenkachse verschoben ist, wird jeder Bauelementeanschluß von je einem Kammzahn des Außen- und Innenbackens geklemmt. Durch die Schrägstellung der Kammzähne des Innenbackens können die Bauelementeanschlüsse nicht mehr nach innen, quer zum Bauelement, gedruckt werden. Dadurch, daß die freie Länge der Bauelemente außerhalb der Greiferbacken maximal beträgt, ist ein Verbiegen der Anschlüsse ausgeschlossen. Sollten Differenzen zwischen den Positionen der Bohrungen auf der Leiterplatte und den Positionen der Bauelementeanschlüsse auftreten, so wird das Bauelement beim Aufsetzen des Greifers auf die Leiterplatte in den Backen nach oben gedruckt, bis die Unterkante der Bauelementeanschlüsse mit der Backenunterkante identisch ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Beispieles näher beschrieben. In den dazugehörigen Zeichnungen wird die Vorrichtung in ihrem die Erfindung charakterisierenden Aufbau dargestellt.
Figur 1 und 2: Greifer im geöffneten Zustand Figur3und5: Greiferund Bauelement im positiven Zustand Figur 4 und 6: Greifer im geschlossenen Zustand
Im Rahmen 1 eines mechanischen Greifers sind die ineinandergeschachtelten Innen-3,5 und Außenbacken 2,4 schwenkbar um die Bolzen befestigt. Die Innenbacken 3,5 sind zusätzlich längs der Bolzen 6 verschiebbar. Weiterhin sitzen innerhalb der Inn'enbecken 3,5 auf den Bolzen 6 die Federn 7.
Im Rahmen 1 befinden sich der Bolzen 8 und der Stößel 9, auf denen die Federn 10 sitzen. Des weiteren sind im Rahmen 1 die Kugeln 11, die Federn 12,13 und die Schubstange 14 angeordnet.
Die Wirkungsweise des Greifers ist wie folgt zu beschreiben: Das Bauelement 15 wird mittels derTransporteinheit 17 unter dem Greifer bereitgestellt. Die Druckfeder 12 hält die Greiferbacken 2 und 5 in geöffnetem Zustand (siehe Fig. 1 u. 2). Befindet sich das Bauelement in der exakten Position, wird durch eine Antriebseinheit der Bolzen 8 nach unten bewegt, wobei dessen Kegel die oberen beiden Kugeln 11 und Druckfedern 13 nach außen drückt. Das hat zur Folge, daß die Greiferbacken 2 bis 5 eine Schwenkbewegung um die Bolzen 6 vollziehen und mit ihren im unteren Teil ausgebildeten Kämmen 18 zwischen die Bauelementeanschlüsse 16 des Bauelementes eintauchen (siehe Fig.3 u. 5).
Bei weiterer Abwärtsbewegung des Bolzens 8 werden die untere Kugel 11 und Druckfeder 13 und somit die Schubstange 14 in Richtung des Stößels 9 gedruckt. Da die Schubstange 14 in beide Innenbacken 3,5 eintaucht (in die Außenbacken 2,4 sind Aussparungen zurfreien Bewegung der Schubstange 14 eingearbeitet) wird durch deren Bewegung erreicht, daß die beiden Innenbacken 3,5 längs der Bolzen 6 in gleicher Richtung verschoben werden. Das hat zur Folge, daß die Bauelementeanschlüsse 16 zwischen den Kammzähnen 19 in der Kammbreite 20 positionsgerecht geklemmt werden (siehe Fig. 4 u. 6). Damit ist das Bauelement vom Greifer aufgenommen und die Transporteinheit fährt in ihre Ausgangsstellung zu rück. Der Greifer setzt auf die Leiterplatte auf, wobei die freie Länge der Bauelementeanschlüsse 16 in die Leiterplattenbohrungen eintauchen. Danach bewegt sich der Bolzen 8 wieder nach oben. Wenn der Kegel des Bolzens 8 die untere Kugel 11 passiert hat, werden durch die Druckfedern 7 die beiden innenbacken 3,5 und damit die Schubstange 14 sowie die Druckfeder 13 und Kugel 11 in ihre Ausgangsstellung zurückgedrückt. Die Klemmung der Bauelementeanschlüsse 16 ist damit aufgehoben.
Haider Bolzen 8 seine obere Endstellung erreicht, werden die Greiferbacken durch die Druckfeder 12 wieder geöffnet und die oberen beiden Kugeln 11 und Druckfedern 13 in ihre Ausgangslage geschoben.
Danach wird durch die Antriebseinheit der Stößel 9 nach unten gedrückt und damit das Bauelement 15 vollständig auf die Leiterplatte aufgesetzt.
Wenn der Stößel 9 und danach der gesamte Greifer die obere Ausgangsstellung wieder erreicht haben, ist der Bestückungsvorgang beendet.
Claims (5)
- Patentansprüche: I1. Vorrichtung zum Greifen von Bauelementen, vorzugsweise bei Anwendung in Handhabungsgeräten, welche mit Bestückungskopf und mechanischem Greifer arbeiten, gekennzeichnet dadurch, daß die Greiferbacken aus Innenbacken (3, 5) und Außenbacken (2, 5) gebildet werden, welche ineinander geschachtelt und schwenkbar um die Bolzen (6) sind, daß die Innenbacken (3,5) längs der Bolzen (6) verschiebbar sind und daß der untere Teil der Greiferbacken als Kamm (18) mit variierbarer Kammbreite (20) ausgebildet ist.
- 2. Vorrichtung nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß die Kammbreite (20) durch die Anordnung der Kammzähne (19) von Innen- (3, 5) und Außenbacken (2,4) des Greifers gebildet wird.
- 3. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Kammbreite (20) veränderbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß die Kammzähne (19) der Innenbacken (3,5) um 7° von der Senkrechten zur Backeninnenseite verschoben sind.
- 5. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Innen-(3,5) und Außenbacken (2,4) durch Druckfedern (12,13), entsprechend ihrer jeweiligen Bewegungsstellung, spielfrei in den Endlagen gehalten werden.
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1985
- 1985-09-10 DD DD28047285A patent/DD243663C2/de not_active IP Right Cessation
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