DD243905A5 - Selbststaetiges spannwerk fuer das band von bandfoerderer - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein selbsttaetiges Spannwerk fuer das Band eines Bandfoerderers, der insbesondere im Tagebau angewandt wird, mit dem Ziel, ein den Bandbelastungen entsprechendes Spannen des Bandes zu ermoeglichen. Die Aufgabe, die der Erfindung zugrundeliegt, besteht in der Optimierung des Wertes der Vorspannkraefte des Bandes je nach seinen Bewegungswiderstaenden, der Beseitigung des Rutschens des Bandes auf der Antriebstrommel und der Milderung des Verlaufes des Anlaufprozesses. Erfindungsgemaess wird eine Aufgabe dadurch geloest, dass Antriebseinheiten (1) und (2), die auf der Welle der Antriebstrommel (3) aufgehaengt sind, mit der Spanntrommel (6) mittels eines Seilsystems (4; 5) verbunden sind. Das Spannwerk ruft die Bandspannkraefte durch das Gewicht der Antriebseinheiten und das Moment der Reaktion von dem Drehmoment auf der Antriebstrommel hervor und sichert die axiale Fuehrung der Spanntrommel unabhaengig vom Gewicht und Drehmoment der Antriebe. Es funktioniert kontinuierlich und wirkt auf die Steigerung des Drehmomentes auf der Antriebstrommel durch Zuwachs der Band-Spannkraft, wobei die Zeitdauer der Regelung einige Zehntel Sekunden betraegt. Die Erfindung kann in den Bandfoerderern, insbesondere in den mit Steigung und horizontal foerdernden Foerderern in verschiedenen Wirtschaftsbereichen angewandt werden.
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft ein selbsttätiges Spannwerk für das Band eines Bandförderers, insbesondere eines im Bergbau anzuwendenden Bandförderers.
In den bekannten selbsttätigen Spannwerken für Förderbänder, veröffentlicht in „Przenosniki tasmowewgornictwie" —Verlag „Slask" 1979, wird die Band-Spannkraft durch den Einsatz entsprechender Gewichte erreicht, die durch eine Seilanordnung mit einer Spanntrommel verbunden sind. Zur Regulierung der Lage der Gewichte, sowie zur schnellen Entlastung des Bandes werden die Seilenden aufwinden gewickelt, die mit einer Sperrvorrichtung versehen sind, welche die Bremse der Winde entlasten.
Ein Nachteil derartiger Lösungen besteht im hohem Gewicht dieser Werke, was deren Einsatz auf stationäre Förderer beschränkt, sowie in den großen Massen, die in Schwingungen versetzt werden, was eine Erhöhung der Belastung des Bandes in der ersten Anlaufphase bewirkt.
In verschiebbaren Förderern wird das Spannen des Bandes durch ein unmittelbares Spannen des Spannwagens mit einer Winde erreicht, deren Motor stets unter Strom bleibt. Das durch den Rotor ausgeübte Moment wird durch die Bandspannung ausgeglichen.
Ein anderes bekanntes selbsttätiges Band-Spannwerk ist in der PL-PS 86176 dargestellt. Die Band-Spannkraft wird durch eine Addition der vom Gewicht der Antriebseinheit und von dem Moment des Antriebsmotors kommenden Kräfte erreicht und auf die Spanntrommel über einen Seiltrum übertragen. Ein Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß beim Bruch des Spannseiles, das die Antriebseinheit mit der Spanntrommel verbindet, ein Bandrutsch auf der Trommel oder Schrägstellung der Spanntrommel im Falle vom Doppel-Antrieb erfolgen kann.
Ziel der Erfindung ist es, ein selbsttätiges Spannwerkfür das Band eines Bandförderers zur Anwendung zu bringen mit dem ein Bandbelästungen entsprechendes Spannen des Bandes zu ermöglichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein selbsttätiges Spannwerkfür das Band eines Bandförderers zu schaffen mit dem die Werte der Vorspannkräfte des Bandes je nach dessen Bewegungswiderstand angepaßt, ein Bandrutschen auf der Antriebstrommel beseitigt und der Verlauf des Anlaufes sanfter gestaltet wird. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gSlöst, daß mindestens zwei bekannte Antriebseinheiten, die einerseits an die Welle der Antriebstrommel und andererseits an den Seiltrümen aufgehängt sind, welche die Kräfte von dem Gewicht der Antriebseinheiten und der Reaktion der Momente der Antriebsmotoren auf die Spanntrommel überträgt, sowie aus einer Seilwinde, wobei jede Antriebseinheit nur mit einem Seiltrum
verbunden ist, besteht. Parallel zu der Achse der Spanntrommel ist ein Balken befestigten dessen Enden auf derselben Achse je zwei Seilrollen angeordnet sind, die unabhängig voneinander wirken. Andere Doppel-Seilrollen sind auf der Konstruktion des Förderers angeordnet und bilden in dem Raum mit den auf dem Balken angeordneten Doppelrollen ein Viereck, dessen Seiten in einer Ebene liegen. Ein Seiltrum besteht aus einem Stahlseil und ist mit einem Ende in der Mitte des Balkens befestigt. Es durchläuft eine Rolle und gelangt auf einen Rollensatz links des Förderers. Über diese zwei über der linken Antriebseinheit angeordneten Seilrollen und über eine an der linken Antriebseinheit befestigten Rolle läuft das Seil zu der zweiten über der Antriebseinheit angeordneten Seilrolle und kommt auf die zweite Rolle an der linken Seite des Förderers. Von dort verläuft es auf eine von zwei links am Balken angeordneten Seilrollen, sowie auf eine von zwei recht am Balken angeordneten Seilrollen und über eine Hilfs-Seilrolle, die auf der Konstruktion des Förderers angeordnet ist, zwischen zwei Doppel-Rollen auf die Seiltrommel der Winde. Der andere Seiltrum ist auch mit einem Ende an denselben Balken, in der Mitte seiner Länge befestigt und geht weiter durch einen Satz Seilrollen, was im Effekt eine „Spiegelabbildung" des ersten Seiltrums ergibt.
Die vom Gewicht der Antriebseinheiten und vom Moment der Antriebsmotoren kommendeBand-Spannkraft wird durch Seiltrüme auf den Balken übertragen, die parallel mit der Achse der Spanntrommel verbunden ist. Ein Not-Bruch eines der Seiltrüme bewirkt eine Herabsetzung der Spannkraft um eine Hälfte — es kommt jedoch nicht zu einer Schrägstellung der Seiltrommel. Die Spannkraft kann zusätzlich durch die Winde erhöht werden, die automatisch gesteuert werden kann, je nach festgelegter Spannungsgröße des Bandes.
Der Erfindungsgegenstand soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
Das Werk weist Antriebseinheiten 1;2auf,dieeinerseitsandie Welleeiner Antriebstrommel3undandererseits an Seiltrüme 4; 5 gehängt sind. Parallel zu der Achse der Spanntrommel 6 ist ein Balken 7 befestigt. An den Enden des Balkens 7 sind Doppel-Seilrollen 8; 9 angeordnet. ' '
r An der Konstruktion des Förderers sind andere Doppel-Seilrollen 10; 11 angeordnet, die in dem Raum mit den Seilrollen 8; 9 ein Viereck bilden, dessen Seiten in einer Ebene liegen. Die Antriebseinheiten 1; 2 sind mit der Spanntrommel 6 und einer Seilwinde 12 über Seiltrüme 4; 5 verbunden. Einer der Seiltrüme 4 ist an den Balken 7 in der Mitte seiner Länge befestigt und geht . nacheinander durch eine der Seilrollen 10, eine der Seilrollen 13, eine der Seilrollen 14 und kehrtauf die zweite Seilrolle 13, die zweite Seilrolle 10 und auf eine der Seilrollen 8, eine der Seilrollen 9 und über die Hilfs-Seilrolle 15 auf die Trommel der Seilwinde 12 über.
Der andere Seiltrum 5 ist auch mit einem Ende an den Balken 7 befestigt und geht weiter durch einen Zwillings-Satz von Rollen, was im Ergebnis eine „spiegelgleiche Abbildung" des ersten Seiltrumes 4 ergibt.
Claims (2)
- Erfindungsanspruch:1. Selbsttätiges Spannwerk für das Band eines Bandförderers, insbesondere eines im Bergbau anzuwendenden Bandförderers, bestehend aus mindestens zwei Antriebseinheiten, die einerseits an die Welle der Antriebstrommel und andererseits an die Seiltrüme gehängt sind, welche mit einem Balken verbunden sind, der parallel zu'der Spanntrommel befestigt ist und an den Enden Seilrollen aufweist, sowie aus einer Seilwinde, gekennzeichnet dadurch, daß jeder Seiltrum (4; 5) mit einem Ende an die Mitte des Balkens (7) befestigt ist, der mit der Achse der Spanntrommel (6) gekoppelt ist, und das andere Ende auf der Trommel einer Seilwinde (12) gewickelt ist, wobei die Seiltrüme (4; 5) durch einen Satz Seilrollen geführt sind, bestehend aus Doppelseilrollen (8; 9), die an den Enden des mit der Spanntrommel (6) verbundenen Balkens (7) angeordnet sind, aus Doppel-Seilrollen (10; 11), die auf dem Förderer angeordnet sind und mit den auf dem Balken (7) angeordneten Seilrollen (8; 9) ein Viereck bilden, dessen Seiten in einer Ebene liegen, sowie aus Doppel-Seilrollen (13), die auf der Konstruktion des Förderers über den Antriebseinheiten (1; 2) angeordnet sind und aus Seilrollen (14), die an den Antriebseinheiten (1; 2) befestigt sind, wobei ein Seiltrum zu dem Balken (7) und auf eine der zwei Seilrollen (10) gelangt, die auf der Konstruktion links am Förderer in Richtung des Bandlaufes des Förderers gerichtet ist, dann durch eine von zwei Seilrollen (13), zu einer Seilrolle (14) und kehrt über die zweite Seilrolle (13) auf die zweite Seilrolle (10) links am Förderer zurück und auf eine der Seilrollen (8) linksam Balken (7), auf eine der zwei Seilrollen (9) rechts am Balken (7) und auf die Trommel der Seilwinde (12) gelangt, wobei der zweite Seiltrum (5) ein „Spiegelbild" des ersten Seiltrumes (4) darstellt.
- 2. Spannwerk nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Doppel-Seilrollen (10; 11), und in dem Raum mit den auf dem Balken (7) angeordneten Seilrollen (8; 9) ein Viereck gebildet ist, und mindestenszwei Hilfs-Seilrollen (15) angeordnet sind.
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