DD243915A1 - Verfahren zum ablegen eines faserbandes in eine spinnkanne - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ablegen eines Faserbandes in eine Spinnkanne, bei dem bei ausgeschalteter Maschine eine leere Spinnkanne eingeschoben, die Maschine eingeschaltet, die Spinnkanne gefuellt, die Maschine ausgeschaltet und die gefuellte Spinnkanne ausgeschoben und dabei das Faserband getrennt wird, wobei ein oben auf der gefuellten Spinnkanne befindliches Faserbandende und ein an der Maschine befindliches Faserbandende entsteht. Die Anwendung der Erfindung hat zum Ziel, dass an den nachfolgenden Maschinen bei der Verbindung der Faserbandenden keine Stillstandszeiten entstehen. Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung geloest wird, besteht darin, dass das in der jeweils geleert werdenden Spinnkanne befindliche Faserbandende bereits vor deren Leerung fuer eine Verbindung mit dem oben auf der nachfolgenden Spinnkanne befindlichen Faserbandende zur Verfuegung steht. Erfindungsgemaess wird diese Aufgabe dadurch geloest, dass nach dem Ausschieben der gefuellten Spinnkanne die Maschine eingeschaltet, das an der Maschine befindliche Faserbandende mit einer einstellbaren Laenge, die so lang ist, dass bei gefuellter Spinnkanne dieses Faserbandende ueber den Rand der Spinnkanne haengt, abgeliefert und die Maschine ausgeschaltet wird. Fig. 2
Description
Länge des nach dem Ausschieben der gefüllten Spinnkanne 4 abgelieferten Faserbandendes 6 ist einstellbar. Nun wird die bereitgestellte leere Spinnkanne 7 eingeschoben (Fig.4). Dabei legt sich das Faserbandende 6 über den Rand der leeren Spinnkanne 7. Danach wird die Maschine 2 eingeschaltet und die Spinnkanne 7 wird mit Faserband 3 gefüllt (Fig. 5). Mit fortschreitender Füllung der Spinnkanne 7 wird das über den Rand der Spinnkanne 7 hängende Faserbandende 6 immer weiter in die Spinnkanne 7 gezogen, so daß es nach Beginn der Füllung (Fig. 5) lang und am Ende der Füllung (Fig. 1) kurz über den Rand der Spinnkanne 7,4 hängt. Bei diesem Verfahren zum Ablegen eines Faserbandes 3 werden damit Spinnkannen 4,7 so gefüllt, daß jeweils das eine Faserbandende 6 über den Rand der Spinnkanne 4,7 hängt und sich das andere Faserbandende 5 oben auf der Spinnkanne 4,7 befindet.
Der Ablauf bei der Verbindung der Faserbandenden 5, 6 an der nachfolgenden Maschine erfolgt nun in folgender Weise: An der nachfolgenden Maschine, die Faserband 3 verarbeitet und von der die Zuführung 8 dargestellt ist (Fig. 6 bis 8), wird die Spinnkanne 4 geleert und die nachfolgende Spinnkanne 7 bereitgestellt (Fig. 6). Während der Leerung der Spinnkanne 4 wird das über deren Rand hängende Faserbandende 6 mit dem oben auf der nachfolgenden Spin η kanne 7 befindlichen Faserbandende 5 verbunden (Fig. 7). Nach Leerung der Spinnkanne 4 erfolgt ohne Stillstandszeit für die Maschine die Leerung der nachfolgenden Spinnkanne 7 (Fig.8).
Claims (2)
1. Verfahren zum Ablegen eines Faserbandes in eine Spinnkanne, bei dem bei ausgeschalteter Maschine eine leere Spinnkanne eingeschoben, die Maschine eingeschaltet, die Spinnkanne gefüllt, die Maschine ausgeschaltet und die gefüllte Spinnkanne ausgeschoben und dabei das Faserband getrennt wird, wobei ein oben auf der gefüllten Spinnkanne befindliches Faserbandende und ein an der Maschine befindliches Faserbandende ensteht, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Ausschieben der gefüllten Spinnkanne (4) die Maschine (2) eingeschaltet, das an der Maschine (2) befindliche Faserbandende (6) mit einer Länge, die so lang ist, daß bei gefüllter Spinnkanne (4) dieses Faserbandende (6) über den Rand der Spinnkanne (4) hängt, abgeliefert und die Maschine (2) ausgeschaltet wird.
2. Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des nach dem Ausschieben der gefüllten Spinnkanne (4) abgelieferten Faserbandendes (6) einstellbar ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ablegen eines Faserbandes in eine Spinnkanne, bei dem bei ausgeschalteter Maschine eine leere Spinnkanne eingeschoben, die Maschine eingeschaltet, die Spinnkanne gefüllt, die Maschine ausgeschaltet und die gefüllte Spinnkanne ausgeschoben und dabei das Faserband getrennt wird, wobei ein oben auf der gefüllten Spinnkanne befindliches Faserbandende und ein an der Maschine befindliches Faserbandende entsteht.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei einem bekannten Verfahren der eingangs genannten Art (Prospekt Walzenstrecke 1545 und Walzenregulierstrecke 1546 des VEB Spinnereimaschinenbau Karl-Marx-Stadt, Drucknummer Ag 0705683III-8-9 2813) befindet sich das eine Faserbandende in der Spinnkanne und das andere Faserbandende oben auf dem in der Spinnkanne abgelegten Faserband. Nachteilig ist hierbei, daß an den nachfolgenden Maschinen, denen die Spinnkannen zwecks weiterer Verarbeitung der Faserbändtlf vorgelegt werden, das in der jeweils geleert werdenden Spinnkanne befindliche Faserbandende nicht für eine Verbindung mit dem oben auf der nachfolgenden Spinnkanne befindlichen Faserbandende zur Verfügung steht. Das in der Spinnkanne befindliche Faserbandende steht erst dann für eine Verbindung zur Verfügung, wenn es die Spinnkanne verlassen und über eine Abstellvorrichtung die nachfolgende Maschine ausgeschaltet hat. Die Folge davorvsind Stillstandszeiten.
Ziel der Erfindung
Die Anwendung der Erfindung hat zum Ziel, daß an den nachfolgenden Maschinen bei der Verbindung der Faserbandenden keine Stillstandszeiten entstehen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird, besteht darin, daß das in der jeweils geleert werdenden Spinnkanne befindliche Faserbandende bereits vor deren Leerung für eine Verbindung mit dem oben auf der nachfolgenden Spinnkanne befindlichen Faserbandende zur Verfügung steht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß nach dem Ausschieben der gefüllten Spinnkanne die Maschine eingeschaltet, das an der Maschine befindliche Faserbandende mit einer einstellbaren Länge, die so lang ist, daß bei gefüllter Spinnkanne dieses Faserbandende über den Rand der Spinnkanne hängt, abgeliefert und die Maschine ausgeschaltet wird. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Länge des nach dem Ausschieben der gefüllten Spinnkanne abgelieferten Faserbandendes einstellbar ist, um eine Anpassung an eine gewünschte Länge des über den Rand der Spinnkanne hängenden Faserbandendes bzw. an eine andere Höhe und/oder einen anderen Durchmesser der Spinnkanne zu erreichen.
Ausführungsbeispiel
In der zugehörigen Zeichnung zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 bis 5: die aufeinanderfolgenden Arbeitsschritte beim Ablegen eines Faserbandes Fig. 6 bis 8: den Ablauf bei der Verbindung der Faserbandenden an der nachfolgenden Maschine.
An einer Ablieferung 1 einer Faserband herstellenden Maschine 2 (Fig. 1 bis 5) wird ein Faserband 3 in eine Spinnkanne 4 abgelegt (Fig. 1). Nachdem die Spinnkanne 4 gefüllt worden ist, wird die Maschine 2 ausgeschaltet. Danach wird die gefüllte Spinnkanne 4 ausgeschoben und dabei das Faserband 3 getrennt (Fig. 2). Bei der Trennung des Faserbandes 3 entsteht ein oben auf der gefüllten Spinnkanne 4 befindliches Faserbandende 5 und ein an der Maschine 2 befindliches Faserbandende 6. Gleichzeitig wird eine leere Spinnkanne 7 bereitgestellt. Nach dem Ausschieben der gefüllten Spinnkanne 4 wird die Maschine 2 eingeschaltet, das an der Maschine 2 befindliche Faserbandende 6 mit einer Länge, die so lang ist, daß bei gefüllter Spinnkanne 4 dieses Faserbandende 6 über den Rand der Spinnkanne 4 hängt, abgeliefert und die Maschine 2 ausgeschaltet (Fig.3). Die
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
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Families Citing this family (1)
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Family Cites Families (3)
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1985
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Also Published As
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| DE3641052A1 (de) | 1987-06-11 |
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