DD244294A1 - Vorrichtung zum reinigen von kanuelen und aehnlichen hohlkoerpern - Google Patents

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DD244294A1
DD244294A1 DD28397185A DD28397185A DD244294A1 DD 244294 A1 DD244294 A1 DD 244294A1 DD 28397185 A DD28397185 A DD 28397185A DD 28397185 A DD28397185 A DD 28397185A DD 244294 A1 DD244294 A1 DD 244294A1
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DD
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cleaning
cannula
valve housing
fitting
passage opening
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DD28397185A
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Inventor
Gottfried Eichner
Hartmut Bruellke
Waldemar Mueller
Original Assignee
Fahrzeugteilewerk Veb
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Human- und Veterinaermedizin. Sie verfolgt das Ziel, den bei herkoemmlichen Vorrichtungen erforderlichen Zeitaufwand fuer die vor der Sterilisation von Kanuelen erforderliche Reinigung zu verringern und den Reinigungseffekt zu erhoehen. dazu war eine einfache Vorrichtung zu entwickeln, die unmittelbar an das Trinkwasserleitungsnetz angeschlossen werden kann. Erfindungsgemaess wird diese Aufgabe durch eine mit Ventil versehene Vorrichtung geloest, die erst nach Einfuehrung der Kanuele den Durchfluss fuer die Spuelfluessigkeit freigibt. Figur

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung r
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung kann in der Human- und Veterinärmedizin bei der Reinigung von Kanülen zur Anwendung kommen, ist jedoch auch für die Reinigung von Pipetten und ähnlichen Hohlkörpern in der allgemeinen Laboratoriumspraxis geeignet
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind zahlreiche Spülvorrichtungen für Kanülen bekannt. Das Hauptziel der Mehrzahl der bekannten technischen Lösungen besteht in der gleichzeitigen Reinigung einer Vielzahl von Kanülen (DD-WP 4544, DD-WP 211485, DD-WP 221369, DE-OS 1491738). Eine andere Vorrichtung sieht eine relativ komplizierte technische Apparatur vor, die nur für stationären Einsatz im Labor geeignet ist und zwecks Erzielung eines optimalen Reinigungseffektes mit mehreren verschiedenen Reinigungsmitteln arbeitet (DE-OS 1162511).
Eine weitere bekannte Vorrichtung (US-PS 4343306) nutzt die Injektionsspritze selbst nach Einfüllen der Reinigungsflüssigkeit und Zwischenschaltung eines sogenannten Adapters zur Reinigung der Kanülen. Dieser Adapter ist zwar einfach gestaltet, setzt jedoch die vorherige Reinigung der Injektionsspritze voraus. Für die Durchführung mehrerer aufeinanderfolgender Reinigungen ist die Handhabung infolge des ständig erforderlichen mehrfachen Füllens und Entleerens der Injektionsspritze zu zeitaufwendig. Desweiteren istfürjeden Kanülendurchmesser ein gesonderter Adapter erforderlich.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, den Zeitaufwand für die vor der Sterilisation von Kanülen und ähnlichen Hohlkörpern erforderliche Reinigung von Blut- und Medikamentenresten zu verringern und den Reinigungseffekt zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln, die ein problemloses, schnelles Durchspülen von Kanülen beliebiger Stärke mit Wasser unmittelbar aus dem Trinkwasserleitungsnetz oder mit anderen unter Druck stehenden Reinigungslösungen ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, indem ein mit einer konischen Führungsöffnung für die Kanüle versehenes konzentrisches Formstück in ein mit einer Außenwulst versehenes konzentrisches Ventilgehäuse in Axialrichtung verschiebbar eingepaßt wird, das Ventilgehäuse einen unter dem Druck der Reinigungsflüssigkeit und/oder einer Spiralfeder stehenden Ventilkörper aufnimmt und mit dem Ventilgehäuse ein als Anschluß für die Reinigungsflüssigkeit ausgebildetes, die Spiralfeder aufnehmendes Federgehäuse verbunden ist.
Zwecks optimaler Abdichtung verläuft die Führungsöffnung des Formkörpers konisch und nimmt einen eine Durchlaßöffnung für die Kanüle aufweisenden elastischen Formkörper auf. Ein in der Führungsöffnung angebrachtes Innengewinde dient zur
Aufnahme einer den Durchmesser der Durchlaßöffnung des Formkörpers regulierenden, mit Durchlaßöffnung für die Kanüle versehenen Regulierschraube, wobei der Formkörper vorteilhafterweise so an der Regulierschraube befestigt wird, daß eine seitliche Verschiebung ausgeschlossen ist.
Durch eine die am Ventilgehäuse angebrachte Wulst umgebende, auf das konzentrische Formstück aufgeschraubte Überwurfmutter wird die axiale Verschiebbarkeit des Formstückes gegenüber dem Ventilgehäuse begrenzt. Formstück, Ventilkörper und Federgehäuse sind mit elastischen Dichtungen versehen.
Nach Anschluß der Vorrichtung an das Flüssigkeitsnetz werden die zu reinigende Kanüle in die Durchlaßöffnung der Regulierschraube und des elastischen Formkörpers eingeführt, durch Betätigung der Regulierschraube der elastische Formkörper zusammengepreßt und seine Durchlaßöffnung dem Kanülendurchmesser angepaßt. Druck auf die Regulierschraube in Richtung Flüssigkeitsanschluß verschiebt das konzentrische Formstück im Ventilgehäuse, so daß es gegen den Ventilkörper bewegt wird und damit das Ventil öffnet. Die Reinigungsflüssigkeit strömt durch den Kanülenraum. Nach ausreichender Spülzeit wird die Kanüle aus der Vorrichtung herausgezogen. Unter Einwirkung des Wasserdruckes und der Spiralfeder bewegt sich der Ventilkörper in die Ausgangslage zurück und sperrt den Flüssigkeitsdurchfluß.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die Einzelteile der Vorrichtung im Schnitt. Als Material können metallische oder Plastwerkstoffe eingesetzt werden. Das mit einer konischen Führungsöffnung 1 für die Kanüle versehene konzentrische Formstück 2 wird axial verschiebbar vom Ventilgehäuse 3 aufgenommen. Durch die die Wulst 4 umgebende auf das Formstück 2 aufgeschraubte Überwurfmutter 5 wird die axiale Beweglichkeit des Formstückes 2 begrenzt und ein völliges Herausgleiten verhindert. Das Ventilgehäuse 3 nimmt den Ventilkörper 6 auf. Auf das Ventilgehäuse 3 ist ein mit einem Anschlußstück 7 für den Flüssigkeitszulauf versehenes Federgehäuse 8 geschraubt, das die den Ventilkörper 6 in das Ventilgehäuse 3 drückende Spiralfeder 9 umschließt. Zwecks Gewährleistung des ungehinderten Flüssigkeitsdurchlaufes bei geöffnetem Ventil ist der Ventilkörper 6 mit entsprechenden, hier nicht dargestellten Aussparungen und Leiteinrichtungen versehen.
Eine gleichzeitig als Druckplatte dienende Rändelschraube 10 mit Durchlaßöffnung für die Kanüle preßt den auf das Schraubenende aufgeklebten Gummiformkörper 11 in die Führungsöffnung 1 und ermöglicht die Anpassung der Durchlaßöffnung des Gummiformkörpers 11 an den Kanülendurchmesser. Gummidichtungen 12 verhindern den unkontrollierten Austritt von Reinigungsflüssigkeit.
Die dargestellte Vorrichtung ermöglicht das schnelle, problemlose Durchspülen von Kanülen und benötigt lediglich einen Trinkwasseranschluß. Durch die einfache Anpassung an den jeweiligen Kanülendurchmesser ist die Möglichkeit zur Reinigung von Kanülen verschiedener Durchmesser mit nur einer Vorrichtung gegeben.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    1. Vorrichtung zum Reinigen von Kanülen und ähnlichen Hohlkörpern mittels unter Druck stehender Flüssigkeit, gekennzeichnet dadurch, daß ein mit einer Führungsöffnung (1) für die Kanüle versehenes konzentrisches Formstück (2) in ein konzentrisches Ventilgehäuse (3) paßgerecht und in Axialrichtung verschiebbar hineinragt, das Ventilgehäuse (3) einen unter dem Druck der Reinigungsflüssigkeit und/oder einer Spiralfeder (9) stehenden, den Durchfluß verhindernden, bei Einführung der Kanüle und/oder Ineinanderschieben von Formstück (2) und Ventilgehäuse (3) den Durchfluß freigebenden Ventilkörper (6) umschließt und am Ventilgehäuse (3) ein als Anschlußstück (7) für die Reinigungsflüssigkeit ausgebildetes, die Spiralfeder (9) aufnehmendes Federgehäuse (8) angebracht ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Führungsöffnung (1) des Formstückes (2) konisch verläuft, einen eine Durchlaßöffnung für die Kanüle aufweisenden elastischen Formkörper (11 laufnimmt und ein Innengewinde zur Aufnahme einer den Durchmesser der Durchlaßöffnung des Formkörpers (11) regulierenden, mit Außengewinde und · Durchlaßöffnung für die Kanüle versehenen Schraube (10) aufweist,
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Ventilgehäuse (3) zwecks Begrenzung seiner Verschiebbarkeit gegenüber dem Formstück (2) mit einer Außenwulst (4) versehen und von einer auf das Formstück (2) aufgeschraubten Überwurfmutter (5) umgeben ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß sowohl verschiebbare wie auch verschraubte Teile mit Dichtungselementen (12) versehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der mit Durchlaßöffnung versehene Formkörper (11) durch geeignete Maßnahmen fest mit der Regulierschraube (10) verbunden ist.
DD28397185A 1985-12-09 1985-12-09 Vorrichtung zum reinigen von kanuelen und aehnlichen hohlkoerpern DD244294A1 (de)

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