DD244774A1 - Flachstrickmaschine - Google Patents

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DD244774A1
DD244774A1 DD28540985A DD28540985A DD244774A1 DD 244774 A1 DD244774 A1 DD 244774A1 DD 28540985 A DD28540985 A DD 28540985A DD 28540985 A DD28540985 A DD 28540985A DD 244774 A1 DD244774 A1 DD 244774A1
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DD
German Democratic Republic
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knitting
needle
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horizontal
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Application number
DD28540985A
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English (en)
Inventor
Helmut Irmscher
Guenter Troebs
Original Assignee
Textima Veb K
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit zwei hintereinander angeordneten Nadelbettenpaaren und einer Vielzahl darueber gleitender Strickschlitten. Ihr Ziel besteht in der Schaffung von Moeglichkeiten zur Herstellung von Intarsiagestricken ohne wesentliche Leistungsverluste sowie von Einbettenware mit festen Gestrickraendern an derartigen Maschinen, und ihre Aufgabe in der Realisierung einer Hin- und Herbewegung der Fadenfuehrer. Erfindungsgemaess wird dies dadurch erreicht, dass fuer das waagerechte Nadelbett eine Vielzahl in einer Richtung umlaufender Strickschlitten sowie fuer das senkrechte Nadelbett auf getrennten, untereinander angeordneten Fuehrungsbahnen zwei Gruppen jeweils der Anzahl des waagerechten Nadelbettes entsprechender, gegenlaeufig und synchron zueinander umlaufender Strickschlitten vorgesehen sind, und das senkrechte Nadelbett in einzelne Nadelfelder unterteilt ist, wobei zur Fadenzufuehrung ueber den Nadelbetten mehrere Fadenfuehrerschienen fuer von auf den Strickschlitten befindlichen Pistons hin und her mitnehmbaren Fadenfuehrerkaesten und daran befestigten Fadenfuehrern angeordnet sind. Die Nadelfelder werden durch Gruppen von Stricknadeln mit gleicher Fussanordnung oder gleicher Nadelauswahl gebildet. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit zwei hintereinander angeordneten, je ein waagerechtes und ein senkrechtes Nadelbett aufweisenden Nadelbettenpaaren und einer Vielzahl darüber gleitender Strickschlitten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus der DE-PS 1 015176 sind bereits Flachstrickmaschinen mit zwei hintereinander angeordneten Nadelbettenpaaren und darüber in einer Richtung umlaufenden Strickschlitten bekannt. Die Strickschlitten für das waagerechte und für das senkrechte Nadelbett sind dabei jeweils durch einen Bügel starr miteinander verbunden. Die Strickschlitten sind mit den Garnspulen, Fadenleiteinrichtungen und den Fadenführern versehen. Wenngleich mit diesen Maschinen eine hohe Strickleistung erzielbar ist, so können doch bestimmte, einen hin- und hergehenden Fadenführerverlauf erfordernde Muster damit nicht hergestellt werden. Die Fertigung echter Intarsiagestricke ist nicht möglich.
Es wurde zwar entsprechend der DD-PS 229169 vorgeschlagen, mittels einer Aufplattiervorrichtung eine dem Intarsiagestrick ähnliche Ware auf Flachstrickmaschinen mit umlaufenden Strickschlitten herzustellen, aber der Aufwand für diese Vorrichtung ist im Verhältnis zum erzielbaren Nutzen zu hoch. Die Vorrichtung ist kompliziert zu fertigen und erfordert höchste Präzision bei der Montage. Weiterhin weisen die Gestricke auf ihrer Rückseite flottliegende Fäden auf, was für die weitere Verarbeitung ungünstig ist.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung von Möglichkeiten, an Flachstrickmaschinen mit umlaufenden Strickschlitten ohne wesentliche Leistungsverluste Intarsiagestricke herzustellen. Außerdem soll beim Arbeiten von Einbettenware die sich aus den durch den Strickmaschinentyp bedingten offenen Gestrickkanten ergebenden Materialverluste bei der Weiterverarbeitung der Ware wesentlich gesenkt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Herstellung echter Intarsiaware auf Flachstrickmaschinen mit umlaufenden Strickschlitten eine Hin- und Herbewegung der Fadenführer und Schlösser zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß unter Verwendung von ortsfesten Spulengattem für das waagerechte Nadelbett eine Vielzahl in einer Richtung umlaufender Strickschlitten, und für das senkrechte Nadelbett auf getrennten, untereinander angeordneten Führungsbahnen zwei Gruppen jeweils der Anzahl des waagerechten Nadelbettes entsprechender, gegenläufig aber synchron zueinander umlaufender Strickschlitten vorgesehen sind. Das senkrechte Nadelbett ist dabei in einzelne Nadelfelder unterteilt, welche durch Gruppen von Stricknadeln mit gleicher Fußanordnung oder gleicher Nadelauswahl gebildet werden. Die Fadenzuführung erfolgt wie bei Flachstrickmaschinen mit hin- und hergehendem Strickschlitten über mehrere oberhalb der Nadelbetten angeordnete Fadenführerschienen, auf denen mittels an den Strickschlitten befindlicher Pistons Fadenführerkästen mit daran befestigten Fadenführern hin und her bewegbar sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die Stricknadeln zweier nebeneinander liegender Nadelfelder des senkrechten Nadelbettes jeweils nur von Schlössern einer der beiden Gruppen gegenläufig umlaufender Strickschlitten und die eine zwischen den beiden Nadelfeldern befindlichen Stricknadel von den Schlössern beider Gruppen Strickschlitten betätigt. Diese zwischen den Nadelfeldern befindlichen Stricknadeln weisen die Fußanordnung der Stricknadeln beider nebeneinanderliegender Nadelfelder auf.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehenden einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine
Fig.2: einen Schnitt durch die Flachstrickmaschine mit Fadenzuführvorrichtung
Fig.3: einen Schnitt durch ein Nadelbettenpaar einschließlich Strickschlitten
Fig.4: die Nadelbestückung der einzelner Nadelfelder ·. .
Die Flachstrickmaschine gemäß Fig. 1 und 2 besitzt in bekannter Weise zwei Nadelbettenpaare mit je einem waagerechten Nadelbett 1 und einem senkrechten Nadelbett 2, über welche in stetem Umlauf Strickschlitten 3; 4 gleiten. Im Gegensatz zum Stand der Technik sind die Strickschlitten 3; 4 des waagerechten und des senkrechten Nadelbettes 1; 2 jedoch nicht durch einen Schlittenbügel miteinander verbunden, sondern laufen getrennt, aber synchron um. Das senkrechte Nadelbett weist dabei außerdem noch eine zweite Führungsbahn für eine dritte Gruppe Strickschlitten 5 auf, welche in dergleichen Geschwindigkeit entgegengesetzt zur Umlaufrichtung der Strickschlitten 3; 4 bewegt werden. Die Anzahl aller drei Gruppen Strickschlitten 3; 4; 5 ist untereinander gleich.
Während das waagerechte Nadelbett 1 die übliche Länge besitzt und mit normallangen Zungennadeln versehen ist, ist das senkrechtß Nadelbett 2 verhältnismäßig lang und auch mit langen Zungennadeln bestückt.
Die Synchronität aller drei Gruppen Strickschlitten 3; 4; 5 wird durch ein Getriebe 6 bewirkt, welches mit einem Motor 7 in Verbindung steht. Das Getriebe 6 setzt sich aus einer in Lagern 8 der Strickmaschine geführten Welle 9 und einer Hohlwelle 10 zusammen, aufweichen je ein Kegelrad 12; 13 angeordnet ist. Die Kegelräder 12; 13 kämmen mit einem an der Antriebswelle des Motors befindlichen Kegelrad 14. Es wird damit die Drehbewegung des Motor 7 in eine gleiche, aber gegenläufige Drehbewegung der Welle 9 und der Hohlwelle 10 umgewandelt. Auf der Welle 9 und der Hohlwelle 10 befinden sich Kettenräder 15; 16; 17, weichein die Antriebsketten 18; 19; 20 der Strickschlitten 3; 4; 5 eingreifen. Die Strickschlitten 3; 4; 5 sind über Koppelelemente 22 mit.den Antriebsketten 18; 19; 20 verbunden.
Über dem Kamm der Nadelbetten 1; 2 befinden sich eine oder mehrere Fadenführerschienen 23, die über Stützen 24 am . Maschinengestell befestigt sind. Auf den Fadenführerschienen 23 lagern verschiebbar Fadenführerkästen 25 mit daran befestigten Fadenführern 26. Die Halterung der Fadenführerkästen 25 an den Fadenführerschienen 23 erfolgt in bekannter Weise über Schwalbenschwanznuten und Keilstücke. Zur Begrenzung der Fadenführerwege sind auf den Fadenführerschienen verstellbar gestaltete Aufläufer 27 vorgesehen. Mitgenommen werden die Fadenführerkästen 25 von an den Strickschlitten 4; 5 befindlichen Pistons 28. Es kann zwischen mehreren Fadenführern 26 gewählt werden. Die Zuführung der Fäden zu den Fadenführern erfolgt von Spulengattern 29 mit Spulen 30 über Scheibenbremsen 32, Rückholefeder 33 und Ösen 34. In das senkrechte Nadelbett 2 sind zwei Arten langer Zungennadeln eingesetzt, nämlich jeweils mit zwei Füßen versehene Hochfußnadeln 35 und Tieffußnadeln 36. Gruppenweise in das Nadelbett 2 eingesetzt bilden diese Stricknadeln einzelne Nadelfelder 37. Die Hochfußnadeln 35 arbeiten jeweils mit einem der beiden hintereinander angeordneten Schlösser 38; 39 der Strickschlitten 4 sowie mit einem der beiden hintereinander angeordneten Schlösser 41; 42 der Strickschlitten 5 zusammen und die Tieffußnadeln 36 mit den anderen Schlössern 39; 41 der Strickschlitten 4; 5. Zwischen den einzelnen Nadelfeldern 37 befinden sich jeweils eine Stricknadel mit hohen und tiefen Füßen zur Betätigung durch die Schlösser 38; 39; 41; 42 beider Gruppen Strickschlitten 4; 5.
Anstatt des Einsatzes von Hoch-und Tieffußnadeln 35; 36 ist es natürlich auch denkbar, nur eine Sorte Stricknadeln zu verwenden und die Bildung der einzelnen Nadeifeider 37 durch eine Einzelnadelauswahl zu erreichen. Die Stricknadeln des waagerechten Nadelbettes 1 werden von den Schlössern 43 betätigt.
Die Strickmaschine ist vorwiegend für die Herstellung von Einbettenware, insbesondere Intarsiaware, vorgesehen. Dabei dient das waagerechte Nadelbett 1 lediglich zur Bildung des doppelfonturigen Anfangsrandes.
Durch die beiden gegenläufig umlaufenden Gruppen Strickschlitten 4; 5 des senkrechten Nadelbettes 2 wird ein geschlossenes, bis zum Rand für die Konfektionierung verwendbares Gestrick ohne Randverstärkung und ohne freie Fadenenden erzeugt. Zur Herstellung von Intarsiagestrick, welches also nur auf dem senkrechten Nadelbett 2 hergestellt wird, arbeiten nur die Strickschlitten 4; 5. Diese nehmen über ihre Pistons 28 den jeweils gewünschten Fadenführerkasten 25 mit zugehörigen Fadenführern 26 mit. Die Nadelauswahl und die Einstellung der Schlösser 38; 39; 40; 41 erfolgt dabei so, daß in dem Nadelfeld 37, in welchem sich die Strickschlitten 4; 5 begegnen, keine Stricknadel arbeitet. Bei einem Schlittenumlauf arbeiten also je nach gewünschtem Intarsiamuster die Stricknadeln mindestens jedes zweiten Nadelfeldes 37 nicht. Dabei ist die Auswahl so geregelt, daß in dem während der Schlittenbewegung nicht arbeitenden Nadelfeld 37 nachfolgend gearbeitet wird und sich damit ein Strickvorgang und eine Schlittenbegegnung ablösen.
DieFadenführer26werdeninden Nadelfeldern, in welchen nicht gearbeitet wird, durch den Aufläufer 27 abgestellt. Mit ortsfest angebrachten Aufläufern 27 ist damit die Herstellung rechteckiger Intarsiaflächen möglich. Zur Herstellung von Formflächen und Intarsiamotiven ist eine Verschiebung der Aufläufer 27 erforderlich, deren Steuerung allgemein bekannt ist und deshalb hier nicht näher dargestellt sowie erläutert wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    1. Flachstrickmaschine mit zwei hintereinander angeordneten, je ein waagerechtes und ein senkrechtes Nadelbrett aufweisenden Nadelbettenpaaren und einer Vielzahl darüber gleitendeerStrickschlitte, dadurch gekennzeichnet, daß für das waagerechte Nadelbett eine Vielzahl in einer Richtung umlaufender Strickschlitten sowie für das senkrechte Nadelbett auf getrennten untereinander angeordneten Führungsbahnen zwei Gruppen jeweils der Anzahl des waagerechten Nadelbettes entsprechender, gegenläufig und synchron zueinander umlaufender Strickschlitten vorgesehen sind, und das senkrechte Nadelbett in einzelne Nadelfelder unterteilt ist, wobei zur Fadenzuführung über den Nadelbetten mehrere Fadenführungsschienen für in bekannter Weise von auf den Strickschlitten befindlichen Pistons hin und her mitnehmbaren Fadenführerkästen und daran befestigten Fadenführern angeordnet sind.
  2. 2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelfelder durch Gruppen von Stricknadeln mit gleicher Fußanordnung gebildet werden.
  3. 3. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelfelder durch Gruppen von nebeneinanderliegenden Stricknadeln mit gleicher Nadelauswahl gebildet werden.
  4. 4. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stricknadeln nebeneinanderliege'nden Nadelfelder des senkrechten Nadelbettes jeweils nur von den Schlössern einer der gegenläufig umlaufenden Gruppen Strickschlitten, und zwischen den Nadelfeldern eine Stricknadel von den Schlössern beider Gruppen Strickschlitten betätigbar sind.
  5. 5. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von beiden Gruppen Strickschlitten betätigbaren Sticknadeln die Fußanordnung der Stricknadeln beider nebeneinanderliegender Nadelfelder aufweist.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
DD28540985A 1985-12-24 1985-12-24 Flachstrickmaschine DD244774A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5417087A (en) * 1991-08-02 1995-05-23 Atelier De Construction Steiger S.A. Flat-bed knitting machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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