DD244776A5 - Oberfadenfuehrung fuer naehmaschinen - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Schlitz (7) gebildet, der in einer senkrechten Ebene liegt und von einer oberen Flaeche eines Naehmaschinenrahmens (1) zu einer Frontflaeche reicht. Eine Fadenspannung (5), eine Fadenanzugsfeder (30) und obere und untere Fadenfuehrungen (23, 24) sind laengs der Richtung angeordnet, in welcher der Schlitz (7) verlaeuft. Es wird ein Fadenanzugshebel (12) installiert, so dass er waagerecht ueber dem Raum zwischen dem Fadenfuehrungspaar (23, 25) hin- und herbewegt wird. Das Einbringen des Fadens in die Fadenspannung (5), die Fadenanzugsfeder (30) und die beiden Fadenfuehrungen (23, 24) kann einfach durch senkrechtes Ziehen des Oberfadens durch den Schlitz (7) nach unten erreicht werden. Wenn der Fadenanzugshebel hin- und herbewegt wird, arrettiert er waehrend des Vorwaertstaktes den Abschnitt des Fadens, der sich zwischen den beiden Fadenfuehrungen (23, 24) befindet, und zieht ihn in V- oder Keilform. Waehrend der Rueckwaertsbewegung gibt der Fadenanzugshebel (12) den Faden frei, damit sich dieser in Schlingenform lockern kann. Fig. 1
Description
-2- 244 778
15. Oberfadenführung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführungen (22,44,55,92,93) und der Fadenanzugshebel (12,45,50,86) innerhalb des Rahmens (1,46, 51,89) der Nähmaschine aufliegen und der Rahmen mit einem Schlitz (7,47, 58,58a, 96,147) in einer den Rillen (26,48, 56, 57,94,95) der Fadenführung entsprechenden Position versehen ist, damit der Oberfaden passieren kann.
16. Oberfadenführung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz zumindest auf einer Frontfläche des Rahmens im wesentlichen linear verläuft.
17. Oberfadenführung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (147) zumindest auf der genannten Frontfläche des Rahmens waagerecht im wesentlichen linear verläuft.
18. Oberfadenführung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (58a) zumindest auf einer Seitenfläche des Rahmens senkrecht im wesentlichen linear verläuft.
19. Oberfadenführung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem eine Fadenspannung (5, 59), um dem Oberfaden Spannung zu geben, und eine Fadenanzugsfeder (30,37, 62) aufweist, die den Oberfaden mitnehmen kann, um dessen möglichen Durchgang aufzunehmen, wobei die Fadenspannung ein Paar Reglerscheiben (31,32,38,39,70,71) hat, um den Oberfaden dazwischen zu halten, wobei die Reglerscheiben so angeordnet sind, daß sie den Oberfaden zwischen sich halten, wenn der Oberfaden in den Schlitz eingeführt wird, wobei die Fadenanzugsfeder so angeordnet ist, daß sie den in den Schlitz eingeführten Oberfaden mitnimmt.
20. Oberfadenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hin-und hergehende Abschnitt des Fadenanzugshebels (73) eine Rückbewegung (85) ausführt, die sich von der Vorwärtsbewegung (84) unterscheidet, und während der Rückbewegung von dem Abschnitt des Oberfadens wegbewegt wird, der sich zwischen den beiden Fadenführungselementen befindet.
21. Oberfadenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Fadenanzugshebels (110,127) mit wenigstens zwei fadenmitnehmenden Abschnitten (111,112,130) gebildet wird, um den Oberfaden an wenigstens zwei Stellen mitzunehmen, und ein Element (121,121a, 134) hat, das sich zwischen den Bahnen der fadenmitnehmenden Abschnitte befindet, welches sich mit der hin- und hergehenden Bewegung des Fadenanzugshebels bewegt, wobei das Element den Oberfaden aufnehmen und diesen dadurch während der Vorwärtsbewegung des Fadenanzugshebels biegen kann.
22. Oberfadenführung nach Anspruch 19, gekennzeichnet dadurch, daß das Reglerscheibenpaar (63, 64) mit Verlängerungen (70,71) versehen ist, die in der Richtung des Schlitzes (58) vorstehen.
Hierzu 10 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Oberfadenführung für Nähmaschinen, die aus einer Oberfadenvorratsquelle und einer Nähnadel besteht, und sie betrifft speziell eine Oberfadenführung, die eine Bahn fürden Oberfaden bildet, welche von der Oberfadenvorratsquelle bis zur Nähnadel führt.
Eine Nähmaschine hat eine Reihe von Teilen, durch welche ein Oberfaden eingeführt werden muß, bevor ein Nähvorgang, welcher die koordinierte Bewegung von Elementen wie Fadenspannung, Fadenanzugshebel, Fadenführung, Fadenanzugsfeder und Nähnadel einschließt, begonnen werden kann. Die Einführung des Fadens in diese Teile muß in einer festgelegten Reihenfolge geschehen. Das Eihfädelverfahren schließt im allgemeinen wenigstens die Schritte des waagerechten Ziehens des Oberfadens von einer Fadenspule zum Maschinenkopf, des Einführens des Fadens durch die obere Fadenführung zur · Richtungsänderung des Oberfädens, des Führens des Fadens über die obere Platte zur Frontseite der Maschine, des Führens des Fadens um eine Fadenspannung oder eine Fadenanzugsfeder, der Richtungsänderung nach oben, der Einführung des Fadens durch den Fadenanzugshebel, des Ziehens des Fadens nach unten und seiner Einführung in die Nadel über eine weitere Fadenführung ein.
Der von der Garnspule abgezogene Faden muß daher waagerecht, quer und senkrecht gezogen werden, bevor er die Nadel erreichen kann, und außerdem'ist auch die Einführung des Fadens durch den Fadenanzugshebel erforderlich. Der Vorgang der Einführung des Oberfadens in den Fadenanzugshebel ist dabei besonders schwierig. Auch die Vorgänge des Einführens und Durchführens des Fadens an anderer Stelle unter Ausführung einer Richtungsänderung sind sehr schwierig, zeitraubend und anstrengend, und es sind keine leichten Arbeitsgänge, besonders nicht für Nähanfänger.
Mit der Erfindung soll eine Oberfadenführung für Nähmaschinen geschaffen werden, die es leicht macht, den Oberfaden in eine Bahn zu bringen, welche von der Oberfadenvorratsquelle bis zur Nähnadel reicht.
Nach der Erfindung wird eine Oberfadenführung für eine Nähmaschine geschaffen, die aus einem Rahmen, einer Hauptwelle, welche im Rahmen untergebracht ist und zur Drehung angetrieben wird, einer Oberfadenvorratsquelle und einer Nähnadel besteht. Diese Oberfadenführung bildet eine Bahn für den Oberfaden, welche von der Oberfadenvorratsquelie bis zur Nähnadel reicht und ein Paar von Führungen mit einem Durchgang, welcher jeweils die Durchführung des Fadens ermöglicht, die in einem festgelegten Abstand zueinander angeordnet sind, und einen Fadenanzugshebel einschließt, der quer zum Fadenführungspaar hin-und herbewegt werden kann. Der Fadenanzugshebel ist dabei so konstruiert, daß sein vorderes Ende während der Vorwärtsbewegung den Faden zwischen den beiden Führungen ergreift, um den Faden zu ziehen und in eine V-Form zu biegen.
Bei der Rückwärtsbewegung gibt der Fadenanzugshebel den Faden frei.
Nach dieser Erfindung kann bewirkt werden, daß der Fadenanzugshebel, wenn der Faden so angeordnet wird, daß er durch das Fadenführungspaar läuft, in einer festgelegten Weise auf den Faden wirkt, ohne daß es erforderlich ist, den Faden durch den Fadenanzugshebel zu führen. Das heißt, während der Hin- und Herbewegung führt der Fadenanzugshebel die Funktion des Straffens oder Lockems des Fadens um den für die Stichbildung notwendigen Betrag aus.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird der Fadenanzugshebel in den Rahmen der Nähmaschine gebaut. Der Rahmen wird in seiner Vorderwand mit einem Schlitz gebildet, der so aufgebaut ist, daß der Faden einfach durch die Führung längs des Schlitzes in den Zustand gebracht werden kann, durch die Führungen zu laufen. Die Oberfadenführung schließt auch eine Fadenspannung ein, um dem Oberfaden die erforderliche Spannung zu geben, und eine Fadenanzugsfeder, die in den Oberfaden eingreifen kann, um seinen Durchhang aufzunehmen, wobei die Fadenspannung und die Fadenanzugsfeder so angeordnet sind, daß sie auf den Faden wirken, wenn dieser durch den Schlitz geführt und in den Fadenführungen aufgenommen wird. Nach dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Einbringung des Oberfadens in der Oberfadenführung durch den einfachen Vorgang des Einführens des Fadens in den Schlitz erreicht. Außerdem können nach diesem Ausführungsbeispiel die Teile, einschließlich des Fadenanzugshebels, welche die obere Fadenführung bilden, vollständig in den Rahmen der Nähmaschine eingebaut werden.
Der Schlitz verläuft vorzugsweise senkrecht, so daß eine senkrechte Ebene, die durch den Schlitz verläuft, auch durch die oder angrenzend zur Nadel verläuft, und der Fadenanzugshebel wird waagerecht hin- und herbewegt. Bei einer solchen Anordnung führt das einfache Einführen des Fadens und Hinunterziehen dazu, daß der Faden die Nadelstellung erreicht, so daß es nicht erforderlich ist, die Richtung des Fadens zu ändern, und die Länge der Fadenbahn in der Oberfadenführung kann verkürzt werden. Die Wirkung der Aufnahme des Durchhangs, die von Fadenanzugshebel und Fadenanzugsfeder ausgeübt wird, wird damit schnell auf die Nadelschleife übertragen. Das ist besonders vorteilhaft, wenn als Oberfaden ein stark streckfähiger Faden verwendet wird.
Diese und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen klarer ersichtlich.
In den Zeichnungen ist
Abb. 1 eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts der Nähmaschine nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung; Abb.2 ein Grundriß des in der Abb. 1 gezeigten Abschnitts;
Abb.3 eine Seitenansicht des in der Abb. 1 gezeigten Abschnitts;
Abb.4 eine Frontansicht einer Modifikation des U-förmigen Querschnittselements 22, das in der Abb. 1 gezeigt wird; Abb.5 eine Ansicht, welche eine weitere Modifikation des U-förmigen Querschnittselements 22 aus der Abb. 1 und auch eine Modifikation in der Art und Weise zeigt, in welcher eine Fadenanzugsfeder installiert wird; Abb. 6 eine der Abb. 3 entsprechende Ansicht ist, welche eine andere Art und Weise der Installation der Fadenanzugsfeder zeigt; Abb. 7 eine Frontansicht ist, die eine Fadenspannung in Einheit mit der Fadenanzugsfeder zeigt; Abb. 8 eine Schnittansicht auf der Linie VIII-VIII der Abb. 7 ist;
Abb.9 eine Frontansichteines Abschnittseiner Nähmaschine nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist; Abb. 10 eine Draufsicht auf den in der Abb. 9 gezeigten Abschnitt;
Abbildungen 11 und 12 Schnittansichten sind, um die Arbeitsweise der in der Abb. 9 gezeigten Fadenanzugsfeder zu erklären; Abb. 13 ein Grundriß eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung, welche schematisch einen Fadenanzugshebel und einen Mechanismus zu dessen Betätigung zeigt;
Abb. 14 eine perspektivische Ansicht eines Abschnittseiner Nähmaschine nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Abb. 15 ein Grundriß des in der Abb. 14 gezeigten Abschnitts;
Abb. 16 eine perspektivische Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung, welche einen Fadenanzugshebel und die dazugehörige Ausrüstung zeigt;
Abbildungen 17 und 18 Frontansichten sind, um die Arbeitsweise zu veranschaulichen, die erreicht wird, wenn der in der Abb. 16 gezeigte Fadenanzugshebel den Faden zieht;
Abb. 19 ein Graph, der das Verhältnis von Menge der Fadenzufuhr zur Bewegung des Fadenanzugshebels in der Abb. 16 zeigt; Abb. 20 eine perspektivische Ansicht einer Modifikation des in der Abb. 16 gezeigten Fadenanzugshebels; Abb. 21 eine Frontansicht einer Modifikation der in der Abb. 16 gezeigten Führungsplatte; Abb. 22 eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts einer Nähmaschine nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Abb. 23 ein Grundriß des in der Abb. 22 gezeigten Abschnitts, wobei die obere Wand der Nähmaschine zum Zwecke der Veranschaulichung entfernt wurde;
Abb.24 eine schematische Frontansicht eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung und Abb. 25 eine vergrößerte Schnittansicht auf der Linie XXV-XXV der Abb. 24.
Abb. 1 zeigt einen Abschnitt eines Rahmens 1 einer Nähmaschine. Der Abschnitt des Nähmaschinenrahmens 1 wird auch in den Abbildungen 2 und 3 gezeigt. In diesen Abbildungen wird der Kopfabschnitt am vorderen Ende des Armabschnitts des Rahmens 1 gezeigt. Der Kopfabschnitt des Rahmens 1 ist mit einer Nähnadel 2 versehen, die von einem beweglichen Nadelhalter 3 gehalten wird und nach unten vorsteht.
Innerhalb des Rahmens 1 befinden sich ein Fadenanzugshebel 4 und eine Fadenspannung 5. Außerdem ist in dem Rahmen 1 eine Hauptwelle 6 untergebracht, die gedreht werden kann, um als Antriebswelle für die treibenden Maschinenteile, wie den Nadelhalter 3, zu dienen, wie das allgemein bekannt ist.
Der Rahmen 1 wird an der oberen und vorderen Fläche mit einem Schlitz 7 versehen, der in einer senkrechten Ebene liegt, welche die Nadel 2 einschließt. Am Rahmen 1 wird ein Fadenführungselement 8, das mit einem senkrechten Fadenführungsschütz versehen ist, angebracht, so daß es sich am hinteren Ende des waagerecht verlaufenden Abschnitts von Schlitz 7 befindet. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird ein Faden 9 (Abb.3), der von einer Garnspule (nicht gezeigt) gezogen wird, durch die Fadenführung 8 geführt und dann in den Schlitz 7 eingeführt, nach unten gezogen und in die Öse der Nadel 2 eingefädelt, womit das Einfädeln abgeschlossen ist.
Der Fadenanzugshebel 4 hat eine Führungsplatte 11, die mit einer waagerecht verlaufenden Längsöffnung 10 versehen und an den gegenüberliegenden Enden an einer Auflage (nicht gezeigt), die vom Rahmen ausgeht, befestigt ist. Außerdem ist ein Fadenanzugshebel 12 gelenkig auf einem Stift 14 gelagert, der in einer Auflage 13 ruht, die vom Rahmen 1 ausgeht, so daß das vordere Ende des genannten Fadenanzugshebels über die Längsöffnung 10 vorsteht. Das vordere Ende des Fadenanzugshebels 12 ist mit einem hakenartigen Abschnitt 15 versehen, dereine nach außen gekrümmte Rückseite hat. Ein Ende einer Verbindungsstange 17 ist gelenkig mit einem Zwischenabschnitt des Fadenanzugshebels 12 durch einen Stift 16 verbunden. Das andere Ende der Verbindungsstange 17 ist gelenkig mit einer Exzenterwelle 19 verbunden, die auf einer Scheibe 18 installiert ist. Die Scheibe 18 hat ein Schraubenrad 20, das fest auf derem unteren Abschnitt gebildet wird. Auf der Hauptwelle 6 ist ein Schraubenrad 21 installiert, das in das Schraubenrad 20 eingreift. Durch diese Anordnung wird die Drehung der Hauptwelle 6 auf die Scheibe 18 übertragen, um diese zu drehen, wodurch der Fadenanzugshebel 12 durch die Verbindungsstange 17 geschwungen wird. '
Ein U-förmiges Querschnittselement 22, das durch Biegen eines Zwischenabschnitts in U-Form gebildet wird, wird an der Vorderfläche der Führungsplatte 11 in einer Position angebracht, die nach einer Seite der Führungsplatte abweicht, so daß ein Abschnitt der Längsöffnung 10 geschlossen wird. Das U-förmige Querschnittselement 22 hat ein Paar im wesentlichen paralleler Wände 23 und 24 und eine sie miteinander verbindende Verbindungswand 25, wobei die U-Form-Öffnung zum Fadenanzugshebel 12 ausgerichtet ist, um dessen Vorderende aufzunehmen. Im Element 22 wird ein durchgehender Schnitt 26 über die Verbindungswand 25 und in die Wände 23 und 24 gebildet, um mit den Wänden 23 und 24, welche als Fadenführungspaar dienen, den Faden 9 aufzunehmen. Der Schnitt 26 wird in Ausrichtung mit dem Schlitz 7 angeordnet. Ein Basisabschnitt, der mit der aufrechtstehenden Wand 23 des U-förmigen Querschnittselementes 22 verbunden ist, wird mit einer V-förmigen Führungsrille 28 an einer dem Schlitz 7 zugeordneten Position versehen und hat außerdem ein Öhr 29, das zu der Führungsrille führt. Außerdem ist die Basiswand 27 mit einer Fadenanzugsfeder 30 versehen, die durch ein Ende einer Torsionsfeder gebildet wird. Diese Fadenanzugsfeder 30 erstreckt sich normalerweise über die Führungsrille 28. Die Fadenspannung 5 ist mit einem Paar Reglerscheiben 31 und 32 versehen, die durch eine Druckfeder 33 zum engen Kontakt gegeneinander gedrückt werden. Die Kontaktflächen der Reglerscheiben 31 und 32 sind so angeordnet, daß sie in einer senkrechten Ebene liegen, welche durch den Schlitz 7 führt. Das Ausmaß des Kontaktes zwischen den Reglerscheiben 31 und 32 wird durch eine Scheibe 34 eingestellt. Ein Abschnitt der Scheibe 34 ist außerhalb des Rahmens 1 angeordnet, um die Einstellung zu ermöglichen.
Wie bereits beschrieben, erfolgt die Einführung des Oberfadens 9 durch den Nähenden dadurch, daß der Faden von der Garnspule (nicht gezeigt) abgezogen und durch den Führungsschlitz im Fadenführungselement 8 gezogen, in den Schlitz 7 eingeführt und nach unten und zum Nähenden hin gezogen wird. Im Ergebnis dessen fügt sich der Faden 9 zwischen die Reglerscheiben 31 und 32 ein und wird dann durch die Führungsrille 28 geführt, wobei die Fadenanzugsfeder 30 niedergedrückt wird, bis der Faden in das Öhr 29 und den Schnitt 26 eingefädelt und zur Nadel 2 geführt ist. Die Fadenanzugsfeder 30, die beim Einfädeln des Fadens 9 in das Öhr 29 einmal gedrückt wird, zieht den Faden 9 nach oben, wenn sie in die gelöste Position zurückkehrt, da die Spannung des Fadens 9 entfällt. Der Fadenanzugshebel 12 kann nun durch die Hauptwelle 6 hin-und herbewegt wird. Während der Vorwärtsbewegung des Fadenanzugshebels 12 wird der Abschnitt des Fadens 9, der sich zwischen den senkrechten Wänden 23 und 24 befindet, durch den hakenartigen Abschnitt 15 aufgenommen und waagerecht gezogen, während der Faden während der Rückwärtsbewegung des Anzugshebels 12 gelockert wird.
Eine Modifikation 22 a des U-förmigen Querschnittselementes 22 wird in der Abb. 4 gezeigt. Das U-förmige Querschnittselement 22a hat vieles mit dem oben genannten U-förmigen Querschnittselement 22 gemein; folglich werden entsprechende Teile mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet, und ihre Beschreibung entfällt.
Die Basiswand 27 des U-förmigen Querschnittselementes 22a, das in der Abb.4 gezeigt wird, ist mit einer gekrümmten Rille 35 versehen, die mit dem vorderen Ende der Fadenanzugsfeder 30 zusammenwirken kann. Die gekrümmte Rille 35 dient dazu, den Bewegungsbereich der Fadenanzugsfeder 30 zu definieren.
Abb. 5 zeigt eine weitere Modifikation 22 b des U-förmigen.Querschnittselementes 22 aus den Abbildungen 1 bis 3. Die den in den Abbildungen 1 bis 3 gezeigten Teilen entsprechenden Teile sind mit gleichen Bezugszahlen versehen, und ihre Beschreibung entfällt. . — .---.
Der im U-förmigen Querschnittselement 22 b, das in der Abb. 5 gezeigt wird, gebildete Schnitt 26 hat V-öder Keilform und ist mit einem Öhr 36 in der innersten Position versehen. So erfüllen der Schnitt 26 und das Öhr 36 die Funktion der Führungsrille 28 und des Öhrs 29, die in den Abbildungen 1 bis 4 gezeigt werden. Außerdem ist die im U-förmigen Querschnittselement 22 gebildete Führungsrille 28 ziemlich flach. Die Fadenanzugsfeder 30a ist so installiert, daß die Achse des Spiralteils senkrecht ausgerichtet ist und sich querbewegen kann. Normalerweise wird die Fadenanzugsfeder 30 a von der Basiswand 27 weggedrückt. Abb. 6 zeigt ein Beispiel, bei welchem die Fadenanzugsfeder 30 b an der Innenseite des Rahmens 1 angebracht wird. Abbildung 6 ist eine der Abb. 3 entsprechende Darstellung, und die entsprechenden Teile sind mit gleichen Bezugszahlen versehen, ihre Beschreibung entfällt.
Das vordere Ende der Fadenanzugsfeder 30 b, die in der Abb. 6 gezeigt wird, ist so geformt, daß es mit dem Faden 9, der in den Schlitz 7 eingeführt wird, zusammenwirken kann. Feder 30 b wird in die durch eine durchgezogene Linie gezeigte Position verschoben, wenn der Faden 9 lose ist, sie geht in die Position der Phantomlinie, wenn der Faden 9 gezogen wird. Eine Modifikation der Fadenspannung wird in den Abbildungen 7 und 8 gezeigt. In dieser Modifikation wird die Fadenanzugsfeder 37 in Verbindung mit Reglerscheiben 38 und 39 installiert. Genauer formuliert, die Fadenanzugsfeder 37, die teil weise als Torsionsfeder ausgeführt wird, wird so gehalten, daß derTorsionsabschnittder Feder auf einer WeI Ie 40 angebracht ist, welche die Reglerscheiben 38 und 39 trägt. Die Fadenanzugsfeder 37 verläuft im wesentlichen parallel zur Welle 40 in einer Position, die den Umfangflächen der Reglerscheiben 38 und 39 gegenüberliegt, so daß der zwischen den Reglerscheiben 38 und 39 eingeführte Faden (nicht gezeigt) durch die Fadenanzugsfeder 37 aufgenommen wird.
Bei dem in den Abbildungen 7 und 8 gezeigten Ausführungsbeispiel wird in Verbindung mit der Fadenanzugsfeder 37 ein Eingriffelement 43 mit einer Führungskante 41 und einer Eingriffsrille 42 installiert. Wie oben beschrieben, wird die Fadenanzugsfeder 37, wenn der Faden zwischen den Reglerscheiben 38 und 39 geführt und Spannung ausgesetzt wird, in die Position verschoben, die mit Phantomlinien in der Abb. 8 gezeigt wird. Zu diesem Zeitpunkt gleitet der Faden längs der Führungskante 41, bis er in der Eingriffsrille 42 aufgenommen wird.
Ein U-förmiges Querschnittselement 44, das dem U-förmigen Querschnittselement 22 entspricht, das in den Abbildungen 1 bis 3 gezeigt wird, wird in den Abbildungen 7 und 8 eingesetzt, um das vordere Ende eines Fadenanzugshebels 45 aufzunehmen. Außerdem ist, wie in Phantomlinien gezeigt wird, der Nähmaschinenrahmen 46 mit einem Schlitz 47 versehen, während das U-förmige Querschnittselement 44 gegenüber dem Schlitz 47 eine Kerbe 48 hat. Außerdem sind die Kontaktflächen der Reglerscheiben 38 und 39 in einer senkrechten Ebene angeordnet, die durch den Schlitz 47 führt. Weiterhin wird die Welle 40, welche die Reglerscheiben 38 und 39, die die Fadenspannung bilden, trägt, in einer Halterung 49 gehalten, die am U-förmigen Querschnittselement 44 angebracht ist. Auf diese Weise wird dann erreicht, daß das U-förmige Querschnittselement 44 mit dem als Fadenführung dienenden Schnitt 48, die Fadenspannung und die Fadenanzugsfeder 47 zu einer einzigen Einheit integriert werden.
Wenn ein Fadenanzugselement wie der Fadenanzugshebel 12 oder 45 hin- und herbewegt wird, wird der während der Vorwärtsbewegung gezogene Faden während der Rückwärtsbewegung in Schlingenform gelockert. So ein lockerer Faden ist instabil in der Richtung, neigt dazu, an den umgebenden Vorsprüngen hängenzubleiben. In dem in den Abbildungen 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel kann die Richtung des lockeren Fadens beispielsweise durch die Führungsplatte 11 und die innere Fläche des Rahmens 1 gesteuert werden, so daß ein Hängenbleiben des Fadens an den umgebenden Vorsprüngen bis zu einem gewissen Maße verhindert werden kann. Ein in den Abbildungen 9 bis 12 gezeigtes Ausführungsbeispiel schließt eine bevorzugte Anordnung ein, um zu verhindern, daß der lockere Faden an umgebenden Vorsprüngen hängenbleibt. Wie in der Abb. 10 gezeigt wird, wird ein Fadenanzugshebel 50 in dergleichen Weise wieder Fadenanzugshebel 12 geschwungen, der in der Abb. 2 gezeigt wird. Das heißt, die Drehbewegung einer Scheibe 52, die von der im Nähmaschinenrahmen 51 untergebrachten Hauptwelle (nicht gezeigt) gedreht wird, wird durch eine schwingende Verbindungsstange 53 auf den Fadenanzugshebel 50 übertragen. Das vordere Ende des Fadenanzugshebels 53 wird in einem Aufnahmeelement 54 mit U-förmigem Querschnitt aufgenommen, das sich zum Fadenanzugshebel 50 öffnet. Dieses Ausführungsbeispiel ist dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Auflageelementes 54 so ist, daß es das vordere Ende des Fadenanzugshebels 50 über den Bewegungsbereich des Fadenanzugshebels 50 umschließt. Das Auflageelement 54 besteht beispielsweise aus Harz. Am Auflageelement 54 ist ein Fadenführungselement 55 zur Bildung eines Fadenführungspaares angebracht, welches den Faden an zwei senkrecht voneinander getrennten Punkten zwischen sich hält. Das Fadenführungselement 55 besteht vorzugsweise aus Metall, beispielsweise Eisen, unter Berücksichtigung der Verschleißbeständigkeit. Das Fadenführungselement 55 ist mit Schnitten 56 und 57 versehen, damit der Faden passieren kann. Der Nähmaschinenrahmen 51 ist mit einem Schlitz 58 in Zuordnung zu den Schnitten 56 und 57 versehen. Das oben genannte Aufnahme- oder Auflageelement 54 bildet eine integrale Einheit mit einer Halterung 60, die einen Teil der Fadenspannung 59 bildet. Die Halterung 60 trägt eine Welle 61, aufweichereine Fadenanzugsfeder 62, Reglerscheiben 63 und 64, ein Eingriffelement 65, eine Füßchenplatte 66, eine Druckfeder 67, ein Flansch 68 und eine Scheibe 69 angebracht sind. Die Scheibe 69 wird drehbar auf der Welle gehalten, wobei die Drehung dieser Scheibe auf den Flansch 68 übertragen wird, der mit der Scheibe 69 im Eingriff ist.
Die innere Umfangsfläche des Flansch 68 ist mit einem Innengewinde versehen, so daß der Flansch 68 auf der Welle 61 längs einem Außengewinde zurück und vor bewegt werden kann, welches auf der äußeren Umfangfläche der Welle 61 gebildet wird. Die Kraft, mit welcher die Druckfeder 67 auf die Füßchenplatte 66 drückt, wird der Position des Flanschs 68 entsprechend eingestellt, wodurch die Haltekraft zwischen dem Reglerscheibenpaar 63,64 eingestellt wird. Die Fadenanzugsfeder 63 und das Eingriffselement 65 sind im wesentlichen dieselben Bauelemente wie die Fadenanzugsfeder 37 bzw. das Eingriffselement 43, die in den Abbildungen 7 und 8 gezeigt wurden.
Außerdem haben in dem in den Abbildungen 9 bis 12 gezeigten Ausführungsbeispiel die Reglerscheiben 63 und 64 Verlängerungen 70 bzw. 71. In den Abbildungen 11 und 12 wird der Oberfaden 72 gezeigt. Wenn dieser Faden 72 locker ist, zieht die Fadenanzugsfeder 62 den Faden 72 zurück, wie das in der Abb. 11 gezeigt wird. Wenn dagegen der Faden 72 gezogen wird, wird die Fadenanzugsfeder 62 verschoben, wie das die Abb. 12 zeigt. Die eben genannten Verlängerungen 70 und 71 dienen dazu, den Abschluß der Verschiebung der Fadenanzugsfeder 62 und der Führung von Faden 72 zu definieren und zu gewährleisten, daß der Faden 72, wenn er in den Schlitz 58 eingeführt wird, auch zwischen die Reglerscheiben 63 und 64 eingeführt wird.
Bei jedem der Ausführungsbeispiele, die in den Abbildungen 1 bis 3, 5, 6,7,8 bzw. 9 bis 12 gezeigt werden, wird die Fadenanzugsfeder zwischen dem Fadenanzugshebel und der Nähnadel oder sehr dicht am Fadenanzugshebel installiert, um die Länge der Fadenbahn von der Fadenanzugsfeder zur Nähnadel auf ein Minimum zu verkürzen. Nach einer solchen Anordnung gewährleistet die Fadenrückziehwirkung der Fadenanzugsfeder, daß der Durchhang der Nadelschlinge, der durch den Schlingenbilder führt, rasch aufgenommen wird, so daß die Nähbedingungen günstig beeinflußt werden. Bei einem in der Abb. 13 gezeigten Ausführungsbeispiel unterscheidet sich die Bahn für die Vorwärtsbewegung des Fadenanzugshebels 73 von der seiner Rückwärtsbewegung. Genauer gesagt, ein Stift 76 wird in einer exzentrischen Position auf einer Scheibe 75 installiert, die in der Richtung des Pfeiles 74 in operativer Beziehung zur Hauptwelle (nicht gezeigt), welche in den Nähmaschinenrahmen eingebaut ist, gedreht werden kann. Ein Ende des allgemein L-förmigen Fadenanzugshebels 73 ist drehbar mit dem Stift 76 verbunden. Eine am Nähmaschinenraum befestigte Halterung 77 ist mit einem Stift 78 versehen, an dem
ein Ende eines Verbindungsgliedes 79 gelenkig befestigt ist. Das andere Ende des Verbindungsgliedes 79 ist gelenkig mit dem gebogenen Abschnitt des Fadenanzugshebels 73 durch einen Stift 80 verbunden. Das vordere Ende des Fadenanzugshebels 73 ist mit einem Haken 81 versehen. Vorhanden ist auch das Fadenführungselement 82 mit U-förmigem Querschnitt, das sich zum Fadenanzugshebel hin öffnet,üm das v.ordere Ende des Fadenanzugshebels 73 aufzunehmen, wobei das Führungselement 82 mit einem Schnitt 83 versehen ist, damitder Faden (nicht gezeigt) hindurchführen kann. Der Faden wird so geführt, daß er durch den innersten Abschnitt des Schnitts 83 läuft.
Bei dieser Anordnung führt der Fadenanzugshebel 73, wenn die Scheibe 75 in der Richtung des Pfeils 74 gedreht wird, eine Art Schwingbewegung aus. Unter Berücksichtigung der Bewegungsbahn des Hakens 81 kann man feststellen, daß die Bewegung auf der Vorwärtsbahn 84 während der Vorwärtsbewegung und auf der Rückwärtsbahn 85 während der Rückwärtsbewegung erfolgt. Der Haken 81 schneidet daher das innerste Ende des Einschnitts 83 in der Vorwärtsbahn, um den Faden zu arretieren. In der Rückwärtsbahn 85 dagegen wird der Haken 81 vom Schnitt 83 weg bewegt, so daß er nicht in den Faden eingreift oder, selbst wenn er in diesen eingreift, diesen nur leicht berührt und der mitgenommene Faden leicht über das Vorderende des Hakens 81 gleitet, um sofort freigegeben zu werden.
Bei einem solchen Ausführungsbeispiel wird, wenn der Fadenanzugshebel 73 zurückgeht, positiv verhindert, daß er erneut den oberen Faden arrettiert, dessen Durchgang aufgenommen wurde, wenn die Nadelschlinge den Schiingenaufnehmer passiert. Hinsichtlich der Vorrichtung, welche bewirkt, daß sich die Bahnen der Vorwärts- und der Rückwärtsbewegung des Fadenanzugshebels voneinander unterscheiden, wie das in der Abb. 13 gezeigt wird, können andere Verbindungsmechanismen als der gezeigte, beispielsweise eine Nockenrille, eine Nockenscheibe, ein Stirnnocken oder ähnliches, die in operativer Verbindung mit der Hauptwelle gedreht werden können, installiert werden, um den Fadenanzugshebel zu betätigen. Außerdem kann eine Kombination von Nocken- und Verbindungsgliedmechanismus eingesetzt werden.
Ein in den Abbildungen 14 und 15 gezeigtes Ausführungsbeispiel ist gekennzeichnet durch die Art und Weise, in derein Fadenanzugshebelelement 86 hin-und herbewegt wird, das heißt, der Fadenanzugshebel 86 ist an einer Kulisse 88 befestigt, die gleitfähig auf einem linearen Führungsstab 87 gehalten wird. Der Führungsstab 87 ist an einer Führungsplatte 90 angebracht, die durch geeignete Mittel am Nähmaschinenrahmen 89 befestigt ist. Die Führungsplatte 90 ist mit einer Längsöffnung 91 versehen, die parallel zum Führungsstab 87 läuft. Es wird ein Paar Fadenführungen 92 und 93 gebildet, welches in einen Spielraum zwischen der Führungsplatte 90 und dem Nähmaschinenrahmen 89 vorsteht. Die Fadenführungen 92 und 93 sind mit Schnitten 94 bzw. 95 versehen, um den Oberfaden (nicht gezeigt) hindurchzuführen, während der Rahmen 89 mit einem Schlitz 96 in positioneller Zuordnung zu den Schnitten 94 und 95 versehen ist, um den Oberfaden aufzunehmen und in die Schnitte 94 und 95 einzuführen.
Der Fadenanzugshebel 86 wird an den Fadenführungen 92 und 93 durch die Wirkung der Kulisse 88 hin-und herbewegt. Wie bei den vorstehend genannten Ausführungsbeispielen arrettiert der Fadenanzugshebel 86 den Abschnitt des Fadens, der sich zwischen den Führungen 92 und 93 befindet, und zieht ihn während der Vorwärtsbewegung unter Biegen in eine V-Form, während der Faden bei der Rückwärtsbewegung freigegeben wird. Die Kulisse 88 führt ihre Gleitbewegung durch Übernahme der Bewegung von der Hauptwelle 97 aus, welche im Rahmen 89 untergebracht ist. Die Drehung eines Schraubenrades 98, das auf der Hauptwelle 97 angebracht ist, wird auf ein damit im Eingriff befindliches Schraubenrad 99 übertragen, wodurch eine Scheibe 100, welche am Schraubenrad 99 befestigt ist, gedreht wird. Von der Scheibe 100 steht an einer exzentrischen Position ein Stift 101 vor. Der Stift 101 paßt in eine Längsöffnung 104, die an einem Ende eines im wesentlichen keilförmigen Schwingenpendels 103 gebildet wird, welches um die^chse eines Stiftes 102 schwingen kann. Wenn also die Scheibe 100 gedreht wird, wird das Schwingenpendel 103 um den Stift 102 durch den Stift 101 geschwungen, der sich innerhalb der Längsöffnung 104 bewegt. Am anderen Ende des Schwingenpendels 103 ist ein Ende eines Verbindungsgliedes 106 durch einen Stift 105 gelenkig mit diesem verbunden. Das andere Ende des Verbindungsgliedes 106 ist durch einen Stift 107 gelenkig mit der Kulisse 88 verbunden. Die oben genannte Schwingbewegung des Schwingenpendels 103 wird durch das Verbindungsglied 106 auf die Kulisse 88 übertragen, wodurch die Kulisse 88 auf dem Führungsstab 87 hin- und herbewegt wird. Ein wichtiges Problem, das bei dem Versuch, die Größe einer Nähmaschine zu verringern; gelöst werden muß, ist die Minimierung des Bewegungstaktes des Fadenanzugshebels. Ein in den Abbildungen 16 bis 18 gezeigtes Ausführungsbeispiel sieht eine Lösung dieses Problems vor. Aber es kann nicht einfach die Größe des Fadenanzugshebels verringert werden, denn wenn der Bewegungstakt des Fadenanzugshebels verkleinert wird, wird es unmöglich, die notwendige Fadenmenge zuzuführen, die für die Nadelschlinge zur Aufnahme durch den Schiingenaufnehmer gebraucht wird. Ebenso ist es bei einem verkleinerten Fadenanzugshebel nicht möglich, den gelockerten Faden durch Passieren durch den Schiingenaufnehmer zurückzuziehen, um den Durchgang des gestochenen Oberfadens zu absorbieren und den Faden richtig anzuziehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann der Bewegungstakt des Fadenanzugshebels verkürzt werden, ohne die Funktion des Fadenanzugshebels zu beeinträchtigen.
Es wird auf die Abb. 16 Bezug genommen. Das vordere Ende eines Fadenanzugshebels 110, der an einem Ende gelenkig durch einen Stift 109 auf einer Auflage 108 im Körper einer Nähmaschine gehalten wird, ist zweigeteilt, um zwei hakenartige Abschnitte 111 und 112 zu bilden. Diese hakenartigen Abschnitte 111 und 112 stehen durch zwei Längsöffnungen 114 bzw. 115 vor, die in einer Führungsplatte 113 gebildet werden, welche im Nähmaschinenrahmen (nicht gezeigt) installiert ist. Die Führungsplatte 113 ist mit einem Paar senkrecht gegenüberliegender Fadenführungen 116 und 117 versehen, die davon vorstehen, wobei diese Fadenführungen 116 und 117 mit Schnitten 119 bzw. 120 versehen sind, durch welche der Oberfaden 118 geführt wird. Außerdem ist die Führungsplatte 113 mit einem Vorsprung 121 versehen, der zwischen den Längsöffnungen 114 und 115 vorsteht. Der Fadenanzugshebel 110 wird durch die Übernahme der Bewegung von der Hauptwelle 122 durch die Scheibe 123 und das Verbindungsglied 124 geschwungen, wie das in dem in den Abbildungen 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel der Fall ist. Wenn dieser Fadenanzugshebel 110 hin-und herbewegt wird, arretieren und ziehen die hakenartigen Abschnitte 111 und 112 während des Vorwärtstaktes den Abschnitt des Fadens 118, der sich zwischen den Fadenführungen 116 und 117 befindet, wie das in der Abb. 17 gezeigt wird. Außerdem wird, wenn der Fadenanzugshebel 110 hin- und herbewegt wird, der Faden 118 durch den Vorsprung 121 aufgenommen und in eine M-Form gebogen, wie das in der Abb'. 18 gezeigt wird.
Abb. 19 ist ein Graph, der die Menge der Zufuhr des Fadens 118 im Verhältnis zum Takt des Fadenanzugshebels 110 zeigt. Der Faden 118, der von der Fadenvorratsquelle zugeführt wird, wenn der Fadenanzugshebel 110 hin- und herbewegt wird, kommt in der in der Abb. 17 gezeigten Phase mit dem Vorsprung 121 in Kontakt. Diese Position des Fadenanzugshebels 110 entspricht dem mit„a" bezeichneten Punkt in der Abb. 19. Wenn der Fadenanzugshebel 110 weiter vorwärts bewegt wird, wie das in der Abb. 18 gezeigt wird, wird die Menge der Fadenzufuhr durch die durchgezogene Kurve 125 veranschaulicht. Das heißt, vom Punkt „a" an
-7- ΖΑΊ IIXi
' vergrößert sich die Menge der Fadenzufuhr, und schließlich kann die Menge der Fadenzufuhr erreicht werden, die unter L1 gezeigt wird. Dagegen entspricht die unter 126 in gestrichelten Linien gezeigte Kurve dem Fehlen des Vorsprungs 121, und die Menge der Fadenzufuhr, die in diesem Fall abschließend erreicht wird, ist kleiner, wie unter L2 gezeigt wird. Man kann also feststellen, daß bei gleicher Taktlänge des Fadenanzugshebels 110 die Menge der Fadenzufuhr durch die Schaffung des Vorsprungs 121 größer ist. Das bedeutet umgekehrt, daß die Taktlänge des Fadenanzugshebels verkürzt werden kann, wenn die gleiche Menge der Fadenzufuhr erreicht werden muß.
Abb. 20 zeigt einen Fadenanzugshebel 127, der sich in seinem Bau von dem Fadenanzugshebel 110 in der Abb. 16 unterscheidet. Der Fadenanzugshebel 127 besteht aus einem Hauptkörper 129, der zur Pendelbewegung um die Achse eines Stiftes 128 angebracht ist, und einem Fadenmitnehmerabschnitt 130 in der Form, beispielsweise, eines Drahtes, der im wesentlichen in U-Form gebogen und so angebracht ist, daß er vom Hauptkörper 129 ausgeht. Eine Führungsplatte 131 ist mit einer verhältnismäßig breiten Längsöffnung 132 und einer Zunge 133 versehen, die von einer Seitenkante ausgeht, welche die Längsöffnung 132 definiert. Die Zunge 133 ist mit einem Vorsprung 134 versehen. Der Fadenmitnehmerabschnitt 130 des Fadenanzugshebels 127 geht während der Vorwärtsbewegung über den Vorsprung 134, bisereine Seitenkante der Längsöffnung 132 erreicht.
Bei dem in der Abb. 20 gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Faden (nicht gezeigt), der durch den Fadenmitnehmerabschriitt 130 arrettiert wird, ebenfalls in M-Form gebogen, nachdem ervon dem Vorsprung 134 erfaßt wurde.
Die Abb. 21 zeigt ein Beispiel, bei welchem der Vorsprung 121, der beispielsweise in der Abb. 17 gezeigt wird, in seiner Position eingestellt werden kann. In der Abb. 21 sind die Elemente, die den in der Abb. 17 gezeigten entsprechen, mit gleichen Bezugszahlen gekennzeichnet, ihre Erklärung entfällt.
Es wird auf die Abb. 21 Bezug genommen. Ein Vorsprung 121 a ist mit einer Einstellplatte 136 versehen. Die Einstellplatte 136 ist mit einer längs verlaufenden Anschlagöffnung 137 versehen und an der Führungsplatte 113 durch eine Stellschraube 138 befestigt, welche durch die genannte Anschlagöffnung 137 und ein Längsloch führt, welches in der Führungsplatte 113 gebildet wird. Auf diese Weise wird die Position des Vorsprungs 121 a innerhalb des Bereichs eingestellt, der durch die Führungsöffnung 136 oder die Anschlagöffnung 137 definiert ist. Durch diese Einstellung wird die Position von Punkt „a", der in der Abb. 19 gezeigt wird, verändert und die Menge der Fadenzufuhr als Ganzes eingestellt.
Nach den in den Abbildungen 16 bis 18,20 und 21 gezeigten Ausführungsbeispielen wird die Menge des Fadens, die in Reaktion auf die Vorwärtsbewegung des Fadenanzugshebels zugeführt wird, in der Endphase erhöht, wodurch sich der Vorteil ergibt, daß das Verhalten bei der Absorption eines Fadendurchhangs weiter verbessert wird.
Bei jedem der in den Abbildungen 16 bis 21 gezeigten Ausführungsbeispiele hat der Fadenanzugshebel zwei ineinandergreifende Abschnitte; es können aber zwei oder mehr Fadenmitnehmerabschnitte vorhanden und jeweils zwischen benachbarten Bewegungsbahnen der mitnehmenden Abschnitte Vorsprünge vorhanden sein.
Außerdem kann im wesentlichen dieselbe Anordnung, wie sie in jedem der Ausführungsbeispiele in den Abbildungen 16 bis 21 gezeigt wird, für die Fadenanzugshebelvorrichtung angewendet werden, die für die Linearbewegung vorgesehen ist und in den Abbildungen 14 und 15 gezeigt wird.
Bei einem in den Abbildungen 22 und 23 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die linksseitige Fläche des Nähmaschinenrahmens 51 a mit einem Schlitz 58a versehen, durch welchen der Faden 72a geführt wird, wodurch eine festgelegte Anordnung des Fadens erreicht wird. Auf diese Weise wird der von der Spule (nicht gezeigt) abgewickelte Faden 72 a durch ein erstes Fadenführungselement 139 geführt, welches am hinteren Ende der oberen Fläche des Nähmasch inen rahm ens 51 a installiert ist, und dann durch ein zweites Fadenführungselement 140 geleitet, das am oberen Ende des Schlitzes 58a angebracht ist, anschließend wird er in den Schlitz 58a eingeführt.
Es wird speziell auf die Abb. 23 Bezug genommen, die Drehung einer Hauptwelle 141 wird auf eine Scheibe 52 a übertragen, wobei der Mechanismus der Kraftübertragung von dieser Scheibe 52a zu einem Fadenanzugshebel 52a im wesentlichen der gleiche wie im Ausführungsbeispiel aus der Abb. 10 ist. Auch der größte Teil der Anordnung entspricht im wesentlichen der des Ausführungsbeispiels in der Abb. 10, der einzige Unterschied ist die Richtung. Daher werden in den Abbildungen 22 und 23 die in den Abbildungen 10 und 9 verwendeten Bezugszahlen, welche das gleiche Ausführungsbeispiel zeigen, mit der Beifügung „a" verwendet, um die entsprechenden Teile zu bezeichnen, und die Erklärung entfällt. Bei dem in den Abbildungen 22 und 23 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Fadenanzugshebel 50a so installiert, daß er zur linken Seitenfläche des Rahmens 51 a gerichtet ist, und er kann im wesentlichen senkrecht zur Hauptwelle 141 hin- und herbewegt werden. Außerdem wird ein Auflageelement 54a, welches eine Fadenführung bildet, so installiert, daß es längs der linken Seitenfläche des Rahmens 51 a verläuft, während eine Scheibe 69a so installiert ist, daß sie auf der oberen Fläche des Rahmens 51 a exponiert ist. Ein in den Abbildungen 23 und 24 angeordnetes Ausführungsbeispiel ist so aufgebaut, daß ein Fadenanzugshebel 142 in einer senkrechten Ebene geschwungen wird. Um diesen Fadenanzugshebel 142 zu betätigen, ist eine Scheibe 144 vorhanden, die koaxial mit der Hauptwelle 143 ist und aufweiche die Drehung der Hauptwelle 143 übertragen wird, wobei die Drehung der Scheibe 144 durch eine Verbindungsstange 145 in eine hin- und hergehende Bewegung umgesetzt wird, welche auf den Anzugshebel 142 übertragen wird.
Die Frontfläche des Nähmaschinenrahmens 146 ist mit einem waagerecht verlaufenden Schlitz 147 versehen, und an den gegenüberliegenden Enden des Schlitzes 147 sind Führungselemente 148a und 148b installiert. Der Oberfaden 149 wird von der Spule (nicht gezeigt) abgezogen und dann um ein.Führungselement 150 geführt, das auf der oberen Fläche des Rahmens 146 vorhanden ist, worauf er nach unten und um das Fadenführungselement 148 a geführt wird. Der Faden 149 wird im wesentlichen nach links geführt, wie das in der Abb. 24 gezeigt wird, und um ein anderes Führungselement 149 b geführt, so daß er in den Schlitz 147 eingeführt und dann zur Nadel 151 geführt wird.
Es ist ein Schlitz 152, der als Fadenführung dient, in Positionszuordnung zum Schlitz 147 vorhanden. Der Schnitt 152 wird in einem U-förmigen Querschnittselement 153 gebildet, welches nach unten verläuft, um den Bewegungsbereich des vorderen Endes des Fadenanzugshebels 142 zu umschließen. In Positionszuordnung zum Schlitz 147 ist ein Paar Reglerscheiben 154,155 vorhanden, die einen Teil der Fadenspannung bilden, und eine Scheibe 156 zur Einstellung der Druckkraft der Fadenspannung auf den Oberfaden wird an der Frontfläche des Rahmens 146 installiert, so daß sie zugänglich ist.
Bei dem in den Abbildungen 24 und 25 gezeigten Ausführungsbeispielen arrettiert der Fadenanzugshebel 142, wenn er nach oben gedreht wird, den Faden 149, während erden Faden 149 freigibt, wenn er nach unten gedreht wird. Diese operative Beziehung kann jedoch umgekehrt werden.
Die vorliegende Erfindung wurde zwar detailliert beschrieben und veranschaulicht, es ist jedoch selbstverständlich, daß dies nur der Veranschaulichung undals Beispiel dient und nicht als Einschränkung zu betrachten ist, da der Rahmen der vorliegenden Erfindung nur durch den beigefügten Patentanspruch begrenzt ist.
Claims (14)
- Patentansprüche:1. Eine Oberfadenführung für Nähmaschinen mit einem Rahmen (1,46,51,89), einer dreh baren Hauptwelle (6,97,122), welche in dem Rahmen untergebracht ist und darin gedreht werden kann, einer Oberfadenvorratsquelle und einer Nähnadel (2, 151), wobei die Oberfadenführung einen Weg für einen Oberfaden bildet, der von der Oberfadenquelle bis zur Nähnadel führt, gekennzeichnet durch ein Paar voneinander getrennter Führungselemente (23,24,44,55,82,92,93,116,117) mit einer Durchführung (26,48, 56, 56a, 57, 83, 94, 95,119,120,152), damit der Oberfaden (9,72,72a, 118,149) hindurchgeführt und mit einem festgelegten Raum dazwischen angeordnet werden kann, undeinen Fadenanzugshebel (12,45,50,50a, 73,86,110,127,142) mit einem Abschnitt, der über den genannten Raum zwischen dem genannten Paar von Fadenführungen hin-und herbewegt werden kann, so daß ein vorderes Ende {15,81,111,112,130) des Fadenanzugshebels während dessen Vorwärtsbewegung einen Abschnitt des genannten Oberfadens arretieren kann, der sich zwischen dem genannten Paar von Fadenführungen befindet, und den Oberfaden unter Biegen in eine V- oder Keilform zieht und dieser Fadenanzugshebel während der Rückwärtsbewegung den Oberfaden freigibt.
- 2. Oberfadenführung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der hin-und hergehende Abschnitt des Fadenanzugshebelelementes aus einem Fadenanzugshebel (12,45,50,50a, 73,110,127,142) besteht, der durch die Antriebsbewegung von der Hauptwelle (6,122,143) so geschwungen werden kann, daß sich ein vorderes Ende des Fadenanzugshebels so bewegt, daß der Oberfaden arrettiert wird·.
- 3. Oberfadenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hin- und hergehende Abschnitt des Fadenanzugshebelelementes (86) gleitfähig auf dem Rahmen für eine hin- und hergehende lineare Bewegung auf einem linearen Führungsstab (87) befestigt ist und die Oberfadenführung außerdem einen Verbindungsmechanismus (98,99,100, 101,103,106) hat, wodurch die Gleitbewegung von der Hauptwelle (97) auf den hin-und hergehenden Abschnitt des Fadenanzugshebelelementes übertragen wird.
- 4. Oberfadenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hin- und hergehende Abschnitt des Fadenanzugshebelelementes (12, 50, 50 a, 73,86,110,127,142) eine erste Seite hat, die während des Vorwärtstaktes nach vorn gerichtet ist, und eine zweite Seite, die während eines Rückwärtstaktes nach vorn gerichtet ist, und daß die zweite Seite so geformt ist, daß diese zweite Seite, wenn der Faden durch sie während des Rückwärtstaktes des Fadenanzugshebels mitgenommen wird, den Oberfaden darüber passieren läßt, wenn der Fadenanzugshebel bewegt wird.
- 5. Oberfadenführung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Seite des Fadenanzugshebels mit einem hakenartigen Abschnitt (15,111,112) gebildet wird, während die zweite Seite mit einem nach vorn ausgewölbten gekrümmten Abschnitt versehen ist. · ·
- 6. Oberfadenführung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Durchführung, welche in jedem der Fadenführungselemente gebildet wird, definiert wird durch eine Rille (26, 56, 56 a, 57, 83, 94,95,119,120,152), die in eine Kante jedes der Paare von Fadenführungen geschnitten wird.
- 7. Oberfadenführung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenführungspaar durch ein Paar im wesentlichen paralleler Wände (23, 24) eines U-förmigen Querschnittselementes (22, 22 a, 22 b, 44,153) gebildet wird, das sich zum Fadenanzugshebel hin öffnet, um das vordere Ende des Fadenanzugshebels aufzunehmen, und das eine Verbindungswand (25) hat, welche die im wesentlichen parallelen Wände verbindet, und daß die Rillen in dem Paar von Fadenführungen zum Passieren des Oberfadens durch diese gebildet werden durch einen Schnitt (26,48,152), der durchgängig über die Verbindungswand des genannten U-förmigen Querschnittselementes und in die im wesentlichen parallelen Wände läuft.
- 8. Oberfadenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Paar der Fadenführungen (55) in einem U-förmigen Querschnittselement (54, 54a, 153) gebildet wird, das sich zum Fadenanzugshebel hin öffnet, um das vordere Ende des Fadenanzugshebels aufzunehmen, wobei das U-förmige Querschnittselement so lang ist, daß es das vordere Ende des Fadenanzugshebels über dem Betriebsbereich der hin- und hergehenden Bewegung des Fadenanzugshebels umschließt.
- 9. Oberfadenführung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem eine Fadenspannung (59) vorhanden ist, um dem Oberfaden Spannung zu geben, und eine Fadenanzugsfeder (62), die den Oberfaden mitnehmen kann, um dessen möglichen Durchhang aufzunehmen, wobei die Fadenspannung und die Fadenanzugsfeder an dem U-förmigen Querschnittselement (54) angebracht sind, wodurch die Fadenführung, die Fadenspannung und die Fadenanzugsfeder eine Einheit bilden.
- 10. Oberfadenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem eine Fadenanzugsfeder (30,30a, 30b, 37, 62) aufweist, die den Oberfaden mitnehmen kann, um einen möglichen Durchhang aufzunehmen, wobei die Fadenanzugsfeder neben der Fadenführung (22,22a, 22 b, 44, 55) angeordnet ist.
- 11. Oberfadenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenführungspaar (23, 24) einander senkrecht gegenüberliegend angeordnet ist und der Fadenanzugshebel (12,45, 50, 50a, 86,110,127) waagerecht hin- und herbewegt wird. -
- 12. Oberfadenführung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenanzugshebel (12,45,50,86) in einer Richtung hin-und herbewegt wird, die im wesentlichen parallel zur Richtung verläuft, in welcher sich die Hauptwelle erstreckt.
- 13. Oberfadenführung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenanzugshebel (50a) in einer Richtung hin- und herbewegt wird, die im wesentlichen senkrecht zur Richtung verläuft, in welcher sich die Hauptwelle erstreckt.
- 14. Oberfadenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenführungspaar (153) einander waagerecht gegenüberliegend angeordnet ist und der Fadenanzugshebel (142) senkrecht hin- und herbewegt wird.
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