DD244789A1 - Verbindungsbeschlag fuer plattenfoermige bauteile - Google Patents

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DD244789A1
DD244789A1 DD28552285A DD28552285A DD244789A1 DD 244789 A1 DD244789 A1 DD 244789A1 DD 28552285 A DD28552285 A DD 28552285A DD 28552285 A DD28552285 A DD 28552285A DD 244789 A1 DD244789 A1 DD 244789A1
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DD
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clamping
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furniture
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housing
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DD28552285A
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English (en)
Inventor
Manfred Recknagel
Helmut Morbitzer
Bernd Facius
Original Assignee
Metallverarbeitung Gruenes Her
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Verbindungsbeschlag fuer vorzugsweise plattenfoermige Bauteile an Moebeln jeglicher Art, im wesentlichen bestehend aus einem in das eine Bauteil eingesetztes, ein Spannglied aufnehmendes Spanngehaeuse und einem mit anderen Bauteil verankerten Spannbolzen, der mit dem Spannglied in Spannverbindung gebracht ist. Das Ziel der Erfindung und die erfindungsgemaesse Aufgabe besteht darin, die gebrauchsfunktionellen Eigenschaften solcher Moebelbeschlaege zu verbessern. Nach der Erfindung wird das dadurch erreicht, dass der Spannbolzen durch einen endseitigen Gewindeabschnitt mit einem zylinderfoermigen Stuetzglied verbunden und das Stuetzglied an einer exzentrisch liegenden Aussparung eines im topffoermigen Spanngehaeuse drehbaren, in sich geschlossenen Spanngliedes abgestuetzt ist. Die Erfindung findet Anwendung bei der Herstellung von Beschlaegen in der metallverarbeitenden Industrie. Figur

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Verbindungsbeschlag,vorzugsweise für plattenförmige Bauteile an Möbeln jeglicher Art, der aus einem in das eine Bauteil eingesetzten, ein Spannglied aufnehmendes Spanngehäuse und aus einem im anderen Bauteil verankerten oder anderweitig abgestützten Spannbolzen besteht, wobei der Spannbolzen mit dem Spannglied in Spannverbindung gebracht ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen ' Möbelbeschläge der vorstehend charakterisierten prinzipiellen Bauausführung sind in verschiedenen, teilweise nur geringfügig modifizierten Gestaltungsvarianten bekannt. Die DD-PS 99205 und auch die DE-OS 2643354 haben beispielsweise Verbindungsbeschläge zum Inhalt, bei denen zur Verspannung der beiden Möbelteile ein in das eine der Möbelteile eingelassener Bolzen mit einer in das andere der Möbelteile eingesetzten, in einem Gehäuse sitzenden Exzenterschnecke in Spannverbindung gebracht ist.
Die DE-OS 2625182; 2855216; 3037685 und auch die DE-GM 1718720; 1813685; 1818201 sehen Beschläge dieser Gattung vor, wodurch durchweg ein als offene Schnecke ausgebildeter Drehriegel in der Verschlußstellung in eine entsprechende Ausnehmung einer Schließschlaufe oder eines Zug- und Spreizbolzens eingreift und die gewünschte Verriegelung der Bauteile miteinander bewirken soll.
Diese bekannten Beschläge zum lösbaren Verbinden von Möbelteilen erfordern nicht nur großen Montageaufwand, sondern verwenden teilweise auch Konstruktionselemente, die nur schwierig und deshalb mit erhöhten Kosten herstellbar sind. Diese Unzulänglichkeiten werden teilweise auch noch durch funktionelle Mängel ergänzt, nämlich insofern, als ein Teil dieser Beschläge keine feste und dauerhafte Verspannung wegen seitlicher Unstabilität oder wegen unzureichender Reibungskräfte zwischen den einzelnen Wirkelementen gewährleistet.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der baulichen Vereinfachung und weiteren Vervollkommnung dieser Verbindungsbeschläge. Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt bei der vorgenannten Zweckbestimmung die Aufgabe zugrunde, die Bauelemente herstellungsseitig zu vereinfachen und in funktioneller Hinsicht dahingehend zu vervollkommnen, daß eine sichere und feste Verspannung der • Möbelteile gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Spannbolzen durch einen endseitigen Gewindeabschnitt mit einem vorzugsweise zylinderförmigen Stützglied verbunden und das Stützglied in einer exzentrisch liegenden Aussparung eines in einem topfförmigen Spanngehäuse drehbaren, in sich geschlossen ausgeführten Spanngliedes abgestützt ist.
Der Verbindungsbeschlag nach der Erfindung ist einfach und preiswert herstellbar, ist vielseitig, auch als sogenannte Doppelverbindung z. B. bei Vertäfelungen einsetzbar und funktioniert, vor allem wegen dem neuartig ausgeführtem Spannglied, zuverlässig. Zudem ist seine Montage leicht und mit nur wenigen Handgriffen auch für den weniger geübten Monteur durchzuführen.
Ausführungsbeispiel ~ ——
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel kurz erläutert werden.
In der Zeichnung ist eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Verbindungsbeschlages in Wirkstellung der Funktionselemente dargestellt. -
Die plattenförmigen Bauteile von Möbeln, die im Ausführungsbeispiel aus einem Mitt.elwandteil 1 und einem oder zwei Bodenoder Zwischenteilen 2 bestehen können, werden ganz oder teilweise von einem Spannbolzen 3 durchragt, der an einem oder zwei endseitigen Gewindeabschnitten 4 mit einem vorzugsweise zylinderförmigen Stützglied 5 durch einfaches Verschrauben . verbunden ist. Das Stützglied 5 besitzt als Montagehilfe einen zum Ansetzen eines Schraubendrehers bestimmten Querschlitz 6, dessen Richtung jener der Gewindebohrung entspricht und beim Vormontieren des Beschlages auch für weniger geübte Monteure ein leichteres Einfädeln des Spannbolzens 3 in das Stützglied 5 ermöglicht. Das Stützglied 5 stützt sich im verspannten Zustand an einem, in seiner Bauart prinzipiell bekannten, mit einer exzentrischen Bohrung 7 versehenen und in einem Spanngehäuse 8 drehbaren Spannglied 9 ab, wie das die Zeichnung andeutungsweise veranschaulicht. Mit Hilfe eines Schraubwerkzeuges, z.B. durch Einsetzen einer Schraubendreherklinge in den Betätigungsschlitz 10 des Spanngliedes 9 ist

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    Verbindungsbeschlag für plattenförmige Bauteile an Möbeln jeglicher Art, bestehend aus einem in das eine Bauteil eingesetztes, ein Spannglied aufnehmendes Spanngehäuse und einem im anderen Bauteil verankerten oder anderweitig abgestützten Spannbolzen, der mit dem Spannglied in Spannverbindung gebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen (3) durch einen endseitigen Gewindeabschnitt (4) mit einem vorzugsweise zylinderförmigen Stützglied (5) verbunden und das Stützglied (5) an einer exzentrisch liegenden Aussparung (7) eines im topfförmigen Spanngehäuse (8) drehbaren, in sich geschlossenen Spanngliedes (9) abgestützt ist. '
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft einen Verbindungsbeschlag,vorzugsweise für plattenförmige Bauteile an Möbeln jeglicher Art, der aus einem in das eine Bauteil eingesetzten, ein Spannglied aufnehmendes Spanngehäuse und aus einem im anderen Bauteil verankerten oder anderweitig abgestützten Spannbolzen besteht, wobei der Spannbolzen mit dem Spannglied in Spannverbindung gebracht ist.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Möbelbeschläge der vorstehend charakterisierten prinzipiellen Bauausführung sind in verschiedenen, teilweise nur geringfügig modifizierten Gestaltungsvarianten bekannt. Die DD-PS 99205 und auch die DE-OS 2643354 haben beispielsweise Verbindungsbeschläge zum Inhalt, bei denen zur Verspannung der beiden Möbelteile ein in das eine der Möbelteile eingelassener Bolzen mit einer in das andere der Möbelteile eingesetzten, in einem Gehäuse sitzenden Exzenterschnecke in Spannverbindung gebracht ist. ' ' ·_
    Die DE-OS 2625182; 2855216; 3037685 und auch die DE-GM 1718720; 1813685; 1818201 sehen Beschläge dieser Gattung vor, wodurch durchweg ein als offene Schnecke ausgebildeter Drehriegel in der Verschlußstellung in eine entsprechende Ausnehmung einer Schließschlaufe oder eines Zug- und Spreizbolzens eingreift und die gewünschte Verriegelung der Bauteile miteinander bewirken soll.
    Diese bekannten Beschläge zum lösbaren Verbinden von Möbelteilen erfordern nicht nur großen Montageaufwand, sondern verwenden teilweise auch Konstruktionselemente, die nur schwierig und deshalb mit erhöhten Kosten herstellbar sind. Diese Unzulänglichkeiten werden teilweise auch noch durch funktionell Mangel ergänzt, nämlich insofern, als ein Teil dieser Beschläge keine feste und dauerhafte Verspannung wegen seitlicher Unstabilität oder wegen unzureichender Reibungskräfte zwischen den einzelnen Wirkelementen gewährleistet.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht in der baulichen Vereinfachung und weiteren Vervollkommnung dieser Verbindungsbeschläge.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt bei der vorgenannten Zweckbestimmung die Aufgabe zugrunde, die Bauelemente herstellungsseitig zu vereinfachen und in funktioneller Hinsicht dahingehend zu vervollkommnen, daß eine sichere und feste Verspannung der Möbelteile gewährleistet ist.
    Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Spannbolzen durch einen endseitigen Gewindeabschnitt mit einem vorzugsweise zylinderförmigen Stützglied verbunden und das Stützglied in einer exzentrisch liegenden Aussparung eines in einem topfförmigen Spanngehäuse drehbaren, in sich geschlossen ausgeführten Spanngliedes abgestützt ist. Der Verbindungsbeschlag nach der Erfindung ist einfach und preiswert herstellbar, ist vielseitig, auch als sogenannte Doppelverbindung z. B. bei Vertäfelungen einsetzbar und funktioniert, vor allem wegen dem neuartig ausgeführtem Spannglied, zuverlässig. Zudem ist seine Montage leicht und mit nur wenigen Handgriffen auch für den weniger geübten Monteur durchzuführen.
    Ausführungsbeispiel
    Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel kurz erläutert werden. In der Zeichnung ist eine'Vorderansicht des erfindungsgemäßen Verbindungsbeschlages in Wirkstellung der Funktionselemente dargestellt. - -
    Die plattenförmigen Bauteile von Möbeln, die im Ausführungsbeispiel aus einem Mittelwandteil 1 und einem oder zwei Bodenoder Zwischenteilen 2 bestehen können, werden ganz oder teilweise von einem Spannbolzen 3 durchragt, der an einem oder zwei endseitigen Gewindeabschnitten 4 mit einem vorzugsweise zylinderförmigen Stützglied 5 durch einfaches Verschrauben verbunden ist. Das Stützglied 5 besitzt als Montagehilfe einen zum Ansetzen eines Schraubendrehers bestimmten Querschlitz 6, dessen Richtung jener der Gewindebohrung entspricht und beim Vormontieren des Beschlages auch für weniger geübte Monteure ein leichteres Einfädeln des Spannbolzens 3 in das Stützglied 5 ermöglicht. Das Stützglied 5 stützt sich im verspannten Zustand an einem, in seiner Bauart prinzipiell bekannten, mit einer exzentrischen Bohrung 7 versehenen und in einem Spanngehäuse 8 drehbaren Spannglied 9 ab, wie das die Zeichnung andeutungsweise veranschaulicht. Mit Hilfe eines Schraubwerkzeuges, z. B. durch Einsetzen einer Schraubendreherklinge in den Betätigungsschlitz 10 des Spanngliedes 9 ist
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19532456A1 (de) * 1995-08-29 1997-03-06 Marobag Ag Sa Verbinder für Holzteile

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19532456A1 (de) * 1995-08-29 1997-03-06 Marobag Ag Sa Verbinder für Holzteile
DE19532456C2 (de) * 1995-08-29 2003-02-20 Marobag Ag Sa Daenikon Verbinder für Holzteile

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