DD244802A1 - Ausbrennrost fuer feuerungen zur verbrennung fester brennstoffe - Google Patents

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DD244802A1
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hollow cylinder
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ausbrennrost
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DD28536685A
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English (en)
Inventor
Traugott Albert
Dieter Boehm
Volker Blechschmidt
Original Assignee
Forsch U Rationalisierung Tga
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Abstract

Ausbrennrost fuer Feuerungen zur Verbrennung fester Brennstoffe, vorzugsweise fuer mechanische Feuerungen in Kleinwaermeerzeugern. Mit dem Ziel, einen guten Ausbrand des Brennstoffes zu erreichen und durch eine Anpassung der Fahrweise die Voraussetzungen fuer einen nahezu geregelten Ablauf des Waermeerzeugungsprozesses zu schaffen, ist es Aufgabe des Ausbrennrostes, Asche, Schlacke und Brennstoffreste vom vorgeschalteten Rost aufzunehmen, aufzulockern und kontinuierlich in den Ascheraum zu foerdern, wobei die Unterluft des Rostes unter einem gewissen Ueberdruck gehalten werden muss. Dazu wird eine drehbare Rostwalze, die aus aneinandergereihten Scheiben besteht, ausgebildet. An dieser liegen federnd gehaltene um eine Achse schwenkbare Platten an. Es werden Ausgestaltungsmoeglichkeiten beschrieben.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Ausbrennrost für Feuerungssysteme zur Verbrennung fester Brennstoffe. Der Einsatz ist in mechanischen Feuerungen bei Kleinwärmeerzeugern möglich.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei Kleinfeuerungen mit bewegten Rosten wird der eigentlichen Verbrennungszone häufig noch ein Ausbrennrost in starrer Ausführung, meistens in Gestalt eines Planrostes oder einer nichtbewegten Schubrostplatte, nachgeordnet. Ein besonderer Nachteil der starren Ausführung der Ausbrennroste besteht darin, daß durch die Rostbewegung Asche, Schlacke und Brennstoffreste zusammengeschoben und in den Ascheraum befördert werden. Dadurch ist eine nahezu vollständige Nutzung des Brennstoffwärmeeinhaltes nicht möglich. Bei anderen Feuerungen mit vorwiegend starren Rosten befindet sich am Ende der Verbrennüngszone ein von Hand abschwenkbarer Schlackenrost.
Bei einer weiteren bekannten Feuerung werden die Verbrennungsrückstände und die Glut zu einer Aschefallschleuse transportiert und gelangen über einen ebenfalls von Hand betätigbaren Ausbrennschleusenrost in den Aschefallraum. Obwohl bei diesen Feuerungen ein guter Ausbrand des Brennstoffes erzielbar ist, läßt sich eine kontinuierliche Fahrweise am ' Feuerungsende, die für die Regelung der Wärmeerzeugungsleistung von grundlegender Bedeutung ist, nicht verwirklichen. Aus der Patentliteratur sind darüberhinaus Roste für Feuerungssysteme bekannt, die aus nichtdrehenden und drehbaren Rostteilen bestehen. Lösungen dieser Art sind in DE-OS 1.751.126, DE-PS 940.184, DR-PS 612.972 bzw. DR-PS 234.521 näher beschrieben.
Wesentlich ist bei allen Rosten, daß die Rostwalze, sofern sie detalliert beschrieben ist, aus einem einzigen Teil besteht. Es wird angegeben, daß die Walze Schlitze oder Löcher zum Durchtritt der Verbrennungsluft aufweist, daß sie Längsrippen besitzt oder gezahnt ist.
Daraus ergeben sich als wesentliche Nachteile, daß aufgrund von nicht vermeidbaren Wärmespannungen in der Rostwalze die vorgesehene Dichtung des Luftkanals der Verbrennungs- bzw. Kühlluft nicht mehr zu garantieren ist. Damit entstehen Undefinierte Verhältnisse bei der Luftzuführung und damit auch für den gesamten Verbrennungsprozeß. Diese Tatsache gilt besonders für hochwertige Brennstoffe und zieht eine Einengung auf ein schmales Brenristoffband nach sich. Darüber hinaus besteht bei der vorher beschriebenen Art von Rostwalzen der Nachteil, daß das Rostsystem nicht oder nur schlecht an in der Größe verschiedene Feuerungssysteme angepaßt werden kann.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, den Mangeln des Standes derTechnik abzuhelfen. Essoll insbesondere ein Ausbrennrost für Feuerungen geschaffen werden, mit dessen Hilfe ein guter Ausbrand des Brennstoffes erreichbar ist und der eine Anpassung der Fahrweise an die der vorgeschalteten Feuerung zuläßt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Ausgehend vom Ziel der Erfindung ergibt sich die Aufgabe, eine konstruktive Lösung für das Anordnen einer Rostwalze im System eines Ausbrennrostes mit einem mechanisch bewegten Vorschubrost zu finden. Es ist weiterhin Aufgabe der Erfindung, eine Konstruktion der Rostwalze selbst dahingehend zu finden, daß Asche, Schlacke und glühende Brennstoff reste kontinuierlich vom vorgeschaltetem Rost aufgenommen werden. Durch das Anbringen der Rostwalze soll erreicht werden, daß die zugeführte Verbrennungs- bzw. Kühlluft unterhalb des Rostes unter einem bestimmten Überdruck zu halten ist und ein luftseitiger Kurzschluß zwischen flostunterseite und Feuerraum vermieden wird.
Das gesamte Rostsystem soll an bestimmte Feuerungsgrößen auf einfache Art und Weise anpaßbar sein und die Verwendung eines breiten Brennstoffbandes zulassen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rostwalze aus einer Vielzahl runder aneinandergereihter Scheiben besteht. Diese'Scheiben sind auf einer gemeinsamen Antriebswelle befestigt. Die einzelne Scheibe der Rostwalze besteht aus einem äußeren kreisförmigen Hohlzylinder geringer Höhe, in dem ein kleinerer, kreisförmiger Hohlzylinder gleicher Höhe unter Verwendung mehrerer, gleichlanger Stege konzentrisch angeordnet ist. Erfindungsgemäß erhält der äußere (größere) kreisförmige Hohizylinder jeder Scheibe eine Profilierung dahingehend, daß seine äußere Mantelfläche in regelmäßigen Abständen radial um ein bestimmtes Maß eingezogen ist und daß seine beiden Kreisringflächen in gleichen Abständen axial um etwa das gleiche Maß eingezogen sind. Das axiale Dickenmaß der Stege ist dabei stets kleiner als das axiale Dickenmaß des äußeren Hohlzylinders der Scheiben an den eingezogenen Bereichen. An der so gestalteten Rostwalze liegen federnd gehaltene, um eine Achse schwenkbare Platten, vorzugsweise rechteckige Gußplatten, an, die jeweils mehrere Scheiben der Rostwalze berühren. Der Berührungspunkt der Platten an der Rostwalze befindet sich erfindungsgemäß gegenüber, vorzugsweise diametral, dem Punkt, an dem die Roststäbe des Vorschubrostes der Feuerung an der Rostwalze anliegen.
Durch die Profilierung der einzelnen Scheiben der Rostwalze entstehen bei der Aneinanderreihung Schlitze für den Durchtritt der Verbrennungs- bzw. Kühlluft sowie bestimmte Angriffspunkte, durch die bei Drehung der Rostwalze Asche und Schlacke in den Ascheraum mitgerissen werden. Durch Wahl der Anzahl von Scheiben, ist die Rostwalze an Feuerungen unterschiedlicher Größe anpaßbar.
Ausführungsbeispiel
Zur näheren Erläuterung der Erfindung sind in Figur 1 die Rostscheibe 2 als Hauptbestandteil des Ausbrennrostes und in Figur 2
der Ausbrennrost in seiner Gesamtheit dargestellt. An die Rostwalze 1 mit den einzelnen Rostscheiben 2 sind die schwenkbaren Platten 3 federnd auf der Unterseite angelegt. Es ist ersichtlich, wie durch seitliche Aussparungen 4 der Rostscheibenkränze 5 beim Aneinanderreihen auf der Antriebswelle 7 die Luftschlitze gebildet werden, und wie durch Erhöhungen auf der äußeren Fläche ein Profil 6 entsteht. Die Rostscheiben 2 sind auf der Antriebswelle 7 befestigt.
Die sich auf dem Ausbrennrost ansammelnden Brennstoffreste werden durch die vorhandenen Luftschlitze ausreichend mit Verbrennungsluft versorgt. Mit der gewählten geometrischen Form der Rostscheiben und der Anordnung der Luftschlitze ist eine ausreichende Kühlung des Rostes gegeben.
Durch die federnd gehaltenen schwenkbaren Platten wird am Rost ein ausreichend luftdichter Abschluß erzielt, so daß die Luft
unterhalb des Rostes unter dem notwendigen Überdruck gehalten werden kann.
Die stetig rotierende Rostwalze gestattet einen kontinuierlichen Ascheabzug. Ihre Drehgeschwindigkeit kann an die Geschwindigkeit der Bewegung des vorgeschalteten Rostes angepaßt werden.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Ausbrennrost für Feuerungen zur Verbrennung fester Brennstoffe, vorzugsweise für mechanische Feuerungen in Kleinwärmeerzeugern, bestehend aus einem beweglichen Vorschubrost und einer drehbaren Rostwalze, gekennzeichnet durch die Merkmale,
    daß die Rostwalze aus mehreren aneinandergereihten runden, auf einer gemeinsamen Antriebswelle befestigten, Rostscheiben besteht,
    daß die Roststäbe des Vorschubrostes direkt an der Rostwalze anliegen und auf der dem Berührungspunkt des Vorschubrostes an der Rostwalze gegenüberliegende Seite, vorzugsweise diametral, federnd gehalten, um eine Achse schwenkbare Platten an der Rostwalze anliegen.
  2. 2. Ausbrennrost gemäß Pkt. 1, gekennzeichnet durch die Merkmale,
    daß die Rostscheiben jeweils aus einem äußeren kreisförmigen Hohlzylinder geringer Höhe bestehen in dessen Inneren ein kleinerer Hohlzylinder gleicher Höhe durch mehrere Stege konzentrisch angeordnet ist, daß der äußere Hohlzylinder axial beidseitig in regelmäßigen Abständen um ein bestimmtes Maß eingezogen ist und daß der äußere Hohlzylinder an seiner Außenseite in den gleichen regelmäßigen Abständen radial um ein bestimmtes Maß eingezogen ist und
    daß das axiale Dickenmaß der Stege stets kleiner ist als das axiale Dickenmaß des äußeren Hohlzylinders der Rostscheiben an den eingezogenen Bereichen ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD28536685A 1985-12-24 1985-12-24 Ausbrennrost fuer feuerungen zur verbrennung fester brennstoffe DD244802A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4300636C1 (de) * 1993-01-13 1994-07-14 Rbu Rolf Becker Gmbh Ingieneur Walzenrost zum Betrieb eines Verbrennungskessels
DE19952198A1 (de) * 1999-10-30 2001-05-10 Bbp Environment Gmbh Rostwalze für einen Walzenrost
EP1207342A3 (de) * 2000-11-08 2003-07-23 Ferdinand Tischler Rost für feste Brennstoffe
CN112368514A (zh) * 2018-07-03 2021-02-12 亚历山大·彼得罗维奇·谢梅尼欣 炉栅

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IF04 In force in the year 2004

Expiry date: 20051225