DD244917A1 - Sohlplatte fuer walzgerueste - Google Patents

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DD244917A1
DD244917A1 DD28090085A DD28090085A DD244917A1 DD 244917 A1 DD244917 A1 DD 244917A1 DD 28090085 A DD28090085 A DD 28090085A DD 28090085 A DD28090085 A DD 28090085A DD 244917 A1 DD244917 A1 DD 244917A1
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DD
German Democratic Republic
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foundation
sole plate
reinforcing elements
ribs
webs
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Application number
DD28090085A
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English (en)
Inventor
Siegfried May
Rudolf Kusche
Original Assignee
Thaelmann Schwermaschbau Veb
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/02Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks
    • B21B31/06Fastening stands or frames to foundation, e.g. to the sole plate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Foundations (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Sohlplatte fuer Walzgerueste und hat die Senkung der Herstellungskosten, die Einsparung von Transportraum und Verringerung des Montageaufwandes zum Ziel. Die Aufgabe besteht in der Schaffung einer Sohlplatte, deren Metallkonstruktion mit dem Grundfundament eine homogene Einheit bildet. Die Loesung besteht darin, dass zwei ueber Abstandsbolzen einstellbare Bahnen im wesentlichen aus zwei rechtwinklig miteinander verschweissten Flaechenteilen bestehen, die durch Rippen verstaerkt sind und an deren Innenseiten vorzugsweise bogenfoermige Bewehrungselemente angeordnet sind, die mit im Grundfundament verankerten Bewehrungselementen ueber rechtwinklig dazu eingebrachte Bewehrungsteile in Verbindung stehen und dadurch die Bahnen durch Verguss mit dem Grundfundament einen homogenen Block bilden. Fig. 3

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Sohlplatte für Walzgerüste und ähnliche Vorrichtungen, betehend aus zwei im Abstand miteinander verbundenen Bahnen, die auf einem Fundament befestigt sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Sohlplatten oder Grundplatten, insbesondere für Walzgerüste, sind in an sich bekannter Weise trägerähnliche Bahnen, die auf ein Fundament aufgesetzt, ausgerichtet (in der Höhe mittels Beilagen) und über Ankerschreiben auf dem Fundament befestigt werden. Sie sind meistens durch Traversen paarweise miteinander verbunden und entweder in gegossener oder geschweißter Ausführung gefertigt. Mit Hilfe der Sohlplatten werden die aufzunehmenden Kräfte auf das Fundament übertragen. Diese Kraftübertragung erfolgt über ein relativ elastisches Element durch Reibschluß, wobei bei geschweißten Sohlplatten Schwingungserscheinungen auftreten können. Bei extremen Havariebelastungen besteht die Möglichkeit der Deformierung bzw. Verschiebung der Sohlplatten. Neben hohem Materialeinsatz und umfangreiche Schweiß- und Bearbeitungskosten ist zur Anlieferung großer Transportraum erforderlich.
Einen geringen Herstellungsaufwand benötigt eine Sohlplatte für Walzgerüste nach der DE-OS 2460313, die auf ihrer ganzen Länge im Querschnitt massiv ausgebildet ist und aus einer Walzbramme oder aus einem Gußstahlblock besteht. Dem geringen Herstellungsaufwand steht jedoch eine sehr große Masse entgegen. Die Befestigung der Sohlplatte auf dem Fundament kann nur über Ankerschrauben erfolgen, so daß auch nur die Kraftübertragung über die Ankerschrauben auf das Fundament erfolgen kann. Außerdem ist diese Sohlplatte nicht für verschiebbare Walzgerüste einsetzbar.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Senkung der Herstellungskosten, die Einsparung von Transportraum und Verringerung des Montageaufwandes sowie die Verbesserung der Verbindung mit dem Fundament und damit des Schwin'gungsverhaltens der Sohlplatten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sohlplatte für Walzgerüste und ähnliche Vorrichtungen zu schaffen, deren Metalikonstruktion mit dem Grundfundament eine homogene Einheit bildet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einer aus zwei im Abstand miteinander verbundenen Bahnen bestehenden Sohlplatte dadurch gelöst, daß die über Abstandsbolzen einstellbaren Bahnen im wesentlichen aus zwei rechtwinklig miteinander verschweißten Flächenteilen bestehen, die durch Rippen verstärkt sind und an deren Innenseiten vorzugsweise bogenförmige Bewehrungselemente entsprechend den statischen Erfordernissen angeordnet sind, die mit im Grundfundament verankerten Bewehrungselementen über rechtwinklig dazu eingebrachte Bewehrungsteile in Verbindung stehen und zusammenwirken und dadurch die Bahnen durch Verguß mit dem Grundfundament einen homogenen Block bilden.
Zur Aufstellung der Walzgerüste oder anderen Vorrichtungen bei Werkmontage, beispielsweise zur Erprobung, besitzen die Rippen Aufstellflächen.
Die erfindungsgemäße Sohlplatte ist sowohl für feststeende als auch für verschiebbare Walzgerüste einsetzbar. Auf Grund der Ausführung in extrem leichter Schweißkonstruktion ergibt sich eine kleine Masse.
Auch der Bearbeitungsaufwand ist sehr gering, so daß die Fertigungskosten gesenkt werden können.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: Eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Sohlplatte, Fig.2: die Draufsicht nach Fig. 1, Fig.3: einen Schnitt nach Fig. 1.
Wie aus Fig. 2 zu entnehmen ist, sind zwei mit Lauf platten 15 versehenen Bahnen 1, die zur Aufnahme eines nicht dargestellten
Walzgerüstes dienen, über Abstandsbolzen 4 einstellbar miteinander verbunden. Diese Abstandsbolzen 4 sind Hilfsmittel, um die Montage und das Ausrichten der Konstruktion in der Werkstatt und am Aufstellungsort zu erleichtern. Jede Bahn besteht aus zwei miteinander verschweißten Flächenteilen 2; 3, die durch Rippen 13 verstärkt sind. Die Rippen 13 besitzen Aufstellflächen 14, mit denen ein Aufstellen der Bahnen 1, beispielsweise zur Erprobung der Walzgerüste vereinfacht wird.
In den Innenseiten 5; 6 der Flächenteile 2; 3 sind entsprechend den statischen Erfordernissen bogenförmige Bewehrungselemente 7 angeordnet, die mit im Grundfundament 8 verankerten Bewehrungselementen 9 über rechtwinklig dazu eingebrachte Bewehrungsteile 10 in Verbindung stehen und zusammenwirken.
Nach dem Ausrichten und Einsetzen von an sich bekannten Befestigungsmitteln, wie Ankerschrauben 16 o.a., werden die Bahnen 1 durch Verguß 11 mit dem Grundfundament 8 zu einem homogenen Block 12 verbunden.
Bei der erfindungsgemäßen Sohlplatte erfolgt damit die Übertragung der Kräfte über die Bewehrung 7; 9; 10 direkt auf das Fundament, wodurch nachteilige elastische Schwingungsglieder zwischen Ausrüstung und Fundament entfallen.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Sohlplatte für Walzgerüste und ähnliche Vorrichtungen, bestehend aus zwei im Abstand miteinander verbundenen Bahnen, die auf einem Fundament befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die über Abstandsbolzen (4) einstellbaren Bahnen (1) im wesentlichen aus zwei rechtwinklig miteinander verschweißten Flächenteilen (2; 3) bestehen, die durch Rippen (13)
    • verstärkt sind und an deren Innenseiten (5; 6) vorzugsweise bogenförmige Bewehrungselemente (7) angeordnet sind, die mit im Grundfundament (8) verankerten Bewehrungselementen (9) über rechtwinklig dazu eingebrachte Bewehrungsteile (10) in Verbindung stehen und daß die Bahnen (1) durch Verguß (11) mit dem Grundfundament (8) einen homogenen Block (12) bilden.
  2. 2. Sohlplatte nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (13) Aufstellflächen (14) besitzen. .
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102989776A (zh) * 2012-12-17 2013-03-27 济钢集团有限公司 一种强力顶杆

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