DD244955A1 - Laderampe fuer schiffe - Google Patents

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DD244955A1
DD244955A1 DD28491585A DD28491585A DD244955A1 DD 244955 A1 DD244955 A1 DD 244955A1 DD 28491585 A DD28491585 A DD 28491585A DD 28491585 A DD28491585 A DD 28491585A DD 244955 A1 DD244955 A1 DD 244955A1
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DD
German Democratic Republic
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loading dock
ramp
hull
joint
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Application number
DD28491585A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Thiesen
Manfred Winterstein
Original Assignee
Schiffbau Stammbetrieb K
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/14Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of ramps, gangways or outboard ladders ; Pilot lifts
    • B63B27/143Ramps

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Laderampe fuer Schiffe, die fuer mindestens zwei unterschiedliche Ladungsniveaus anwendbar ist, insbesondere fuer Eisenbahngueterfaehrschiffe. Die Erfindung hat das Ziel, den Aufbau einer Laderampe zu vereinfachen und damit den Herstellungsaufwand zu verringern. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Laderampe zu entwickeln, die das Be- und Entladen in zwei Decksebenen mit rollenden Guetern gestattet, ohne dass eine vertikale Bewegung der Laderampe von einer Arbeitsstellung in die andere erforderlich ist. Die Aufgabe wird durch eine Laderampe, die in Wirkungsverbindung mit dem Schiffskoerper am unteren Drehpunkt ein ortsfest angeordnetes verriegelbares Gelenk und einen oberen Drehpunkt mit einem ortsfest angeordneten verriegelbaren Gelenk aufweist, geloest. Die Erfindung ist im Schiffbau anwendbar. Fig. 1

Description

Hierzu 6 Seiten Zeichnungen . ' ·
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Laderampe für Schiffe, die für mindestens zwei unterschiedliche Ladungsniveaus anwendbar ist, insbesondere für Eisenbahngüterfährschiffe.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zum horizontalen Be- und Entladen von Ro-Ro-Schiffen über mindestens zwei Decks sind verschiedene Ausführungen bekannt. Bei einer Ausführung sind die Landanlagen, das heißt Laderampen, so gestaltet, daß der Be- und Entladevorgang bei einem Deck über die Heckseite und bej dem anderen Deck über eine Schiffsseite erfolgt. Hierbei kann der Umschlagprozeß gleichzeitig in den verschiedenen Ebenen vorgenommen werden. Eine andere Variante sieht vor, daß das Schiff mit speziellen Rampen für diese Umschlagtechnologie ausgerüstet ist. Solche speziellen Rampen sind in der DD-WP 141 498 und der DE-OS 2811 012 beschrieben. Diese Laderampen werden mittels entsprechender Einrichtungen in das erforderliche Ladungsniveau gebracht, indem die gesamte Laderampe vertikal bewegt wird. In der DE-OS 2328405 ist eine Ladepforte beschrieben, die eine Öffnung im Schiffskörper dichtend verschließt, dabei eine Neigung zur Vertikalen aufweist und im unteren Ladeniveau um einen unteren Drehpunkt klappbar ist. Diese Ladepforte kann auch für ein zweites Ladeniveau verwendet werden. Dabei wird, nach Lösung der Verbindung im unteren Drehpunkt, die Ladepforte schräg nach oben solange verfahren, bis ein an der Ladepforte angeordneter zweiter Drehzapfen in den oberen Drehpunkt eingreift. Danach erfolgt ein Kippen der Ladepforte, und die Verbindung Schiff-Land in einer zweiten Ladeebene ist hergestellt.
Die vorgenannten Laderampen haben den Nachteil, daß für die Einrichtungen zum Heben zusätzlicher Aufwand für die Hebe-, Führungs- und Bedienelemente erforderlich ist.
Für die in der DE-OS 2328405 beschriebene Ladepforte ergeben sich weitere Nachteile. Durch die schräge Ausführung geht wichtiger Schiffsraum als Laderaum verloren. —
Außerdem wird in der oberen Ladungsebene Platz für das Verschieben und Kippen benötigt. Da die Ladepforte auf dem oberen Deck aufliegt, muß zur Überwindung des Niveauunterschiedes an der Ladepforte ein Keil angeordnet werden. Für Eisenbahngüterfährschiffe ist eine solche Ausführungsform ungeeignet, da der Knickwinkel zwischen Ladepforte und Deck nur ca. 2,5° betragen darf.
Bei Eisenbahngüterfährschiffen sind schiffsgebundene Laderampen bisher noch nicht bekannt. Diese Fähren besitzen lediglich wasserdichte Heckverschlüsse, die zum Öffnen bzw. Schließen entweder in einem Gelenk drehbar gelagert sind oder vertikal verschoben werden. ·
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, den Aufbau einer Laderampe zu vereinfachen und damit den Herstellungsaufwand zu verringern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Laderampe zu entwickeln, die das Be-und Entladen in zwei Decksebenen mit rollenden Gütern gestattet, ohne daß eine vertikale Bewegung der Laderampe von einer Arbeitsstellung in die andere erforderlich ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Laderampe, die in Wirkungsyerbindung mit dem Schiffskörper am unteren Drehpunkt ein ortsfest angeordnetes verriegelbares Gelenk und einen oberen Drehpunkt mit einem ortsfest angeordneten verriegelbaren Gelenk aufweist, gelöst. Beide Gelenke sind dabei in einer vertikalen Ebene angeordnet.
Es ist zweckmäßig, daß die Laderampe auf beiden Seiten Eisenbahnschienen aufweist.
Ein weiteres erfindungsgemäßes Merkmal besteht darin, daß zur Verriegelung der Gelenke horizontal verschiebbare Dichtriegel angeordnet sind.
Vorteilhaft ist es, daß in der unteren Arbeitsstellung der Laderampe zwischen der Landanlage und der Laderampe und zwischen dem unteren Fahrdeck und der Laderampe im Eisenbahnschienenbereich Zwischenstücke vorgesehen sind. Eine am Schiffskörper angeordnete und um die Öffnung im Schiffskörper laufende Dichtung steht mit einer an der Laderampe befestigten Druckauflage in Wirkungsverbindung.
Durch die erfindungsgemäße Laderampe werden zusätzliche Hebeeinrichtungen nebstZubehör nicht mehrerforderlich. Weitere Vorteile ergeben sich dadurch, daß Ladevolumen in beiden Fahrdeckbereichen gewonnen wird. Niveauunterschiede zwischen Fahrdeck und Laderampe sind nicht vorhanden, wodurch diese Laderampen gleichfalls für Eisenbahngüterfährschiffe anwendbar sind.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: eine Seitenansicht des Gesamtprinzips;
Fig.2: eine detailliertere Seitenansicht im geschlossenen Zustand;
Fig.3: eine Seifenansicht des unteren Fahrdecks im geöffneten Zustand;
Fig.4: eine teilweise geschnittene Vorderansicht mit verriegelten Gelenken;
Fig.5: eine Ansicht nach Fig. 4 mit einem verriegelten und einem geöffneten Gelenk; Fig.6: eine Seitenansicht (Ausschnitt) mit Kraftscharnier;
Fig. 7: eine teilweise geschnittene Vorderansicht mit verriegeltem Torsions-Übertragungs-Gelenk.
In den zugehörigen Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel für ein Eisenbahngüterfährschiff dargestellt. Die Laderampe 3 ist zwischen dem qberen Fahrdeck 1 und dem unteren Fahrdeck 2 angeordnet. Die Befestigung in den Fahrdecks 1, 2 erfolgt in zugeordneten Gelenken 4 und 5. Da die Laderampe 3 gleichzeitig die Funktion des Heckverschlusses übernimmt, ist eine Dichtung 6 vorgesehen, die um die Öffnung im Schiffskörper verläuft. Diese Dichtung 6 steht im geschlossenen Zustand der Laderampe 3 mit einer an der Laderampe 3 angeordneten Druckauflage 13 in Wirkungsverbindung. Nach Fig. 1 erfolgt das Öffnen und Schließen der Laderampe 3 mittels eines oder mehrerer angeordneter hydraulischer Arbeitszylinder 7. Im geöffneten Zustand liegt die Laderampe 3 in der unteren Arbeitsstellung auf einem Auflager der La nda η I age 9, während sie in der oberen Arbeitsstellung mit der oberen Landanlage 10 in Wirkungsverbindung steht. Auf beiden Seiten der Laderampe 3 sind Eisenbahnschienen 12 vorgesehen, damit sowohl in der unteren als auch in der oberen Arbeitsstellung das Be- und Entladen mit Eisenbahnwaggons erfolgen kann. In der unteren Arbeitsstellung ist dabei das Einfügen von Zwischenstücken 11 landseitig und Zwischenstücken 8 schiffsseitig erforderlich.
Aus Fig. 4 und 5 ist zu ersehen, wie die Verbindung zwischen Laderampe 3 und Schiffskörper im verriegelten bzw. entriegelten Zustand erfolgt.
Die Gelenke 4 und 5, die aus zwei am Schiffskörper befestigten Scharnieraugen 16 sowie einem an der Laderampe 3 angeordneten Scharnierauge 15 bestehen, werden in Ruhestellung der Laderampe 3 durch Dichtriegel 14 gesichert. Dazu wird der von einem Arbeitszylinder 17 betätigte Dichtriegel 14 in die Bohrungen der Scharnieraugen 15 und 16 geführt. In Fig. 5 ist der obere Dichtriegel 14 aus dem einen Scharnieraugo 16 und dem mittleren Scharnierauge 15 zurückgezogen, wodurch das Scharnierauge 15 frei gegeben ist und demzufolge die Laderampe 3 in die untere Arbeitsstellung geklappt werden kann. Der Öffnungs- und Schließvorgang kann außer mit hydraulischen Arbeitszylindern auch mit anderen Betätigungsorganen, z. B. Seilantrieb, erfolgen.
Eine Ausführungsform mit einem sogenannten Kraftscharnier ist in Fig.6 und 7 dargestellt, d.h. die Betätigungs-, Lagerungsund Dichtriegelelemente sind kompakt in den Gelenken 4 und 5 angeordnet.
Die Gelenke 4 und 5 bestehen gleichfalls aus zwei am Schiffskörper befestigten Scharnieraugen 16 sowie einem an der Laderampe 3 angeordnetem Scharnierauge 15. Der Öffnungs-und Schließvorgang erfolgt mittels eines Torsions-Arbeitszylinders 18, der dazu mit einem Zapfen 19 im Eingriff steht (siehe Fig. 7). Der Zapfen 19 überträgt dabei die Drehbewegung desTorsions-Arbeitszylinders 18 auf die Laderampe 3, wirkt gleichzeitig als Lagerund übernimmt die Funktion des Dichtriegels 14. Zur Entriegelung des betreffenden Gelenks 4 bzw. 5 wird der Zapfen 19 mittels des Arbeitszylinders 17 axial verschoben.
Nach dem Ausführungsbeispiel erfolgt das Öffnen und Schließen in den einzelnen Ladungsebenen wie folgt: Das Eisenbahngüterfährschiff nähert sich mit dem Heck der Landanlage 9,10. Beim Annäherungsvorgang wird der untere Dichtriegel 14 aus den Scharnieraugen 15,16 des Gelenks 5 gezogen und die Laderampe 3 in die obere Arbeitsstellung um das Gelenk 4 geschwenkt. Der Schwenkvorgang erfolgt dabei über die Horizontale, damit bei genügender Annäherung des Fährschiffes die Laderampe 3 auf das Auflager der Landanlage 10 abgesenkt werden kann. Nach erfolgter Verriegelung der Laderampe 3 mit der Landanlage 10 kann das Entladen und anschließende Beladen des oberen Fahrdecks 1 mit Eisenbahnwagen erfolgen. Nach abgeschlossenem Beladevorgang erfolgt die Entriegelung der Laderampe 3 mit der Landanlage 10, die Laderampe 3 wird nach unten geklappt und im Gelenk 4 verriegelt. Es erfolgt jetzt die Entriegelung des Gelenks 4 und das Herunterklappen der Laderampe 3 in die untere Arbeitsstellung. Nach Einsetzen der Zwischenstücke 8 und 11 und erfolgter Verriegelung Laderampe 3 und Landanlage 9 erfolgt das Ent- und anschließende Beladen des unteren Fahrdecks 2.
Nach Abschluß des Ladevorgangs wird die Verriegelung Laderampe 3 und Landarilage 9 gelöst, die Zwischenstücke 8 und 11 entfernt und die Laderampe 3 um das Gelenk 4 in Ruhestellung geklappt. Mit dem Verriegeln des Gelenks 5 ist gleichzeitig gewährleistet, daß die Laderampe 3 in die Dichtung 6 gedruckt und somit eine wasserdichte Abdichtung der Öffnung erreicht wird.

Claims (6)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Laderampe für Schiffe, insbesondere für Eisenbahngüterfährschiffe, die für mindestens zwei unterschiedliche horizontale Ladungsniveaus anwendbar ist und wobei die Arbeitsstellung dieser Laderampe im jeweiligen Ladungsniveau durch ein nach außen Herunter- bzw. Hochklappen derselben um ein zugeordnetes Gelenk mit horizontaler Achse erreichbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Laderampe (3) in Wirkungsverbindung mit dem Schiffskörper am unteren Drehpunkt ein ortsfest angeordnetes verriegelbares Gelenk (5) und einen oberen Drehpunkt mit einem ortsfest angeordneten verriegelbaren Gelenk (4) aufweist.
  2. 2. Laderampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Gelenke (4; 5) in einer vertikalen Ebene angeordnet sind.
  3. 3. Laderampe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laderampe (3) auf beiden Seiten Eisenbahnschienen (12) aufweist.
  4. 4. Laderampe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verriegelung der Gelenke (4; 5) horizontal verschiebbare Dichtriegel (14) angeordnet sind.
  5. 5. Laderampe nach Anspruchs bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der unteren Arbeitsstellung der Laderampe (3) zwischen der Landanlage (9) und der Laderampe (3) und zwischen dem unteren Fahrdeck (2) und der Laderampe (3) im Eisenbahnschienenbereich Zwischenstücke (11; 8) vorgesehen sind.
  6. 6. Laderampe nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Schiffskörper angeordnete und um die Öffnung im Schiffskörper laufende Dichtung (6) mit einer an der Laderampe (3) befestigten Druckauflage (13) in Wirkungsverbindung steht.
DD28491585A 1985-12-20 1985-12-20 Laderampe fuer schiffe DD244955A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1182127A1 (de) * 2000-08-21 2002-02-27 MACOR NEPTUN GmbH Vorrichtung zur Bildung einer vom Rumpf eines Schiffes abstehenden Nutzfläche

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