DD245190A1 - Verfahren zur herstellung von oxacarbocyaninen - Google Patents

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DD245190A1
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DD
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oxacarbocyanines
formula
alkyl
trans
amino
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Application number
DD25176783A
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English (en)
Inventor
Fred Hoppe
Egon Fanghaenel
Guenther Bach
Original Assignee
Wolfen Filmfab Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Oxacarbocyaninen. Derartige Verbindungen sind als Sensibilisatoren fuer fotografische Schichten, in der Lasertechnik und in der Elektrofotografie von Interesse. Die Herstellung geschieht erfindungsgemaess dadurch, dass ein 1-Amino-2-hydroxybenzen oder dessen Ammoniumsalz mit einer trans- Glutaconsaeure unter Zusatz von Trimethylsilylpolyphosphat in einem organischen Loesungsmittel kondensiert wird.

Description

II
κ4 is
R1 bis R4 H, Alkyl, Aralkyl, Aryl, Halogen, Alkoxy, Teile eines ankondensierten aliphatischen, aromatischen oder
heterocyclischen Ringes,
R5 Alkyl, Cycloalkyl, Aryl oder Sulfoalkyl und
X~ Resteineranorganischen Säure
bedeuten, mit einer trans- Glutaconsäure der Formel
III
HOOC-CH
COOH
R6 H und Alkyl
bedeuten, in einem Lösungsmittel wie Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorethan oder Benzeh unter Zusatz von Trimethylsilylpolyphosphat, zu einem Oxacarbocyanin der Formel
CH=C-CH=
Ί ,
R1 bis R6 die obengenannte Bedeutung besitzen,
X7 ein anorganisches Anion, wie Chlorid, Perchlorat, Tetrafluoroborat, Iodid oder ein organisches Anion, wie Tosylat
bedeuten, kondensiert wird.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Oxacarbocyaninen. Derartige Verbindungen besitzen Bedeutung für die Sensibilisierung fotografischer Schichten, in der Elektrofotografie und in der Lasertechnik.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen "
Trimethincyanine lassen sich durch Umsetzung von 1-Amino-2-thio-, 1-Amino-2-hydroxy-, 1-Amino-2-selenobenzenen bzw. 1,2-Diamino benzenen mit 3-Halogen-3-H- (bzw. Alkyl-, Cykloalkyl-, Aryl-) glutarsäuredichloriden und anschließender Behandlung mit Alkali gewinnen (DD-PS 20326).
Diese Verfahren haben den Nachteil, daß man von den schwer zugänglichen 3-Halogen-3-H-(Alkyl-, Cykloalkyl-, Aryl-) glutarsäuredichloriden ausgeht, daß man N-sulfoalkylsubstituierte Trimethincyanine nicht herstellen kann, und daß nur die freien Amine einsetzbar sind. . - . .
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein ökonomisches Verfahren zur Herstellung von Oxacarbocyaninen zu entwickeln.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Oxacarbocyanine, insbesondere deren N-sulfoalkylsubstituierte Derivate, aus leicht zugänglichen Ausgangsstoffen in einem Reaktionsschritt zu synthetisieren.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Amino-2-hydroxybenzen der Formel! oder das entsprechende Ammoniumsalz der Formel Il
2 1 ΛΤΤ R I OH
IT I OH \ ' /
YY
R1 bis R4 H, Alkyl, Aralkyl, Aryl, Halogen, Alkoxy, Teile eines ankondensierten aliphatischen, aromatischen oder heterocyclischen Ringes,
R5 Alkyl, Cycloalkyl, Aryl oder Sulfoalkyl und
X" Rest einer anorganischen Säure
bedeuten, mit einer trans- Glutaconsäure der Formel
,COOH
III
HOOC-CH2
R6 H und Alkyl
bedeuten,
in einem Lösungsmittel wie Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorethan oder Benzen unter Zusatz von Trimethylsilylpolyphosphat, zu einem Oxacarbocyanin der Formel
R1
R1 bis R6 die obengenannte Bedeutung besitzen,
XT ein anorganisches Anion wie Chlorid, Perchlorat,Tetrafluoroborat, Iodid oder ein organisches Anion wie Tosylat
bedeuten,
kondensiert wird.
Dieses Verfahren ermöglicht die Farbstoff kondensation, gegenüber dem Stand der Technik, bei relativ niedrigen Temperaturen und in einem Reaktionsschritt. Besondere Vorteile bestehen darin, daß als Ausgangspunkte die Verbindungen der Formeln I und Il benutzt werden, welche leichter herstellbar sind als die bisher verwendeten 2-Methyl-3-alkyl-benzoxazoliumsalze, und Derivate
(z. B. R5 = Sulfoalkyl, R6 = -CH3, R3 + R4 = -[CH]4 = ) mit relativ hohen Ausbeuten erhalten werden.
Ausführungsbeispiele Beispiel 1
5mmol eines Amins der Formel 1 werden in 35 ml eines Gemisches aus Trimethylsilylplyphosphat in Methylenchlorid suspendiert. Nach Zugabe von 2,5mmol einertrans- Glutaconsäure der Formel III wird 2-3 Stunden unter Rühren am Rückfluß erhitzt. Anschließend tropft man zu dieser Suspension eine wäßrige Natriumtetrafluoroborat- bzw. Natriumperchlo'ratlösung. Das ausgefallene Oxacarbocyanin wird abgesaugt und aus Methanol umkristallisiert;
Beispiel 2
5mmo! eines Ammoniumsalzes der Formel M werden in 50—60 ml eines Gemisches ausTrimethylsilylpolyphosphat in Methylenchlorid suspendiert und 40—60 Minuten unter Rühren und Hindurchleiten eines Schutzgases am Rückfluß erhitzt. Anschließend gibt man unter Rühren 2,5mmol einertrans- Glutaconsäure der Formel III hinzu und erhitzt weitere 3-5 Stunden am Rückfluß. Weiter gemäß Beispiel 1.
Beispiel 3
5mmol eines Amins der Formel I werden zusammen mit2,5mmol einertrans- Glutaconsäure der Formel III in 35ml eines Gemisches aus Trimethylsilylpolyphosphat in Methylenchlorid suspendiert. Es wird 4-5 Stunden am Rückfluß erhitzt. Das mit anderen salzartigen Produkten ausfallene Oxacarbocyanin wird abgesaugt und in wenig Methanol digeriert. Der Rohfarbstoff wird abgesaugt und in einer größeren Menge Methanol suspendiert. Man tropft unter Rühren solange eine methanolische Natriumacetatlösung zu, bis der Rohfarbstoff gelöst ist. Anschließend wird auf 1A des ursprünglichen Volumens eingeengt. Das ausgefallene Oxacarbocyanin wird abgesaugt und eventuell aus Methanol umkristallisiert.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Oxacarbocyanine sind in Tabelle 1 zusammengefaßt, wobei R1 und R2 = H.
Tabelle 1 R3 R4 R5 R6 Ausbeute [%] Beispiel
Farbstoff Nr.
C6H5 H C2H5 CH3 25 1,2
1 C6H5 H (CH2J4SO3Na CH3 15 3
2 -(CH)4= -(CH)4= C2H5 CH3 23 2
3 -(CH)4= -(CH)4= (CH2J4SO3Na CH3 15 3
4

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Oxacarboxyaninen, gekennzeichnet dadurch, daß ein i-Amino-2-hydroxybenzen der Formel I oder das entsprechende Ammoniumsalz der Formel Il
    R
    \
    OH
    OH
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