DD245357A1 - Verfahren zur herstellung fleuraler gebinde - Google Patents

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DD245357A1
DD245357A1 DD28641086A DD28641086A DD245357A1 DD 245357 A1 DD245357 A1 DD 245357A1 DD 28641086 A DD28641086 A DD 28641086A DD 28641086 A DD28641086 A DD 28641086A DD 245357 A1 DD245357 A1 DD 245357A1
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fleural
hot melt
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DD28641086A
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Inventor
Wolfgang Schaller
Ingrid Roehringer
Monika Engelmann
Elvira Kunath
Original Assignee
Zbe Centraflor Dresden
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Abstract

Die Erfindung ist bei der Herstellung fleuraler Gebinde, wie Gestecke, Blumengebinde oder Grabschmuck, wie Kissen, Kraenze oder dergleichen einzusetzen, bei der die Schmuckgestaltung mittels Zapfen, Trockenmaterial aller Art oder Reissig erfolgt. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung fleuraler Gebinde mit nichtmetallischen Bindungsmitteln zu schaffen, bei dem nur durch den Einsatz des entsprechenden Klebstoffes die Gebinde herstellbar sind. Erfindungsgemaess wird das dadurch erreicht, dass als Bindungsmittel die Thermoklebetechnik, insbesondere ein Schmelzklebstoff als Kontaktklebstoff eingesetzt wird. Vorteilhafterweise wird ein Schmelzklebstoff - MIRAMELT 12 - mittels einer Schmelzklebepistole oder auch im Tauchverfahren verarbeitet. Der Klebstoff benoetigt dazu eine vom zu verarbeitenden Werkstoff abhaengige Temperatur von vorzugsweise 150 bis 220. Bei fleuraler Gestaltung von Adventsgestecken oder Grabschmuck kann der sonst uebliche Grundkoerper entfallen. Die Ausgestaltung des Gesteckes mit Schmuckgegenstaenden, wie Trockenblumen, Graesern oder Reissig kann gleichzeitig erfolgen.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist bei der Herstellung fleuraler Gebinde, wie Gestecke, Blumengebinde oder Grabschmuck, wie Kissen, Kränze oder dergleichen einzusetzen, bei der die Schmuckgestaltung mittels Zapfen, Trockenmaterial aller Art oder Reißig erfolgt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der Kranzbinderei, bzw. bei der Herstellung fleuraler Gebinde werden Zapfen, Trockenmaterial oder Reißig zum Garnieren der Kränze, Kissen oder Gestecke in großen Mengen verarbeitet. So ist unter anderem in der DE AS 1277617 eine Vorrichtung zum Befestigen eines Zapfens an einem Kernkörper oder dergleichen offenbart, bei der ein an seinem einen Ende weichgeglühter Stahldraht an seinem anderen Ende klajrimerartige, den Zapfen federnd umfassende und in etwa senkrechter Lage befestigende Kiemmittel aufweist.
Diese Arbeit ist jedoch äußerst mühsam und sehr zeitaufwendig. Auch ist diese Art der Befestigung eines Zapfens nicht sehr befriedigend, weil er in seiner aufrechten Lage nicht mit Sicherheit gehalten wird.
Weiterhin ist bereits bekannt, die genannten Schmuckgegenstände, wie Zapfen, Trockenmaterial oder Moos nicht mehr auf die Grundkörper zu binden, sondern auf die Grundkörper ein Klebemittel aufzutragen oder die Schmuckgegenstände mit Klebeband zu befestigen. So ist in der DE PS 1174562 ein Verfahren zum Herstellen von Kunststofformkörpern, insbesondere für Kränze oder dergleichen offenbart, bei dem nach Ausspritzen der dem gewünschten Gebilde entsprechenden Form mit einer Gummimasse in dieselbe der vorbereitete Rohling eingesetzt wird, und derselbe nach Abziehen aus der Form auf thermostatischem oder elektronischem Wege mit einer künstlichen Haar- oder Faserstoffbeflockung überzogen wird. Hierbei wurde zwar die Handarbeit bei der Rohkörperfertigung beseitigt, aber bei der eigentlichen Gebindeherstellung blieb diese erhalten.
In dem DD AP 27441 ist ein künstlicher Kranz offenbart, der als selbsttragende Konstruktion gestaltet ist, indem er nur aus mit Laschen versehenen Kranzlaubstreifen von doppelseitig konischer Form besteht, die sich nach dem Mittelpunkt verjüngen und das Aneinanderreihen der Blätterstreifen auch durch Kleben, Schweißen oder dergleichen erfolgen kann. Diese Herstellung erfolgt zwar unter anderem auch mittels Kleben, stellt jedoch auch nichts weiter dar, als die Herstellung eines Grundkörpers, falls noch eine Verzierung desselben erfolgen soll.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung fleuraler Gebinde, wie Gestecke, Grab- oder Tischschmuck einzusetzen, das eine außerordentliche Steigerung der Arbeitsproduktivität ermöglicht und außerdem auf den Einsatz von Haltevorrichtungen verzichtet werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die genannten Nachteile beseitigt werden. Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung fleuraler Gebinde, wie Gestecke, Grab- oder Tischschmuck aus Zapfen, Trockenmaterial, Reißig oder dergleichen mit nichtmetallischen Bindungsmitteln, zu schaffen, bei dem nur durch den Einsatz des entsprechenden Klebestoffes die Gebinde herstellbar sind.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß als Bindungsmittel die Thermoklebetechnik, insbesondere ein Schmelzklebstoff als Kontaktklebstoff eingesetzt wird. Vorteilhafterweise wird ein Schmelzklebstoff— MIRAMELT12 — mittels einer Schmelzklebepistole oder auch im Tauchverfahren verarbeitet, wobei der Schmelzklebstoff eine vom zu verarbeitenden Werkstoff abhängige Temperatur besitzen muß, die vorzugsweise zwischen 150°C und 220cC betragen soll. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß beispielsweise bei derfleuralen Gestaltung von Adventsgestecken oder Grabschmuck ein Grundkörper entfallen kann.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
Bei der Herstellung eines Adventsgesteckes werden als Auflage bzw. Fuß des Gesteckes mindestens drei Zapfen benötigt. Diese werden an ihren Enden entweder mittels einer Schmelzklebepistole mit Leim versorgt in einen beheizbaren Leimbereiter getaucht. Danach werden die Zapfen sternförmig gelegt und nur kurz zusammengedrückt, da sie aufgrund der Eigenschaft des
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Kontaktklebers sofort fest miteinander verbunden werden. Der weitere Aufbau des Gesteckes erfolgt auf der gleichen Basis. Die Ausgestaltung des Gesteckes mit Schmuckgegenständen wie Trockenblumen, Gräsern oder Reißig kann gleichzeitig erfolgen. Alle benötigten Teile brauchen nur mit dem Schmelzklebstoff versehen und so wie gewünscht, fest zusammengefügt werden.
Auch andere Gestecke, bei denen Wurzeln-mit verarbeitet werden, können auf diese Art dekoriert werden. Selbst Kerzenhalter oder die Kerzen direkt, können so befestigt werden.
Beim Tischschmuck können auf diese Art auch Teller, Leuchter oder Gläser festlich dekoriert werden.
Auf dergleichen Basis können nicht nurfleurale Gebinde wie Gestecke, sondern auch Grabschmuck, wie Kränze, Kissen oder ähnliches hergestellt werden.
Dadurch, daß durch den Berührungsdruck an den Klebestellen ein sofortiges Abbinden des Schmelzklebstoffes erfolgt, ist eine große Steigerung der Arbeitsproduktivität gegeben.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Verfahren zur Herstellung fleuraler Gebinde, wie Grab- und Tischschmuck aus Zapfen, Trockenmaterial, Reißig oder dergleichen mit nichtmetallischen Bindungsmitteln, gekennzeichnet dadurch, daß als Bindungsmittel die Thermoklebetechnik, insbesondere ein Schmelzklebstoff als Kontaktklebstoff eingesetzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Schmelzklebstoff mittels einer Schmelzklebepistole oder im Tauchverfahren mit einer vom zu verarbeitenden Werkstoff abhängigen Temperatur, vorzugsweise zwischen 150°C und 220cC, eingesetzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß für die Herstellung fleuraler Gebinde, wie Adventsgestecke oder dergleichen, kein Grundkörper benötigt wird.
DD28641086A 1986-01-23 1986-01-23 Verfahren zur herstellung fleuraler gebinde DD245357A1 (de)

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DD245357A1 true DD245357A1 (de) 1987-05-06

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