DD245580A1 - System und tabakerzeugnis zur selbstverfertigung von zigaretten durch den verbraucher - Google Patents

System und tabakerzeugnis zur selbstverfertigung von zigaretten durch den verbraucher Download PDF

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DD245580A1
DD245580A1 DD84261284A DD26128484A DD245580A1 DD 245580 A1 DD245580 A1 DD 245580A1 DD 84261284 A DD84261284 A DD 84261284A DD 26128484 A DD26128484 A DD 26128484A DD 245580 A1 DD245580 A1 DD 245580A1
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/40—Hand-driven apparatus for making cigarettes

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Abstract

Durch die Erfindung soll die Selbstverfertigung von Zigaretten in gleichbleibend guter Qualitaet gewaehrleistet, die Kosten fuer Hersteller und Verbraucher gesenkt werden, wobei eine einfache Handhabung ohne besondere Geraete ermoeglicht, die Herstellung im Konsumzeitpunkt erfolgt und eine gleichbleibende Tabakmenge, Fuellungsgrad und Verpackungsdichte gewaehrleistet ist. Erfindungsgemaess wird das dadurch geloest, dass eine zugeordnete, freihaendig gefuehrte Kolbenstange von geringfuegig kleinerem Durchmesser als der Innendurchmesser der Stranghuelle zur Uebertragung der Tabakfuellung aus der Stranghuelle in eine zugeordnete Zigarettenpapierhuelse durch Ausstossen der Tabakfuellung in axialer Richtung aus der Stranghuelle vorgesehen ist. Nach dem Verfahren wird die Kolbenstange freihaendig in das eine Ende der Stranghuelle der Tabakpatrone eingefuehrt, die strangartige Tabakfuellung der Tabakpatrone durch axialen Vorschub der Kolbenstange aus der relativ hierzu festgehaltenen Stranghuelle ausgestossen, die umschliessende Zigarettenpapierhuelse von der Tabakfuellung unter Abschieben von der Stranghuelle mitgenommen und von der Tabakfuellung ausgefuellt. (Fig. 2)

Description

Hierzu 5 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher, unter Verwendung von vorfabrizierten, einer jeweiligen Zigarettenfüllung entsprechenden, umhüllten Tabakportionen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Eigenherstellung von Zigaretten durch den Verbraucher ist in mannigfachen Formen seit länger Zeit bekannt. So ist insbesondere das Selbstdrehen von Zigaretten unter Verwendung der herkömmlichen, vorzugsweise mit Klebrandgummierung versehenen, Zigarettenpapiere bekannt. Das Selbstdrehen von Zigaretten erfordert einige manuelle Geschicklichkeit und einen gewissen Zeitaufwand; die selbstgedrehten Zigaretten fallen dabei selbst bei geübten Selbstdrehern hinsichtlich Größe (Durchmesser), Festigkeit (Prallheit) und Füllungsgrad über die Länge der Zigarette hin, stark unterschiedlich an und bilden insgesamt nur einen primitiven Ersatz für die industriell hergestellten Konsumzigaretten. Lästig ist beim manuellen Selbstdrehen auch das unvermeidliche Verbröseln von Tabak, das insgesamt auch die Ausbeute, d.h. die Zahl der mit einer gegebenen Packung von Zigaretten-Feinschnitt-Tabak durch Selbstdrehen herstellbaren Zigaretten beeinträchtigt. Bekannt sind zwar auch verschiedene Kleingeräte zum Selbstdrehen von Zigaretten; abgesehen von dem lästigen Erfordernis, daß der Verbraucher, wenn er die Zigaretten nicht auf Vorrat drehen will, außer der Zigarettentabakpackung auch noch das Kleingerät mit sich führen muß, erfordert auch das Drehen mit derartigen Geräten noch eine gewisse manuelle Geschicklichkeit und die Gleichmäßigkeit der damit selbstgedrehten Zigaretten hinsichtlich Stärke, Packungsdichte und Füllgrad läßt ebenfalls nach wie vor zu wünschen übrig.
Ähnliches gilt für die andere grundsätzliche Art der Selbstherstellung von Zigaretten, nämlich das Selbst-Stopfen von Zigaretten. Hierfür werden vorgefertigte, im Handel erhältliche Zigarettenhülsen (üblicherweise mit Filterstück) verwendet, die mit Hilfe besonderer Stopfvorrichtungen in Form von Kleingeräten vom Verbraucher selbst gestopft werden. Systeme dieser Art und Stopfvorrichtungen hierfür sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. So zeigt beispielsweise die AT-PS 146213 eine bekannte Gattung von Stopfvorrichtungen mit zwei durch ein Schiebescharnier verbundenen Klappflügen; im aufgeklappten Zustand wird vom Benutzer Tabak eingelegt und verteilt, sodann werden die beiden Flügel um die Scharnierachse zusammengeklappt und der eine Flügel durch axiale Längsverschiebung gegenüber dem anderen stationären Flügel in der Schließstellung verriegelt; sodann wird die Tabakfüllung aus der so geschlossenen Vorrichtung in eine überzogene Hülse übertragen. Aus der FR-PS 427582 ist beispielsweise eine Zigarettenstopfvorrichtung einteiliger Bauart in Gestalt eines rinnenförmigen Körpers aus einem biegsam-federnden Material bekannt, dessen beide Schenkel an ihren Enden zur Bildung von Verriegelungsösen umgebördelt sind. Der Tabak wird im nicht-verriegelten Öffnungszustand, in welchem die beiden Schenkel der Rinne aufgrund der Eigenelastizität des Materials auseinanderklaffen, in die Rinne eingefüllt und in dieser verteilt, sodann die
Ringe durch Zusammendrücken der beiden Schenkelenden bis zu ihrer gegenseitigen Verriegelung geschlossen und die Tabakfüllung sodann mit einem üblichen .Stopfer in eine am Ende der Rinne übergestülpte Zigarettenhülse überführt. Aus der US-PS 638904 ist eine Stopfvorrichtung bekannt, in welcher eine (einstückige, nicht aufklappbare) Stopfhülse mit einer zugehörigen Kolbenvorrichtung zu einem baulichen Aggregat vereinigt ist. Die Stopf hülse ist an ihrem einen Ende offen, am anderen Ende geschlossen mit einer Durchtrittsöffnung für die Kolbenstange. Die Füllung der Stopfbüchse mit Tabak muß von der offenen Stirnseite der Stopfbüchse her erfolgen, was praktisch offensichtlich Schwierigkeiten bereiten dürfte, insbesondere bei Verwendung von qualitativ hochwertigem, langsträhnigem Tabak. Anschließend wird die (von der Stirnseite in das Rohr eingebrachte) Tabakfüllung durch Verschieben des Kolbens von der anderen Seite her in eine auf das offene Ende der Stopfbüchse aufgeschobene Zigarettenhülse überführt.
Auch diese Selbststopfverfahren erfordern somit eine gewisse manuelle Geschicklichkeit bei der Handhabung des Stopfgerätes, die Qualität der selbstgestopften Zigarette läßt hinsichtlich Gleichmäßigkeit des Füllungsgrades ebenfalls zu wünschen übrig; des weiteren ist dieses Verfahren durch die Notwendigkeit der Verwendung eines Kleingerätes praktisch auf Vorratsfertigung beschränkt.
In dem Bestreben um eine Verbesserung der Selbstverfertigung von Zigaretten ist aus den US-PS 3822710 und 3927 681 bereits ein System bekannt, das eine industriell herstellbare, als solche nicht rauchbare Zigarettentabakpatrone in Form eines stirnseitig offenen umhüllten Tabakstrangs vorsieht, dessen genau dosierte Tabakfüllung beispielsweise der Füllmenge einer üblichen Zigarette entspricht; aus diesem industriell herstellbaren Vorprodukt kann der Verbraucher sich sodann durch Weiterverarbeitung die endgültige fertige Zigarette herstellen. Die Tabakpatrone weist eine Stranghülle aus einem dünnen, normalerweise nicht von einem Raucher gerauchten Material, beispielsweise aus Cellophan oder einer Polypropylen-Kunststoffolie, auf, wobei zur zusätzlichen Gewährleistung der Nichtrauchbarkeit die Stranghülle auch perforiert sein kann. Dieses Vorfabrikat in Form des vorgefertigten umhüllten Tabakstrangs (Zigarettentabakpatrone) ist dabei industriell in weitgehender Anpassung an die hochentwickelte Zigarettenfertigungstechnik günstig herstellbar. Infolge der in den meisten Ländern geringeren steuerlichen Belastung von Zigarettentabak einerseits und (industriell hergestellten) Fertigzigaretten andererseits können derartige nur der niedrigeren Tabaksteuer unterliegende Zigarettentabakpatronen dem Verbraucher zumeist auch billiger als industrielle Fertigzigaretten zur Verfügung gestellt werden.
Die Selbstverfertigung der endgültigen Zigarette durch den Verbraucher durch Weiterverarbeitung der als Vorprodukt zur Verfugung gestellten Zigarettentabakpatrone ist bei diesem bekannten System jedoch kompliziert und aufwendig und zudem störanfällig. Zur Selbstverfertigung der Zigarette nach dem bekannten System wird die Zigarettentabakpatrone zunächst in den Hülsenabschnitt einer herkömmlichen Filterzigarettenhülse (oder gegebenenfalls auch in eine filterlose Zigarettenhülse) in axialer Richtung eingeführt; sodann wird in einem komplizierten und aufwendigen Arbeitsvorgang die Stranghülle der Tabakpatrone zwischen äußerer Zigarettenpapierhülse und innerer Tabakfüllung in axialer Richtung herausgezogen, unter axialer Blockierung der Tabakfüllung. Hierfür ist eine relativ aufwendige gesonderte Vorrichtung erforderlich, welche eine Aufnahmestation für die Filterhülse mit in diese eingeschobener Zigarettenpatrone in Form eines Tunnels aufweist. Mit diesem Tunnel ist eine Führung für eine längsverschiebliche Greifanordnung ausgerichtet, welche die Stranghülle der Zigarettentabakpatrone an ihrem aus der Filterpapierhülse überstehenden Ende unter Festklemmung erfaßt und durch Axialverschiebung der Greifanordnung längs der Geradführung aus ihrer Lage zwischen Filterhülse und innerer Tabakfüllung abzieht, wobei die Tabakfüllung durch einen stirnseitigen Anschlag gegen eine Mitnahme beim Abziehen der Stranghülle blockiert werden muß.
Diese Weiterverarbeitung der Zigarettentabakpatrone zur fertigen Zigarette bei dem bekannten System ist nicht nur wegen des erheblichen Vorrichtungsaufwands unpraktisch; das Prinzip der Überführung des Tabakstrangs in die endgültige Lage in der Zigarettenpapierhülse durch Herausziehen der Stranghülle zwischen Tabakstrang und äußerer Zigarettenpapierhülse ist auch wegen erheblicher Schwierigkeiten bei der praktischen Durchführung wenig erfolgversprechend. An der Klemmvorrichtung, mit der das Ende der Patronenummantelung für das Abziehen erfaßt werden muß, besteht die Gefahr, daß das Stranghüllenmaterial bei der erforderlichen hohen Zugkraft reißt. Mit dünnem Cellophanmaterial, wie es als bevorzugtes Stranghüllenmaterial erwähnt ist, dürfte dieses Herausziehen daher überhaupt nicht möglich sein; bei Verwendung von entsprechend dickerem ausreichend zugfestem Material können sich Schwierigkeiten bei der Herstellung der Tabakpatronen auf herkömmlichen Zigarettenmaschinen ergeben, wie dies für die wirtschaftliche Fertigung der Tabakpatronen erwünscht und Voraussetzung ist. Ferner wird beim Herausziehen der Ummantelung die strangartige Tabakfüllung durch die Reibung an der Mantelinnenwandung zunächst in Ziehrichtung mitgeführt und hierdurch stark verdichtet, derart, daß sich in dem an den Filterabschnitt der Hülse anschließenden Bereich der Zigarettenpapierhülse ein nur schwach oder gar nicht gefüllter Leerraum ergibt, entgegen dem Bestreben, nach einer über die gesamte Länge gleichmäßig prallgefüllten Zigarette. Mit weiterem Herausziehen der Stranghülle kann diese durch Reibungsmitnahme bedingte Verdichtung sich zunehmend fortsetzen und so weit gehen, daß durch den radial nach außen gerichteten Druck des zunehmend verdichteten Tabaks die Ummantelung birst, wodurch nicht nur das Herausziehen der Ummantelung vereitelt, sondern gegebenenfalls sogar die umgebende Filterhülse mit aufgerissen werden kann. Schließlich preßt sich der aus der Stranghülse beim Abziehen austretende Tabak angesichts der vorstehend erwähnten starken vorherigen Verdichtung durch Reibungsmitnahme stark gegen die äußere Filterhülse; diese dünne Filterpapierhülse vermag dieser Stauchbeanspruchung keinen nennenswerten axialen Widerstand entgegenzusetzen und wird daher beim Herausziehen der Patronenummantelung teilweise ebenfalls mitgenommen, derart, daß es zu einer starken Falten- und Runzelbildung der Zigarettenhülse kommen kann.
Soweit das Herausziehen der Ummantelung überhaupt gelingt, würde man dabei jedenfalls eine schlecht und ungleichmäßig gefüllte, an ihrer Außenseite durch Faltenbildung der Hülse unansehnliche Zigarette erhalten. Insgesamt ist das bekannte System wegen des beträchtlichen apparativen Aufwands und der bei der Handhabung zu erwartenden Schwierigkeiten unbefriedigend; zumindest würde es beim Benutzer einen hohen Grad an Sorgfalt und Geschicklichkeit bei der Selbstverfertigung der Zigarette aus der als Vorprodukt gelieferten Tabakpatrone erfordern, was einer verbreiterten Anwendung im Wege steht. Dementsprechend hat das bekannte System, trotz der an sich vorteilhaften Anwendung einer Zigarettentabakpatrone als industrielles Vorprodukt für die Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher, keinen Eingang in die Praxis gefunden.
Insgesamt ist die bisherige Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher, sei es durch Selbstdrehen oder Selbststopfen oder in der aus den US-PS 3822710 und 3927681 bekannten Weise unter Verwendung einer vorfabrizierten Zigarettentabakpatrone, somit in mannigfacher Hinsicht mangelhaft und unbefriedigend. Gleichwohl hat die Selbstanfertigung
von Zigaretten durch die Verbraucher in den letzten Jahren ständig zugenommen; zum Teil mag hierfür ein gewisser Modetrend („Nostalgiewelle") ursächlich gewesen sein, in zunehmendem Maß sind jedoch auch finanzielle Erwägungen und Sparabsichten der Verbraucher bedeutsam geworden, insbesondere seit den drastischen Preiserhöhungen für die industriell im großfabrikatorischen Maßstab hergestellten Konsumzigaretten, die ihrerseits zum Teil wieder durch die außerordentlich hohe steuerliche Belastung der industriellen Zigarettenherstellung mit der Zigarettensteuer bedingt sind. Allgemein ist daher mit einem weiterhin bestehenden oder sogar noch zunehmenden verbreiteten Bedürfnis nach der Selbstverfertigung von Zigaretten durch die Verbraucher aus den von der Tabakindustrie angebotenen Zigaretten-Feinschnitt-Tabaken zu rechnen.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, die Selbstverfertigung von Zigaretten in gleichbleibender guter Qualität zu gewährleisten, ohne daß eine besondere Geschicklichkeit und Übung erforderlich ist und die Kosten für die Hersteller und der Verbraucher gesenkt werden.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der US-PS 3822710 und 3927 681 eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher unter Verwendung eines als solches nicht rauchbaren Vorfabrikats in Form eines fabrikatorisch vorgefertigten umhüllten bzw. ummantelten Tabakstrangs („Tabakpatrone") aus einer mit ihrem Durchmesser der Zigarettenpapierhülse der fertigen Zigarette angepaßten Stranghülle mit einer einer jeweiligen Zigarettenportion entsprechenden strangartigen Tabakfüllung zu schaffen, die in der Handhabung außerordentlich einfach ist, wobei keine besonderen Geräte benötigt werden, die daher auch nicht notwendig an eine Vorratsfertigung gebunden ist, sondern die bedarfsweise Herstellung einer oder einiger weniger Zigaretten zum Konsumzeitpunkt gestattet, und bei der vor allem eine hohe Gleichmäßigkeit der verwendeten Tabakmenge, des Füllungsgrades und der Packungsdichte gewährleistet ist.
Die zur Lösung dieser Aufgabe vorgesehene erfindungsgemäße Vorrichtung kennzeichnet sich durch eine zugeordnete, freihändig geführte Kolbenstange von geringfügig kleinerem Durchmesser als der Innendurchmesser der Stranghülle zur Übertragung der Tabakfüllung aus der Stranghülle in eine zugeordnete Zigarettenpapierhülse durch Ausstoßen der Tabakfüllung in axialer Richtung aus der Stranghülle.
Das Verfahren zur Selbstverfertigung der Zigarette durch den Verbraucher unter Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei der vorgefertigte umhüllte Tabakstrang zunächst in bekannter Weise in die zugeordnete Zigarettenpapierhülse eingeschoben bzw. mit dieser umgeben wird, erfolgt erfindungsgemäß in einfacher Vorgangsweise derart, daß die zugeordnete Kolbenstange freihändig in das eine Ende der von der Zigarettenpapierhülse umschlossenen Stranghülle der Tabakpatrone eingeführt, die strangartige Tabakfüllung derTabakpatrone durch axialen Vorschub derfreihändig geführten Kolbenstange aus der relativ hierzu festgehaltenen Stranghülle ausgestoßen, und hierbei die umschließende Zigarettenpapierhülse von der am gegenüberliegenden Ende der Stranghülle austretenden strangartigen Tabakfüllung unter Abschieben von der Stranghülle mitgenommen und von der austretenden Tabakfüllung ausgefüllt wird. Das als industrielles Vorprodukt zur Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehene Tabakerzeugnis in Form einer bekannten Tabakpatrone aus Stranghülle und Tabakfüllung ist für das Verfahren der Erfindung so ausgebildet, daß die Stranghülle einen dem Durchmesser der Kolbenstange angepaßten, geringfügig größeren Innendurchmesser besitzt und eine ausreichende Eigensteife für die Führung derfreihändig eingesetzten Kolbenstange beim axialen Ausstoßen der Tabakfüllung aus der Stranghülle in die umschließende Zigarettenpapierhülse aufweist
Zweckmäßigerweise besteht die Stranghülle aus einem nicht zum Rauchen geeigneten Material.
Vorzugsweise ist die Stranghülle mit einer Perforation versehen. Von Vorteil ist es, wenn die Stranghülle aus einem stark perforierten, nicht oder nur schlecht brennbaren Papier besteht.
Im Sinne der Erfindung ist es auch, wenn die Stranghülle aus einem transparenten (durchsichtigen oder durchscheinenden) Material besteht.
Es ist zweckmäßig, daß die Stranghülle aus einem dünnen Folienmaterial besteht.
Vorteilhafterweise besteht die Stranghülle aus einem Folienmaterial aus der Gruppe Kunststoffolien, Staniol- oder Aluminiumfolie.
Wird dasTabakerzeugniszur Verwendung in Verbindung mit herkömmlichen Selbststopfer-Zigarettenhülsen angewendet, so ist es vorteilhaft, wenn die Stranghülle einen geringfügig kleineren Durchmesser als die Zigarettenhülse aufweist zur leichter Einschiebbarkeit in diese.
Im Sinne der Erfindung ist es, wenn die Länge der Stranghülle und der Tabakfüllung so bemessen sind, daß die Stranghülle im voll in die Zigarettenhülse eingeschobenen Zustand mit ihrem von der Tabakfüllung freien Abschnitt sowie mit einem kleinen Teil der axialen Erstreckung der Tabakfüllung am offenen Ende der Zigarettenhülse übersteht. Wird ein herkömmliches Selbstdreher-Zigarettenpapier in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Tabakerzeugnis vorgesehen, so ist es zweckmäßig, daß der umhüllte Tabakstrang mit Stranghülle eine etwas größere Länge als die Länge des Zigarettenpapiers aufweist.
Nach der Erfindung ist weiter vorgesehen, daß der Stopfen innerhalb eines Endabschnitts am einen Ende der stirnseitig offenen Stranghülle mit seinem Außenumfang gegen deren Innenwandung anliegend angeordnet ist.
Zweckmäßigerweise ist der Stopfen an das eine offene stirnseitige Ende der Stranghülle anschließend und mit diesem koaxial ausgerichtet angeordnet.
Dabei ist von Vorteil, daß der Stopfen an seinem äußeren stirnseitigen Ende mit einer Dichtungslippe ausgebildet ist. Zweckmäßig ist es, wenn der Stopfen einstückig ausgebildet ist.
Vorzugsweise ist der einstückige Stopfen aus einem Stopfkern und einer mit diesem fest verbundenen, gut gleitbaren Ummantelung ausgebildet.
Vorteilhafterweise ist der Stopfen an seiner inneren, dem Tabakstrang zugewandten Stirnfläche mit einer konischen h7w. konkavaewölbt ausaebildet.
Zweckmäßigerweise ist dabei der Verstärkungsring als Ringwulst auf der Außenseite der Stranghülle ausgebildet. Die Erfindung betrifft ferner das Verfahren zum Selbstverfertigen von Zigaretten durch den Verbraucher, unter Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei in der Weise vorgegangen wird, daß die strangartige Tabakfüllung des umhüllten Tabakstrangs mit Hilfe des in die Stranghülle eingeführten Kolbens aus der Stranghülle durch Ausstoßen aus dieser in eine vorgefertigte Zigarettenhülse bzw. in eine aus Zigarettenpapier geklebte Hülse übertragen wird.
Nach dem Grundgedanken der Erfindung wird somit eine eigenständige Vorrichtung für die benutzerseitige Fertigstellung der Zigarette erübrigt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung benötigt lediglich eine einfachst mögliche Gerätschaft in Form einer einfachen, dem Innendurchmesser der Stranghülle der Tabakpatrone angepaßten Kolbenstange, mit welcher in freihändiger Handhabung die Tabakfüllung der in die Zigarettenpapierhülse eingeführten Tabakpatrone durch einfachen axialen Vorschub aus der Stranghülle ausgestoßen und in die Zigarettenpapierhülse überführt werden kann.
Die Erfindung beruht auf der überraschenden Erkenntnis> daß sich ohne eine äußere starre Führung der Kolbenstange, mit der nur relativ geringen Eigensteife der Stranghülle derTabakpatrone, die Ausstoßung derTabakfüllung zu ihrer Überführung in die Zigarettenpapierhülse erfolgreich bewerkstelligen läßt. Eine derartige zugeordnete Kolbenstange bildet ersichtlich einen minimalen Aufwand. Sie kann dem Benutzer als beliebig wieder verwendbares Teil einmalig zur Verfügung gestellt werden, alternativ kann eine derartige Kolbenstange gegebenenfalls auch einer jeweiligen Packung von Zigarettentabakpatronen zugeordnet sein.
Der den wesentlichen Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung bildende,umhüllte stirnseitig offene Tabakstrang ist industriell in großfabrikatorischem Maßstab ähnlich wie Zigaretten üblicher Art kostengünstig herstellbar. Die Herstellungskosten für den umhüllten Tabakstrang einschließlich der Kosten der Stranghülle, derTabakfüllung, des Füllvorgangs und der Kosten für den jeweils einer größeren Zahl von Tabaksträngen beizupackenden Kolben sind äußerst gering. Bedeutsam ist dabei, daß die industriell vorgefertigten stirnseitig offenen umhüllten Tabakstränge („Zigarettentabak-Patronen") des erfindungsgemäßen Systems nicht selbst rauchbar sind; dies kann beispielsweise dadurch gewährleistet werden, daß die Stranghülle aus einem sich nicht zum Rauchen eignenden Material besteht, beispielsweise aus einem dünnen Kunststoffolienmaterial oder aus Staniol- oder Aluminiumfolie; gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann alternativ oder zusätzlich vorgesehen sein, daß die Stranghülle mit einer Perforation versehen ist. Hierbei könnte die Stranghülle dann gegebenenfalls auch aus einem stark perforierten, schlecht brennbaren Papier bestehen. Hierdurch ist zuverlässig gewährleistet, daß die das wesentliche Element der erfindungsgemäßen Vorrichtung bildenden, industriell herstellbaren und in den Verkehr gebrachten umhüllten gefüllten Tabakstränge technisch-funktionell nicht rauchbar sind und daher auch steuerrechtlich nicht als Zigarette zu werten sind und somit nicht der hohen Zigarettensteuer unterliegen.
Bei in konventioneller Weise industriell hergestellten Fertigzigaretten ist es bereits bekannt, statt der üblichen Zigarettenhülle aus Papier eine Umhüllung aus einem anderweitigen Material zu verwenden. Im einzelnen ist aus der DE-OS 2555957 eine Fertigzigarette mit einer Umhüllung aus einer Aluminiumfolie oder aus einem Aluminium-/Papier-Verbundmaterial bekannt. Aus der DE-OS 2429783 ist, ebenfalls für eine industriell fertigkonfektionierte Zigarette (oder Zigarre oder Zigarillo) ebenfalls die Verwendung eines Hüllenmaterials (Deckblatts) besonderer Art, nämlich statt Papier oder Tabakdeckblatt eine Umhüllung aus einem ein oder mehrere Polysaccharide enthaltenden Folienmaterial bekannt. Im vorliegenden Zusammenhang ist wesentlich, daß bei diesen bekannten Systemen die Umhüllung aus Aluminiumfolie (oder einem Aluminiumfolien/Papierverbundmaterial) bzw. aus einem Polysaccharid-Folienmaterial die bleibende endgültige Zigarettenumhüllung der (industriell in herkömmlicher Weise gefertigten) Fertigzigarette bildet. Der wesentliche Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung, einen fabrikatorisch vorgefertigten, umhüllten Tabakstrang als nichtrauchbares Zwischenprodukt für die Weiterbenutzung durch den Verbraucher bei der Selbstfertigung der endgültigen Zigarette zu verwenden, ist auch diesen Veröffentlichungen gleichfalls nicht zu entnehmen.
Gemäß vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann vorgesehen sein, daß die Stranghülle an ihrem einen Ende einen von der Tabakfüllung freien Abschnitt aufweist, wodurch eine leichte Einführbarkeit des Kolbensund eine anfängliche Kolbenführung beim Herausdrücken des Tabakfüllstrangs aus der Stranghülle erreicht wird; des weiteren ist vorzugsweise vorgesehen, daß der umhüllte Tabakstrang mit der Stranghülle eine etwas größere Länge als die Füllänge der Zigarettenhülse bzw. als die Länge des Zigarettenpapiers aufweist. Hierdurch besteht die Möglichkeit, die Tabakfüllung in dem vorgefertigten Strang etwas lockerer zu wählen als der Packungsdichte in der späteren fertigen Zigarette entspricht; durch diese etwas lockere Packung wird die Überführung derTabakfüllung aus der Stranghülle erleichtert. Die Kompaktierung der in die Zigarettenhülse überführten Tabakfüllung ist mittels des Kolbens während und beim Abschluß des Überführvorgangs in einfacherWeise möglich.
insgesamt wird durch die Erfindung der Vorrichtung zur Eigenverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher geschaffen, das technisch und wirtschaftlich in optimaler Weise die Vorteile der hochentwickelten, weitgehend automatisierten industriellen Zigarettenfertigungstechnikfür die Bedürfnisse derzunehmenden Zahl von Selbstdrehern bzw. Selbststopfern dienstbar macht, indem diesen ein für die problemlose Fertigherstellung der Zigarette durch den Verbraucher geeignetes Vorprodukt geliefert wird. Neben der für den Benutzer einfachen und völlig problemlosen, keinerlei Geschicklichkeit und keine besonderen apparativen Vorrichtungen erfordernden Selbstverfertigung gleichmäßig gefüllter Zigaretten erbringt das erfindungsgemäße System den weiteren Vorteil, daß der Tabak durch die zusätzliche Umhüllung mit den Stranghüllen seine Frische, den richtigen Feuchtigkeitsgrad und das Aroma besser behält.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der umhüllte Tabakstrang, „Zigarettentabak-Patrone", an seinem einen stirnseitigen Ende mit einem Stopfen versehen ist, der mit seinem Außenumfang mit der Innenseite der Stranghülle dichtschließend, jedoch gegenüber dieser axial verschieblich angeordnet ist.
Die Anbringung eines derartigen losen und axial verschieblichen Stopfens an dem einen Ende der stirnseitig offenen' Tabakpatrone erbringt einerseits eine zusätzliche Gewährleistung der Nicht-Rauchbarkeit der Zigarettentabak-Patrone; zum anderen kann der in der Strangumhüllung gleitend bewegliche Stopfen außerdem als Kolbenkopf bei der Überführung des Tabakstrangs aus der Stranghülle in die endgültige Zigarettenpapierhülse dienen, derart, daß der zugeordnete Schiebekolben in seiner Durchmesserdimensionierung nicht so genau auf den Innendurchmesser der Stranghülse abgestimmt zu sein braucht, wodurch sich die Einführbarkeit des Schiebekolbens vereinfacht; gegebenenfalls kann auf einen eigenen Schiebekolben sogar verzichtet werden und die Überführung mit einem beliebigen genügend dünnen, länglichen Gegenstand, wie beispielsweise einem Bleistift oder dergleichen, vorgenommen werden, der gegen die äußere Stirnseite des Stopfens angesetzt wird. Der erfindungsgemäße Stopfen kann als zylindrischer Vollkörper oder als an seiner inneren Stirnseite abgeschlossener topf-
bzw. becherförmiger Hohlkörper ausgebildet sein; er kann einstückig, gegebenenfalls unter Verwendung einer gut gleitbaren Ummantelung, ausgebildet sein.
Gemäß alternativen Ausführungsmöglichkeiten kann entweder vorgesehen sein, daß der Stopfen innerhalb eines Endabschnitts am einen Ende der stirnseitig offenen Stranghülle mit seinem Außenumfang gegen deren Innenwandung anliegend angeordnet ist, oder aber daß der Stopfen an das eine offene stirnseitige Ende der Stranghülle anschließend und mit diesem koaxial ausgerichtet angeordnet ist.
Gemäß einer besonders vorteilhaften weiteren Ausgestaltung der zuletzt erwähnten Alternative kann vorgesehen sein, daß der Stopfen zweisttückig mit einem Stopfenkern und einer diesen umgebenden Ummantelung ausgebildet ist, wobei der Stopfenkern mit seinem Außendurchmesser auf den Innendurchmesser des anliegenden offenen Stirnendes der Stranghülle abgepaßt ist und in der Stopfenummantelung lose sitzend angeordnet ist und wobei die Ummantelung des Stopfens mit dem angrenzenden Bereich der Außenwandung der Stranghülle durch ein äußeres Verbindungsteil fest verbunden ist. Hierdurch wird in weiter unten noch erläuterter Weise eine besonders einfache fabrikatorische Herstellung der mit Stopfen versehenen Zigarettentabak-Patrone unter weitgehender Übernahme der vorhandenen ausgereiften Fertigungstechnik für Filterzigaretten ermöglicht.
Gemäß einem weiteren Verbesserungs-Aspekt kann vorgesehen sein, daß der umhüllte Tabakstrang, „Zigarettentabak-Patrone", an seinem einen Ende an der Außenseite der Stranghülle mit einem Verstärkungsring versehen ist. Hierdurch wird eine weitere Verbesserung der Handhabung der Tabakpatrone bei der Verwendung durch den Benutzer zur Selbstverfertigung einer Zigarette erreicht; die Einführung des Schiebekolbens in das eine Ende der Stranghülle zur Überführung der Tabakfüilung in die Zigarettenhülse wird durch diese Verstärkung ebenso erleichtert wie das Festhalten der Stranghülle auf der Oberfläche des Schiebekolbens während des Überführungsvorgangs. Diese durch einen derartigen Verstärkungsring bewirkte verbesserte und erleichterte Handhabung wird besonders bedeutsam, wenn — bei der nach dem zuvor erwähnten Aspekt vorgesehenen Verwendung eines Stopfens — mit einem Schiebekolben verringerten Durchmesser (oder überhaupt mit einem anderweitigen länglichen, nennenswert dünneren Gegenstand) gearbeitet wird.
Der Verstärkungsring kann an seiner Außenseite mit die Griffigkeit erhöhenden Mitteln wie Noppen, einer flächigen Aufrauhung oder Wülsten versehen sein, oder gegebenenfalls selbst als Ringwulst auf der Außenseite der Stranghülle ausgebildet sein. Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung in Verbindung mit der oben erwähnten Ausbildung mit einem gegen das eine stirnseitige Ende der Stranghülle axial anliegenden zweiteiligen Stopfenaggregat kann dabei vorgesehen sein, daß der Verstärkungsring über das Stirnende der Stranghülle auf die Ummantelung des Stopfenaggregats überstehend ausgebildet und mit der Stopfenummantelung fest verbunden ist, derart, daß der Verstärkungsring das äußere Verbindungsmittel zur Befestigung der Ummantelung des Stopfenaggregats an dem Stranghüllenende bildet, wobei der in der Ummantelung des Stopfenaggregats lose sitzende Stopfenkern bei Axialverschiebung in das anliegende offene Stirnende der Stranghülle einführbar ist. Verstärkungsring und Stopfen gehen hierbei eine funktioneile Verschmelzung ein. Gleichzeitig eignet sich diese vorteilhafte Ausgestaltung des Tabakerzeugnisses zu einer optimal der vorhandenen Technik der Herstellung von Filterzigaretten und der hierfür verfügbaren Anlagen angepaßten fabrikatorischen Herstellung nach dem weiter unten genannten Verfahren.
Gemäß einer abgewandelten Ausführung kann der Griffring fest sowohl mit der Stranghülle als auch mit dem (ein- oder mehrteiligen, jedoch in sich fest verbunden ausgebildeten) Stopfen verbunden sein, wobei längs einer dem inneren stirnseitigen Ende des Stopfens entsprechenden, zur Strangachse rechtwinkligen Ebene eine Sollbruchstelle beispielsweise in Form von Einschnitten, Perforationen oder dergleichen vorgesehen ist, wodurch der den Stopfen enthaltende Teil zur Überführung des Tabakstrangs abgebrochen werden kann.
Die Erfindung betrifft schließlich auch ein optimal der vorhandenen Technik der Filterzigarettenherstellung angepaßtes Verfahren zur fabrikatorischen Herstellung des Tabakerzeugnisses gemäß der weiter oben erwähnten vorteilhaften Ausgestaltung mit zweiteiligem Stopfenaggregat; danach wird in der Weise vorgegangen, daß zwischen zwei axial miteinander ausgerichtete, stirnseitig offene, umhüllte Tabakstränge, „Zigarettentabak-Patrone", ein zweiteiliges Stopfenaggregat aus einer Stopfenummantelung und einem in dieser lose sitzend angeordneten Stopfenkern eingesetzt wird, wobei das Stopfenaggregat die doppelte axiale Länge eines Einzelstopfens besitzt, daß im Stoßstellenbereich des so erhaltenen Stranggebildes axialsymmetrisch bezüglich dem Stopfenaggregat und über dessen stirnseitige Enden jeweils ein Stück auf die Außenseite der angrenzenden Stranghüllen übergreifend ein Außenring aus einem geeigneten Verstärkungsmaterial aufgebracht und mit dem Außenumfang der Stranghüllen sowie der Außenseite der Ummantelung des Stopfenaggregats fest verbunden, beispielsweise verklebt wird, und daß der so gebildete zusammenhängende Strang sodann längs einer zur Strangachse senkrechten Mittelebene aufgetrennt wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: in auseinandergezogener perspektivischer Darstellung ein System zur Selbstverfertigung einer Zigarette gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zur Verwendung in Verbindung mit Zigarettenhülsen der herkömmlichen,
von Selbststopfern verwendeten Art; Fig. 2: die Anwendung des erfindungsgemäßen Systems aus Fig. 1 in einem Zwischenstadium der Herstellung derfertigen
Zigarette durch den Verbraucher; Fig. 3: die Verwendung des erfindungsgemäßen Systems in Verbindung mit Zigarettenpapier der von Selbstdrehern in
herkömmlicher Weise verwendeten Art; Fig.4a bis 4e: jeweils in axialer Längsschnitt- und Querschnittsansicht erfindungsgemäße Zigarettentabak-Patronen mit
Verstärkungsringen in verschiedener Ausführung; Fig. 5:· in axialer Längsschnittansicht eine Grundausführungsform einer Zigarettentabak-Patrone mit am einen Ende
eingesetztem Stopfen gemäß dem einen Aspekt der Erfindung; Fig.6 und 7: jeweils in axialer Längsschnittansicht die Zigarettentabak-Patrone aus Fig.2 während verschiedener Stadien der
Fig.8a bis 8c: jeweils in axialer Längsschnitt- und Querschnittansicht verschiedene Ausführungsformen einstückiger Stopfen; Fig. 9: in axialer Längsschnitt- und Querschnittsansicht eine zweiteilige Stopfenausführung gemäß einer besonders
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung; Fig. 10: in Längsschnittansicht das zweiteilige Stopfenaggregat aus Fig. 9 in Anbringung an der Stirnseite einer Zigarettentabakhülse;
Fig. 11: in axialer Längsschnitt-Teildarstellung eine vorteilhafte Herstellungsart der Zigarettentabak-Patronen gemäß Fig. 10; Fig. 12: in axialer Längsschnitt-Ansicht eine abgewandelte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zigarettentabak-Patrone mit fest angesetzten, mittels Sollbruchstelle abtrennbaren Stopfen.
Fig. 1 veranschaulicht in auseinandergezogener Darstellung eine Vorrichtung zur Selbstverfertigung einer Zigarette gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, und zwar im gezeigten Beispielsfall in Zuordnung zu einer Zigarettenhülse 4, mit Filter 5, der von Selbststopfern verwendeten herkömmlichen Art.
Das wesentliche Element der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der umhüllte Tabakstrang, der in Fig. 1 als Grenze mit 1 bezeichnet ist. Er besteht aus einer Stranghülle 2 aus einem dünnen, vorzugsweise transparenten (durchsichtigen oder durchscheinenden Material), beispielsweise einem dünnen Kunststoffolienmaterial. Die Stranghülle 2 enthält eine (herstellerseitig eingebrachte) strangartige Tabakfüllung 3. Die Tabakfüllung 3 in der Stranghülle 2 ist zweckmäßig etwas weniger dicht gepackt als in einer normalen Zigarette und als für die endgültige selbstverfertigte Zigarette erwünscht. Die Stranghülle 2 weist vorzugsweise eine etwas größere Länge als eine handelsübliche Zigarettenhülse 4 (vorzugsweise mit Filter 5) auf, in welche bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform der Erfindung die Tabakfüllung 3 des Tabakstrangs 1 übertragen werden soll. Die Tabakfüllung 3 entspricht mengenmäßig der für die fertige Zigarette gewünschten dichten Packung der Zigarettenhülse 4, entsprechend einer normalen fabrikatonsch hergestellten Zigarette.
Die Stranghülle 2 ist mit einem etwas geringeren Durchmesser als die handelsüblichen Zigarettenhülsen 4 ausgebildet, derart, daß der umhüllte Tabakstrang 1 aus Stranghülle 2 und Füllung 3 leicht in eine handelsübliche Zigarettenhülse 4 einführbar ist (vgl. auch Fig.2).
Als weiteren Bestandteil umfaßt die erfindungsgemäße Vorrichtung einen vorzugsweise als einfacher Rundstab ausgebildeten Kolben 6, beispielsweise aus Holz oder Kunststoff, dessen Außendurchmesser geringfügig kleiner als der Innendurchmesser der Stranghülle 2 ist, derart, daß der Rundstabkolben 6 leicht in die Stranghülle 2 einführbar ist. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß die Tabakstrangfüllung 3 in der Stranghülle 2 am einen Ende (in der Zeichnungsdarstellung rechts) nicht ganz bis zum Ende der Stranghülle 2 reicht, derart, daß ein tabakfreier Abschnitt 7 an diesem Ende der Stranghülle 2 verbleibt; in diesen ungefüllten Abschnitt 7 kann der Rundstabkolben 6 leicht eingeführt werden, wobei dieser freie Abschnitt 7 als Führung für das weitere Einschieben des Kolbens 6 bei der w.u. im einzelnen beschriebenen Überführung derTabakfüllung3in die Zigarettenhülse 4 dient.
Die Stranghülle 2 besteht, wie erwähnt, aus einem dünnen folienförmigen Material, vorzugsweise Kunststoff-Folienmaterial, das bevorzugt transparent sein kann, um die Tabakfüllung erkennen zu lassen. Jedoch können auch anderweitige, gegebenenfalls auch nicht-transparente Folienmaterialien verwendet werden, wie beispielsweise Stanniol, Aluminiumfolie oder dergleichen. Wesentlich ist, daß das Stranghüllenmaterial selbst sich nicht zum Rauchen eignet, derart, daß zuverlässig ausgeschlossen ist, daß der umhüllte Tabakstrang 1 direkt als Zigarette geraucht werden könnte. Zu diesem Zweck kann nach einer vorteilhaften Ausgestaltung zusätzlich vorgesehen sein, die Stranghülle 2 mit Perforationen 8 zu versehen. Hierbei könnte die Stranghülle 2 dann auch aus einem stark perforierten, nicht oder schlecht brennbaren Papier bestehen. Auf diese Weise ist zuverlässig gewährleistet, daß der umhüllte, gefüllte Tabakstrang 1 technisch-funktionell nicht rauchbar ist und daher auch steuerrechtlich nicht als Zigarette zu werten ist. Des weiteren sollte das Stranghüllenmaterial beidseits eine genügende Oberflächenglätte aufweisen, um an der Außenseite eine gute Gleitfähigkeit zwischen Stranghülle 2 und Zigarettenhülse 4 und an der Innenhülse eine gute Gleitfähigkeit zwischen Stranghülse 2 und Tabakstrangfüllung 3 zu gewährleisten. Ein weiteres Erfordernis ist eine gewisse ausreichende Eigensteife des dünnen Folienmaterials, um in Verbindung mit der Konsistenz der strangartigen Tabakfüllung 3 eine leichte Handhabung durch den Verbraucher sicherzustellen.
Im folgenden wird anhand von Fig.2 die Selbstverfertigung einer Zigarette mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung erläutert, und zwar in der Ausführung mit Verwendung einer Zigarettenhülse 4 üblicher Art, wie sie von Selbststopfern verwendet werden. Hierzu wird der die Füllung 3 enthaltende umhüllte Tabakstrang 1 in eine Zigarettenhülse 4 üblicher Art nach Art der Hülse 4 in Fig. 1 (vorzugsweise mit Filter 5) eingeführt, und zwar mit dem Ende des Tabakstrangs 1 voraus, an dem die Stranghülle 2 bis zu ihrem stirnseitigen Ende gefüllt ist, derart, daß, wie in Fig. 2 ersichtlich, im voll eingeschobenen Zustand der Tabakstrang 1 am anderen Ende der Zigarettenhülse 4 (in Fig. 2, rechts) mit seinem von der Tabakfüllung 3 freien Endabschnitt 7 übersteht. Wie in Fig. 2 ersichtlich, steht gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Tabakstrang 1 auch mit einem kleinen Teil 3 a der Tabakfüllung am Ende der umschließenden Zigarettenhülse 4 über (entsprechend der lockeren Füllung des Tabakstrangs 1 als der gewünschten Packungsdichte der fertigen Zigarette entspricht).
Sodann wird der mitgelieferte Kolben 6 in das überstehende, von der Tabakfüllung freie Ende 7 der Stranghülle 2 eingeführt. Indem der Benutzer das Ende der Stranghülle 2 zwischen zwei Fingern gegen den Kolben 6 andrückt, wird gleichzeitig der Kolben 6 in die so festgehaltene Stranghülle 2 eingeschoben (in Fig.2 in Richtung nach links, in Richtung des Pfeils S). Die Tabakstrangfüllung 3 wird hierbei am gegenüberliegenden Ende der Stranghülle 2 aus dieser herausgeschoben, unter gleichzeigtiger Füllung der Zigarettenhülse 4. Der gemäß der etwas lockeren Füllung 3 der Stranghülle 2 etwas längere Tabakstrang 3 kann dabei durch den Kolben 6 so verdichtet werden, daß sich eine pralle Füllung der Zigarettenhülse 4 entsprechend einer handelsüblichen, fabrikatorisch hergestellten Zigarette ergibt, und die Tabakfüllung 3 im fertigen Zustand gerade mit dem Ende der Zigarettenhülse 4 abschneidet.
Beim Einschieben des Kolbens 6 und Herauspressen des Tabakstrangs 3 aus der Stranghülle 2 wird die Zigarettenhülse 4 mit zunehmender Füllung nach Links aus der sich entleerenden Stranghülle 2 herausgeschoben, derart, daß zum Schluß links die fertig gestopfte pralle Zigarette aus der Hülse 4 mit der in diese übertragenen Tabakfüllung 3 abfällt, während die nunmehr geleerte Stranghülle 2 auf dem Rundkolben 6 zurückbleibt und von diesem als Wegwerfteil abgestreift wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung wurde vorstehend anhand der Fig. 1 und 2 in Verwendung mit einer handelsüblichen Zigarettenhülse 4 beschrieben, wie sie von Selbststopfern konventionell zum Selbststopfen von Zigaretten verwendet werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich jedoch auch zur Verwendung in Verbindung mit Zigarettenpapier, wie es von Selbstdrehern in herkömmlicher Weise verwendet wird. Diese Verwendungsart ist in Fig. 3 veranschaulicht. (Gleiche bzw.
entsprechende Teile sind dabei mit den gleichen Bezugsziffern wie in den Fig. 1 und 2 bezeichnet). Ein Zigarettenpapier 14 herkömmlicher Art wird hierbei um den erfindungsgemäßen umhüllten Tabakstrang 1 aus Stranghülle 2 mit Tabakfüllung 3 herumgewickelt und wie üblich verklebt. Danach wird die Tabakstrangfüllung 3 mit dem (in Fig.3 nicht eigens dargestellten) Rundstabkolben herausgeschoben; dabei nimmt der aus dem (in Fig.2 linken) Ende der Stranghülle 2 heraustretende Tabakstrang, der sich bei seinem Austritt aus der Stranghülle 2 etwas ausdehnt und damit in Anlage gegen die Zigarettenpapierhülse 14 gelangt, diese mit, während wiederum die Stranghülle 2 vom Benutzer mit zwei Fingern am rechten Ende in Anlage an dem Rundkolben 6 festgehalten wird. Auch diese Verwendungsart ergibt in für den Benutzer einfacher und vollkommen problemloser Weise eine gleichmäßig prall gefüllte Zigarette, wie sie beim gewöhnlichen Selbstdreher kaum oder nur mit besonderer Geschicklichkeit und betächtlichem Zeitaufwand zu erhalten wäre.
Der den wesentlichen Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung bildende umhüllte Tabakstrang 1 ist in einfacher Weise in großfabrikatorischerh Maßstab ähnlich wie Zigaretten üblicher Art herstellbar. Die Herstellungskosten für den umhüllten Tabakstrang einschließlich der Kosten der Stranghülle, der Tabakfüllung, des Füllvorgangs und der Kosten für den jeweils einer größeren Zahl von Tabaksträngen beizupackenden Kolben sind äußerst gering. Die erfindungsgemäß umhüllten Tabakstränge
1 lassen sich beispielsweise genau wie loser Zigaretten-Feinschnitt-Tabak in Päckchen oder geeigneten Gebinden abpacken; beispielsweise können mit 50g Zigarettentabak ca. 50 erfindungsgemäße umhüllte Tabakstränge 1 hergestellt werden. Jeder derartigen Packung können ein oder einige Kolben 6 in Form von Rundstäben aus Holz oder Kunststoff beigepakt sein. Neben der für den Benutzer einfachen und völlig problemlosen, keinerlei Geschicklichkeit erfordernden Selbstverfertigung gleichmäßig gefüllter Zigaretten, erbringt die erfindungsgemäße Vorrichtung den weiteren Vorteil, daß der Tabak durch die zusätzliche Umhüllung mit den Stranghüllen seine Frische, den richtigen Feuchtigkeitsgrad und das Aroma besser behält.
In den Zeichnungsfiguren 4 bis 12 und der nachfolgenden Beschreibung sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung dargestellt und erläutert.
Gemäß einer derartigen vorteilhaften Ausgestaltung ist am einen Ende des stirnseitig offenen Tabakstrangs lan der Außenseite der Stranghülle 2 ein Verstärkungsring 9 a bis 9 e vorgesehen, der das Einführen des Schiebekolbens 4 und das Festhalten der Stranghülle 2 auf dem Kolben 6 während des Ausstoßvorgangs zur Überführung des Tabakstrangs 1 in die Zigarettenhülse erleichtert. In den Teilfiguren von Fig. 4 sind verschiedene Ausführungsformen dieser Verbesserung jeweils in Längsschnitt-und Querschnittansicht dargestellt.
Der als Ganzes mit 1 bezeichnete umhüllte Tabakstrang besteht jeweils aus der die Tabakfüllung 3 enthaltenden Stranghülle 2.
Beider Ausführungsform gemäß Fig.4a ist an dem einen Ende (in der Längsschnittansicht von Fig.4a am unteren Ende) die Stranghülle 2 an ihrer Außenseite mit einem Verstärkungsring 9a versehen. Für den Verstärkungsring 9a reicht eine bezogen auf die Gesamtlänge des Hüllstrangs 2 verhältnismäßig geringe axiale Erstreckung (Länge) aus. Der Verstärkungsring 9a kann aus einem an sich beliebigen Material hergestellt sein, das die erwünschte gewisse Versteifung der Stranghülle 2 am Griffende gewährleistet.
Gemäß der Ausführungsform in Fig.4 b ist der Verstärkungsring 9 b mit Noppen 15; 16 zur Erhöhung der Griffigkeit versehen.
Wie dargestellt können die Noppen 15; 16 auf mehreren (im gezeigten Ausführungsbeispiel: zwei) verschiedenen Höhen um den Hüllstrang-Umfang herum verteilt angeordnet sein. -
Bei der Ausführungsform gemäß Fig.4c ist der Verstärkungsring 9c an seiner Außenoberfläche mit einer Aufrauhung 17 versehen, ebenfalls zur Erhöhung der Griffigkeit.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig.4d ist der Verstärkungsring 9d mit einer umlaufenden Wulst 18 versehen, die im gezeigten Ausführungsbeispiel etwa in halber Höhe (axialer Länge) des Verstärkungsrings 9d vorgesehen ist.
Bei der in Fig. 4 e dargestellten abgewandelten Ausführung besteht der Griff ring 9 e aus einer unmittelbar auf die Außenseite der Stranghülle 2 aufgebrachten Wulst.
Insgesamt erbringt die Anordnung eines derartigen Verstärkungsrings am einen Ende der stirnseitig offenen Stranghülle eine weitere Verbesserung der Handhabung des umhüllten Tabakstrangs 1 bei der Verwendung durch den Benutzer zur Selbstverfertigung einer Zigarette. Die Einführung des Schiebekolbens 6 in das eine Ende der Stranghülle 2 zur Überführung der Tabakfüllung in die Zigarettenhülse (in Fig.4 nicht dargestellt) wird durch diese Verstärkung ebenso erleichtert, wie das Festhalten der Stranghülle 2 auf der Oberfläche des Schiebekolbens 6 während des Überführungsvorgangs.
Gemäß einem weiteren Verbesserungsaspekt kann zur alleinigen oder gegebenenfalls zusätzlichen Gewährleistung der Nicht-Rauchbarkeit des erfindungsgemäßen vorfabrizierten, stirnseitig offenen, umhüllten Tabakstrangs, „Zigaretten-Tabakpatrone", in dessen einem stirnseitigen Ende ein Stopfen 20 beweglich lösbar eingesetzt sein. Hierdurch wird einerseits die Nicht-Rauchbarkeit der Zigarettentabak-Patrone gewährleistet (wie dies nach dem Grundgedanken der Erfindung vorgesehen und erforderlich ist), zum anderen kann der vorzugsweise gleitend beweglich in die Strangumhüllung eingesetzte Stopfen 20 außerdem als Kolbenkopf bei der Überführung des Tabakstrangs 1 aus der Stranghülle 2 in die endgültige Zigarettenpapierhülse dienen, derart, daß der zugeordnete Schiebekolben in seiner Durchmesserdimensionierung nicht so genau auf den Innendurchmesser der Stranghülle abgestimmt zu sein braucht.
Fig. 5 zeigt in (teilweise gebrochener) Längsschnittdarstellung das Prinzip dieses Erfindungsaspekts. Der als Ganzes wiederum mit 1 bezeichnete umhüllte Tabakstrang, „Zigarettentabak-Patrone", besteht in bereits beschriebener Weise aus der stirnseitig offenen Stranghülle 2 mit der Tabakfüllung 3. An dem einen (in Fig. 5 rechts gelegenen) offenen stirnseitigen Ende der Stranghülle 2 ist gemäß der vorstehend erwähnten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ein Stopfen 20 eingesetzt, und zwar lose, d. h. ohne feste Verbindung mit der Stranghülle 2, d. h. also insbesondere nicht mit dieser verklebt. Der Stopfen 20 ist somit in der Stranghülle 2 gleitend verschieblich.
Der beweglich lösbar eingesetzte Stopfen 20 gewährleistet zuverlässig die Nichtrauchbarkeit des als Vorfabrikat für den Verbraucher industriell gefertigten umhüllten Tabakstrangs, „Zigarettentabak-Patrone", gegebenenfalls zusätzlich zu den weiter oben erwähnten diesbezüglichen Maßnahmen Verwendung eines nicht-brennbaren Materials für die Stranghülle 2 und/oder Anbringung von Perforationen in der Stranghülle 2. Außerdem kann der beweglich lösbar in die offene Stirnseite der Stranghülle
2 eingesetzte Stopfen 20, der im Inneren der Stranghülle 2 mit deren Innenseite dichtschließend leicht gleitbar ist, als Kolbenkopf für den Schiebekolben 6 bei der Überführung des Tabakstrangs 3 in die Zigarettenpapierhülse der selbstverfertigten Zigarette · dienen. Die Verwendung eines gemäß den Fig. 4 und 5 durch Anbringung eines äußeren Griffrings 9 a bis 9 e und Einsetzen eines stirnseitigen Stopfens 20 verbesserten erfindungsgemäßen Vorfabrikats bei der Selbstverfertigung der Zigarette durch den Verbraucher ist in den Fig. 6 und 7 jeweils in Längsschnittansicht dargestellt.
Im einzelnen zeigt Fig. 6 in schematisierter Darstellung, Wandungen der Einzelteile im Schnitt jeweils nur durch eine Strichlinie
veranschaulicht, den Zustand, nachdem der Benutzer den umhüllten Tabakstrang 1 mit seinem dem Stopfen 20 und Verstärkungsgriffring 9 gegenüberliegenden Ende 21 in eine Zigarettenpapierhülse 4 herkömmlicher Art bis zum Anschlag gegen den Filteransatz 5 der Zigarettenpapierhülse eingeschoben hat. In Fig. 6 rechts ist der zugeordnete Schiebekolben 6 dargestellt, der zur Überführung des Tabakstrangs 3 in die Zigarettenpapierhülse 4 zur Verfertigung der endgültigen Zigarette
dient. „ ._ ... -
Fig. 7 veranschaulicht den Zustand während der Überführung des Tabakstrangs 3 in die Zigarettenpapierhülse 4. Der Kolben 6 ist dabei in das mit dem Verstärkungsgriffring 9 versehene Ende der Stranghülle 2 eingeführt und bereits ein Stück nach links vorgeschoben; der Einführvorgang und das für den Überführungsvorgang erforderliche Festhalten der Stranghülle 2 auf der Oberfläche des Schiebekolbens 6 wird dabei durch das verstärkte Griffende 9 der Stranghülle 2 erleichtert. Der Stopfen 20 dient wie ersichtlich während des Überführungsvorgangs in vorteilhafterweise als Kolbenkopf für den Schiebekolben 6, dessen Dimensionierung bezüglich dem Stranghülleninnendurchmesser daher weniger kritisch ist. Durch fortgesetztes Einschieben des Schiebekolbens 6 in die auf dessen Außenoberfläche mittels des Griffrings 9 festgehaltene Stranghülle 2 wird der Tabakstrang 3 sukzessive in die ZigarettenpapierhüJse 4 überführt. Die axiale Länge der Stranghülle 2 ist dabei so bemessen, daß nach der vollständigen Überführung des Tabakstrangs 3 in die Zigarettenpapierhülse 4, mit entsprechender Verdichtung des Tabakstrangs in dieser, der Stopfen 20 sich am linken Stirnende der Stranghülle 2 in dieser voll geführt befindet. Für die Ausbildung des Stopfens 20 hinsichtlich Materialwahl und Formgebung bestehen verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise kann der Stopfen 20 aus Papier, Pappe, organischen Materialien, Kunststoffen jeweils mit gut gleitender Außenfläche bzw. Ummantelung ausgebildet sein. Beispiele für mögliche Formgebungen des Stopfens 20 sind in den Fig. 8a bis 8c (jeweils in Axial-Längsschnitt- und zugeordneter Querschnittsansicht) veranschaulicht. Fig. 8a zeigt eine Ausführung des Stopfens 20 als einfacher Zylinderkörper 20 a, der gegebenenfalls (jedoch nicht notwendigerweise) mit einer (mit dem Stopfen kern fest verbundenen) Ummantelung 22 versehen sein kann. Fig. 8 b zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der ebenfalls im wesentlichen zylindrisch ausgebildete Stopfen 20b an seiner bezüglich dem Einsatz in die Stranghülle 2 äußeren Stirnseite mit einer Abdichtlippe 23 versehen ist, wobei durch die Abdichtlippe 23 einerseits die Nichtrauchbarkeit und andererseits der erwünschte relativ dichte Abschluß mit der Stranghülleninnenseite beim Überführungsvorgang zuverlässig gewährleistet wird. Fig. 8 veranschaulicht eine Ausführungsform, bei welcher der Stopfen 20 als an einer Stirnseite abgeschlossener topf- bzw. becherförmiger Hohlkörper 20 c ausgebildet ist. Diese Ausführung eignet sich insbesondere bei Ausführung des Stopfens 20 in einem Kunststoffmaterial, wobei der Hohlkörper 20c im Zieh- oder Spritzgußverfahren hergestellt werden kann.
Bei den bisher anhand von Fig. 8 beschriebenen Ausführungsformen bildet der Verschlußstopfen 20. jeweils ein in sich einstückiges Gebilde; soweit wie etwa in Fig. 5a angedeutet, der Stopfenkern mit einer eigenen Ummantelung 22 versehen ist, ist diese Ummantelung 22 mit dem Stopfenkern fest verbunden, beispielsweise verklebt. Eine abgewandelte Ausführungsform, die fertigungstechnisch besonders vorteilhaft ist, ist in den Fig. 9 bis 11 veranschaulicht. Gemäß Fig.9 ist der Stopfen 2Od zweiteilig mit einem Kern 24 und einer Ummantelung 25 ausgebildet, wobei in diesem Fall Kern 24 und Ummantelung 25 nicht fest miteinander verbunden, also insbesondere nicht miteinander verklebt sind, sondern der Kern 24 in der Ummantelung 25 lose und daher diese gegenüber axial verschieblich sitzt. Fig. 10 veranschaulicht die Anbringung des Stopfens 2Od gemäß dieser Ausführung nach Fig.9 an dem umhüllten Tabakstrang, „Zigarettentabak-Patrone", in Verbindung mit einem Verstärkungsgriffring 9 gemäß dem eingangs erläuterten Aspekt. Der Stopfen 2Od liegt bei dieser Ausführungsform außerhalb der Stranghülle 2 gegen deren stirnseitiges offenes Ende an, und zwar derart, daß die Ummantelung 25 des Stopfens 2Od stirnseitig an die Stranghülle 2 anschließt. Der Stopfen 2Od wird in seiner Lage dadurch gehalten, daß die Ummantelung 25 des Stopfens 2Od an ihrer Außenseite mit der Innenwandung des Verstärkungsrings 9 fest verbunden, beispielsweise verklebt ist. Der Verstärkungsring 9 ist zu diesem Zweck in axialer Richtung über das stirnseitige Ende der Stranghülle 2 um die axiale Länge des Stopfens 2Od entsprechend überstehend ausgebildet. Mit seinem auf dem Außenumfang der Stranghülle 2 liegenden Bereich 26 ist der Griffring 9 wie bei den Ausführungsformen nach Fig. 4 mit der Außenseite der Stranghülle 2 fest verbunden, beispielsweise verklebt. Zur Überführung des Tabakstrangs 3 in die Zigarettenpapierhülse wird in der oben allgemein anhand der Fig. 6 und 7 geschilderten Weise vorgegangen, wobei im vorliegenden Fall nur der (in seiner Ummantelung 25 lose sitzende) Stopfenkern 24 durch den Schiebekolben 6 verschoben wird.
Die vorstehend erläuterte Ausführungsform gemäß den Fig. 9 und 10, bei welcher der Stopfen 2Od zweiteilig mit einem Stopfenkern 24 und einem Stopfenmantel 25 ausgebildet ist und dieser Verbundstopfen 2Od stirnseitig an die Stranghülle 2 anschließend mit dieser durch ein äußeres, gleichzeitig als Griffring 9 wirkendes Verbindungsteil verbunden ist, ermöglicht eine besonders einfache fabrikatorische Herstellung analog zur üblichen Herstellung von Filterzigaretten, derart, daß das erfindungsgemäße Vorfabrikat (umhüllter Tabakstrang mit Verschlußstopfen 2Od und verstärktem Griffringende) unter weitgehender Übernahme der vorhandenen ausgereiften Fertigungstechnik für Filterzigaretten und der dafür vorhandenen Anlagen herstellbar ist.
Diese Herstellung ist in Fig. 11 in Axial-Längsschnittansicht veranschaulicht. Hierbei wird zwischen zwei in axialer Richtung miteinander ausgerichtete umhüllte Tabakstränge, „Zigarettentabak-Patrone" 1; 1', bestehend jeweils aus Stranghülle 2; 2' und Tabakstrang 3; 3'ein in seinem Aufbau dem Stopfen 20d gemäß Fig. 9,10 entsprechendes, jedoch mit doppelter axialer Länge eines Stopfens ausgebildetes Stopfenteil 20d' eingelegt, das somit aus Stopfenkern 24' und Stopfenummantelung 25' besteht. Das Stopfenteil 2Od' liegt axial stirnseitig gegen die beiden Zigarettentabak-Patronen 1; Van und ist mit gleichem Außendurchmesser wie diese ausgebildet, derart, daß ein zusammenhängender Strang 1; 2Od'; T gebildet wird. Der Kernpfropfen 24'des Stopfenteils 2Od'sitzt dabei, wie anhand der Fig. 9 und 10 beschrieben, losein der Ummantelung 25', beispielsweise Metallfolienummantelung, d. h. nicht mit dieser verklebt. Sodann wird, in aus der Herstellung von Filterzigaretten an sich bekannter Weise, im Stoßstellenbereich des vorstehend erläuterten Stranggebildes 1; 20'; 1'ein Außenring 9' aufgebracht, und zwar axial symmetrisch bezüglich dem Stopfenteil 2Od' und über dessen stirnseitige Enden jeweils ein entsprechendes Stück auf die Außenseite der angrenzenden Stranghüllen 2; 2' übergreifend. Dieser Außenring 9'wird mit dem Außenumfang der Stranghüllen 2; 2' sowie der Außenseite der Ummantelung 25' des Stopfenteils 20d' fest verbunden, beispielsweise verklebt. Sodann wird der damit gebildete zusammenhängende Strang durch eine entsprechende Schneidvorrichtung in der bei Bezugsstelle E angedeuteten, zur Strangachse senkrechten, Schnittebene aufgetrennt. Man erhält auf diese Weise zwei Zigarettentabak-Patronen 1; V der in Fig. 10 dargestellten Art, wobei die beiden Hälften des Außenrings 9' den Verstärkungsgriffring 9 jeder Patrone bilden und die beiden Hälften des Stopfenteils 2Od'jeweils den stirnseitigen Stopfen 20 jeder Patrone, mit der axial durch den Griffring 9 gehalterten Ummantelung 25 und dem in dieser lose sitzenden und daher axial verschieblichen Stopfenkern 24.
Auf diese Weise lassen sich erfindungsgemäß Zigarettentabak-Patronen 1; 2 in der erwähnten besonders vorteilhaften Ausgestaltung (mit Nicht-Rauchbarkeits-Stopfen; Griff ring) unter weitgehender Anpassung und Übernahme der verfügbaren Herstellungstechnik von Filterzigaretten fabrikatorisch herstellen, wobei Griffring und Stopfen miteinander integriert anfallen. Gemäß Fig.9 kann der Stopfen 20 an seiner dem Tabakstrang 3 zugewandten inneren Stirnseite mit einer konischen Vertiefung 27 ausgebildet sein, wodurch beim Überführen des Tabakstrangs 3 auf diesen eine konzentrierende, verdichtende Wirkung ausgeübt wird. Selbstverständlich kann diese konische Vertiefung 27 auch bei den anderweitigen in Fig. 8 veranschaulichten Ausführungsformen der Stopfen 20a; 20 b und 20c vorgesehen werden.
Gemäß einer in Fig. 12 veranschaulichten abgewandelten Ausführung kann der Griffring 29 fest sowohl mit der Stranghülle 2 als auch mit dem (ein- oder mehrteiligen, jedoch in sich fest verbunden ausgebildeten) Stopfen 30 verbunden sein. Längs einer dem inneren stirnseitigen Ende des Stopfens 30 entsprechenden zur Strangachse rechtwinkligen Ebene ist eine Sollbruchstelle 31, beispielsweise in Form von Einschnitten, Perforationen oder dergleichen, vorgesehen, wodurch der den Stopfen 30 enthaltende Teil zur Überführung des Tabakstrangs 3 abgebrochen werden kann, wobei die Tabakpatrone 1; 2 mit dem restlichen Teil des Rings 29 als Verstärkungsgriffring zurückbleibt, zur Verwendung in der für die Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis 4 beschriebenen Weise.

Claims (29)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Vorrichtung zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher, unter Verwendung eines als solches nicht rauchbaren Vorfabrikats in Form eines fabrikatorisch vorgefertigten umhüllten bzw. ummantelten Tabakstrangs („Tabakpatrone") aus einer mit ihrem Durchmesser der Zigarettenpapierhülse der fertigen Zigarette angepaßten Stranghülle mit einer einer jeweiligen Zigarettenportion entsprechenden strangartigen Tabakfüllung, gekennzeichnet dadurch, daß eine zugeordnete, freihändig geführte Kolbenstange (6) von geringfügig kleinerem Durchmesser als der Innendurchmesser der Stranghülle (2) zur Übertragung der Tabakfüllung (3) aus der Stranghülle (2) in eine zugeordnete Zigarettenpapierhülse (4; 14) durch Ausstoßen der Tabakfüllung (3) in axialer Richtung aus der Stranghülle (2) vorgesehen ist.
  2. 2. Verfahren zum Selbstverfertigen von Zigaretten durch den Verbraucher, unter Verwendung der Vorrichtung nach Punkt 1, wobei der vorgefertigte umhüllte Tabakstrang (Tabakpatrone) zunächst in die zugeordnete Zigarettenpapierhülse eingeschoben bzw. mit dieser umgeben wird, gekennzeichnet dadurch, daß die zugeordnete Kolbenstange (6) freihändig in das eine Ende der von der Zigarettenpapierhülse (4; 14) umschlossenen Stranghülle (2) der Tabakpatrone eingeführt, die strangartige Tabakfüllung (3) der Tabakpatrone durch axialen Vorschub der freihändig geführten Kolbenstange (6) aus der relativ hierzu festgehaltenen Stranghülle (2) ausgestoßen, und hierbei die umschließendeZigarettenpapierhülse (4; 14) von der am gegenüberliegenden Ende der Stranghülle (2) austretenden strangartigen Tabakfüllung (3) unter Abschieben von der Stranghülle (2) mitgenommen und von der austretenden Tabakfüllung (3) ausgefüllt wird.
  3. 3. Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Stranghülle (2) des Tabakerzeugnisses ein dem Durchmesser der Kolbenstange (6) angepaßter, geringfügig größerer Innendurchmesser gegeben wird und eine ausreichende Eigensteife für die Führung der freihändig eingesetzten Kolbenstange (6) beim axialen Ausstoßen der Tabakfüllung (3) aus der Stranghülle (2) in die umschließende Zigarettenpapierhülse (4; 14) aufweist.
  4. 4. Verfahren nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Stranghülle (2)des Tabakerzeugnissesaus einem nichtzum Rauchen geeigneten Material gefertigt wird.
  5. 5. Verfahren nach Punkt 3 oder 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Stranghülle (2) mit einer Perforation (8) versehen wird.
  6. 6. Verfahren nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Stranghülle (2) aus einem stark perforierten, nicht oder nur schlecht brennbaren Papier besteht.
  7. 7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Stranghülle (2) aus einem transparenten (durchsichtigen oder durchscheinenden) Material besteht.
  8. 8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Stranghülle (2) aus einem dünnen Folienmaterial besteht.
  9. 9. Verfahren nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Stranghülle (2) aus einem Folienmaterial aus der Gruppe Kunststoffolien, Staniol-oder Aluminiumfolie besteht.
  10. 10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Stranghülle (2) an ihrem einen Ende einen von derTaba'kfüllung (3) freien Abschnitt (7) aufweist.
  11. 11. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Punkte, zur Verwendung in Verbindung mit herkömmlichen Selbststopfer-Zigarettenhülsen, gekennzeichnet dadurch, daß die Stranghülse (2) einen geringfügig kleineren Durchmesser als die Zigarettenhülse (4) zur leichteren Einschiebbarkeit in diese aufweist.
  12. 12. Verfahren gemäß Punkt 11, gekennzeichnet dadurch, daß der umhüllte Tabakstrang (1) mit der Stranghülle (2) eine etwas größere Länge als die Füllänge der Zigarettenhülse (4) aufweist.
  13. 13. Verfahren gemäß Punkt 11 oder 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Längen der Stranghülle (2) und derTabakfüllung (3) so bemessen sind, daß die Stranghülle (2) im voll in die Zigarettenhülse (4) eingeschobenen Zustand mit ihrem von der Tabakfüllung (3) freien Abschnitt (7) sowie mit einem kleinen Teil (3 a) der axialen Erstreckung derTabakfüllung (3) am offenen Ende der Zigarettenhülse (14) übersteht.
  14. 14. Verfahren nach einem oder mehreren der Punkte 3 bis 10, zur Verwendung in Verbindung mit herkömmlichen Selbstdreher-Zigarettenpapier, gekennzeichnet dadurch, daß der umhüllte Tabakstrang (1) mit Stranghülle (2) eine etwas größere Länge als die Länge des Zigarettenpapiers (14) aufweist.
  15. 15. Verfahren nach einem oder mehreren der Punkte 3 bis 14, gekennzeichnet dadurch, daß der umhüllte Tabakstrang, „Zigarettentabak-Patrone", (1) an seinem einen stirnseitigen Ende mit einem Stopfen (20; 20a bis 20 c; 2Od; 24; 25) versehen ist, der mit seinem Außenumfang mit der Innenseite der Stranghülle (2) dichtschließend, jedoch gegenüber dieser axial verschieblich, angeordnet ist.
  16. 16. Verfahren nach Punkt 15, gekennzeichnet dadurch, daß der Stopfen (20) innerhalb eines Endabschnitts am einen Ende der stirnseitig offenen Stranghülle (2) mit seinem Außenumfang gegen deren Innenwandung anliegend angeordnet ist.
  17. 17. Verfahren nach Punkt 15, gekennzeichnet dadurch, daß der Stopfen (2Od; 24; 25) an das eine offene stirnseitige Ende der Stranghülle (2) anschließend und mit diesem koaxial ausgerichtet angeordnet ist.
  18. 18. Verfahren nach einem oder mehreren der Punkte 15 bis 17, gekennzeichnet dadurch, daß der Stopfen (20) als zylindrischer Vollkörper (20; 20a; 20b; 2Od; 24; 25) ausgebildet ist.
  19. 19. Verfahren nach einem oder mehreren der Punkte 15 bis 17, gekennzeichnet dadurch, daß der Stopfen (20c) als an seiner inneren Stirnseite abgeschlossener topf- bzw. becherförmiger Hohlkörper ausgebildet ist.
  20. 20. Verfahren nach einem oder mehreren der Punkte 15 bis 19, gekennzeichnet dadurch, daß der Stopfen (20 b) an seinem äußeren stimseitigen Ende mit einer Dichtungslippe (23) ausgebildet ist.
  21. 21. Verfahren nach einem oder mehreren der Punkte 15 bis 20, gekennzeichnet dadurch, daß der Stopfen (20a; 20 b; 20c) einstückig ausgebildet ist.
  22. 22. Verfahren nach Punkt 21 in Verbindung mit Punkt 16, gekennzeichnet dadurch, daß der einstückige Stopfen (20a; 20b; 20c) aus einem Stopfenkern und einer mit diesem fest verbundenen, gut gleitbaren Ummantelung (22) ausgebildet ist.
  23. 23. Verfahren nach Punkt 17, gekennzeichnet dadurch, daßder Stopfen (2Od) zweistückig mit einem Stopfenkern (24) und einer diesen umgebenden Ummantelung (25) ausgebildet ist, wobei der Stopfenkern (24) mit seinem Außendurchmesser auf den Innendurchmesser des anliegenden offenen Stirnendes der Stranghülle (2) abgepaßt ist und in der Stopfenummantelung (25) lose sitzend angeordnet ist und wobei die Ummantelung (25) des Stopfens (2Od) mit dem angrenzenden Bereich (26) der Außenwandung der Stranghülle (2) durch ein äußeres Verbindungsteil (9) fest verbunden ist.
  24. 24. Verfahren nach einem oder mehreren der Punkte 15 bis 23, gekennzeichnet dadurch, daß der Stopfen (2Od) an seiner inneren, dem Tabakstrang zugewandten Stirnfläche mit einer konischen Ausnehmung (27) bzw. konkav gewölbt ausgebildet ist.
  25. 25. Verfahren nach einem oder mehreren der Punkte 3 bis 24, insbesondere in Ausbildung nach einem oder mehreren der Punkte 15 bis 24, gekennzeichnet dadurch, daß der umhüllte Tabakstrang „Zigarettentabak-Patrone" (1) an seinem einen Ende an der Außenseite der Stranghülle (2) mit einem Verstärkungsring (9; 9a bis9e; 29) versehen ist.
  26. 26. Verfahren nach Punkt 25, gekennzeichnet dadurch, daß der Verstärkungsring (9) an seiner Außenseite mit die Griffigkeit erhöhenden Mitteln wie um den Umfang verteilte Noppen (15,16) einer flächigen Aufrauhung (17) oder Wülsten (18) versehen ist.
  27. 27. Verfahren nach Punkt 25 oder 26, gekennzeichnet dadurch, daß der Verstärkungsring als Ringwulst (9e) auf der Außenseite der Stranghülle (2) ausgebildet ist.
  28. 28. Verfahren nach Punkt 25 oder 26, in Ausbildung gemäß Punkt 23, mit einem gegen das eine stirnseitige Ende der Stranghülle axial anliegenden, zweiteiligen Stopfenaggregat, gekennzeichnet dadurch, daß der Verstärkungsring (9) über das Stirnende der Stranghülle (2) auf die Ummantelung (25) des Stopfenaggregats (24; 25) überstehend ausgebildet und mit der Stopfenummantelung (25) fest verbunden ist, derart, daß der Verstärkungsring das äußere Verbindungsmittel zur Befestigung der Ummantelung (25) des Stopfenaggregats (24; 25) an dem Stranghüllenende (26) bildet, wobei der in der Ummantelung (25) des Stopfenaggregats (24; 25) lose sitzende Stopfenkern (24) bei Axialverschiebung in das anliegende offene Stirnende der Stranghülle (2) einführbar ist.
  29. 29. Verfahren zur fabrikatorischen Herstellung des Tabakerzeugnisses nach Punkt 28, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen zwei axial miteinander ausgerichtete, stirnseitig offene, umhüllte Tabakstränge („Zigarettentabak-Patronen") (V; V) ein zweiteiliges Stopfenaggregat (2Od') aus einer Stopfenummantelung (25') und einem in dieser lose sitzend angeordneten Stopfenkern (24') eingesetzt wird, wobei das Stopfenaggregat (2Od') die doppelte axiale Länge eines Einzelstopfens besitzt, daß im Stoßstellenbereich des so erhaltenen Stranggebildes (1; 2Od'; V) axialsymmetrisch bezüglich dem Stopfenaggregat (2Od') und über dessen stirnseitige Enden jeweils ein Stück auf die Außenseite der angrenzenden Stranghüllen (2; 2') übergreifend ein Außenring (9') aus einem geeigneten Verstärkungsmaterial aufgebracht und mit dem Außenumfang der Stranghüllen (2; 2') sowie der Außenseite der Ummantelung (25') des Stopfenaggregats (2Od') fest verbunden, beispielsweise verklebt wird, und daß der so gebildete zusammenhängende Strang sodann längs einer zur Strangachse senkrechten Mittelebene (E) aufgetrennt wird.
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