DD245635A1 - Transportwagen - Google Patents

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DD245635A1
DD245635A1 DD28585986A DD28585986A DD245635A1 DD 245635 A1 DD245635 A1 DD 245635A1 DD 28585986 A DD28585986 A DD 28585986A DD 28585986 A DD28585986 A DD 28585986A DD 245635 A1 DD245635 A1 DD 245635A1
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DD
German Democratic Republic
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workpiece
chain
trolley
workpiece carrier
guide rails
Prior art date
Application number
DD28585986A
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English (en)
Inventor
Thomas Mueller
Alfred Baetz
Hans Baetz
Original Assignee
Oberlind Veb Elektroinstall
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Publication date
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  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Transportwagen als Werkstuecktraeger fuer Werkstuecke mit abweichender Geometrie, der auf in zwei Ebenen mit Richtungsumkehrungen verlaufender Fuehrungsbahn aufsetzbar ist. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, eine automatische Aufnahme und Abgabe des Werkstueckes sowie ein exaktes Positionieren und Arretieren des Transportwagens zu gewaehrleisten. Erfindungsgemaess wird das dadurch erreicht, dass ein Transportwagen geteilt ausgefuehrt, aus zwei im Aufbau gleichen, einzel arretierbaren Werkstuecktraegern besteht, die mittels der Transportkette verbunden sind. Jeder Werkstuecktraeger besitzt an seiner Unterseite eine Kettenhalterung, einen federnden Ausgleich und zusaetzliche vertikal gelagerte Fuehrungsrollen, die an den Aussenseiten von Fuehrungsschienen anliegen. Die moeglichen Anwendungsgebiete sind der Transport, die exakte Positionierung und Arretierung von Werkstuecken mit abweichender Geometrie, insbesonders groesseren Plastwerkstuecken, wie Gehaeuse von Haushaltgeraeten, an Bearbeitungs- und Montagestationen, bei selbsttaetiger Spannung des aufgesetzten Werkstueckes an der Aufgabestation und selbsttaetiger Abgabe an der Abgabestation. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Anwendungsgebiet der Erfindung bezieht sich auf einen Transportwagen als Werkstückträger, der unter aufeinanderfolgenden Bearbeitungs- und Montagestationen positioniert und arretiert werden kann.
Als spezielles Anwendungsgebiet kommt ein Transportwagen für die exakte Positionierung und Arretierung sowie den Transport von Werkstücken mit abweichender Geometrie, beispielsweise mit Bearbeitungsdifferenzen, insbesondere von größeren Plastwerkstückeri, wie Gehäuse von Haushaltgeräten, speziell Staubsaugergehäuse in Betracht.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Aus DD WP 220 278 A1, B 65 G 17/48 ist eine Transporteinrichtung bekannt, deren Transport mittels einer Kette in einer Ebene erfolgt, wobei die Führungsrollen des Transportwagens vertikal stehen und von zwei horizontal übereinander angeordneten, aus Rundprofil gefertigten Führungsschienen aufgenommen werden.
Senkrecht aufeinander angeordnete Achsbolzen ermöglichen das Schwenken der Führungsrollen beiVerfahrrichtungsänderung und schwenkbare Mitnehmer mit beidseitig vorgespannten Bolzen den Ausgleich von Wegdifferenzen in der Übergabestation.
Zwischen den Führungsschienen ist in einem Gehäuse eine Fixiereinrichtung angeordnet, deren senkrecht gelagerten Stirnradwellen an ihren oberen Wellenenden über einen Hydraulikzylinder verbundene Hebel aufnehmen. Außerdem sind die Stirnradwellen durch den Eingriff zweier schwenkbarer Stirnradsegmente verbunden.
Am unteren Ende der Stirnradwellen sind Ausrichthebel geklemmt mit zylindrisch zur Lagerung liegenden Anlageflächen und Rollen. An den Seitenteilen des Transportwagens sind in Höhe der Ausrichthebel rechtwinklige Anschläge, die beim Fixieren des Transportwagens mit dem Ausrichthebel und den Rollen zur Anlage kommen. Nachteilig ist, daß die Fixiereinrichtung für einen Transportwagen einen hohen technischen sowie ökonomischen Aufwand erfordert, der noch dadurch erhöht wird, daß die beim Fixieren verursachte Verschiebung gegenüber der Transportkette durch den beweglich gelagerten Mitnehmer mit Druckfeder ausgeglichen werden muß.
Da keine Arretierung erfolgt, ist die Bearbeitung bzw. Montage von Werkstücken durch Automaten an dafür einzurichtenden Stationen nur bedingt möglich. Eine beidseitige Anordnung von Bearbeitungs- und Montageautomaten an der Transporteinrichtung ist durch den spezifischen Aufbau derselben nahezu ausgeschlossen.
Des weiteren ist nachteilig, daß die Führungsrollen vertikal angeordnet sind, so daß die unteren Führungsrollen außer auf der Führungsschiene zusätzlich in einem schwenkbaren Hebel gelagert sind, der mittels Tellerfedern die Führungsrollen an der Führungsschiene zur Anlage bringt.
Ziel der Erfindung
Als Ziel der Erfindung soll erreicht werden, bei minimalem technischem und ökonomischem Aufwand eine exakte Positionierung und Arretierung von, auf einer in zwei Ebenen mit Richtungsumkehrungen verlaufenden Führungsbahn, verfahrende als Werkstückträger ausgebildete Transportwagen zu gewährleisten.
- 2 -Darlegung des Wesens der Erfindung
Die in der Charakteristik der bekannten technischen Lösung beschriebenen Mängel lassen sich im wesentlichen auf die Ursache zurückführen, daß die zwei Führungsschienen horizontal übereinander und die Führungsrollen der Transportwagen vertikal angeordnet sind.
Um die Ursachen zu beseitigen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Transportwagen als Werkstückträger für Werkstücke mit abweichender Geometrie, der eine automatische Aufnahme und Abgabe sowie ein exaktes Positionieren und Arretieren gewährleistet, zu finden.
Erfindungsgemäß wird das dadurch gelöst, daß ein Transportwagen mit beidseitig angeordneten Führungsrollen für Werkstücke mit abweichender Geometrie, zum Verfahren auf einer in zwei Ebenen mit Richtungsumkehrungen verlaufenden Führungsbahn mit Endloskettentrieb, geteilt ausgeführt ist und aus zwei im Aufbau gleichen Werkstückträgern besteht. An der Unterseite jedes Werkstückträgers ist mittig eine in einer Aussparung aufgenommene, durch Führungsleisten gesicherte Ketten ha Item ng angeordnet.
Diese besitzt eine nach unten offene gabelförmige Ausbildung, in der eine die Werkstückträger miteinander verbindende Transportkette mit zwei Kettengliedern mittels Bolzen gelagert ist. Des weiteren ist in Verfahrrichtung ein federnder Ausgleich angeordnet, der aus zwei, jeweils in einer Federhalterung aufgenommenen, gegeneinander über die einen Ausgleich zulassende Kettenhalterung, unter Vorspannung stehenden Druckfedern, besteht.
Zurseitlichen Führung derWerkstückträgersind außer den bereits genannten Führungsrollen beidseitig von der Kettenhalterung zwei innere vertikal gelagerte Führungsrollen hintereinander angeordnet, die an den Außenseiten von aus Vierkantprofil bestehenden Führungsschienen anliegen.
Dadurch ist eine Arretierung jedes Werkstückträgers an der Werkstückaufgabestation sowie an jeder Bearbeitungs- bzw. Montagestation mittels einer im Seitenteil des Werkstückträgers befindlichen Buchse und eines hydraulisch bewegten Indexstiftes möglich.
An der Werkstückaufgabestation werden die Werkstückträger mittels des zweifachen federnden Ausgleiches in einem solchen Abstand gespannt und arretiert, der es ermöglicht, daß ein Werkstück zwischen Werkstückhalterungen aufgesetzt und beim Entarretieren der Werkstückträger selbsttätig gespannt wird. Nach Durchlaufen der Bearbeitungs- bzw. Montagestationen wird an der Werkstückabgabestation dadurch, daß der Transportwagen geteilt ausgeführt ist, das komplettierte und montierte Werkstück bzw. die Baugruppe, während der vordere Werkstückträger die Arbeitsstrecke der Führungsbahn verläßt und auf die Richtungsumkehrung zur Rückführungsstrecke abkippt, vom zweiten Werkstückträger vollständig in Transportlage und richtung abgegeben.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1: Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Transportwagens auf einer Führungsbahn Fig. 2: Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Transportwagens Fig. 3: Federnder Ausgleich Schnitt A-A
Eine in zwei Ebenen verlaufende Führungsbahn besteht aus einer Arbeitsstrecke mit einer Werkstückaufgabestation, hintereinander angeordneten Bearbeitungs- bzw. Montagestationen und einer Werkstückabgabestation, zwei Richtungsumkehrungen und einer Leer- bzw. Rückführungsstrecke.
DüVch diesen Führungsbahnaufbau ist eine beidseitige Aufstellung von Aufgabe-, Bearbeitungs- bzw. Montageautomaten möglich.
Gemäß Fig. 1 sind auf einem Führungsbahngrundgestell 1, im Vierkantprofii ausgeführt, in einem funktionsbedingten Abstand voneinander zwei innere Führungsschienen 2 und beidseitig davon, in einer Aussparung einer auf dem Führungsbahngrundgestell 1 befestigten Führungsschienenaufnahme 3, eine Führungsschiene 4 angeordnet. Mittig zwischen den Führungsschienen 2 befindet sich auf dem Führungsbahngrundgestell 1 eine Kettenführung 5. Auf der Führungsbahn ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ein geteilt ausgeführterTransportwagen aufgesetzt, der aus zwei im Aufbau gleichen Werkstückträgern besteht.
Jeder Werkstückträger besitzt eine Werkstückaufnahme 6, die an beiden Seiten eine Rollenführung 7 mit zwei auf den Führungsschienen 4 verfahrenden Führungsrollen 8 aufweist. Zur seitlichen Führung des Werkstückträgers sind an der Unterseite der Werkstückaufnahme 6 im definierten Abstand von den Außenseiten der Führungsschienen 2, jeweils zwei hintereinander angeordnete Rollenlager 9 für horizontal'an den Führungsschienen 2 verfahrende Führungsrollen 10 angeordnet. Mittig an der Unterseite der Werkstückaufnahme 6 findet in einer Aussparung eine Kettenhalterung 11 Aufnahme, die durch beidseitig in Längsnuten angeordneten und an der Werkstückaufnahme 6 befestigten Führungsleisten 12 gesichert ist. In einer nach unten offenen gabelförmigen Ausbildung der Kettenhalterung 11 ist eine endlose Einfachrollenkette als Transportkette 13, die die zwei Werkstückträger miteinander verbindet, mit zwei Kettengliedern durch Bolzen 14 gelagert. Fig. 3 zeigt, daß an jedem Werkstückträger in Verfahrrichtung ein federnder Ausgleich vorhanden ist, der Kettenlauf-und Verfahrungenauigkeiten ausgleicht. Dazu finden zwei Druckfedern 15, gegeneinander unter Vorspannung stehend, einerseits in der Kettenhalterung 11 und andererseits in einer beidseitig im Abstand von dieser angeordneten Federhalterung 16 Aufnahme. An der Werkstückaufgabestation sowie an jeder Bearbeitungs- bzw. Montagestation wird jeder Werkstückträger des geteilt ausgeführten Transportwagens mittels eines, von einem Pneumatikzylinder 17 bewegten Indexstiftes 18, der.in einer Buchse am Werkstückträger einrastet, positioniert und arretiert. So werden die Werkstückträger, beispielsweise an der Werkstückaufgabestation mittels des zweifachen federnden Ausgleiches des Transportwagens, in einem solchen Abstand gespannt zueinander positioniert und arretiert, der es ermöglicht, daß das Werkstück zwischen Werkstückhalterungen auf die Werkstückaufnahmen 6 aufgesetzt und beim Entarretieren der Werkstückträger gespannt wird.
Nach Durchlaufen der Bearbeitungs- bzw. Montagestationen wird an der Werkstückabgabestation das komplettierte und montierte Werkstück bzw. die Baugruppe, während der vordere Werkstückträger die Ebene der Arbeitsstrecke der Führungsbahn verläßt und auf die Richtungsumkehrung zur Rückführungsstrecke abkippt, von außerhalb der Führungsbahn angeordneten, in Verfahrrichtung der Arbeitsstrecke verlaufenden Führungsschienen aufgenommen und vom zweiten Werkstückträger vollständig aufgeschoben, bevor auch dieser die Arbeitsstrecke verläßt.
Auf der Führungsbahn können so viele geteilt ausgeführte Transportwagen aufgesetzt werden, wie Bearbeitungs- bzw. Montagestationen eingerichtet sind.
Vorteile der Erfindung ergeben sich daraus, daß der Transportwagen geteilt, aus zwei durch einen Teilabschnitt der endlosen Transportkette 13 verbundenen Werkstückträgern bestehend, ausgeführt ist, so daß Werkstücke mit abweichender Geometrie auf der Arbeitsstrecke einer in zwei Ebenen verlaufenden Führungsbahn mit Automatikeinheit montiert werden können, da
— an der Werkstückaufgabestation mittels des zweifachen federnden Ausgleiches und des dadurch möglichen arretierbaren Abstandes eine geringfügige Verlängerung der Werkstückauflagen 6 erreichbar ist, so daß das Werkstück automatisch aufgesetzt und nach der Entarretierung selbsttätig gespannt wird.
— durch den zweifach federnden Ausgleich eventuell auftretende Kettenlauf- und Verfahrungenauigkeiten vollkommen ausgeglichen werden.
— an der Abgabestation durch das zeitlich nacheinander erfolgende Abkippen der Werkstückträger von der Arbeitsstrecke, eine vollständig selbsttätige Abgabe des Werkstückes bzw. der Baugruppe in Transportlage und -richtung erfolgt.
Ein weiterer Vorteil ist das horizontale Verfahren der Führungsrollen 10 an den aus Vierkantprofil gefertigten Führungsschienen 2, da dadurch die seitliche Führung der Werkstückträger und deren Arretierung ermöglicht wird.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Transportwagen mit beidseitig angeordneten Führungsrollen und federndem Ausgleich für Werkstücke mit abweichender Geometrie, die auf einer in zwei Ebenen mit Richtungsumkehrungen verlaufende Führungsbahn mit Endloskettentrieb aufgesetzt sind, gekennzeichnet dadurch, daß ein Transportwagen geteilt ausgeführt, aus zwei im Aufbau gleichen Werkstückträgern besteht, an deren Unterseite jeweils mittig eine, in einer Aussparung aufgenommene und durch Führungsleisten (12) gesicherte Kettenhalterung (11) mit nach unten offener gabelförmiger Ausbildung, in dereine die Werkstückträger verbindende Transportkette (13) mit zwei Kettengliedern durch Bolzen (14) gelagert ist und ein in Verfahrrichtung, aus zwei jeweils in einer Federhalterung (16) aufgenommenen, gegeneinander über die einen Ausgleich zulassende Kettenhalterung (11) unter Vorspannung stehenden Druckfedern (15), bestehenden federnden Ausgleich und beidseitig, im definierten Abstand von der Kettenhalterung (11) zwei innere hintereinander angeordnete, vertikal gelagerte, an den Außenseiten von aus Vierkantprofilen bestehenden Führungsschienen (2) anliegende Führungsrollen (10), angeordnet sind.
  2. 2. Transportwagen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jedem Werkstückträger eine Arretiereinrichtung zugeordnet ist, die aus einer, in einem Seitenteil des Werkstückträgers befindlichen, Buchse (19) und einem hydraulisch bewegbaren Indexstift (18) besteht.
DD28585986A 1986-01-02 1986-01-02 Transportwagen DD245635A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0459097A1 (de) * 1990-05-29 1991-12-04 Wagner International Ag Verschiebewagen für Lackier- oder Pulverbeschichtungsanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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