DD246805A1 - Gestelzter fussboden fuer fernmeldetechnische raeume - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen gestelzten Fussboden fuer fernmeldetechnische Raeume zur Aufnahme von Gestell- oder Schrankreihen elektronischer Anlagen. Ziel der Erfindung ist es, einen Fussboden zu entwickeln, der sich durch einen geringen technisch-oekonomischen Aufwand bei zeitsparender Montage und erhoehter Zuverlaessigkeit auszeichnet. Dabei liegt die Aufgabe zugrunde, einen gestelzten Fussboden ohne Verschraubung der Fussbodenplatten mit stabilem Unterbau im Bereich der Stellplaetze zur sicheren Aufnahme von Gestellen elektronischer Anlagen zu schaffen. Die wesentlichen Merkmale der Erfindung bestehen darin, dass Hutschienen, auf verstellbare Fussstuetzen geschraubt, rechteckige Fussbodenplatten aufnehmen, wobei die Hutschienen im Bereich der Stellplaetze mit einer Halterung ueber jeweils zwei Fussstuetzen winkelsteif miteinander verbunden sind. Fig. 1
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft einen gestelzten Fußboden für fernmeldetechnische Räume zur Aufnahme von Gestell-oder Schrankreihen elektronischer Anlagen, vorzugsweise Nachrichtenanlagen, bei Unterflurverkabelung sowie der Unterbringung möglicher notwendiger klimatischer Einrichtungen.
Es ist eine Anordnung bekannt, bei der Fußbodenplatten an 4 Eckpunkten auf Fußstützen geschraubt, aneinandergereiht, einen gestelzten Fußboden ergeben, der zur Aufnahme von technischen Einrichtungen mit Unterflurverkabelung genutzt wird (vgl.
Prospekt über Doppelfußboden vom VEB Isolierungen Berlin).
Für Anschlußleitungen, die nach Herausnahme einzelner Fußbodenplatten den Geräten gefädelt zugeführt werden, sind die unter oder neben den Geräten liegenden Fußbodenplatten am Montageort mit entsprechenden Bohrungen oder Ausschnitten zu versehen. Die Lastverteilung durch Auflage der Fußbodenplatten an nur 4 Eckpunkten ist bei Belastung ungünstig, so daß eine optimale Materialdicke nicht erreicht wird.
Von Fußstütze zu Fußstütze sind Rasterschienen eingelegt, die einen hohen Material- und Montageaufwand fordern und außerdem ein fädelfreies Verlegen der Leitungen verhindern.
Eine weitere Anordnung über den Aufbau eines Doppelfußbodens ist nach DD-WP 155011 bekannt. Ziel der Erfindung ist es, den Arbeitszeit- und den Materialaufwand, insbesondere bei der Fußstütze, zu senken und für die Fußbodenplatte eine günstige Lastverteilung bei optimaler Materialdicke zu erreichen. Hierzu empfiehlt die Erfindung Konsolen oder Stahlschienen mittels Dübel oder Verzahnung in die Fußbodenplatte einzudrücken. Diese zusätzliche Bearbeitung der Fußbodenplatte und das Eindrücken von Konsolen oder Stahlschienen bedeutet erhöhten Arbeitsaufwand. Die Montage der Fußbodenplatten fordert ein sehr gezieltes Einlegen in die Stahlrohre der Fußstützen. Im Bereich der femmeldetechnischen Einrichtung bietet sich keine ausreichende Stabilität nach Entnahme beliebiger Fußbodenplatten bei der Verlegung der Leitungen. Für die Zuführung der Leitungen zu den femmeldetechnischen Geräten sind die Fußbodenplatten am Montageort mit Freibohrungen oder Ausschnitten zu versehen.
Die beschriebenen technischen Lösungen erfüllen nicht die Forderungen nach geringem Materialaufwand und einfacher Montagetechnologie für den Aufbau eines gestelzten Fußbodens mit Freiflächen im Bereich der femmeldetechnischen Einrichtungen und Möglichkeiten für die fädelfreie Verlegung der Leitungen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen gestelzten Fußboden fürfernmeldetechnische Räume zur Aufnahme von Gestell-oder Schrankreihen elektronischer Anlagen hervorzubringen, der sich durch einen geringen technisch-ökonomischen Aufwand bei zeitsparender Montage und erhöhter Zuverlässigkeit desselben auszeichnet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gestelzten Fußboden ohne Verschraubung der Fußbodenplatten mit stabilem Unterbau im Bereich der Stellplätze zur sicheren Aufnahme der Gestelle oder Schränke elektronischer Anlagen zu schaffen. Zur fädelfreien Verlegung der Leitungen sowie zur Unterbringung evtl. Bauteile klimatischer Einrichtungen müssen sich die Fußbodenplatten beliebig entfernen lassen.
-2- 246 305
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß Hutschienen, auf verstellbare Fußstützen geschraubt, rechteckige Fußbodenplatten aufnehmen. Im Bereich der Stellplätze sind die Hutschienen mit einer Halterung über jeweils 2 Fußstützen winkelsteif miteinander verbunden.
Die rechteckigen Fußbodenplatten sind längs oder quer ohne Verschraubung zwischen jeweils 2 Hutschienen eingelegt. Sie können, ohne die Eigenstabilität des Fußbodens zu schwächen, bei Bedarf beliebig entnommen werden, so daß eine fädelfreie Verlegung der Leitungen möglich ist.
Bei Anordnung der Hutschienen im Abstand der Schrank- oder Gestelltiefe ergeben sich max. Freiflächen für die Zuführung der Leitungen zu den Anschlußstellen der techn. Einrichtung.
In einer weiteren Ausführung teilt eine zusätzliche Hutschiene (Mittelschiene) den Gangbereich, so daß nach einseitiger Entnahme der Fußbodenplatten ein halbseitiges Gehen auf dem verbliebenen Plattensteg wesentliche Vorteile für den Monteur bei der Verlegung der Leitungen bringt.
Die zur winkelsteifen Verbindung eingesetzten Halterungen bestehen dabei vorteilhafterweise aus einem Montagebuch, das an 2x2 Stellen seiner u-förmig abgewinkelten Schenkel zur Aufnahme der Fußstützen prismatisch freigeschnitten ist und 2x4 Formlöcher, im Prinzip versetzte Kreisabschnitte, besitzt, und zwei Verbindungselementen, die mitjeweils4sich am Ende in Schrägform verbreiternden Verbindungsstegen form- und kraftschlüssig in die Formlöcher eingreifen.
Das Einlegen der Fußbodenplatten sowie die Stabilisierung der Hutschienen ohne Verschraubung vereinfachen die Montage wesentlich und machen das Aufbauprinzip ökonomisch vorteilhaft.
Die Erfindung soli anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Perspektivische Teilansicht des erfindungsgemäßen gestelzten Fußbodens Fig.2: Schnittdarstellung Über zwei Fernmeldeschrankreihen mit Gangbereich Fig.3: Perspektivische Teilansicht des gestelzten Fußbodens mit Mitteischiene im Gangbereich
Entsprechend den Darstellungen gemäß Fig. 1, 2 u. 3 werden Hutschienen 2 auf verstellbare Fußstützen 3 geschraubt. Die Montage der Hutschienen 2 erfolgt unabhängig von der Anzahl der Stellplätze für die techn. Einrichtung über die gesamte Raumbreite oder Raumlänge. Mit der Halterung 4, bestehend aus Montageblech und Verbindungselementen in Schränkausführung, werden die montierten Hutschienen 2 über jeweils zwei Fußstützen 3 im Bereich und außerhalb der Stellplätze nach Höhenjustage winkelsteif verbunden.
Die rechteckigen Fußbodenplatten 1 werden nach Fig. 1 im Gangbereich zwischen zwei Gestell-oder Schrankreihen von Wand zu Wand quer und im Bereich der Stellplätze bei Nichtbelegung sowie in den Seitengängen längs verlegt. Bei der Ausf. mit Mittelschiene nach Fig. 3 werden die Rechteckpiatten mit kleinerem Längenmaß längs verlegt. Die Stützplatten 5 werden im Bereich der Schrank- oder Gestellfüße zur Aufnahme der technischen Einrichtung eingelegt.
Claims (2)
- Erfindungsanspruch:1. Gestelzter Fußboden für fernmeldetechnische Räume zur Aufnahme von Gestell-oder Schrankreihen elektronischer Anlagen, dadurch gekennzeichnet, daß Hutschienen (2) auf verstellbare Fußstützen (3) geschraubt, rechteckige Fußbodenplatten (1) aufnehmen, wobei im Bereich derStellplätzedieHutschienen mit einer Halterung (4) über jeweils zwei Fußstützen winkelsteif miteinander verbunden sind, wobei ferner die rechteckigen Fußbodenplatten im Gangbereich zwischen zwei Gestell- oder Schrankreihen ohne Mittelschiene quer von Wand zu Wand, oder mit Mittelschiene längs im Bereich der Stellplätze bei Nichtbelegung und in den Seitengängen ohne Verschraubung eingelegt sind.
- 2. Gestelzter Fußboden nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung aus einem Montageblech, das an 2x2 Stellen seiner u-förmig abgewinkelten Schenkel zur Aufnahme der Fußstützen prismatisch freigeschnitten ist und 2x4 Formlöcher, im Prinzip versetzte Kreisabschnitte, besitzt, und zwei Verbindungselementen besteht, die mit jeweils 4 sich am Ende in Schrägform verbreiternden Verbindungsstegen form- und kraftschlüssig in die Formlöcher eingreifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD28812986A DD246805A1 (de) | 1986-03-21 | 1986-03-21 | Gestelzter fussboden fuer fernmeldetechnische raeume |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD28812986A DD246805A1 (de) | 1986-03-21 | 1986-03-21 | Gestelzter fussboden fuer fernmeldetechnische raeume |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DD246805A1 true DD246805A1 (de) | 1987-06-17 |
Family
ID=5577374
Family Applications (1)
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| DD28812986A DD246805A1 (de) | 1986-03-21 | 1986-03-21 | Gestelzter fussboden fuer fernmeldetechnische raeume |
Country Status (1)
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| DD (1) | DD246805A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0758040A3 (de) * | 1995-08-08 | 1998-09-30 | Mensch AG Gipsergeschäft | Doppelboden |
| EP2505739A2 (de) | 2011-03-31 | 2012-10-03 | Isola Belgium NV | Technischer Gebäudefußboden und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1986
- 1986-03-21 DD DD28812986A patent/DD246805A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0758040A3 (de) * | 1995-08-08 | 1998-09-30 | Mensch AG Gipsergeschäft | Doppelboden |
| EP2505739A2 (de) | 2011-03-31 | 2012-10-03 | Isola Belgium NV | Technischer Gebäudefußboden und Verfahren zu seiner Herstellung |
| EP2505739A3 (de) * | 2011-03-31 | 2014-03-26 | Isola Belgium NV | Technischer Gebäudefußboden und Verfahren zu seiner Herstellung |
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