DD247241A1 - Verfahren zur verbindung ein-oder mehrachsig gekruemmter dicker bleche - Google Patents
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Abstract
Verfahren zur Verbindung ein- oder mehrachsig gekruemmter dicker Bleche, insbesondere fuer hochbeanspruchte doppelschalige Waende von Kernenergieanlagen. Ziel ist es, ein effektives Verfahren zur Verbindung fuer derartige Waende zu finden, bei dem die Passgenauigkeit der Nahtkanten, eine konstante Schweissspaltbreite ueber die gesamte Laenge der Schweissnaht und die Schweissbadsicherung als Voraussetzung fuer eine Schweissnaht hoher Qualitaet gewaehrleistet sind. Das wird bei einer Verbindung, bei der eine anteilige Lastaufnahe durch Verschraubung und Verschweissung angesetzt wird, dadurch erreicht, dass das zu montierende Blech auf einer an den freien Raendern eines bereits montierten Bleches angeschweissten Lasche aufgelegt und mittels Schrauben derart verbunden wird, dass mit dem Anziehen der Schrauben im Kantenbereich der Bleche der Schweissspalt zwischen den Blechen und ein minimierter Versatz lagefixiert eingestellt werden, die Lasche und das Blech durch Heftnaehte und nach dem Lockern der Schrauben die Bleche durch eine einseitige Stumfnaht verbunden und abschliessend die Schrauben auf Sollvorspannung angezogen werden.
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbindung ein- oder mehrachsig bekrümmter dicker Bleche, insbesondere für hochbeanspruchte doppelschalige Wände von Kernenergieanlagen.
Doppelschalige Wände aus dicken.Blechen werden, da der Raum zwischen den inneren Blechschalen durch Verbundelemente, Stabilisierungsfachwerke und Bewehrungsstäbe erheblich eingeschränkt ist, mit einer einseitigen Stumpfnahtschweißung verbunden.
Die zur Erzielung einer hohen Schweißnahtqualität der Stumpfnahtverbindung erforderliche Paßgenauigkeit der Schweißnahtkanten miteinander und zu einer mitzuführenden Schweißbadsicherung ist nur durch einen hohen Aufwand an zusätzlich anzuschweißenden und wieder zu entfernenden Vorrichtungen möglich.
Der Nachweis der Nahtqualität zur Erzielung einer Belastbarkeit, die gleich der des Grundwerkstoffes sein sollte, erfordert einen hohen technischen und technologischen Prüfaufwand.
Ziel der Erfindung ist es, ein effektives Verfahren mit hoher Schweißnahtqualität zur Verbindung ein- und mehrachsig gekrümmter dicker Bleche zu finden, bei verbesserten Arbeitsbedingungen und bei geringem Prüfaufwand der Verbindungsnähte.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Verbindung ein- oder mehrachsig gekrümmter dicker Bleche zu finden, bei dem die Paßgenauigkeit der Nahtkanten und eine konstante Schweißspaltbreite gewährleistet sowie die Tragfähigkeit der Verbindung gleich der des ungestörten Grundwerkstoffes ist.
Es sollen keine zusätzlichen Vorrichtungen zum Einsatz kommen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß bei Verbindungen, bei denen eine anteilige Lastaufnahme durch Verschraubung und Verschweißung angesetzt wird, das zu montierende Blech auf einer an den freien Rändern eines bereits montierten Bleches angeschweißten Lasche aufgelegt und mittels Schrauben, die sowohl durch die Bohrungen der Lasche als auch die des zu montierenden Bleches geführt werden, mit dieser derart verbunden wird, daß mit dem Anziehen der Schrauben die Kantenbereiche der Bleche zueinander, der Schweißspalt zwischen den Blechen und ein minimierter Versatz lagefixiert eingestellt werden, daß die Lasche und das zu montierende Blech zunächst durch Heftnähte und nach dem Lockernder Schrauben die Bleche durch eine einseitige Stumpf naht von außen miteinander verbunden werden und daß nach dem Abkühlen der Stumpfnaht die Schrauben auf die Sollvorspannüng angezogen werden.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens bestehen darin, daß die einseitige Stumpfnaht zusammen mit der Schraubverbindung in ihrem Tragverhalten gleich dem des Grundwerkstoffes angesetzt werden kann.
Es entfallen jegliche Art zusätzlicher Vorrichtungen sowohl für die Schweißnahtvorbereitung, die Ausführung der Schweißnaht, die Nachbehandlung der Schweißnaht als auch für das Prüfen der Schweißnaht.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt:
Fig. 1: den Querschnitt durch eine Verbindungsstelle
-2- Z47Z41
Auf ein bereits montiertes Blech 1,an dessen freien Rändern eine Lasche 2 angeschweißt ist, wird das zu montierende Blech 3 aufgelegt.
Die Lasche 2 und auch das Blech 3 haben Bohrungen, die bereits in der Vormontage eingebracht werden.
Bei Verwendung von hochfesten Schrauben 5 sind die Bohrungen im Durchmesser kleiner zu bemessen, da dieselben nach der Lagefixierung gemeinsam aufgerieben werden. Durch diese Bohrungen werden die Schrauben 5 geführt. Mit dem Anziehen der Schrauben 5 werden die Kantenbereiche der Bleche 1 und 3 zueinander, der Schweißspalt a zwischen den Blechen 1 und 3 und der minimierte Versatz f lagefixiert eingestellt.
Die Lasche 2 und das Blech 3 werden zunächst durch Heftnähte 6 und nach dem Lockern der Schrauben 5 werden die Bleche 1 und 3 durch eine einseitige Stumpfnaht 4 von außen miteinander verbunden.
Nach dem Abkühlen der Stumpfnaht 4 werden die Schrauben 5 auf Sollvorspannung angezogen.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch:Verfahren zur Verbindung einachsig oder mehrachsig gekrümmter dicker Bleche, bei denen eine anteilige Lastaufnahme durch Verschraubung und Verschweißung angesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zu montierende Blech (3) auf einer an den freien Rändern des bereits montierten Bleches (1) angeschweißten Lasche (2), die gleichzeitig zur Schweißbadsicherung wird, aufgelegt und mittels Schrauben (5), die sowohl durch die Bohrungen der Lasche (2) als auch die des Bleches (3) geführt werden, mit dieser derart verbunden wird, daß mit dem Anziehen der Schrauben (5) im Kantenbereich der Bleche (1) und (3) der Schweißspalt (a) zwischen den Blechen (1) und (3) und der minimierte Versatz (f) lagefixiert eingestellt werden, daß die Lasche (2) und das Blech (3) zunächst durch Heftnähte und nach dem Lockern der Schrauben (5) die Bleche (T) und (3) durch eine einseitige Stumpfnaht (4) von außen miteinander verbunden werden und daß die Schrauben (5) nach Abkühlen der Stumpfnaht (4) abschließend auf Sollvorspannung angezogen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD28781186A DD247241A1 (de) | 1986-03-12 | 1986-03-12 | Verfahren zur verbindung ein-oder mehrachsig gekruemmter dicker bleche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD28781186A DD247241A1 (de) | 1986-03-12 | 1986-03-12 | Verfahren zur verbindung ein-oder mehrachsig gekruemmter dicker bleche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD247241A1 true DD247241A1 (de) | 1987-07-01 |
Family
ID=5577125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD28781186A DD247241A1 (de) | 1986-03-12 | 1986-03-12 | Verfahren zur verbindung ein-oder mehrachsig gekruemmter dicker bleche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD247241A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008029059A1 (de) * | 2008-06-18 | 2009-12-24 | Zeppelin Silos & Systems Gmbh | Füge- und Schweißprofil |
-
1986
- 1986-03-12 DD DD28781186A patent/DD247241A1/de not_active IP Right Cessation
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|---|---|---|---|---|
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