DD247430A1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen vereinzeln uebereinander gestapelter plattenfoermiger werkstuecke - Google Patents

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DD247430A1
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DD28856286A
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Hartmut Laschinski
Michael Ebert
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Berlin Gummiwerke
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Abstract

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die wellige oder verzogene plattenfoermige Werkstuecke, welche ihr kontinuierlich zugefuehrt werden, in eine planparallele Lage zwingt und sie stoerungsfrei und kontinuierlich mittels eines Schiebers aus dem Stapel vereinzelt und zu einer Umformmaschine transportiert. Diese Aufgabe wird dadurch geloest, dass im Schachtmagazin in Hoehe eines gewuenschten Stapels von Werkstuecken ein Sensor angeordnet wird, der eine Sperre bedient, ueber die aus einem Magazin ein Werkstueck zugefuehrt wird, sobald der Schieber ein Werkstueck aus dem Stapel geschoben hat, so dass die gewuenschte Hoehe des Stapels erhalten bleibt. Dieser Stapel wirkt auf das unterste Werkstueck im Schachtmagazin wie ein Stempel, ohne die kontinuierliche Zufuehrung von Werkstuecken zu behindern.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Vereinzeln übereinander gestapelter plattenförmiger Werkstücke, wie Ronden, die mittels eines Schiebers von unten aus einem Schachtmagazin geschoben und zu einer Umformmaschine transportiert werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es besteht ein Widerspruch zwischen der Produktivität moderner Umformmaschinen, wie Pressen und Stanzen, die über 200 Werkstücke pro Minute bearbeiten können, und der Produktivität der Vorrichtung, welche die Werkstücke speichern und diesen Umformmaschinen zuführen.
Für plattenförmige Werkstücke, wie Ronden, haben sich Schachtmagazine durchgesetzt, aus denen die Werkstücke von unten mittels eines Schiebers aus dem Stapel herausgeschoben oder herausgezogen werden.
Derartige Vorrichtungen sind durch DD-WP 34670 und DD-WP 84595 bekannt geworden. Sie werden noch manuell bedient und ihre Beschickung und Entnahme erfolgt diskontinuierlich. In diesen Erfindungsbeschreibungen wird bereits auf die Problematik hingewiesen, daß die Werkstücke wellig oder verzogen sein können und daß ihre Oberflächen verschiedene Gütegrade besitzten können, wodurch sie nicht durch den am Boden des Schachtmaganzins in Förderrichtung angeordneten Schlitz passen, dessen Höhe so gewählt ist, daß er gerade ein Werkstück durchläßt. Saugvorrichtungen, wie sie in DE-AS 1100532, DE-OS 1938070 und DE-OS 2424663 vorgeschlagen wurden, haben sich nicht bewährt, weil mit ihnen nicht die gewünschte Produktivität zu erreichen ist. Mit der DE-PS 2824878 wurde vorgeschlagen, den Schieber gegen ein unter dem Schachtmagazin angeordnetes Förderband auszutauschen und anstelle eines Abstreifers oberhalb des Schlitzes eine Rolle anzuordnen, die von dem Förderband derart beabstandet ist, daß sie nur jeweils das unterste Werkstück durchläßt. Damit lassen sich aber nur Werkstücke vereinzeln, die nicht wellig oder verzogen sind. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß mit dem Förderband keine genaue Positionierung des Werkstückes bei der Übergabe an die Umformmaschine möglich ist und hierfür eine besondere Vorrichtung benötigt wird. In der DE-OS 2844342 wird die Lösung des Problems dadurch angestrebt, daß die gestapelten Werkstücke mittels eines Stempels zusammengepreßt werden. Sie werden dadurch in eine planparallele Lage gezwungen und passen dadurch besser durch den Schlitz. Zur Erneuerung des Stapels muß der Stempel jedoch jedesmal entfernt werden, wodurch die Kontinuität unterbrochen wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ein einfache Vorrichtung hoher Produktivität, mit der die Mangel bekannter Vorrichtungen vermieden werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zug runde, eine Vorrichtung zu schaffen, die well ige oder verzogene plattenförmige Werkstücke, welche ihr kontinuierlich zugeführt werden, in eine planparallele Lage zwingt und sie störungsfrei und kontinuierlich mittels eines Schiebers aus einem Stapel vereinzelt und zu einer Umformmaschine transportiert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Schachtmagazin in Höhe eines gewünschten Stapels von . Werkstücken ein Sensor angeordnet wird, der eine Sperre bedient, über die aus einem Magazin ein Werkstück zugeführt wird, sobald der Schieber ein Werkstück aus dem Stapel geschoben hat, so daß die gewünschte Höhe des Stapels erhalten bleibt. Dieser Stapel wirkt auf das unterste Werkstück im Schachtmagazin wie ein Stempel, ohne die kontinuierliche Zuführung von Werkstücken zu behindern. Als Sensor wird im Schachtmaganzin vorzugsweise eine Lichtschranke oder ein induktiver Geber angeordnet.
Ausführungsbeispiel
In Fig. 1 ist eine erfinderische Vorrichtung in Seitenansicht und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt.
Im Schachtmagazin 1 sind die Werkstücke 2 bis zur Höhe eines im Schachtmagan2in angeordneten induktiven Gebers 3 gestapelt. Der Schlitz 4 im Schachtmagazin ist in Fördereinrichtung auf die Umformmaschine angebracht und so gestaltet, daß er ein Werkstück störungsfrei passieren läßt, wenn es vom Stapel in eine planparallele Lage gepreßt und vom Schieber 5 zur Umformmaschine geschoben wird, daß er aber die Passage von zwei Werkstücken sicher verhindert. Das wird dann erreicht, wenn die Schlitzhöhe geringfügig kleiner ist als die Mindestdicke zweier Werkstücke. Der Schieber 5 hat in Förderrichtung eine prismenartige Aussparung 6 mit einem Winkel von 90° bis 170°, durch welche die Werkzeuge sicher in Förderrichtung geführt werden. Sobald der Schieber 5 ein Werkzeug 2 aus dem Schachtmagazin 1 geschoben hat, gibt der Stapel den induktiven Heber frei und dieser löst eine Sperre, so daß ein Werkstück aus einem nicht dargestellten Magazin den Stapel wieder auf seine gewünschte Höhe bringt, dann ist die Zufuhr erneut unterbrochen.

Claims (5)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Vereinzeln übereinander gestapelter plattenförmiger Werkstücke, bei der die Werkstücke mittels eines Schiebers von unten aus einem Schachtmagazin durch einen Schlitz geschoben und zu einer Umformmaschine geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß im Schachtmagazin in Höhe eines gewünschten Stapels von Werkstücken ein Sensor angeordnet ist, dereine Sperre öffnet und Werkstücke zuführt, solange der Stapel nicht die Höhe des Sensors erreicht hat, und der die Sperre schließt, sobald ein Werkzeug in Höhe des Sensors liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Höhe des gewünschten Stapelseine Lichtschranke angeordnet ist, die mit der Sperre verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Höhe des gewünschten Stapelsein induktiver Geber angeordnet ist, der mit der Sperre verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz am Boden des Schachtmagazins nur geringfügig kleiner ist als die Mindestdicke zweier Werkstücke.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber in Förderrichtung eine prismatische Aussparung von 90° bis 170° aufweist zur Führung des Werkstückes.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD28856286A 1986-04-01 1986-04-01 Vorrichtung zum kontinuierlichen vereinzeln uebereinander gestapelter plattenfoermiger werkstuecke DD247430A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006020919A1 (de) * 2006-02-19 2007-08-30 Richter, Gerhard, Dipl.-Ing. (FH) Vereinzelungsvorrichtung mit Schubladenmechanismus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006020919A1 (de) * 2006-02-19 2007-08-30 Richter, Gerhard, Dipl.-Ing. (FH) Vereinzelungsvorrichtung mit Schubladenmechanismus
DE102006020919B4 (de) * 2006-02-19 2012-05-03 Gerhard Richter Vereinzelungsvorrichtung mit Schubladenmechanismus

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