DD247724A1 - Vorrichtung zur bergmaennischen gewinnung - Google Patents

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DD247724A1
DD247724A1 DD28830886A DD28830886A DD247724A1 DD 247724 A1 DD247724 A1 DD 247724A1 DD 28830886 A DD28830886 A DD 28830886A DD 28830886 A DD28830886 A DD 28830886A DD 247724 A1 DD247724 A1 DD 247724A1
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DD28830886A
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Franz Kreil
Klaus Buechel
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Mansfeld Kombinat W Pieck Veb
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Abstract

Vorrichtung zur bergmaennischen Gewinnung mit einem beidseitig an ein Zugmittel angeschlagenen hobelartigen Grundkoerper, der durch ein Andruckmittel einen Andruck gegen den Abbaustoss erhaelt und an dem abbaustossseitig auf einer Fuehrung ein Werkzeugkoerper zwischen seitlich die Fuehrung begrenzenden, verstellbar angebrachten Anschlaegen gleitend bewegbar angeordnet ist. Der Werkzeugkoerper ist abbaustossseitig dachfoermig abgeschraegt ausgebildet. Jede Flaeche ist mit fuer die Gewinnung erforderlichen Gewinnungswerkzeugen bestueckt. Der Werkzeugkoerper stellt sich bei jeder Zugrichtung selbsttaetig an einem der Anschlaege fest und bringt eine der mit Gewinnungswerkzeugen bestueckten Flaechen zum Einsatz, waehrend die zu ihr abgewinkelte vom Abbaustoss abgehoben ist. Fig. 2

Description

Andruckkomponente zum Abbaustoß als Anstellung einnimmt, vorzugsweise 15°. Unter diesen Bedingungen greifen alle Werkzeuge an der der jeweiligen Zugrichtung zugekehrten Abschrägung effektiv am Abbaustoß an. Die den Gleitweg des Werkzeugkörpers auf der Führung am Hobelkörper nach beiden Seiten begrenzenden Anschläge sind so ausgebildet, daß sie bei Arbeitsstellung der Vorrichtung, der Werkzeugkörper liegt entgegengesetzt zur Zugrichtung am dortigen Anschlag an, am Abbaustoß kraftlos entlanggleiten. Sie begrenzen aber bei sich verändernden Kräften die Drehbewegung der Vorrichtung und verhindern eine uneffektive Anstellung am Abbaustoß, bei der nicht alle Gewinnungswerkzeuge, die dafür bereitgehalten sind, zum Einsatz kommen. Durch Verstellung der Anschläge besteht die Möglichkeit, den Gleitweg des Werkzeugkörpers und damit die Anstellung der Vorrichtung am Abbaustoß bei Erfordernis in einer oder in beiden Richtungen zu verändern.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Beispiel näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung bedeuten:
Fig. 1: Darstellung der Vorrichtung in ihren technischen Mitteln;
Fig. 2: Darstellung der Vorrichtung in der Arbeitsstellung am Abbaustoß.
Die Vorrichtung besteht aus einem an ein Zugmittel 1 angeschlagenen Grundkörper 2, der abbaustoßseitig eine Schiene als Führung 3 aufweist, die an beiden Enden des Grundkörpers 2 von je einem Anschlag 4 begrenzt wird. Ein Werkzeugkörper 5 ist mit einer Nut 6 versehen. Führung 3 und Nut 6sind so ausgebildet, daß beide in Eingriff gebracht, eine gleitende Bewegung des Werkzeugkörpers 5 auf der Führung 3 zwischen den Anschlägen 4 an der abbaustoßseitigen Fläche des Grundkörpers 2 ermöglichen. Der Werkzeugkörper 5 weist zum Abbaustoß 8 gerichtet eine symmetrisch abgeschrägte, dachförmige Front auf, die nach beiden Seiten 15° zur Führung 3 abgewinkelt ist. Jede dieser Flächen ist in gleicher Weise mit Schneidwerkzeugen 7 bestückt.
Wird die an ein Seil als Zugmittel 1 angeschlagene und von einem Andruckmittel 10 über eine Andruckrolle 9 mit einer Andruckkomponente versehene Vorrichtung an den Abbaustoß 8 herangeführt, kommt sie an diesem zum Einsatz. Der Werkzeugkörper 5 stellt sich an einem Anschlag 4, der den Gleitweg auf der Führung 3 in der der Zugrichtung entgegengesetzten Richtung begrenzt, fest, die gesamte Vorrichtung schwenkt so, daß alle auf der der Zugrichtung zugekehrten abgeschrägten Fläche des Werkzeugkörpers 5 angebrachten Schneidwerkzeuge 7 gleichmäßig am Abbaustoß 8 angreifen und die vorgegebene Gewinnungsarbeit ausführen. Die Schneidwerkzeuge 7, die auf der der Zugrichtung abgewandten abgeschrägten Fläche des Werkzeugkörpers 5 angebracht sind, sind in dieser Arbeitsstellung vom Abbaustoß 8 abgehoben. Bei Änderung der Zug richtung gleitet der Werkzeugkörper 5 auf der Führung 3 bis zu dem am anderen Ende befindlichen Anschlag 4, die Vorrichtung schwenkt in die Gegenrichtung, und die bisher vom Abbaustoß 8 abgehobenen Schneidkwerkzeuge 7 kommen zum Einsatz, während die bisher aktiven sich vom Abbaustoß 8 abheben.

Claims (3)

1. Vorrichtung zur bergmännischen Gewinnung mit einem beidseitig an ein Zugmittel angeschlagenen hobeiförmigen Grundkörper, der über eine mittig angeordnete Andruckrolle von einem gespannten Andruckmittel eine Andruckkompomente erhält, die ihn areden Abbaustoß drückt, und mit einem am Grundkörper angebrachten Werkzeugkörper, an dem alle für die Gewinnung erforderlichen Werkzeuge oder bestimmte Werkzeuggruppen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) abbaustoßseitig eine Führung (3) aufweist, die beidseitig jeweils von einem Anschlag (4) außermittig begrenzt wird, daß ein Werkzeugkörper (5) mit einem Führungsteil (6) auf der Führung (3) zwischen den Anschlägen (4) gleitend bewegbar ist, daß der Werkzeugkörper (5) abbaustoßseitig dachförmig abgeflacht ausgebildet und daß jede Fläche mit Gewinnungswerkzeugen (7) bestückt ist.
2. Vorrichtung zur bergmännischen Gewinnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dachförmig abgeschrägten Flächen am Werkzeugkörper (5) eine Abwinkelung von vorzugsweise 15° zum Verlauf der Führung (3) am Werkzeugkörper (5) aufweisen.
3. Vorrichtung zur bergmännischen Gewinnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (4) auf der Führung (3) verstellbar angebracht und so ausgebildet sind, daß sie, wenn die Gewinnungswerkzeuge (7) bei effektiver Arbeitsstellung am Abbaustoß (8) angreifen, nicht zum Abbaustoß (8) reichen.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist für den Einsatz im Bergbau unter Tage dort bestimmt, wo die Gewinnung durch nicht zwangsgeführt am Abbaustoß von einem Zugmittel entlanggezogene hobelartige Vorrichtungen, die durch ein Andruckmittel, ein gespanntes Seil oder eine Kette, gegen den Abbaustoß gedrückt werden, vonstatten geht. Dabei werden sowohl das Lösen von Gestein aus dem festen Verband als auch das Abfördern des so gewonnenen Gesteins durchgeführt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die mechanisierte bergmännische Gewinnung von Flözen im Strebbau ist am effektivsten durch hobelnd, schälend, schneidend oder reißend arbeitende Gewinnungsvorrichtungen zu erreichen, die das am Abbaustoß anstehende zu gewinnende Gestein aus dem Gebirgsverband lösen und abtransportieren. Ein hobelartiges Gewinnungsgerät wird beidseitig an einem Zugmittel, einer Kette oder einem Seil angeschlagen am Abbaustoß entlanggezogen und führt, wenn ihm durch die Spannung eines Andruckmittels mittig ein Andruck vermittelt wird, die erforderliche Gewinnung durch. Der jeweilige Werkzeugkörper wird mit zweckmäßig ausgebildeten und angeordneten Gewinnungswerkzeugen ausgestattet. Eine besondere Ausbildung von Hobelkörpern besteht darin, sie so zu gestalten, daß sie in beiden Zugrichtungen Gewinnungsarbeit leisten können und keine Leerzüge entstehen. Solche Vorrichtungen sind aber nur aus der technischen Richtung der zwangsgeführten Hobelkörper bekannt.
Durch Schwenkvorrichtungen, z.B. in der DE-OS 2918465, werden am Hohlkörper solche Veränderungen bewirkt, die eine Funktionsfähigkeit in beiden Zugrichtungen ergeben. Die für die jeweilige Zugrichtung erforderlichen Werkzeuge werden zum Einsatz gebracht, während die für die Gegenrichtung bestimmten im Laufschatten des Hobelkörpers liegen. Bei Änderung der Zugrichtung erfolgt das Verschwenken, bei dem die bisher freien Werkzeuge am Abbaustoß zum Einsatz kommen, während die bisher eingesetzten eine vom Abbaustoß abgehobene Position einnehmen.
Bei frei gezogenen, nicht zwangsgeführten Vorrichtungen entsteht die technische Bedingung, daß sich der Hobelkörper in Zugrichtung bei Vermittlung einer Andruckkomponente mit einer Anstellung am Abbaustoß anordnet. Daraus folgt, daß die Werkzeuge dementsprechend ausgebildet und angeordnet werden müssen, insbesondere wenn unter diesen Bedingungen eine gleichmäßige Wirkungsweise in beiden Richtungen erreicht werden soll.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung so auszubilden, daß sie in beiden Zugrichtungen mit gleicher Effektivität arbeitet und daß die Werkzeuge auf eine Weise zum Einsatz gebracht werden, bei der ihre Standzeit sich wesentlich erhöht.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die selbsttätig für jede Zugrichtung einen effektiven Einsatz von aktiven Werkzeugen am Abbaustoß sichert, während die für die Gegenrichtung bestimmten Werkzeuge vom Abbaustoß abgehoben werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Grundkörper einer hobelartigen Gewinnungsvorrichtung, die beidseitig an ein Zugmittel angeschlagen ist und mittig von einem gespannten Andruckmittel einen Andruck gegen den Abbaustoß erhält, dem Abbaustoß zugewandt eine Führung aufweist, die beidseitig von je einem verstellbaren Anschlag begrenzt ist. Auf dieser Führung, vorzugsweise als Schiene ausgebildet, ist, zwischen den Anschlägen gleitend, ein Werkzeugkörper angeordnet, der mit den für die Gewinnung erforderlichen Werkzeugen bestückt ist. Der Werkzeugkörper ist dachförmig ausgebildet. Die erforderlichen Werkzeuge sind an den abgeschrägten Flächen angebracht. Die Abschrägungen sichern nach beiden Seiten den Winkel, den die Vorrichtung beim Zug unter Einwirkung der mittig anliegenden
DD28830886A 1986-03-26 1986-03-26 Vorrichtung zur bergmaennischen gewinnung DD247724A1 (de)

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