DD247733B3 - Brennerkopf fuer einen hochleistungs-diffusionsbrenner - Google Patents

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DD247733B3
DD247733B3 DD28876186A DD28876186A DD247733B3 DD 247733 B3 DD247733 B3 DD 247733B3 DD 28876186 A DD28876186 A DD 28876186A DD 28876186 A DD28876186 A DD 28876186A DD 247733 B3 DD247733 B3 DD 247733B3
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Juergen Dipl-Ing Jasper
Heinz Breitenherdt
Juergen Lerke
Ella Wirth
Horst Gottschall
Siegfried Hoercher
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Ilmenauer Glasmaschinenbau Gmb
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Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Brennerkopf für einen Hochleistungs-Diffusionsbrenner, der bevorzugt bei Abflammprozessen in Schlachthöfen bzw. Schlachtverarbeitungsbetrieben zum Absengen von Tierhäuten mittels einer großflächigen und weichen Flamme für den Energieträger Stadtgas eingesetzt wird.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es ist bekannt, daß zum Absengen der Tierhäute eine Vielzahl von Gasbrennern eingesetzt wird, wobei es sich bei diesen Brennern vorzugsweise um Eigenbaufertigungen bzw. Serienerzeugnisse traditioneller Gasbrennerhersteller handelt. Es sind Brenner mit Vormischung bekannt, die nach dem Bunsenbrennerprinzip arbeiten, und andere Brenner, bei denen die Verbrennungsluft zwangsweise zugeführt wird. Der Nachteil dieser Brenner besteht darin, daß eine kurze, harte und
konzentrierte Flamme erzeugt wird, die für den Absengprozeß zu heiß und scharf ist und zu Verbrennungen und erheblichen
Schäden führt. Ein weiterer bekannter Brennertyp zum Absengen ist die sogenannte Gaslunte, bei der nur Brenngas aus einem Brennerrohr
ausströmt.
Der Nachteil dieses Brenners besteht in der zu geringen Flammenleistung, da nur eine geringe Vermischung von Brenngas mit Umgebungsluft zustande kommt. Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen Brennerkopf für einen Diffusionsbrenner zu schaffen, der die Nachteile des bekannten Standes der Technik vermeidet und eine weiche, sich bei Annäherung an das Werkstück flächenförmig ausbreitende leistungsstarke Diffusionsflamme erzeugt.
Wesen der Erfindung Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Brennerkopf für Abflammprozesse, vorzugsweise zum Absengen von Tierhäuten zu entwickeln, durch dessen konstruktiven Aufbau und dessen Abmessungen der zur Verbrennung erforderliche Luftstrom im Gegenstromprinzip dem aus der Gasdüse austretenden Gasstrom zugeführt und eine intensive Vermischung der Verbrennungsluft mit dem Gasstrom vor der Gasdüse ermöglicht wird. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe wie folgt gelöst: Der erfindungsgemäße Brennerkopf für einen Hochleistungs-Diffusionsbrenner für Abflammprozesse ist dadurch
gekennzeichnet, daß das Brennerrohr in Richtung des Gasstromes offen ist und im Bereich der Gasdüse, die zentrisch im
Brennerrohr angeordnet ist, keine Luftzuführungsöffnungen für die Verbrennungsluft besitzt. Der Innendurchmesser des Brennerrohres und der Gasdüse sowie die Länge des Brennerrohres weisen ein bestimmtes Größenverhältnis zueinander auf, so daß die für die Verbrennung erforderliche Luft aus der Umgebungsluft im Gegenstromprinzip dem Brenngas zugeführt wird. Das Gas-Luft-Gemisch strömt aus dem strömungstechnisch günstig ausgebildeten Brennerkopf mit solchen Ausströmgeschwindigkeiten, daß über einen großen Bereich eine stabile Arbeitsweise erreicht wird. Des weiteren ist der Brennerkopf dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Innendurchmessers der Gasdüse d und des Innendurchmessers des Brennerrohres D einen Wert von d:D = 1:8,75, vorzugsweise d:D = 1:6,6 beträgt und das Verhältnis des Innendurchmessers d der Gasdüse zur Länge L des Brennerrohres einen Wert von d:L =1:8... 12,5, vorzugsweise d:L = 1:9
besitzt. Der Brennerkopfdurchmesser beträgt dabei 30-35mm, vorzugsweise 33 mm.
Die Gasdüse muß einen Durchmesser von 4-5mm, vorzugsweise 4,5mm besitzen, wobei der Abstand vom Brennermund
40-50mm beträgt.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß die erforderliche Verbrennungsluft im Gegenstromprinzip dem Gasstrom aus der Umgebungsluft zugeführt wird und die Vermischung von Brenngas und Luft dabei vor der Gasdüse in einem
erweiterten Brennerkopf erfolgt, der strömungstechnisch günstig gestaltet ist.
Aus ihm strömt und brennt das Gas-Luft-Gemisch mit solchen Strömungsgeschwindigkeiten, daß eine stabile Arbeitsweise über
einen großen Flammenbereich erreicht wird. Diese Flammenstabilisierung erbringt eine leistungsstarke Diffusionsflamme.
Ausführungsbeispiel Der erfindungsgemäße Brennerkopf für einen Diffusionsbrenner soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel dargestellt und
erläutert werden.
Er ist jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern durch Anordnung mehrerer Brennerköpfe sind
erweiterungsfähige Brennertypen möglich.
Das Ausführungsbeispiel wird in den nachfolgenden Figuren dargestellt. Es zeigen Fig. 1: den prinzipiellen Aufbau des Brennerkopfes Fig. 2: den Diffusions- und Mischvorgang von Verbrennungsluft und Brenngas im Brennerkopf. Der erfindungsgemäße Brennerkopf besteht im wesentlichen aus dem Brennerrohr 1, an dem sich ein Abheberand 2 befindet,
der Gasdüse 3 und dem Halteelement 4, welche insgesamt in Figur 1 dargestellt sind.
Das Brennerrohr 1 ist in Richtung des Gasstromes 6 offen und besitzt im Bereich der Gasdüse 3 keine Luftzuführungsöffnungen
für die Verbrennungsluft. Die Innendurchmesser D und d des Brennerrohres 1 sowie der Gasdüse 3 und die Länge L des
Brennerrohres 1 besitzen zueinander ein bestimmtes Größenverhältnis. Vorzugsweise beträgt der Innendurchmesser D = 33mm. Das Verhältnis der Innendurchmesser der Gasdüse 3 und des Brennerrohres 1 beträgt d:D = 1:6,6. Damit ist der Gasdüsendurchmesser d mit 5mm zu bemessen. Das Verhältnis des Innendurchmessers d der Gasdüse 3 zur Länge L des Brennerrohres 1 d:L = 1:9. Die Länge L vom Abheberand des Brennerrohres 1 zum Rand der Gasdüse 3 beträgt somit 45mm. Die Anordnung eines erfindungsgemäßen Brennerkopfes oder mehrerer Brennerköpfe an einem Halteelement 4 stellt einen
kompletten Brenner dar.
Mit dem erfindungsgemäßen Brennerkopf können sowohl Hand-, als auch Tisch- oder Maschinenbrenner zusammengestellt
werden. Der Brennerkopf ist für den Einsatz von Stadtgas geeignet. Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Brennerkopfes ist aus Figur 2 ersichtlich.
Aufgrund des erfindungsgemäßen Aufbaus des Brennerkopfes wird der zur Verbrennung erforderliche Luftstrom 5 im Gegenstromprinzip dem aus der Gasdüse 3 ausströmenden Gasstrom 6 aus der Umgebungsluft zugeführt. Die Vermischung der Medien erfolgt vor der Gasdüse 3 in einer Mischzone 7, bevor sie als Gemischstrom 8 aus dem Brennerkopf ausströmen und
verbrennen.

Claims (5)

1. Brennerkopf für einen Hochleistungs-Diffusionsbrenner für Abflammprozesse, bestehend aus einem Brennerrohrund einer zentrisch darin angeordneten Gasdüse, gekennzeichnet dadurch, daß das Brennerrohr (1) in Richtung des Gasstromes (6) offen ist und das Verhältnis der Innendurchmesser (D; d) derGasdüse (3) und des Brennerrohres (1) d:D = 1:6,6 bisd:D = 1:8,75 und das Verhältnis des Innendurchmessers (d) der Gasdüse (3) zur Länge (L) des Brennerrohres (1) d:L= 1:8bisd:L= 1:12,5 beträgt.
2. Brennerkopf nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Verhältnis des Innendurchmessers (d) der Gasdüse (3) zur Länge (L) des Brennerrohres (1) einen Wert von d:L= 1:9 beträgt.
3. Brennerkopf nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Innendurchmesser (D) des Brennerrohres (I)D = 30...35mm beträgt.
4. Brennerkopf nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Innendurchmesser (d) der Gasdüse (3) d = 4... 5mm beträgt.
5. Brennerkopf nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Länge (L) des Brennerrohres (1) L = 40... 50 mm beträgt.
DD28876186A 1986-04-04 1986-04-04 Brennerkopf fuer einen hochleistungs-diffusionsbrenner DD247733B3 (de)

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DD247733A1 DD247733A1 (de) 1987-07-15
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