DD248469A3 - Vorrichtung zum geordneten reihenweisen zufuehren von flachteilen, insbesondere von messern - Google Patents

Vorrichtung zum geordneten reihenweisen zufuehren von flachteilen, insbesondere von messern Download PDF

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DD248469A3
DD248469A3 DD84270825A DD27082584A DD248469A3 DD 248469 A3 DD248469 A3 DD 248469A3 DD 84270825 A DD84270825 A DD 84270825A DD 27082584 A DD27082584 A DD 27082584A DD 248469 A3 DD248469 A3 DD 248469A3
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Stefan Zimmermann
Guenther Wagner
Eckhard Lange
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Auer Besteck Silberwaren
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Abstract

Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu entwickeln, die Flachteile direkt aus einem Transportbehaelter entnimmt und vor der Uebergabe in den Werkstuecktraeger ausrichtet. Die Erfindung zeigt eine Loesung, wo die Speichereinrichtung, in der sich die Transportbehaelter befinden, eine Aufnahmeplatte besitzt, in deren Zentrierung reihenweise und nacheinander die Flachteile stehend und durch die Bohrungen der darueberliegenden Fuehrungsleisten begrenzt beweglich aufgenommen sind. Ein mit einer Magnetleiste horizontal verschiebbarer Anschlag ist ueber den vertikal entnehmbaren Reihen von Flachteilen angeordnet, wodurch die Teile magnetisch vertikal entnommen werden und gleichzeitig das seitliche Ausrichten erfolgt. Die Vorrichtung ist fuer magnetische bzw. fuer partiell magnetische Flachteile, wie z. B. in der Besteckfertigung beim automatischen Zufuehren von Besteckmessern zum Schleifen und Polieren von Messerklingen anwendbar. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum geordneten, reihenweisen Zufuhren von Flachteilen aus einem Transportbehälter in den Werkstückträger, die fur magnetische bzw partiell magnetische Teile zur Anwendung kommt, wie ζ B in der Besteckfertigung beim automatischen Zufuhren von Besteckmessern zum Schleifen und Polieren von Messerklingen
Charakteristik der bekannten technischen Losung
In der DE-AS 2 108 540 ist eine Vorrichtung zum Zufuhren von länglichen Kleinmetallteilen, ζ B Besteckteilen, zu Poliermaschmen oder dgl , dahingehend beschrieben, daß mehrere Stapel mit Teilen (Magazine) im geeigneten Abstand über einen Werkstückträger aufnehmenden Tisch angeordnet sind, so daß durch die Freigabe eines gemeinsamen Vereinzelungsgliedes jeweils nacheinander das untere Teil aus dem Stapel in den darunterliegenden Werkstückträger gleitet Da die Teile manuell aus dem Transportbehälter in die Stapeleinrichtung gegeben werden und eine mechanische Übergabe in die Werkstückträger - ohne nachträgliches Ausrichten der Teile - beschrieben wird, sind mit dieser Zufuhrung die Anforderungen an eine hohe Qualitatsausbnngung bei gleichzeitiger Arbeitskräfte und Arbeitszeiteinsparung nicht gegeben Die Vorrichtung eignet sich nur fur solche Teile, die im Magazin stapelbar sind Ein weiterer Nachteil ist dann zu sehen, daß mechanische Zufuhrungen eine Vielzahl von Storfaktoren aufweisen, die bei der Spezifik der Teile, ζ B durch Dicken- oder Langentoleranzen, nicht beherrscht werden können und somit keine produktive Fertigung gewährleisten
Von der Fa Siepmann, DE, ist ein Poliersystem (PA 17) fur Löffel und Gabel bekannt, wobei neben der herkömmlichen manuellen Eingabe mittels Einlegeschablonensatze eine Automatisierung der Einspannung über Beschickungsmagazine erfolgt Hierbei werden die Teile aus einem zwischen 1 500 bis 2500 Teile fassenden Magazin durch Vakuum angehoben und dem Werkstückträger zugeführt und hydraulisch gespannt Wahrend des Pollervorganges in der ersten Maschine werden auf dem Einspanntisch in dem Werkstückträger des nachfolgenden Schwenkarmes bereits die nächsten Teile eingespannt, so daß hier eine reihenweise, taktweise und automatische Zufuhrung gegeben ist Diese Vorrichtung zum Zufuhren eignet sich nur fur Teile, die im Magazin übereinander stapelbar sind und findet deshalb bei der Zufuhrung von Messern keine Anwendung Nach der Übergabe der Teile in den Werkstückträger erfogt kein Ausrichten in Langsachse, wodurch Arbeitsfehler entstehen, die sich negativ auf die Ausbringung einer hohen Qualltat auswirken Des weiteren werden die Teile an der Maschine manuell aus einem Trrnsportbehalter in die Beschickungsmagazine der Einspannung gebracht, wodurch ein zusatzlicher Arbeitsaufwand erforderlich wird Von der Fa Siepmann, DE, ist weiterhin eine Schleif- und Polieranlage speziell zur Bearbeitung von Messerklingen bekannt, wobei die Einspannung noch manuell vorgenommen wird Das Einspannen erfolgt am Transporttisch, indem die Messer von Hand in den Werkstückträger zwischen Unter und Oberplatte eingebracht werden Die Zentrierung der Teile ist nur mittels einer Anschlagleiste gegeben Es ist ein kontinuierliches, manuelles Einspannen von 8 bis 10 Teilen möglich Dazu wird vom Hersteller noch eine Aufnahmeleiste angeboten, wo die zu bearbeitenden Teile (8 bis 10 Teile) vorgeordnet und danach komplett in den Werkstückträger eingegeben werden Die Aufnahmeleiste hat hier nur die Funktion einer Hi'fsvorrichtung, die den Einspannprozeß rationeller gestaltet, aber nicht automatisiert Des weiteren treten durch das manuelle Ausrichten an der Anschlagleiste Bearbeitungsfehler auf, die sich negativ auf eine gleichmaßige Qualitatsausbnngung auswirken
Ziel der Erfindung
Die vorliegende Erfindung hat das Ziel eine Vorrichtung zu entwickeln die Flachteile automatisch direkt aus einem Transportbenalter entnimmt und vor der Ubergaoe in den Werkstückträger ausrichtet
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung fur magnetische bzw partiell magnetische Flachteile zu entwickeln, mit deren Hilfe das automatische, geordnete und reihenweise Zufuhren aus einem Transportbehälter in den Werkstückträger möglich wird und die vor der Bearbeitung im Werkstückträger das gleichzeitige Ausrichten bewirkt
Die Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelost, daß die Speichereinrichtung, in der sich Transportbehälter befinden, eine Aufnahmeplatte besitzt, in deren Zentrierungen reihenweise und nacheinander die Flachteile stehend und durch die Bohrungen der daruberliegenden Führungsleisten begrenzt beweglich aufgenommen sind Ein mit einer Magnetleiste horizontal verschiebbarer Anschlag ist über den vertikal entnehmbaren Reihen von Flachlegen angeordnet und richtet diese aus Im Abstand der Führungsleisten in den Transportbehältern sind Nocken angebracht, die den einzelnen Reihen von Flachteilen zugeordnet sind Vor der Magnetleiste ist ein Sensor befestigt, der ebenso verschiebbar ist wie ein Schalter, der nach Beeinflussung des Sensors durch eine vorhandene Reihe von Flachteilen durch den nachfolgenden Nocken das Haltesignal fur die Magnetleiste bewirkt Die Führungsleisten in dem Transportbehälter sind in schragen Schlitzen aufgenommen und ζ formig ausgebildet Schindelartig übereinanderliegend sind sie gegen vertikales Abheben mit den Flachteilen gesichert
Ausfuhrungsbeispiel
Ein Ausfubrungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden naher beschrieben In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig 1 Die Vorderansicht der Speichereinrichtung
Fig 2 Eine Teilansicht in Richtung X der Fig 1
Fig 3 Die Seitenansicht im Bereich der Magnetleiste
In der Fig 1 ist die Speichereinrichtung (1) dargestellt, die eine Aufnahmeplatte (2) besitzt, in deren Zentrierungen (3) das Flachteil (4) steht Die Zentrierungen (3) sind reihenweise und nacheinander in jeweils gleichem Abstand in der Aufnahmeplatte (2) vorhanden Um eine wiederholbare Lagefixierung des in der Speichereinrichtung (1) befindlichen Transportbehälters (5) zu ermöglichen, sind an diesem Stifte (6) befestigt, die in die Nuten der Leiste (7) eingehängt werden und so das separate Einsetzen des Behalters gewahrleisten In der oberen Hälfte ist das Flachteil (4) durch die Bohrung in den Führungsleisten (8) begrenzt, die den Zentrierungen (3) der Aufnahmeplatte (2) in senkrechter Achse zugeordnet sind Dies ist in der Teilansicht in der Ausfuhrung nach Fig 2 dargestellt Die Bohrungen der Führungsleisten (8), die die Reihen (9) von Flachteilen enthalten, sind großer gestaltet als der maximale Querschnitt des Flachteils (4) bis zum Bereich der Aufnahme Dadurch ist eine Wmkelbeweglichkeit des Flachteiles (4) um die Zentrierung (3) der Aufnahmeplatte (2) gegeben, bestimmt von der Große des Bohrungsdurchbruches Das hat zum Vorteil, daß das Flachteil (4) magnetisch vertikal entnommen werden kann, wobei gleichzeitig das seitliche Ausrichten im Abstand der Bohrungen in der Führungsleiste (8) erfolgt Im Ausfuhrungsbeispiel nach Fig 3 ist die über die Fuhrung (10) horizontal verschiebbare Magnetleiste (11) dargestellt Gekoppelt mit der horizontalen Bewegung sind des weiteren der Sensor (12), der sich im Abstand zwischen zwei Nocken (13) vor der Magnetleiste (11) befindet sowie der Schalter (14) und der Anschlag (15) Der Schalter (14) wird durch die feststehenden Nocken (13) initiiert Jeder einzelne Nocken (13) ist einer Reihe (9) von Flachteilen zugeordnet Die Magnetleiste (11) ist des weiteren über die Fuhrung (16) vertikal verschiebbar Der Hub ist großer bemessen als der Abstand zwischen der Oberkante des Flachteiles (4) und der Unterkante des Anschlages (15) betragt Das gestattet, daß die entnommene Reihe (9) von Flachteilen in der oberen Stellung, wie in Fig 3 dargestellt, durch den Anschlag (15) an der Oberkante des Flachteils (4) gleichmäßig ausrichtbar sind und so dem Werkstückträger fur die weitere Bearbeitung geordnet übergeben werden Der Sensor (12) ist in der Hohe der aus dem Transportbehälter (5) herausragenden Flachteile (4) angebracht, wobei der Schalter (14) nach Beeinflussung des Sensor (12) durch eine Reihe (9) von Flachteilen das Haltesignal durch den zugeordneten Nocken (13) bewirkt Vorteilhaft ist dabei die mit geringem Aufwand erreichbare Positionierung im Zusammenhang mit den begrenzt beweglich stehenden Flachteilen (4) in der Speichereinrichtung (1), die das automatische, reihenweise und geordnete Zufuhren in den Werkstückträger zur Folge hat

Claims (4)

1. Vorrichtung zum geordneten, reihenweisen Zufuhren von Flachteilen, insbesondere von Messern, aus einem Transportbehälter in den Werkstuckträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung (1) eine Aufnahmeplatte (2) besitzt, in deren Zentrierungen (3) die Flachteile (4) reihenweise und nacheinander begrenzt beweglich stehend angeordnet sind und über der ein horizontal verschiebbarer Anschlag (15), der mit einer an sich bekannten Magnetleiste (11) vertikal entnehmbare Flachteile (4) ausrichtet, angebracht ist.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung (1) seperat einsetzbare Transportbehälter (5) besitzt, die Führungsleisten (8) enthalten, deren Bohrungen über den Zentrierungen (3) der Aufnahmeplatte (2) angeordnet sind
3. Vorrichtung nach Punkte 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand der Führungsleisten (8) Nocken (13), über denen sich mit der Magnetleiste (11) verschiebbar und vor der im Abstand zwischen zwei Nocken (13) ein Sensor (12) angebracht ist, ein Schalter (14) befindet, der nach Beeinflussung des Sensors (12) durch den nachfolgenden Nocken (13) das Haltesignal bewirkt, den Reihen von Flachteilen (9) zugeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den schrägen Schlitzen der Transportbehälter (5) die Führungsleiste (8), z-formig ausgebildet und schindelartig übereinanderliegend, aufgenommen ist.
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