DD248525A1 - Verfahren und vorrichtung zum entgraten von gussstuecken - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum entgraten von gussstuecken Download PDF

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DD248525A1
DD248525A1 DD27717885A DD27717885A DD248525A1 DD 248525 A1 DD248525 A1 DD 248525A1 DD 27717885 A DD27717885 A DD 27717885A DD 27717885 A DD27717885 A DD 27717885A DD 248525 A1 DD248525 A1 DD 248525A1
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castings
deburring
cutting
tool holder
tolerance ranges
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DD27717885A
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Inventor
Hans-Michael Beier
Juergen Heinke
Manfred Ritter
Guenter Zokoll
Eberhard Ambos
Original Assignee
Harzer Werke Veb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D31/00Cutting-off surplus material, e.g. gates; Cleaning and working on castings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/18Finishing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entgraten von Gussstuecken mit grossen Toleranzbereichen, insbesondere von Gussstuecken aus sproeden Werkstoffen in der Giessereiindustrie. Aufgabe und Ziel der Erfindung bestehen in der Entwicklung eines kostenguenstigeren Verfahrens und einer Vorrichtung von Gussteilen mit grossen Toleranzbereichen, insbesondere von uns sproeden Werkstoffen bestehenden Gussstuecken, wobei trotz Einstellen der Entgratevorrichtung auf das Gussstueckgroesst- oder Gussstueckkleinstmass kein Restgrat am Gussstueck verbleibt und dadurch das Nacharbeiten der entsprechenden Stellen entfaellt. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe geloest, dass einem spanlosen Entgrateverfahren zeitlich ein Ziehschleifprozess nachgeordnet ist und beide Verfahren gemeinsam von der Entgratevorrichtung ein- oder mehrmalig durchgefuehrt werden.

Description

Ausführungsbeispiele
Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen des Entgratens eines Heizkörpergliedes der Größe 160 x 570 mm mit einer Gratbreite von =1 mm dargestellt werden
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1: Werkzeughalter der Entgratevorrichtung
Figur 2: Entgratevorrichtung für einen mehrmaligen Glättevorgang
Figur 3: Entgratevorrichtung für einen einmaligen Glättevorgang
In Figur 1 ist der erfindungsgemäße Werkzeughalter 1 mit dem Schneid- bzw. Abdrückteil 2 und dem verschiebbaren konvexen Ziehstein 3, der durch zwei elastische Elemente 4 mit dem Werkzeughalter 1 verbunden ist, dargestellt.
Figur 2 zeigt die Vorrichtung zum Entgraten der Heizkörperglieder für einen mehrmaligen Glättevorgang. Die Entgratevorrichtung besteht aus der Grundplatte 5 mit den seitlich angeordneten erfindungsgemäßen Werkzeughaltern 1, dem an der Grundplatte 5 angeordneten Befestigungsteil 7 und den beiden als Baugruppe gestalteten Auswerfern 6 sowie im vertikalen Abstand dazu das für den Entgrateprozeß positionierten Heizkörperglied mit Grat 8 und für die Werkzeughalter 1 notwendigen Hubbegrenzungen 9. Als erster Vorgang wird der spröde Grad vom Gußstück 8 durch die Schneid- bzw. Abdrückteile 2 abgedrückt und die Ziehsteine 3, die eine konvexe Form haben und von den elastischen Elementen 4 im Werkzeughalter 1 verschiebbar gestalten sind, an der grobentgrateten Stelle zum Glätten vorbeigeführt.
Mit einer Berührung der Werkzeughalter 1 und der Hubbegrenzungen 9 ist der Entgratevorgang mit einmaligem Glätten beendet, die Entgratevorrichtung bewegt sich in Ausgangsstellung und die Auswerferbaugruppen 6 drücken danach das Heizkörperglied nochmals in vertikaler Richtung an den Ziehsteinen 3 vorbei. Somit wurde ein doppelter Glättevorgang, der je nach Form und Größe des Grates mehrmals wiederholbar ist, durchgeführt. Eine Nacharbeit der entgrateten Stellen am Heizkörperglied ist nicht erforderlich.
In Figur 3 ist eine Entgratevorrichtung für einen einmaligen Glättevorgang dargestellt. Die erfindungsgemäßen Werkzeughalter 1 sind in einem Rahmen 11 angeordnet und haben oberhalb der stufigen verschiebbaren Ziehsteine 3 die Schneid- bzw. Abdrückteile
2. Der eine Ziehstein ist in eine Schwalbenschwanzführung am Werkzeughalter 1 unter Vorspannung eingelegt. Der Grat des Heizkörpergliedes 6 wird entfernt, indem der Stempel 10 das Heizkörperglied 6 vertikal an den Schneid- bzw. Abdrückteilen 2 und danach an den stufigen Ziehsteinen 3 entlangdrückt.

Claims (4)

Erfindungsanspruch:
1. Verfahren zum Entgraten von Gußstücken mit großen Toleranzbereichen, insbesondere von Gußstücken aus spröden Werkstoffen, gekennzeichnet dadurch, daß einem spanlosen Entgrateverfahren, vorzugsweise Stanzen oder Brechen, zeitlich ein Ziehschleifprozeß nachgeordnet ist und beide Verfahren gemeinsam von der Entgratevorrichtung ein- oder mehrmalig durchgeführt werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein oder mehrere Werkzeughalter (1) mit dem Schneid- bzw. Abdrückteil (2) und dem verschiebbarem Ziehstein (3) an der Entgratevorrichtung sind.
3. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Schneid- bzw. Abdrückteil (2) mit dem Gußstückgrößt- oder Gußstückkleinstmaß und der Ziehstein (3) mit der Toleranz T/2 am Werkzeughalter (1) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Punkt 2 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß der verschiebbare Ziehstein (3) konvex und/oder stufig ist und Kreuznuten hat.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist in der Gießereiindustrie anwendbar und betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entgraten von Gußstücken mit großen Toleranzbereichen, insbesondere von Gußstücken aus spröden Werkstoffen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zum Entgraten von Gußstücken ist in Abhängigkeit von den vorhandenen Nennmaßabweichungen der hergestellten Gußstücke bekannt, daß sowohl spanlose als auch spanende Trennverfahren zum Einsatz kommen. Bedingt durch die großen Toleranzbereiche der Gußstücke werden vorrangig die Verfahren Schleifen und Meißeln angewendet, die sehr zeitaufwendig sind. Beim Stanzen bleibt Restgrat zurück, der nachträglich entfernt werden muß. Die Ursache für den Restgrat besteht darin, daß die Maße für das Stanzwerkzeug je nach Außen- oder Innengratbeseitigung dem Größt- oder Kleinstmaß am Gußstück angepaßt werden müssen. Da aber über 90% der Gußstücke mit den tatsächlich vorhandenen Maßen nicht an den Toleranzgrenzen liegen, muß eine aufwendige Nachbearbeitung dieser Gußstücke erfolgen. Durch DE-OS 3 021 147 ist ein Verfahren zum Herstellen eines Werkzeuges zum Beschneiden und/oder Entgraten, mit austauschbaren Schneidkanten bekannt, wobei mehrere einander überlappte Schneidplatten in Reihen und in unterschiedlichen Höhen an einem Werkzeugträger abnehmbar angeordnet sind. Nachteilig ist, daß die einzelnen Schneidkanten ebenfalls auf das Größt- oder Kleinstmaß am Gußstück eingestellt werden müssen, die Gußstücke nicht vollständig entgratet werden und dadurch ein zusätzlicher Nacharbeitsaufwand entsteht.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, das Entgraten von Gußstücken mit großen Toleranzbereichen kostengünstiger durchzuführen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Entwicklung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zum Entgraten von Gußstücken mit großen Toleranzbereichen, insbesondere von aus spröden Werkstoffen bestehenden Gußstücken, wobei trotz Einstellen der Entgratevorrichtung auf das Gußstückgrößt- oder Gußstückkleinstmaß kein Restgrat am Gußstück verbleibt und dadurch das Nacharbeiten der entgrateten Stellen entfällt. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß einem spanlosen Entgrateverfahren, vorzugsweise Stanzen oder Brechen, zeitlich ein Ziehschleifprozeß nachgeordnet ist und beide Verfahren gemeinsam von der Entgratevorrichtung ein- oder mehrmalig durchgeführt werden. Das Hauptmerkmal der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht darin, daß ein oder mehrere Werkzeughalter mit dem Schneid- bzw. Abdrückteil und dem verschiebbaren Ziehstein an der Entgratevorrichtung sind, wobei die Anordnung des Schneid- bzw. Abdrückteiles mit dem Gußstückgrößt- oder Gußstückkleinstmaß und der Ziehstein mit dem Toleranzbereich T/2 am Werkzeughalter erfolgt. Das vollständige Entfernen des Grates an Gußstücken wird verbessert, wenn der verschiebbare Ziehstein konvex und/oder stufig und mit Kreuznuten ausgeführt ist. Die Stufung der Nuten beträgt 0,2 bei bzw. bis 0,5 mm. Das Entgraten von Gußstücken mit großen Toleranzbereichen, insbesondere von aus spröden Werkstoffen bestehenden Gußstücken, erfolgt derartig, daß das am Werkzeughalter der Entgratevorrichtung angeordnete Schneid- bzw. Abdrückteil den Grat vom Gußstück abdrückt und danach die Rauhigkeitsspitzen der grobentgrateten Stellen vom verschiebbaren Ziehstein, der ebenfalls am Werkzeughalter mittels bekannter elastischer Elemente angeordnet ist, ein oder mehrmalig geglättet werden. Die elastischen Elemente halten den Arbeitsdruck des Ziehsteines konstant und legalisieren die unterschiedlichen Toleranzen der zu entgratenden Gußstücke. Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung haben den Vorteil, daß der Grat von Gußstücken mit großen Toleranzbereichen vollständig und mit geringeren Kosten in einer Prozeßstufe entfernt wird.
DD27717885A 1985-06-10 1985-06-10 Verfahren und vorrichtung zum entgraten von gussstuecken DD248525A1 (de)

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