DD249367A3 - Scheibenbatterie fuer scheibeneggen - Google Patents
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B21/00—Harrows with rotary non-driven tools
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- A01B23/00—Elements, tools, or details of harrows
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Scheibenbatterie fuer Scheibeneggen oder aehnliche Bodenbearbeitungsgeraete. Die Scheibenbatterien sind in herkoemmlicher Weise aus Scheibenwerkzeugen und Zwischenstuecken zusammengesetzt und werden mit einer Spannwelle verspannt. Durch Materialabrieb an den Beruehrungsflaechen lockert sich die Verbindung bzw. die Vorspannung. Zur Erhoehung der Gebrauchsfaehigkeit und der Sicherheit wird erfindungsgemaess durch die Anordnung von zwei konzentrischen Spannbunden an jedem Ende der Zwischenstuecke, die wechselseitig zueinander abgestuft sind, eine zusaetzliche Verspannung der Scheibenwerkzeuge erreicht. Die Scheibenwerkzeuge wirken dadurch gleichzeitig als Scheibenfeder, so dass nur eine Scheibenfeder am Ende der Spannwelle unter der Spannmutter angeordnet werden braucht. Figur
Description
Die Erfindung betrifft eine Scheibenbatterie für Scheibeneggen zur Bearbeitung landwirtschaftlicher Nutzflächen-
Für Scheibeneggen sind Scheibenbatterien bekannt, welche neben dem herkömmlichen Aufbau aus Spannwelle, Zwischenstück und Scheiben bestehen und zusätzlich mit Federn ausgerüstet sind. Die Stabilität der Scheibenbatterien wird dann im wesentlichen durch die Höhe der Vorspannung bestimmt. Dies erklärt sich dadurch, daß die tragende Welle aus den zusammengepreßten Zwischenstücken und Scheiben besteht. Die Welle selbst übernimmt dabei nur die Funktion einer Spannschraube. Wird die Scheibenbatterie ohne federbelastete Vorspannung ausgeführt, läßt während der Arbeit schon durch geringfügigen Abrieb der Zwischenstücke und Scheiben die Vorspannung nach und die Scheibenbatterie verliert die Stabilität. Durch die USA-Patentschrift '3 576 216 ist eine Scheibenbatterie bekannt, bei der die Scheiben in Belastungsrichtung über eine oder mehrere Tellerfedern abgestützt werden. Diese Ausführung dient zur Erhöhung der Stabilität der Scheibe selbst, nicht aber dem Ziel einer sicheren Vorspannung.
!m SU-Urheberschein 657 778 wird vorgeschlagen, Druckfedern in der Scheibenbatterie anzuordnen.
Die Anordnung derartiger Federn in den Zwischenstücken der Scheibenbatterie soll neben der Vorspannung den Scheiben eine Elastizität verleihen, die sich auch gegen Beschädigungen absichern.
Sie haben aber den entscheidenden Nachteil, daß die hohe Kraft, mit der die Vorspannung erreicht wird, sich bei der Demontage der Scheibenbatterie als eine große Gefahr erweist. Ihre Sprengwirkung führt leicht zu Unfällen. Auch die Zerstörung einer Scheibe während der Arbeit führt zu Wirkungen, bei denen Bruchstücke geschoßartig unkontrolliert abgesprengt werden und in der Nähe befindliche Personen gefährden.
Der Scheibensatz nach dem DD-Patent 208 745 hat zum Ziel, die Speiinwelle einzusparen. Um das zu erreichen, werden die Zwischenstücke mit den dazwischen angeordneten Scheiben miteinander einzeln verschraubt. Damit entsteht wiederum eine Scheibenbatterie, deren tragende Elemente nur die Zwischenstücke mit den Scheiben sind, was zu den bereits genannten Nachteilen führt. Die Zwischenstücke arbeiten sich an der Nahtstelle zur Scheibe ab, die Schraubenverbindungen lockern sich und die Scheibenbatterie wird instabil. Es ist eine ständige Kontrolle der Schraubenverbindungen notwendig, eine Vielzahl solcher Schrauben sind zu kontrollieren, nachzuziehen oder beim Austauschen von Scheiben zu lösen. Eine Elastizität der Scheiben ist nicht gegeben, wodurch sie leicht zu Brüchen neigen, gerade an den Stellen, wo sie durch die Schraubenlöcher geschwächt sind.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist der Erhöhung der Verfügbarkeit und der Sicherheit bei der Arbeit und Montage der Scheibenbatterie für Scheibeneggen.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Scheibenbatterie für Scheibeneggen oder Bodenbearbeitungsgeräte mit ähnlich gearteten Werkzeugen zu schaffen, bei denen das Nachlassen der Vorspannung nicht eintritt, die Kräfte in Belastungsrichtung zur Erhöhung der Stabilität besser verteilt werden, eine ausreichende zusätzliche Elastizität zur Verhinderung von Scheiberibrüchen erreicht und der Federweg zur Erhöhung der Sicherheit gering gehalten wird.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Zwischenstücke an ihren Enden mit zwei konzentrischen Spannbunden verschiedenen Durchmessers ausgestattet sind. Die ringförmigen Spannflächen der Bunde sind zueinander abgestuft und zwar in der Weise, daß einmal der äußere Bund gegenüber dem inneren Bund zurückgesetzt ist und am anderen Ende des Zwischenstückes ist der innere Bund gegenüber dem äußeren zurückgesetzt. Die Scheibenwerkzeuge sind wie üblich zwischen die Zwischenstücke eingespannt. Durch die stufenartige wechselweise Zurücksetzung der Spannbunde wird das Scheibenwerkzeug ähnlich einer Tellerfeder im System verspannt. Dabei muß der äußere Spannbund nicht zur Anlage gelangen, sondern es kann ein Luftspalt zwischen ihm und dem Scheibenwerkzeug beibehalten werden, so daß eine größere Beweglichkeit des Werkzeuges bei Hindernissen gegeben ist.
Die Scheibenbatterie wird in üblicher Weise durch eine Spannwelle zusammengehalten, wobei erfindungsgemäß zwischen dem letzten Scheibenwerkzeug und der Spannmutter eine Tellerfeder eingefügt ist. Diese Tellerfeder führt mit hoher Anpreßkraft und kleinem Federweg in Verbindung mit der Eigenfederung der Scheibenwerkzeuge zu einer elastischen Scheibenbatterie und gleichzeitig zu einer sicheren Befestigung, die sich ohne Gefahr lösen und montieren läßt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
Die zugehörige Zeichnung zeigt einen Schnitt durch die Scheibenbatterie.
Die Scheibenbatterie ist aus den Scheibenwerkzeugen 1, den Zwischenstücken 2 und der Feder 3, die auf der Spannwelle 4 aufgesteckt sind, zusammengesetzt.
Die Zwischenstücke 2 liegen mit ihren Enden 5, 6 an dem Scheibenwerkzeug 1 an und verspannen es. Dazu sind die Enden mit zwei konzentrischen Spannbunden 7, 8, 9,10 versehen. Deren ringförmigen Spannflächen 11,12,13,14 sind, bezogen auf die gekrümmte Scheibenoberfläche 15, zueinander um den Abstand 16 abgestuft.
Die Abstufung erfolgt in der Form, daß der äußere Spannbund 7 gegenüber dem inneren Spannbund 8 des an der äußeren Seite des Scheibenwerkzeuges 1 anliegenden Endes um den Abstand 16 zurückgesetzt ist. Beim innenliegenden Ende des Zwischenstückes 2 ist der innere Spannbund 10 gegenüber dem äußeren Spannbund 9 zurückgesetzt. Am Ende der Spannwelle 4 ist die Tellerfeder 3 angeordnet, die mit der Spannmutter 17 und der Buchse 18 gegen das letzte Scheibenwerkzeug 1 gepreßt wird.
Die Zeichnung zeigt die Scheibenbatterie in entspannter Lage, d. h., die einzelnen Teile sind nur lose aufgesteckt. Wird die Spannmutter 17 festgezogen, und die Tellerfeder 3 bis an die Fläche des letzten Scheibenwerkzeuges 1 angepreßt, verspannen sich die anderen Scheibenwerkzeuge 1 zwischen den Zwischenstücken 2. Auf diese Weise wirken die Scheibenwerkzeuge 1 als eine Art Tellerfeder, die der Scheibenbatterie die erforderliche Stabilität bei voller Elastizität verleihen. Hierbei ist es nicht erforderlich, daß die Spannbunde alle an der Scheibenoberfläche zur Anlage kommen, das Anzugsmoment der Spannmutter 17 richtet sich nach der notwendigen Elastizität, die die Scheibenwerkzeuge.vor Überlastungen schützen soll. Zur Lagerung am Maschinenrahmen ist die Scheibenbatterie auf einer der Zwischenstücke 2 mit Lagern 19 ausgerüstet.
Claims (4)
- Patentansprüche:1. Scheibenbatterie für Scheibeneggen mit Spannwelle, Zwischenstücken, Scheibenwerkzeugen und Federn, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke (2) an ihren an dem Scheibenwerkzeug (1) anliegenden Enden (5, 6) mit je zwei konzentrischen Spannbunden (7, 8, 9, 10) unterschiedlichen Durchmessers versehen sind, deren ringförmige Spannflächen (11, 12, 13, 14) in axialer Richtung, bezogen auf die Scheibenoberfläche (15), in der Spannzone wechselweise zueinander abgestuft sind und zwischen zwei benachbarten Zwischenstücken (2) jeweils ein Scheibenwerkzeug (1) im Sinne einer Tellerfeder (3) begrenzt verspannt befestigt ist.
- 2. Scheibenbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweils auf der einen (äußeren) Seite des Scheibenwerkzeuges (1) anliegende Ende (5) des einen Zwischenstückes (2) mit einem äußeren Spannbund (7) versehen ist, der zum inneren Spannbund (8) um einen Abstand (16) zurückgesetzt ist, der gleich oder größer dem vorgesehenen Spannweg des Scheibenwerkzeuges (1) ist.
- 3. Scheibenbatterie nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der anderen (inneren) Seite des Scheibenwerkzeuges (1) anliegende Ende (6) des (anderen) Zwischenstückes (2) mit einem inneren Spannbund (10) versehen ist, der zum äußeren Spannbund (9) um einen Abstand (16) zurückgesetzt ist, der gleich oder größer dem vorgesehenen Spannweg des Scheibenwerkzeuges (1) ist.
- 4. Scheibenbatterie nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Spannwelle (4) eine Tellerfeder (3) zwischen dem letzten Scheibenwerkzeug (1) und der Spannmutter (17) angeordnet ist, deren Durchmesser etwa dem Durchmesser des äußeren Spannbundes (7) des letzten Zwischenstückes (2) entspricht.Hierzu 1 Seite Zeichnung
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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