DD249734A1 - Haengegeruest fuer deckenkonstruktionen, insbesondere knotennetztragwerke - Google Patents

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DD249734A1
DD249734A1 DD28888386A DD28888386A DD249734A1 DD 249734 A1 DD249734 A1 DD 249734A1 DD 28888386 A DD28888386 A DD 28888386A DD 28888386 A DD28888386 A DD 28888386A DD 249734 A1 DD249734 A1 DD 249734A1
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DD28888386A
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Inventor
Karl-Heinz Reich
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Cottbus Textilkombinat
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Haengegeruest, das vorzugsweise an grossen Deckenflaechen verfahren werden kann. Es ist insbesondere vorteilhaft einsetzbar, wenn die Decken- oder Dachflaechen durch herkoemmliche Gerueste nicht oder nur schwer zugaenglich sind. Durch Verwendung von loesbar mit der Deckenkonstruktion verbundenen Geruesttraegern, an deren unteren Enden auf Rollen verschiebbare, kastenfoermige Tragelemente eine Montage- oder Wartungsplattform halten, ist eine leichte Verschiebbarkeit bei geringem Aufwand moeglich.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Hängegerüst, das zur Wartung und Pflege von Knotennetztragewerken, insbesondere in großflächigen Hallenbauten, bei denen die Tragwerke als von unten zugängliche Dachkonstruktionen ausgeführt sind, eingesetzt werden
Sie ist insbesondere nutzbar, wenn der Einsatz von auf Boden verfahrbaren Gerüsten z. B. durch die Maschinenbelegung oder Untergrundverhältnisse nicht möglich und der Aufbau von Stahlrohrgerüsten auf dem Boden nicht ökonomisch ist.
Charakteristik bekannter technischer Lösungen
Bekannt ist, daß man bei bestimmten Arbeiten an senkrechten Fassaden mit Hilfe von Seilzügen in der Höhe verfahrbare Gerüstkörbe oder Arbeitsbühnen einsetzt, um damit den Aufwand gegenüber herkömmlichen Stahlrohr- oder Leitergerüsten zu minimieren. Bekannt ist weiterhin, daß man zur Pflege von Kranbahnen unter diesen Hängegerüste so befestigen kann, daß diese auf den Schienen der Kranbahn rollend verfahrbar ist.
Im DD-WP 71187 ist eine Hängegerüst beschrieben, das an zwei speziell dafür angebrachten Fahrschienen hängend entlang einer Rohrtrasse verfahren werden kann. Ein derartiges Hängegerüst zur Wartung von Stabnetzwerkkonstruktionen erfordert, zumindest bei nachträglicher Montage, den Aufbau einer Hilfsrüstung zum Anbringen der Schienen. Weiterhin stellt die Ausrüstung großflächiger Hallendächer mit einem derartigen Schienensystem einen gegenüber umsetzbaren Stahlrohrgerüsten unvertretbar hohen Materialaufwand dar. Diese wegen der zur Montage notwendigen Hilfsrüstungen für ständig zu installierenden Schienensysteme binden außerdem zusätzliche Wartungskapazitäten.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein hängend an Stabnetzwerken verfahrbares Gerüst zu schaffen, bei dem auf fest mit dem Bauwert verbundene Schienen verzichtet werden kann, das jedoch nach seiner Montage über größere Flächen verfahren werden kann.
Darstellung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine fahrbare Rüstung zur Pflege von Stabnetzwerktragwerken oder anderen Deckenkonstruktionen zu schaffen, die an dem selben hängend verfahren werden kann, ohne daß hierfür fest mit dem Bauwerk verbundene Laufschienen genötigt werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe wie folgt gelöst:
An mindestens sechs benachbarten unteren Knotenpunkten, die in zwei parallelen Achsen liegen, werden Gerüstträger geschraubt bzw. entsprechend dem Aufbau der Knotenelemente befestigt.
Diese Gerüstträger bestehen aus einem Befestigungselement, welches dem Anschluß des Gerüstträgers an den Knotenpunkt oder ein anderes Stabnetzwerkelement dient, einem Element zur Längenverstellung und dem eigentlichen Trägerkörper.
Der Trägerkörper besteht aus einem vertikalen Zugstab, an dem rechtwinklig an zwei parallelen Seiten mindestens 2 Laufrollen so befestigt sind, daß ihre Achse hauptsächlich waagerecht und rechtwinklig zur Laufrichtung angeordnet ist. Jeweils drei dieser Laufrollenpaare werden durch ein Trägerelement umschlossen, das vorzugsweise aus einem Kastenprofil besteht, dessen lichte Weite den äußeren Abmessungen der Laufrollen angepaßt ist und der an der Oberseitenmitte eine sich in Längsrichtung des Trageelementes über die gesamte Länge desselben erstreckende schlitzförmige Ausnehmung von der Breite des Zugstabes besitzt und dessen Länge den Abstand von annähernd 4 Knotenpunkten entspricht.
Dieses Trägerelement ist weiterhin an der Unterseite bzw. seinen Längsseiten mit Befestigungselementen für die Aufnahme von bekannten Rüstungsbauteilen versehen. An diesen Befestigungselementen wird eine an sich bekannte, aus üblichen
Rüstungselementen aufgebaute Plattform befestigt. Der Aufbau dieser Rüstung erfolgt von einer Hilfsrüstung oder einer Hebebühne aus, in dem die Gerüstträger an den Knotenpunkten befestigt werden. Danach werden die Tragelemente über die Rollen geschoben und daran die Plattform befestigt. Nach dem Abschluß der von dieser Plattform ausführbaren Arbeiten wird die Plattform so weit in Richtung des nächsten Knotenpunktes verschoben, daß von der Plattform aus die nächsten Gerüstträger an den Knotenpunkten befestigt werden können, im nächsten Schritt wird die Rüstung nun über die Rollen dieser Gerüstträger geschoben und deren Höhe mit Hilfe der Elemente zur Längenverstellung justiert. Jetzt können die Arbeiten in der neuen Position weitergeführt bzw. ein weiterer Verschub durchgeführt werden.
Ausführungsbeispiel
Eine mögliche Ausführung der erfindungsgemäßen Lösung soll anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert werden. Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäß aufgebauten Hängegerüst, das wie folgt aufgebaut ist. An einzelnen Streben 1 eines Stabnetztragwerkes werden mit Hilfe von Befestigungsschellen Aufhängeelemente befestigt. Diese bestehen aus Zugstäben 3, die mit Innengewinden versehen sind und darin eingeschraubten Gewindespindeln 4, sowie auf einer rechtwinklig zu den Zugstäben befestigten Achse dreh bar angeordneter Laufrollen 6. Über die Laufrollen 6 wird ein als Kastenprofil ausgebildetes Tragelement 5, das an der Oberseite einer in der Breite dem Zugstabdurchmesser angepaßten Ausnehmung versehen ist, geschoben. An der Unterseite des Tragelementes angeschweißte Gerüstrohrstutzen 7, die nach unten mit einem Sicherungselement versehen sein können, erlauben den Anschluß einer aus bekannten Gerüstelementen 8 aufgebauten Arbeitsplattform, sobald mindestens zwei Tragelemente 5 parallel zu einander in beschriebener Weise an der Deckenkonstruktion befestigt sind.
Um ein derartig aufgebautes Hängegerüst an der Deckenkonstruktion verfahren zu können, wird die Plattform auf den Laufrollen um den Betrag des aus der Statik des Tragnetzwerkes zu errechnenden Abstandes der Aufhängeelemente in Bewegungsrichtung verschoben. Dann werden die Laufrollenpaare der nächsten Aufhängeelemente in die vordere Öffnung der Tragelemente 5 eingeschoben, die Längen der Aufhängeelemente durch Ein-oder Ausschrauben der Gewindespindel dem Abstand zwischen Tragelement 5 oder Tragnetzwerkstäben angepaßt und die Aufhängeelemente mit den Befestigungsschellen 2 am Tragnetzwerk befestigt. Nach Entfernen der hinteren Aufhängeelemente ist eine weitere Verschiebung möglich.

Claims (1)

  1. Hängegerüst für Deckenkonstruktionen insbesondere Knotennetztragwerke, das parallel.zu einer Achse des Knotennetzwerkes verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Anzahl von Befestigungspunkten Gerüstträger befestigt werden, an deren unteren Enden Rollen angeordnet sind, die von parallel zur Netzwerkachse verlaufenden Tragelementen mit vorzugsweise kastenförmigem Querschnitt, die auf der Oberseite eine schlitzförmige in Längsrichtung des Tragelementes verlaufende Öffnung aufweisen, umschlossen sind, wobei an diesen Tragelementen eine aus bekannten Gerüstelementen aufgebaute Plattform befestigt ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD28888386A 1986-04-08 1986-04-08 Haengegeruest fuer deckenkonstruktionen, insbesondere knotennetztragwerke DD249734A1 (de)

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DD249734A1 true DD249734A1 (de) 1987-09-16

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