DD250978A1 - Verfahren zur herstellung von loesbaren verbindungen - Google Patents

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DD250978A1
DD250978A1 DD86292511A DD29251186A DD250978A1 DD 250978 A1 DD250978 A1 DD 250978A1 DD 86292511 A DD86292511 A DD 86292511A DD 29251186 A DD29251186 A DD 29251186A DD 250978 A1 DD250978 A1 DD 250978A1
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DD
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chassis
shaft
cross
molded part
heated
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DD86292511A
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English (en)
Inventor
Jochen Richter
Bernd Moebius
Original Assignee
Zentr Wissenschaft & Tech Veb
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C65/00Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor
    • B29C65/56Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor using mechanical means or mechanical connections, e.g. form-fits
    • B29C65/60Riveting or staking
    • B29C65/606Riveting or staking the rivets being integral with one of the parts to be joined, i.e. staking
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    • B29C66/71General aspects of processes or apparatus for joining preformed parts characterised by the composition, physical properties or the structure of the material of the parts to be joined; Joining with non-plastics material characterised by the composition of the plastics material of the parts to be joined
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  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)

Abstract

Die Aufgabe besteht darin, Geraetefuesse aus einem mit energiereichen Strahlen behandelten Ethylen-Vinylacetat-Copolymerisat-Spritzteil in einer Bohrung eines Chassis loesbar zu verankern. Die Aufgabe wird dadurch geloest, dass der Schaft des Spritzteiles durch die im Querschnitt groessere Bohrung des Chassis gesteckt wird, der Schaft erwaermt wird und anschliessend mit einem Stempel eine rastungsbildende Querschnittsvergroesserung des Schaftes durchgefuehrt wird. Soll die Verbindung wieder geloest werden, muss der querschnittsvergroesserte Kopf erwaermt werden, wodurch die urspruengliche Gestalt erreicht wird und das Spritzteil wieder aus dem Chassis entfernt werden kann.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer lösbaren Verbindung, insbesondere von Gerätefüßen aus weichem Material mit einer Härte von 70 ± 20 Shore A, besonders aus mit energiereichen Strahlen behandelten Ethylen-Vinylacetat-Copolymerisat mit z. B. einem Gerätechassis.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Für den Stand der Technik sind alle die Lösungen nicht relevant, deren Werkstoffe Härten größer Shore A90 aufweisen, da wie bei Dübeln, Buchsen mit Längsschlitzen und sogenannte Snap-in-Verbindungen federnde Elemente zur Geltung kommen.
Von den in Betracht gezogenen technischen Lösungen ist seit langem die Variante bekannt, daß Gerätefüße in Chassis
eingeklebt, durch Ultraschall verformt oderthermisch verschweißtwerden. . .
Weiterhin sieht eine seit langem in der Heimelektronik bekannte Technologie vor, an diesen Füßen eine Verdickung mit einem dünnen Griffelement anzuspritzen, dieses dünne Griffelement durch die Bohrung des Chassis zu führen bis die Verdickung am Chassis anschlägt und dann so kräftig zu ziehen, bis die Verdickung deformierend verjüngt wird und durch die Bohrung des Chassis rutscht und nach Aufhebung der Zugkraft eine Hinterschneidung bildet.
Es ist außerdem bekannt (DE-AS 1802 81.8), in den Füßen eine Ringnut vorzusehen und diese seitlich in das Chassis schnappend einzuschieben.
Bekannt ist auch (Aktenzeichen WP B 29 D 278 5311), daß Gerätefüße hergestellt werden aus Ethylen-Vinylacetat-Copolymerisat, die gegenüber dem Untergrundmaterial ein inertes Verhalten haben und die mit energiereichen Strahlen eine Vernetzung erfahren, wodurch ein plastisches Fließen begrenzt wird.
Die Nachteile beim Einkleben von Gerätefüßen darin, daß nicht jede Werkstoffpaarung klebbar ist und darüberhinausjede Klebtechnologie eine zeit-und hilfsmittelaufwendige Fertigung ist.
Nachteilig beim Einsetzen von Gerätefüßen mittels Ultraschall bzw. thermischen Verschweißens ist, daß die Verbindungen nur zerstörend gelöst werden können.
Nachteilig beim Einsetzen von Gerätefüßen mit Verdickung und Griff element ist, daß aufgrund des manuell en Einsetzens in das Loch des Chassis einerseits und aufgrund der erforderlichen Zugkräfte beim Lösen andererseits durch die Kerbwirkung an der Lochkante zerstörende Abrisse hervorgerufen werden können und somit Ausschuß entsteht.
Der Nachteil beim Einsetzen von Gerätefüßen mit Ringnut ist, daß durch das seitliche Einsetzen Chassisraum verloren geht, bzw. überhaupt vorhanden sein muß.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, Gerätefüße oder ähnliche Teile aus Ethylen-Vinylacetat-Copolymerisat mit einem Chassis bzw. ähnlichem Teil bei geringem Hilfsmitteleinsatz, geringem Zeit- und Platzaufwand zu verbinden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Gerätefüße oder ähnliche Teile, vorzugsweise aus mit energiereichen Strahlen behandelten Ethylen-Vinylacetat-Copolymerisat, mit Chassis oder ähnlichen Teilen so zu verbinden, daß eine einfache Handhabbarkeit sowie eine zuverlässige Festigkeit und Qualität, die kaum einer Beeinflussung durch subjektive Faktoren unterliegen, und eine Wiederverwendung aller Teile gewährleistet sind.
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren zur Herstellung einer lösbaren Verbindung zwischen einem mit energiereichen Strahlen behandelten Ethylen-Vinylacetat-Copolymerisat-Spritzteil, insbesondere Gerätefüße, und einem Chassis oder
ähnlichen Teilen erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Schaft des Spritzteiles durch die im Querschnitt größere Bohrung des Chassis gesteckt wird, daß der Schaft in einem Luftstrom von 453 K bis 493 K erwärmt wird, daß anschließend der erwärmte Schaft mit einem kalten Stempel einer eine rastungbildende Querschnittsvergrößerung verursachende Druckkraft ausgesetzt wird, daß gleichzeitig eine durch den kalten Stempel hervorgerufene, die molekulare Deformierung und die Druckspannungen fixierende Abkühlung erfolgt und daß das Lösen der Verbindung durch ein die molekulare Deformierung und die Druckspannungen auflösendes, querschnittverringerndes Erwärmen des Schaftes bis zu den Ausgangsmaßen in einem Luftstrom von 453 K bis 493 K erfolgt.
Die besondere Überraschung des Verfahrens liegt darin, daß das bestrahlte Ethylen-Vinylacetat-Copolymerisat einen Gestalts-Rückerinnerungseffekt zeigt. Die räumliche Anordnung der Molekülketten ist derart ausgeprägt, daß eine temporäre Gestaltsveränderung herbeigeführt und eingefroren werden kann, die bei Temperaturen von 295 K bis 343 K praktisch unbegrenzt haltbar und erst nach Einwirkung einer erhöhten Temperatur^ 343 K wieder vollständig reversibel ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Dabei zeigen Fig. 1 bis 3 den Ablauf des Verfahrens.
Zur Herstellung einer lösbaren Verbindung eines Gerätefußes mit einem Chassis wird, wie in Fig. 1 dargestellt, der aus Ethylen-Vinylacetat-Copolymerisat gespritzte und anschließend mit energiereichen Strahlen behandelten Fuß 1 mit einem Schaft 2 durch ein Chassis 3, dessen Bohrung 4 größer als der Durchmesser des angespritzen Schaftes 2 ist, geführt. Der Schaft 2 des Fußes 1 wird jetzt mit einem Luftstrom von 453K bis 493K aufgeheizt und bei Verschwinden des opaken Aussehens mit einem kalten Prägestempels breitgedrückt, was in Fig.2 dargestellt ist. Der Stempel muß so konstruiert und gefertigt sein, daß sein Rand bei Abschluß der Prägung auf dem Chassis aufliegt, so daß aus dem Schaft ein gestaltsdeformierter Kopf 2.1 entsteht. Durch die kalte Prägung werden die Gestaltsdeformierung und die Druckspannung eingefroren. Soll diese Verbindung in einer praktisch vertretbaren Zeit wieder gelöst werden, muß eine Mindesttemperatur von 373 K auf das System einwirken. In ca. 5 Sekunden ist der ursprüngliche Zustand mit einem Luftstrom von 453K bis 493 K wieder erreicht, was aus Fig.3 ersichtlich ist. Der Fuß hat nach Abkühlung wieder die Ausgangsdimension von Fig. 1.
Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der einfachen Handhabbarkeit bei geringem Aufwand, kombiniert mit der geforderten Haltbarkeit und der Mehrfachbenutzung aller Teile.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung einer lösbaren Verbindung, insbesondere für Gerätefüße aus einem mit energiereichen Strahlen behandelten Ethylen-Vinylacetat-Copolymerisat-Spritzteil, das in einer
    Bohrung eines Chassis verankert wird, dadurch gekennzeichnet, , I
    daß ein Schaft des Spritzteiles durch die im Querschnitt größere Bohrung des Chassis gesteckt wird,
    daß der Schaft in einem Luftstrom von 453 K bis 493 K erwärmt wird, daß anschließend dererwärmte Schaft mit einem kalten Stempel einereine rastungsbildende Querschnittsvergrößerung verursachende Druckkraft ausgesetzt wird, daß gleichzeitig eine durch den kalten Stempel hervorgerufene, die molekulare Deformierung und die Druckspannungen fixierende Abkühlung erfolgt und daß das Lösen der Verbindung durch ein die molekulare Deformierung und die Druckspannungen auslösendes, querschnittsverringerndes Erwärmen des Schaftes bis zu den Ausgangsmaßen in einem Luftstrom von 453 K bis 493 K erfolgt.
DD86292511A 1986-07-15 1986-07-15 Verfahren zur herstellung von loesbaren verbindungen DD250978A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3839378C1 (de) * 1988-11-22 1990-04-19 Jean Walterscheid Gmbh, 5204 Lohmar, De
EP1180405A3 (de) * 2000-08-04 2002-10-02 KIEFEL GmbH Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Gegenständen mittels plastisch verformbarer Verbindungskörper

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3839378C1 (de) * 1988-11-22 1990-04-19 Jean Walterscheid Gmbh, 5204 Lohmar, De
EP1180405A3 (de) * 2000-08-04 2002-10-02 KIEFEL GmbH Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Gegenständen mittels plastisch verformbarer Verbindungskörper

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