DD251103A1 - Werkzeug zur herstellung von verbundkoerpern - Google Patents

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DD251103A1
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molding
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Eberhard Thiede
Friedrich Brixi
Winfried Pluschke
Fernando Fliess
Dieter Heuer
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Elektrogeraete Ingbuero Veb
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
    • B29C45/14008Inserting articles into the mould
    • B29C45/14032Transferring the inserts from a storage space inside the mould to the mould cavity
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    • B29C2045/14868Pretreatment of the insert, e.g. etching, cleaning
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf Formpress-, Spritzpress- und Spritzgiesswerkzeuge zur Herstellung von Verbundkoerpern. Ziel der Erfindung ist die Verkuerzung der Zykluszeit, die Beibehaltung bzw. Verbesserung der Qualitaet des Verbundkoerpers und die energiesparende Nutzung der im Werkzeug vorhandenen Waerme. Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Werkzeuges, bei dem die Vorwaermung der Einlegeteile zeitlich unabhaengig vom Fertigungsablauf erfolgt und die Einfuehrung derselben in den Formhohlraum durch eine einfache Bewegung realisiert wird. Erfindungsgemaess wird diese Aufgabe geloest, indem an einer Werkzeugaussenflaeche ein Magazin fuer die Einlegeteile vorgesehen ist, das einen Expositionsraum aufweist, der fuer die Einlegeteile aufeinanderfolgend den Abschluss der kraftbewirkten Foerderung und Teil eines in den Formhohlraum des Werkzeuges reichenden Fuehrungsweges fuer einen Formkern bildet, der an der am Formhohlraum gegenueberliegenden Kontur eine Mitnahmeschulter fuer das in dem Expositionsraum befindliche Einlegeteil traegt. Anwendungsgebiete sind Werkzeuge zur Herstellung von Lagern, Passteilen, von Isolierkoerpern, Stoerschutzelementen und Huellkoerpern. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf Formpreß-, Spritzpreß- und Spritzgießwerkzeuge zur Herstellung von Verbundkörpern aus einer urformbaren Formmasse und erwärmten umformbaren Formstoff.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus DE-OS 3501541 ist ein Werkzeug bekannt, bei dem ein umformbarer Formstoff in Gestalt einer rotationssymmetrischen Hülse aus Thermoplast über einen Formkern geschoben und mit diesen von der Trennebene aus in das Werkzeug eingelegt wird. Nach dem Schließen der Form erfolgt das Einpressen der urzuformenden Formmasse ausfließfähigem Duroplast. Das hülsenförmige thermoplastische Einlegeteil erweicht, wird durch den Duroplast in Verbindung mit der auf diesen wirkenden Druckkraft verformt und an die Konturen des Formkernes gepreßt.
Zwischen Duro- und Thermoplast bildet sich eine direkte, unlösbare und spaltfreie Verbindung.
Die Einbringung des Einlegeteiles in das Werkzeug aus der Trennebene her ist mit hohem Arbeitszeitaufwand sowohl bei manuellen als auch bei automatisierten Verfahren verbunden. Dieser Arbeitszeitaufwand steht einer Verkürzung der Fertigungsbzw. Zykluszeit entgegen.
Zusätzlich entstehen bei manuellem Einbringen Probleme des Arbeitsschutzes und bei automatisierter Technik ist eine teure und komplizierte Ausrüstung notwendig.
Bei der Verkürzung der Zykluszeiten zur Herstellung derartiger Verbundkörper verringert sich die zur Vorwärmung genutzte Verweilzeit des Einlegeteiles im beheizten Werkzeug.
Um jedoch die erforderliche Umformung des Einlegeteiles und somit des Verbundkörpers zu gewährleisten bzw. zu verbessern, ist eine definierte Vorwärmzeit notwendig, die der angestrebten Verringerung der Fertigungs- bzw. Zykluszeit entgegensteht. Auch ist es allgemein bekannt, zur Verkürzung der Zykluszeit Einlegeteile bereits außerhalb des Werkzeuges vorzuwärmen und diese dann in das Werkzeug einzulegen. Als nachteilig ist hierbei die erforderliche Wärmequelle, der Transport vom Vorwärmplatz zum Werkzeug und der Zeitverbrauch zum Einbringen des Einlegeteiles anzusehen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Verkürzung der Zykluszeit unter Beibehaltung bzw. Verbesserung der Qualität des Verbundkörpers in Verbindung mit der energiesparenden Nutzung der im Werkzeug vorhandenen Wärme.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Werkzeuges, bei dem eine hinsichtlich bester Abbildegenauigkeit optimale Vorwärmung der Einlegeteile zeitlich unabhängig vom Fertigungsablauf erfolgt und die Einführung derselben in den Formhohlraum durch eine einfache, keinen zusätzlichen Zeitaufwand erfordernde Bewegung realisiert wird. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, indem an einer Werkzeugaußenfläche ein Magazin für die Einlegeteile vorgesehen ist, das einen Expositionsraum aufweist, derfür die Einlegeteile aufeinanderfolgend den Abschluß der kraftbewirkten Förderung und Teil eines in den Formhohlraum des Werkzeuges reichenden Führungsweges für einen Formkern bildet, der an der dem Formhohlraum gegenüberliegender Kontur eine Mitnahmeschulter für das in dem Expsitionsraum befindliche Einlegeteil trägt.
Ausführungsbeispiel
Fig. 1 zeigt ein beheiztes Werkzeug 1 zur Herstellung von Verbundkörpern. An der Werkzeugaußenfläche ist ein Magazin 2 zur Aufnahme von Einlegeteilen 3 aus umformbaren Formstoff, z. B. Thermoplast, angebracht. Mit Hilfe eines schwerkraftbetriebenen Fördersystems 4 gelangen die Einlegeteile 3 in den Expositionsraum 5. Ein in seiner Ausgangslage gezeigter und in den Formhohlraum 8 in axialer Richtung beweglicher Formkern 6 besitzt eine Mitnahmeschulter 7, über die der Formkern 6 durch eine axiale Bewegung das im Expositionsraum 5 befindliche Einlegeteil 3 in den Formhohlraum 8 befördert.
Dies kann über nichtgezeigte Mittel mit der Werkzeugschließbewegung erfolgen. Der Expositionsraum 5 und eine Öffnung 9 ergeben einen Führungsweg für den Formkern 6 bzw. für das auf diesem befindliche Einlegeteil 3. Nicht gezeigt ist der düsenseitigeTeil des Werkzeuges 1, dereinen weiteren Formkern besitzt, welcher bei geschlossenem Werkzeug 1 in den Formhohlraum 8 ragt.
Nach dem Schließen des Werkzeuges 1 an der Trennebene 11 wird urformbarer Formstoff, z.B. ein Duroplast, in den Formhohlraum 8 gepreßt. Das Einlegeteil 3 erweicht, wird durch den urformbaren Formstoff auf den Formkern 6 gedruckt und verbindet sich mit dem urformbaren Formstoff, der den Formhohlraum 8 ausfüllt und anschließend fixiert.
Nach Abschluß des kombinierten Ur- und Umformungsprozesses wird das Werkzeug 1 an der Trennebene 11 auseinandergefahren. Hierbei erfährt der Formkern 6 über die bereits genannten nichtgezeigten Mittel eine axiale Bewegung in Richtung der Trennebene 11.
Der entstandene Verbundkörper 10 gemäß Fig.3 wird vom Formkern 6 abgestreift.
Der Formkern 6 geht in seine Ausgangslage (Fig. 1) zurück und gibt den Expositionsraum 5 frei, so daß das nächstfolgende Einlegeteil 3 in den Expositionsraum 5 gelangt, der beschriebene Fertigungszyklus kann sich wiederholen.
Durch die Vorwärmung der Einlegeteile 3 am Werkzeug 1 ist die Vorwärmzeit nicht mehr Teil der Zykluszeit. Die letztere kann unabhängig auch bei einer Verlängerung der Vorwärmzeit der Einlegeteile 4 verringert werden.
Damit kann auch bei verkürzter Zykluszeit die Qualität der herzustellenden Verbundkörper 10 gesichert bzw. noch verbessert werden.
Dies gilt insbesondere bei der Ausformung von konstruktiv vorgesehenen Hinterschneidungen, für die eine ausreichende Erwärmung des Einlegeteiles 3 erforderlich ist.
Fig.2 zeigt als Schnitt A-A von Fig. 1 einen mit Längsverrippung gestalteten Formkern 6, dessen axiale Ausformung durch ein Einlegeteil 3 damit möglich wird. Desgleichen ist über die optimale Vorwärmung eine radiale Ausformung durch das Einlegeteil 3 erreichbar, wie dies Fig. 3 zeigt.
Infolge des Einbringens des Einlegeteiles 3 durch eine axiale Bewegung des Formkernes 6 in Verbindung mit dem Einlegeteile 3 bereitstellenden Magazin 2 entfällt der Zeitaufwand zum manuellen oder automatisierten Einbringen des Einlegeteiles 4 aus der Trennebene 11 zwischen den Arbeitsgängen „Verbundkörper vom Formkern 6entnehmen" und „Rückzug des Formkernes 6", wie dies bei bekannten Werkzeugen üblich ist.
Der technische Aufwand zum Einbringen der Einlegeteile 3, z. B. bei Einsatzeines Roboters, wird eingespart, Probleme des Arbeitsschutzes bei manueller Magazinbeschickung bestehen nicht.
Abschließend ist auf die energieökonomische Nutzung der im Werkzeug 1 ohnehin vorhandenen Wärme hinzuweisen.

Claims (1)

  1. Werkzeug zur Herstellung von Verbundkörpern auf der Basis des Formpressens, Spritzpressens und Spritzgießens, in dem ein erwärmtes Einlegeteil aus umformbaren Formstoff mit einer urzuformenden Formmasse verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Werkzeugaußenfläche ein Magazin (2) für die Einlegeteile (3) vorgesehen ist, das einen Expositionsraum (5) aufweist, derfür die Einlegeteile (3) aufeinanderfolgend den Abschluß der kraftbewirkten Förderung und Teil eines in den Formhohlraum (8) des Werkzeuges reichenden Führungsweges für einen Formkern (6) bildet, der an der dem Formhohlraum (8) gegenüberliegenden Kontur eine Mitnahmeschluter (7) für das im Expositionsraum (5) befindliche Einlegeteil (3) trägt.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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