DD251427A1 - Distanzstueck fuer radiale kuehlkanaele von roehrenwicklungen aus scheibenspulen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung ist anwendbar fuer Transformatoren und Drosselspulen, insbesondere fuer Leistungstransformatoren mit Oelkuehlung. Es soll ein V-foermiges Distanzelement gefunden werden, das fuer Spulen mit verschiedenen mittleren Wicklungsdurchmessern einsetzbar ist, eine oekonomische Fertigung erlaubt und eine leichte Lagerhaltung ermoeglicht. Das wird im wesentlichen mit einem rechteckigen Distanzelement (1) erreicht, von dem ein vorbestimmter Teil durch die Anordnung einer Laengs- und mehreren Querausnehmungen (2 bzw. 3.1.1 bis 3.2.2) spreizbar ist, wobei diese Spreizung durch einen in Fuehrungsausnehmungen (4.1; 4.2) eingeschobenen Fuehrungsstreifen (6) aufrecht erhalten wird. Fig. 2
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung ist anwendbarfür Röhrenwicklungen aus Scheibenspulen von Transformatoren und Drosselspulen, insbesondere für große Leistungstransformatoren mit Ölkühlung.
Es ist eine Vielzahl von Distanzstücken, Zwischenlagen oder Abstandsstücken aus Isolierstoff bekannt. Diese sind in Wicklungen von Transformatoren angeordnet. Sie dienen dazu, axiale und radiale Kühlkanäle für das Kühlmedium zur Abführung der Stromwärme zu bilden. Die axialen Kühlkanäle verlaufen parallel zur Wicklungsachse und die radialen senkrecht zu ihr. (DE-PS 913673, 21 d2,49; DD-PS 101053; 102235; 102236, alle ΗΌ1 F, 27/30; SU-PS 424242, H 01 F, 27/32). Beider Abstützung der einzelnen Scheibenspulen ist darauf zu achten, daß durch die Abstützteile nicht eine zu große Fläche abgedeckt wird, um die Wärmeabfuhr aus den Wicklungen nicht so sehr zu beeinträchtigen. Andererseits muß die Abstützung der Wicklungen in einem solchen Ausmaß erfolgen, daß die auf die Spulen einwirkenden mechanischen Kräfte, besonders im Kurzschlußfall, von der Abstützung aufgenommen werden können, ohne daß es zu einer Deformierung oder zur Zerstörung der Scheibenspulen kommt.
Bisher war der Aufbau der Abstützungen für Scheibenspulen in der Regel so, daß rings um den Isolierzylinder für die Spulen Leisten mitz. B.schwalbenschwanzförmigem Profil angebracht waren, auf die nach Einlegen oder Wickeln einer Scheibenspule jeweils zur Distanzierung und Abstützung dienendes Distanzstück aufgeschoben wurde. Jeder Leiste war also nur ein Zwischenstück zugeordnet, so daß bei einer mit Rücksicht auf die Kühlung nur beschränkten möglichen Zahl von Leisten nicht immer eine ausreichende mechanische Abstützung gewährleistet war.
Zur Behebung dieses Mangels sind V-förmige Distanzelemente bekannt (siehe Fig. 1 der SU-PS 424242), die so in der Wicklung zwischen den Scheibenspulen angeordnet sind, daß ihr Grund radial zur Spulenmitte zeigt, während ihre Schenkel radial nach außen weisen. Damit werden je Leiste praktisch zwei Zwischenstücke zugeordnet. Der Nachteil dieser V-förmigen Distanzelemente liegt darin, daß für jeden mittleren Wicklungsdurchmesser Distanzelemente mit speziell auf diesen abgestimmten Abmessungen der Grundbreite und des Öffnungswinkels des V angefertigt werden müssen. Neben einem erheblichen Aufwand für die unterschiedlichen Stanzwerkzeuge, hohem Materialabfall führt das aber zu einer nicht zu vertretenden Lagerhaltung, so daß sich diese Distanzelemente trotz ihrer sonstigen Vorteile im allgemeinen nicht durchsetzen konnten.
Es ist Ziel der Erfindung, ein V-förmiges Distanzelement zu entwickeln, dem die ökonomischen Nachteile der bekannten V-förmigen Distanzelemente nicht anhaften.
Die technische Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein V-förmiges Distanzelement zu finden, das für Spulen mit verschiedenen mittleren Wicklungsdurchmessern einsetzbar ist, d.h., das in seinen Abmessungen so variierbar ist, daß es den unterschiedlichen mittleren Wicklungsdurchmessern anpaßbar ist.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein im wesentlichen rechteckiges Distanzstück von einer Schmalseite ausgehend entlang der gedachten Längsachse eine schmale Längsausnehmung vorbestimmter Länge mit einer halbkreisförmigen Abrundung an ihrem Grund aufweist, daß die somit gebildeten zwei Teildistanzstücke von ihren Längsseiten ausgehend so abwechselnd von außen bzw. von innen quer zur gedachten Längsachse des Distanzstückes schmale, halbkreisförmig auslaufende Querausnehmungen besitzen, daß die Teildistanzstücke eine annähernd Mäanderform aufweisen, und daß in den Teildistanzstücken in unmittelbarer Nähe des offenen Endes der gemeinsamen, sie bildenden Längsausnehmung senkrecht zur gedachten Längsachse des Distanzstückes einander zugekehrte Führungsausnehmungen vorgesehen sind, in denen im in der Wicklung eingebauten Zustand des Distanzstückes ein Führungsstreifen solcher Breite einschiebbar ist, daß die zwei Teildistanzstücke in vorbestimmtem Maße in Umfangsrichtung der Spule gespreizt sind und somit ein nach ihrem Außenumfang weisendes V bilden.
Vorteilhafterweise verlaufen die in den Teildistanzstücken vorgesehenen Querausnehmungen nicht genau senkrecht zur gedachten Längsachse des Distanzstückes.
Insbesondere ist es von Vorteil, wenn die dem Grund der Längsausnehmung benachbarten (letzten) Querausnehmungen auf den Teildistanzstücken von außen nach innen verlaufen. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind beide Teildistanzstücke mit ihren Querausnehmungen spiegelbildlich zueinander in bezug auf die gedachte Längsachse des Distanzstückes ausgebildet.
Ferner kann es von Vorteil sein, wenn die Seiten der von außen nach innen verlaufenden Querausnehmungen bereits ein leicht geöffnetes V bilden.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1: das Distanzstück in der Draufsicht im Rohzustand,
Fig. 2 und 3: das Distanzstück im gedachten Einbauzustand mit verschieden breiten Führungsstreifen.
Ein Distanzstück 1 ist durch eine Längsausnehmung 2, die eine halbkreisförmige Abrundung 2.1 an ihrem Grunde aufweist, in einem vorbestimmten Bereich in 2 Teildistanzstücke 1.1 und 1.2 geteilt. In die Teildistanzstücke 1.1 und 1.2 sind von ihren Längsseiten ausgehend Querausnehmungen 3.1.1,3.1.2; 3.2.1,3.2.2 eingearbeitet, wodurch die Teildistanzstücke 1.1 und 1.2 eine Mäanderform erhalten. Durch Führungsstreifen 6 unterschiedlicher Breite, die in den Führungsausnehmungen 4.1,4.2 gehaltert sind, erhält das V einen verschieden großen Öffnungswinkel. Mit der Ausnehmung 5, die z. B. auch schwalbenschwanzförmigsein kann, ist das Distanzstück in bekannter Weise auf im Innern der Wicklung vorgesehenen Leisten geführt.
Claims (5)
1. Distanzstückfür radiale Kühlkanäle von Röhrenwicklungen aus Scheibenspulen in Transformatoren und Drosselspulen, das im Inneren der Wicklung einseitig geführt ist und ein radial nach dem Außenumfang der Spule hin geöffnetes V bildet, gekennzeichnet dadurch, daß ein im wesentlichen rechteckiges Distanzstück (1) von einer Schmalseite ausgehend entlang seiner gedachten Längsachse eine schmale Längsausnehmung (2) vorbestimmter Länge mit einer halbkreisförmigen Abrundung (2.1) an ihrem Grund aufweist, daß die somit gebildeten zwei Teildistanzstücke (1.1; 1.2) von ihren Längsseiten ausgehend so abwechselnd von außen bzw. von innen quer zur gedachten Längsachse des Distanzstückes (1) schmale, halbkreisförmig auslaufende Querausnehmungen (3.1.1 bis 3.2.2) besitzen, daß die Teildistanzstücke (1.1; 1.2) eine annähernd Mäanderform aufweisen, und daß in den Teildistanzstücken in unmittelbarer Nähe des offenen Endes der gemeinsamen, sie bildenden Längsausnehmung (2) senkrecht zur gedachten Längsachse des Distanzstückes (1) einander zugekehrte Führungsausnehmungen (4.1; 4.2) vorgesehen sind, in die im in der Wicklung eingebauten Zustand des Distanzstückes (1) ein Führungsstreifen (6) solcher Breite einschiebbar ist, daß die zwei Teildistanzstücke (1.1; 1.2) in vorbestimmtem Maße in Umfangsrichtung der Spule gespreizt sind und somit das nach dem Außenumfang der Spule weisende V bilden.
2. Distanzstück nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Querausnehmungen (3.1.1 bis 3.2.2) in einem vorbestimmten Winkel zur gedachten Längsachse des Distanzstückes verlaufen.
3. Distanzstück nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die dem Grund der Längsausnehmung (2) benachbarten (letzten) Querausnehmungen (3.1.1 und 3.2.1) auf den Teildistanzstücken (1.1; 1.2) von außen nach innen verlaufen.
4. Distanzstück nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Seiten der von außen nach innen verlaufenden Querausnehmungen (3.1.1; 3.2.1) ein leicht geöffnetes V bilden.
5. Distanzstück nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß beide Teildistanzstücke (1.1; 1.2) mit ihren Querausnehmungen spiegelbildlich zueinander in bezug auf die gedachte Längsachse des Distanzstückes (1) ausgebildet sind.
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1986
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