DD252542A1 - Vorrichtung zur sterilisation fuer blutdetoxikationsgeraete - Google Patents

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DD252542A1
DD252542A1 DD29422686A DD29422686A DD252542A1 DD 252542 A1 DD252542 A1 DD 252542A1 DD 29422686 A DD29422686 A DD 29422686A DD 29422686 A DD29422686 A DD 29422686A DD 252542 A1 DD252542 A1 DD 252542A1
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DD
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sterilization
pump
level probe
valves
concentrate
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DD29422686A
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English (en)
Inventor
Karlheinz Goehler
Original Assignee
Messgeraetewerk Zwonitz Veb K
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Abstract

Sie findet Anwendung in der Medizintechnik, speziell bei der ordnungsgemaessen Sterilisation des Dialysatkreislaufes kuenstlicher Nieren, die das Prinzip der Kaltsterilisation verwenden. Die Vorrichtung besteht aus einem Sterilisatzwischenbehaelter mit Fuell- und Entleeroeffnung, Ueberlaufoeffnung und zwei uebereinander liegenden und in einem bestimmten Abstand zueinander angeordneten Fuellstandsonden, an die sich eine Auswerteschaltung mit einer zentralen Steuereinrichtung anschliesst, und einem absperrbaren Paralellweg zur Pumpe. Das ordnungsgemaesse Ansaugen und Verbrauchen von Sterilisationskonzentrat wird waehrend des Sterilisationsprogrammes von der Vorrichtung ueberwacht und eine Verwechslung zwischen Sterilisations- und Dialysekonzentrat sowie ein vorzeitiger Abbruch des Sterilisationsprogrammes erkannt. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Vorrichtung findet Anwendung in der Medizintechnik, speziell bei der ordnungsgemäßen Sterilisation des Dialysatkreislaufes künstlicher Nieren, die das Prinzip der chemischen Kaltsterilisation verwenden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
In der modernen Dialysetechnik ist die Durchführbarkeit einer wirkungsvollen Sterilisation bzw. Reinigung eine wesentliche Voraussetzung zum Erreichen einer hohen Dialysequalität. Es sind verschiedene Sterilisations- und Reinigungsverfahren bekannt, je nach Art des zur Anwendung kommenden Mediums. Am häufigsten kommt die chemische Kaltsterilisation in der modernen Dialysetechnikzur Anwendung, da dies das wirkungsvollste Verfahren ist. Es sind Geräte bekannt, die den Ablauf des Sterilisationsprogrammes als einen elektrischen Zustand speichern. Andere Geräte weisen nach der Mischstelle Leitfähigkeitssonden auf, die primärzum Einstellen oder zum Messen der Konzentration des Diaiysats dienen und zusätzlich eine Sicherheitsfunktion erfüllen, indem bei einem fehlerhaften Anschluß des Vorratsbehälters eine Unterscheidung zwischen Sterilisat und Dialysat auf Grund des signifikanten Leitfähigkeitsunterschiedes möglich ist Weitere Geräte besitzen, dem Vorratsbehälter zugeordnete spezifische Stecker, die den Anschluß eines falschen Vorratsbehälters verhindern. Ferner sind noch Geräte bekannt, bei denen mit der Inbetriebnahme des Sterilisationsprogrammes das Einschalten einer anderen Betriebsart des Gerätes solange mechanisch blockiert wird, bis das Sterilisationsprogramm beendet wurde.
Mit allen genannten Geräten kann nicht kontrolliert werden, ob das Sterilisationskonzentrat in der notwendigen Menge während des Sterilisationsprozesses verbraucht wurde. Es ist aber in der Praxis durchaus möglich, daß die Sterilisationskonzentrat fördernde Pumpe nicht oder nicht ordnungsgemäß arbeitet, eine unzureichende Menge bzw. kein Sterilisationskonzentrat im Vorratsbehälter ist, die Zufuhr zum Gerät unterbrochen oder der Verbrauch während des Sterilisationsprogrammes nicht ordnungsgemäß erfolgt ist.
Durch solche Erscheinungen wird der Sterilisationseffekt vollständig oder teilweise verhindert, und es tritt damit eine Gefährdung sowohl für den nächsten an dem Gerät zu behandelnden Patienten als auch für das Bedien- und Wartungspersonal auf.
Ziei der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Erhöhung der Patientensicherheit und eine Minimierung des Sterilisationskonzentratbedarfs zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Sterilisation für Blutdetoxikationsgeräte, die das Prinzip der chemischen Kaltsterilisation verwenden, zu schaffen, die das ordnungsgemäße Ansaugen von Sterilisationskonzentrat und dessen Verbrauch innerhalb des Sterilisationsprogrammes überwacht, eine Verwechslung zwischen Sterilisationskonzentrat und Dialysekonzentrat ausschließt sowie den vorzeitigen Abbruch des Sterilisationsprogrammes erkennt. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem die Vorrichtung zur Sterilisation für Blutdetoxikationsgeräte, die das Prinzip der chemischen Kaltsteriiisation verwenden, nicht nur aus einem bereits bekannten Sterilisatvorratsbehälter, einer Pumpe, einer Mischstelle für Wasser und Sterilisat und einer Anschlußleitung zum Dialysatkreislauf besteht, sondern unter anderem einen Sterilisatzwischenbehälter aufweist. Der Sterilisatzwischenbehälter verfügt über eine Füll- und Entleeröffnung sowie über eine Überlauföffnung. Weiter weist der Sterilisatzwischenbehälter eine obere und untere Füllstandssonde auf, die übereinander liegen und in einem bestimmten Abstand zueinander angeordnet sind, wodurch genau das Volumen definiert wird, welches im Sterilisatkreislauf erforderlich ist. An die untere und obere Füllstandssonde ist eine Auswerteschaltung sowie eine nachfolgend angeordnete zentrale Steuereinrichtung, die zur Betätigung von Steuermitteln dient, angeschaltet. Die Vorrichtung zur Sterilisation für Blutdetoxikationsgeräte weist einen absperrbaren Parallelweg zur Pumpe auf. Weiter ist der Sterilisatzwischenbehälter am Auslaß der Pumpe angeordnet.
Vorzugsweise besteht der absperrbare Parallelweg aus einer Entleerungsleitung, die parallel zur Pumpe angeordnet ist, und aus zwei Ventilen, die als Zweiwegeventile ausgebildet sind und als Steuermittel dienen. Zwischen den Ventilen ist eine Pumpe angeordnet. Das Ventil vor der Pumpe steht mit dem Sterilisatvorratsbehälter und der Enleerungsleitung in Verbindung, während das Ventil nach der Pumpe mit dem Sterilisatzwischenbehälter, der Entleerungsleitung und der Anschlußleitung zum Dialysatkreislauf verbunden ist. Vorzugsweise arbeitet mindestens die untere Füllstandssonde nach dem Leitfähigkeitsprinzip. Aus dem Sterilisatvorratsbehälter wird das Sterilisationskonzentrat über eine Leitung, in der sich eine Pumpe zwischen zwei Ventilen befindet, in den Sterilisatzwischenbehälter gepumpt. Der Füllvorgang wird von der zentralen Steuereinrichtung durch Umschalten der Ventile gestoppt, wenn die Auswerteschaltung das Erreichen der oberen Füllstandssonde signalisiert. Danach fördert die Pumpe das Sterilisationskonzentrat aus dem Sterilisatzwischenbehälter durch den absperrbaren Parallelweg und die Anschlußleitung in den zu sterilisierenden Dialysatkreislauf.
Ausführungsbeispiele
Fig. 1 zeigt die schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Sterilisation für Blutdetoxikationsgeräte während der Füllphase des Sterilisatzwischenbehälters.
Fig.2 zeigt die schematische Darstellung der gleichen Vorrichtung während der Entleerphase des Sterilisatzwischenbehälters. Gemäß Fig. 1 wird aus dem Sterilisatvorratsbehälter 1 über eine Leitung das Sterilisationskonzentrat in den Sterilisatzwischenbehälter 5, durch dessen Füll- und Entleeröffnung 6, gepumpt. In der Leitung ist eine Pumpe 3 angeordnet, deren Einlaß mit einem Ventil 2 und deren Auslaß mit einem Ventil 4 in Verbindung steht. Die Pumpe 3 ist eine Membranpumpe und die Ventile 2 und 4sind als Zweiwegeventile ausgebildet und dienen als Steuermittel. Der Sterilisatzwischenbehälter 5 weist eine untere und obere Füllstandssonde 8 und 9 auf, die übereinander liegen und in einem bestimmten Abstand zueinander angeordnet sind, wodurch genau das Volumen definiert wird, welches im Sterilisatkreislauf erforderlich ist. Die Füll- und Enleeröffnung 6 des Sterilisatzwischenbehälters 5 befindet sich unterhalb der unteren Füllstandssonde 8. Weiter besitzt der Sterilisatzwischenbehälter 5 eine Überlauföffnung 7, die oberhalb der oberen Füllstandssonde 9 angeordnet ist. Sie dient als Luftzufuhr bzw. im Fehlerfall kann zuviel gefördertes Sterilisationskonzentrat in den Abfluß des Dialysatkreislaufes entweichen. An die obere und untere Füllstandssonde 8 und 9 ist eine Auswerteschaltung 10 sowie eine nachfolgend angeordnete zentrale Steuereinrichtung 11 zur Betätigung von Steuermitteln angeschaltet. Der Füllvorgang des Sterilisatzwischenbehälters 5 wird von der zentralen Steuereinrichtung 11 durch Umschalten der Ventile 2 und 4 gestoppt, wenn die Auswerteschaltung das Erreichen der oberen Fullstandssonde 9 signalisiert. In der Füllphase wird mit der unteren Füllstandssonde 8 erkannt, ob eine Verwechslung zwischen Sterilisationskonzentrat und Dialysekonzentratvorliegt und im Fehlerfall von der Auswerteschaltung 10 signalisiert wird.
Gemäß Fig.2 hat das Sterilisationskonzentrat die obere Füllstandssonde 9 erreicht und die Ventile 2 und 4 wurden mit Hilfe der zentralen Steuereinrichtung 11 umgeschaltet. Jetzt fördert die Pumpe 3 das Sterilisationskonzentrat aus dem Sterilisatzwischenbehälter 5, durch desen Füll- und Entleeröffnung 6 in eine Entleerungsleitung 13, die sich parallel zur Pumpe 3 befindet. Weiter wird das Sterilisationskonzentrat durch eine Anschlußleitung 12 in den zu sterilisierenden Dialysatkreislauf gepumpt, in dem auch die Zufuhr von Wasser und die Vermischung der Komponenten erfolgt. Zu einem definierten Kontrollzeitpunkt wird mit der AuswertescHaltung 10 getestet, ob der Füllstand im Sterilisatzwischenbehälter 5 bis unter die obere Füllstandssonde 9 abgesunken ist, sich jedoch oberhalb von der Füllstandssonde 8 befindet. Nach Ablauf des Sterilisationsprogrammes wird mit der unteren Füllstandssonde 8 überprüft, ob die vorgesehene Menge Sterilisationskonzentrat verbraucht wurde, wobei der Füllstand unter der unteren Füllstandssonde 8 liegen muß. Bei nicht ordnungsgemäßem Ablauf des Sterilisationsprogrammes signalisiert und blockiert die Auswerteschaltung 10 in Verbindung mit der zentralen Steuereinrichtung 11 solange das Einschalten der Betriebsart „Dialyse", bis das Sterilisationsprogramm vollständig mit der erforderlichen Menge des Sterilisationskonzentrates beendet wurde.

Claims (3)

1. Vorrichtung zur Sterilisation für Blutdetoxikationsgeräte, die das Prinzip der chemischen Kaltsterilisation verwenden, mit einem Sterilisatvorratsbehälter, einer Pumpe, einer Mischstellefür Wasser und Sterilisat und einer Anschlußleitung zum Dialysatkreislauf, gekennzeichnet dadurch, daß ein Sterilisatzwischenbehälter (5) vorhanden ist, der eine Füll- und Entleeröffnung (6), eine Überlauföffnung (7) sowie eine untere und obere Füilstandssonde (8,9) aufweist, wobei diese in dem Sterilisatzwischenbehälter (5) übereinander liegen und in einem bestimmten Abstand zueinander angeordnet sind und damit das Volumen, welches im Sterilisatkreislauf erforderlich ist, genau definieren, daß an die untere und obere Füllstandssonde (8,9) eine Auswerteschaltung (10) sowie eine nachfolgend angeordnete zentrale Steuereinrichtung (11) zur Betätigung von Steuermitteln angeschaltet sind, daß der Sterilisatzwischenbehälter (5) am Auslaß der Pumpe (3) angeordnet ist, und daß ein absperrbarer Parallelweg (2,4,13) zur Pumpe (3) vorhanden ist.
2. Vorrichtung zur Sterilisation für Blutdetoxikationsgeräte nach Anspruch !,.gekennzeichnet dadurch, daß der absperrbare Parallelweg (2,4,13) aus einer Entleerungsleitung (13), die parallel zur Pumpe (3) angeordnet ist, und aus zwei Ventilen (2,4) besteht, die als Zweiwegeventile ausgebildet sind und als Steuermittel dienen, daß zwischen den Ventilen (2,4) die Pumpe (3) angeordnet ist, wobei das Ventil (2) vor der Pumpe (3) mit dem Sterilisatvorratsbehälter (1) und der Entleerungsleitung (13) in Verbindung steht, während das Ventil (4) nach der Pumpe (3) mit dem Sterilisatzwischenbehälter (5), der Entleerungsleitung (13) und der Anschlußleitung (12) zum Dialysatkreislauf verbunden ist.
3. Vorrichtung zur Sterilisation für Blutdetoxikationsgeräte nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens die untere Füllstandssonde (8) nach dem Leitfähigkeitsprinzip arbeitet.
DD29422686A 1986-09-08 1986-09-08 Vorrichtung zur sterilisation fuer blutdetoxikationsgeraete DD252542A1 (de)

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