DD253067A5 - Friktionsimpulsgetriebe - Google Patents
FriktionsimpulsgetriebeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Friktionsimpulsgetriebe, welches im Maschinenbau und in der Elektroindustrie beim Impulsantrieb von Mechanismen Anwendung findet, bestehend aus einer Fuehrungs- und einer Ausgangswelle, welche von einem flexiblen Element umfasst ist. Erfindungsgemaess ist die Fuehrungswelle eine Kurbelwelle mit zwei Kurbelarmen in einem Abstand von 180, und zwei flexible Elemente sind jeweils mit ihrem einen Ende an einem Kurbelarm der Fuehrungswelle, und mit dem anderen Ende an Spannfedern montiert. Im Bereich zwischen der Fuehrungswelle und den Endpunkten der Passung der flexiblen Elemente an die Ausgangswelle ist an jedem flexiblen Element eine Feder mit einem ihre Kraft veraendernden Mechanismus angebracht. Fig. 1
Description
Die Erfindung betrifft ein Friktionsimpulsgetriebe, welches im Maschinenbau und in der Elektroindustrie beim Impulsantrieb von Mechanismen Anwendung findet.
Bekannt ist ein Friktionsimpulsgetriebe, bestehend aus einer Führungswelle mit einem Sperrklinkenwerk und einer Ausgangswelle, welche zwei abgestumpfte Kegel darstellen, die nebeneinander auf zwei parallelen Achsen liegen und welche mit ihren Böden umgekehrt zueinander gewandt sind und von einem flexiblen beweglichen Element umfaßt sind.
Ein Nachteil der bekannten Lösung besteht in dem kleinen Umfang der Regulierung der Drehungen wegen des Gleitens im Friktionsimpulsgetriebe bei einem großen Unterschied in den Durchmessern der abgestumpften Kegel sowie im Verschleiß der abgestumpften Kegel wegen des Gleitens beim Blockieren mit dem Sperrklinkenwerk zur Verwirklichung einer Impulsdrehung.
Ziel der Erfindung ist es, die Mängel und den hohen Verschleiß zu vermeiden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines Friktionsimpulsgetriebes mit einem breiten Umfang der Regulierung der Drehungen und kleinerem Gleiten zwischen dem flexiblen Element und der Ausgangswelle.
Die Aufgabe ist mit einem Friktionsimpulsgetriebe gelöst, bestehend aus einer Führungs- und einer Ausgangswelle, welche von einem flexiblen Element umfaßt ist.
Erfindungsgemäß ist die Führungswelle eine Kurbelwelle mit zwei Kurbelarmen in einem Winkelabstand von 180°, und es sind zwei flexible Elemente vorgesehen, von denen jedes mit seinem einen Ende an einem Kurbelarm der Führungswelle, und mit dem anderen Ende an Spannfedern montiert ist. Im Bereich zwischen der Führungswelle und den Endpunkten der Passung der flexiblen Elemente an die Ausgangswelle ist an jedem flexiblen Element eine Feder mit einem ihre Kraft verändernden Mechanismus angebracht.
Vorteile des Friktionsimpulsgetriebes sind die Regulierung der Drehungen in breiten Grenzen sowie ein geringeres Gleiten zwischen den flexiblen Elementen und der Ausgangswelle.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beigelegten Figur 1 gezeigt.
Das Friktionsimpulsgetriebe besteht aus einer Ausgangswelle 1, welche von zwei flexiblen Elementen 2 und 3 umfaßt ist, welche mit ihrem einen Ende an den Kurbelarmen 15,16 der Führungswelle 4, und mit dem anderen Ende an Spannfedern 5 und 6 befestigt sind.
An jedem der flexiblen Elemente 2 und 3 ist im Bereich zwischen der Stelle der Befestigung der flexiblen Elemente 2 und 3 an der Führungswelle 4 und dem Endpunkt der Passung 7 der flexiblen Elemente 2 und 3 an die Ausgangswelle 1 je eine Feder 8 mit einem Mechanismus 9, der ihre Kraft verändert, angebracht.
Das Friktionsimpulsgetriebe funktioniert folgenderweise:
Bei der Drehung der Führungswelle 4 führen die Enden der daran angebrachten flexiblen Elemente 2 und 3 Kreisbewegungen aus, welche allmählich in hin- und hergehende Bewegung mit entgegengesetzten Richtungen übergehen. Wenn das flexible Element 2 bei seiner Bewegung die Feder 5 spannt, entsteht eine Druckkraft des flexiblen Elements 2 gegenüber der Ausgangswelle 1, wobei sich gleichzeitig dam it die Ausgangswelle 1 mit dem flexiblen Element 2 zu drehen beginnt. Inzwischen bewegt sich das flexible Element 3 in entgegengesetzter Richtung, wobei es die Spannfeder 6 lockert und infolge dessen die Druckkraft des flexiblen Elements 3 gegenüber der Ausgangswelle 1 verringert wird, wodurch die Drehung der Ausgangswelle 1 in einer Richtung bewirkt wird. Dasselbe wird erreicht, wenn die beiden flexiblen Elemente 2 und 3 die Richtungen ihrer Bewegung wechseln.
Beim Spannen der Federn 8 durch den Mechanismus 9 entsteht im Bereich zwischen der Führungswelle 4 und den Punkten der Passung der flexiblen Elemente 2 und 3 an die Ausgangswelle 1 eine Lockerung der flexiblen Elemente 2 und 3. Damit die Führungswelle 4 die flexiblen Elemente in den Drehsinn der Ausgangswelle 1 versetzen kann, muß man die Lockerung der flexiblen Elemente 2 und 3 beseitigen. Wenn ihre Lockerung größer als der Lauf der Führungswelle 4 ist, hört die Ausgangswelle 1 auf, sich zu drehen.
Claims (1)
- Friktionsimpulsgetriebe, bestehend aus einer Führungs- und einer Ausgangswelie, welche von einem flexiblen Element umfaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswelle (4) eine Kurbelwelle mit zwei Kurbelarmen in einem Winkelabstand von 180° ist, zwei flexible Elemente (2, 3) vorhanden sind, von denen jedes mit seinem einen Ende an dem Kurbelarm der Führungswelle (4), und mit dem anderen Ende an einer Spannfeder (5, 6) befestigt ist, wobei im Bereich zwischen den Endpunkten der Passung (7) der flexiblen Elemente (2,3) an die Ausgangswelle (1) und den Stellen der Befestigung der flexiblen Elemente (2,3) an der Führungswelle (4) je eine Feder (8) mit einem Mechanismus (9), welcher ihre Kraft verändert, angebracht ist.Hierzu 1 Seite Zeichnung
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