DD253131A5 - Optische fasern im leitungsnetz - Google Patents

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DD253131A5 DD86292359A DD29235986A DD253131A5 DD 253131 A5 DD253131 A5 DD 253131A5 DD 86292359 A DD86292359 A DD 86292359A DD 29235986 A DD29235986 A DD 29235986A DD 253131 A5 DD253131 A5 DD 253131A5
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Joseph Zucker
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Abstract

Die Erfindung beinhaltet ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Multiplexierung optischer Signale in einer Lichtleitfaser. Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch geloest, dass folgende Schritte durchgefuehrt werden: Ableitung eines ersten Teils eines optischen Signals durch eine Seite einer Lichtleitfaser und durch deren Puffer an einer Faserkruemmung zur Erzeugung eines Ueberschussverlustes eines optischen Signals von weniger als 0,3 dB und Detektierung des ersten Teils des optischen Signals. Fig. 1

Description

Berlin, den 23. 07. 1937 67 208/13
Verfahren und "Vorrichtung zur MuItipiexierung optischer Signale in einer Lichtleitfaser
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur MuI ti*pl exie rung optischer Signale in einer Lichtleitfaser mittels neuartiger optischer Lese- und Schreib-Abzweigungen für Lese- und Schreib-Informationen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Wie in der Beschreibung durchgehend verwendet, bezieht sich der Begriff "optische Paser1' auf einen Wellenleiter mit einem Kern, der von einer Ummantelung umgeben ist. Vorzugsweise ist er auch von einem Puffer umgeben, wobei der Kern und die Ummantelung aus Glas bestehen, entweder Multimoden ~ oder Monomoden, und der Kern, die Ummantelung und der Puffer vorzugsweise zylindrisch sind.
Im Stand der Technik sind zahlreiche Verfahren zur Erzeugung von Lichtleiter-Verteilernetzwerken vorgeschlagen worden. Ein grundsätzlicher Uachteil aller bekannten Lösungen besteht darin, daß die Abzweigungen für die Lichteinspeisung in und die Ableitung des Lichtes aus einer Lichtleitfaser, die in derartigen Netzwerken.verwendet werden, unzuträglich große Signaldämpfungen innerhalb der Lichtleitfaser hervorrufen, so daß nur verhältnismäßig wenige Fernsprechteilnehmer mit einem Netzwerk für jeweils einen optischen Repeaterabstand verbunden werden- können. Beispielsweise induzieren Leseab-
-"1707 · ' ' ' "] '
zweigungen im allgemeinen 1 dB Dämpf Ling, bei Schreibabzweigungen wird im allgemeinen eine Dämpfung von 2 dB oder mehr induziert. Da zahlreiche optische Repeater erforderlich sind, um derartige Netzwerke betriebsfähig zu machen, sind die Kosten des Netzwerkes unvertretbar hoch, so daß alle bekannten Vorschläge nur von akademischem Interesse sind.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung für den Multiplexbetrieb optischer Signale in einer Lichtleitfaser in einer solchen V/eise zu schaffen, daß die minimale Dämpfung beliebiger optischer Signale bereits in der Faser stattfindet.
Darlegung des Wesens der Erfindung ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur MuItipiesierung optischer Signale in einer Lichtleitfaser zur Verfügung zu stellen. - ·
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Verfahren aus folgenden Schritten besteht:
Anordnung von Έ Lichtschreibabzweigungen aufeinanderfolgend bei IJ Lichtleiterabschnitten in Strömungsrichtung nach einem Punkt, wo das bereits vorhandene optische Signal in eine Lichtleitfaser eingespeist wird; die Έ Schreibabzweigungen speisen Im optische Signale in die Paser, wobei N eine ganze Zahl ist; eine Nte Abzweigung ist die Strömungarichtung vor den anderen Abzv/eigungen der N Abzweigungen angeordnet, .wobei die erste Abzweigung in Strömuiigsrichtung nach den anderen Abzv/eigungen
der N Abzweigungen angeordnet ist; das "Verhältnis eines An teils des Sinspeisungswirkungsgrades eines ersten eingespeisten optischen Signals, der durch die erste Abzweigung erzeugt wird, zu einem Dämpfungsanteil des bereits vorhandenen optischen Signals, der durch die erste Abzweigung bewirkt wird, ist größer als 1, vorzugsweise größer als 1,5·
Das Verfahren ist weiter gekennzeichnet dadurch, daß das Verhältnis größer als 2 ist, vorzugsweise größer als 2,5, 3» 4, 5 oder 6, besonders bevorzugt größer als 10 iind noch bevorzugter größer als 15, 20 oder 30.
Das Verfahren zur IvIuItiplexierung eines ersten optischen Signals an einer ersten Stelle in einer Lichtleitfaser unter Verwendung einer ersten LichtSchreibabzweigung ist so gestaltet, daß eine Dämpfung eines bereits vorhandenen optischen Signals in der Lichtleitfaser, die durch die erste Lichtschreibabzweigung bewirkt _wird, reduziert wird. Das Verfahren besteht aus folgenden Schritten:
Modifizierung einer Energieverteilung eines bereits vorhandenen optischen Signals innerhalb einer Lichtleitfaser in Strömungsrichtung vor einer ersten Stelle, so daß ein integriertes Energieverhältnis zwischen einem äußersten und einem innersten Abschnitt eines Kerns der Lichtleitfaser in einer l\iähe der ersten Stelle verringert wird, und Einspeisung des ersten optischen Signals in einen ersten Lichtleiterabschnitt durch eine Seite desselben an der ersten Stelle, eine Dämpfung des bereits vorhandenen optischen Signals, die durch die erste Lichtschreibabzweigung erzeugt wird, und die geringer als eine Dämpfung des bereits vorhandenen optischen Signals ist, wenn das integrierte Energieverhältnis nicht modifiziert wurde.
-A-
Das Verfaiiren ist weiter gekennzeichnet durch die erste Lichtschreibabzweigung, die das erste optische Signal in den ersten optischen Pa se rat> schnitt durch dessen Puffer einspeist, das Energieverhältnis, das durch multiplexes Einspeisen von Ή zusätzlichen optischen Signalen in Έ zusätzliche Lichtleitabschnitte an N zusätzlichen Stellen durch eine Seite der Ή zusätzlichen Lichtleitabschnitte unter Verwendung von Ii Schreibabzweigungen modifiziert wirdv Die Ή zusätzlichen optischen.Signale werden in ihre entsprechenden Lichtleitfaserabschnitte durch Lichtleitfaserpuffer, die sich in Strömungsrichtung vor der ersten Abzweigung befinden, eingespeist.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, daß I1T größer als 5, vorzugsweise ,größer als 10, insbesondere größer als 30 und ganz besonders bevorzugt größer als 50 ist.
Desweiteren ist es vorteilhaft, daß die Dämpfung des bereits vorhandenen optischen Signals, die durch die erste Abzweigung bewirkt wird, geringer als 0,3 dB, vorzugsweise geringer als 0,1 dB,.insbesondere bevorzugt geringer als 0,06 dB oder 0,04-dB ist.
Sämtliche IJ S chreib ab zweigungen sind nichtzerstörend und speisen die Ή optischen Signale in die Έ Pas e rat» schnitte durch daran befindliche Puffer ohne einen erforderlichen Abschluß der Lichtleitfaser und. ohne das Erfordernis der Zerstörung der Paser oder ihres Puffers ein.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist durch die Verwendung von irgendeinem der vorgenannten Merkmale gekennzeichnet·
Auaf ührunp;sbei spiel
Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausfü'arungsbeispiel an Hand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:
Pig. 1: eine schematische Ansicht einer Lichtleseabzweigung der Erfindimg;
Pig., 2; und 3'- kumulative bzw. nichtkumulative Überschußverluste, die durch sequentielle Leseabzweigungen hervorgerufen v/erden, die an einer Paser serienmäßig befestigt sind;
Pig. 4 und kumulative bzw« nichtkumulative Verluste weiterer Leseabzweigungen, die an einer Lichtleitfaser in Reihe angeordnet sind;
Pig. 6: einen Vergleich-zwischen dem kumulativen Verlust, dargestellt in Pig. 4, als Punktion des kumulativen Krümmungssektorwinkels und des kumulativen Verlustes, der sich aus einer Endlosfaserkrümmung ergibt;
Pig. 7: eine Querschnittsdarstellung eines Paserkerns, die
einen inneren Kreisbereich darstellt, der von einem - äußeren Ringabschnitt umgeben ist;
Pig. S: eine grafische Darstellung eines Ein/Aus-Ver.hältnisses eines optischen Signals als Punktion der Modulationsfre quenz;
Pig. S: eine sc.hematisc.he Darstellung eines Licht-Schreib-
β-
Abzweiges, der gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist;
10 und 11: kumulative und nichtkumulative Dämpfungen, die auf ein vorher vorhandenes optisches Signal durch sequentielle Lichtschreibabzweigungen, die an einer lichtleitfaser nacheinander angeordnet sind, aufgebracht werden; und
Pig. 12 eine bevorzugte Lichtleitfaser-Verteilernetzwerk-Architektur, die durch Lese- und Schreibabzweigungen der Erfindung nutzbar gemacht wird.
nachfolgend wird auf Pig. 1 Bezug genommen. Gemäß der Erfindung wird eine Lichtleitfaser 12 mit einem optischen Signal 31 darin durch Verwendung einer seitlichen Leseabzweigung 23 abgezweigt, um einen Teil 25 des optischen Signals zur späteren Detektierung abzuleiten. Gemäß der Erfindung ist der Abzweig 23 so aufgebaut, daß der Überschußverlust, angegeben durch das Bezugszeichen 31" in Pig·· 1» derart minimiert wird, daß ein nicht abgezweigtes optisches Signal 31'» das in der Paser 12 in Strömungsrichtung des Abzweiges 23 verbleibt, auf Maximum eingestellt wird.
Der Ausdruck "Überschußverlust11, der in der Beschreibung durchgehend verwendet wird, bedeutet die- Größe des Signals 31 > das aus der Lichtleitfaser 12 abgeleitet und nicht detektiert wird, beispielsweise die Differenz zwischen-dem'Signal 31 und der Summe des Signals 31' und des Signalteils 25 (31 - 31' 25).
Polglich können, vorausgesetzt eine Größe des optischen
-γ-
Signalteils 25 wird minimiert, ist aber groß genug, urn eine Detektion zu ermöglichen, da der Überschußverlust 31" gering ist, zahlreiche Abzweigungen 23 in Reihe angeordnet werden, um einen Lichtleitfaserlesebus 3 oder 5 (Fig· 12) zu bilden, welcher den Vorteil hat, daß zahlreiche Fernsprechteilnehmer, die die zahlreichen Abzweigungen 23 verwenden, die Kosten all der Komponenten teilen können, die den Lesebus bilden. Eine bevorzugte Größe des detektierten optischen Signalteils 25 beträgt zwischen -20 dBm und -100 dBm, (+ XdBm kennzeichnet eine Größe, die gleich + XdB über oder unter einem Milliwatt liegt), vorzugsweise zwischen -30 dBm und -80 dBm, insbesondere zwischen -30 dBm und -40, -50 oder -60 dBm, beispielsweise ungefähr -35 dBm.
Es wird wieder Bezug auf Pig. 1 genommen. Die Abzweigung 23 ist so ausgebildet, daß die Paser 12 in einem Bereich 46 um einen Winkel alpha des Krümmungsbereichsektors und einen gleichförmigen oder ungleichförmigen Krümmungsradius.gebogen wird. Bei einem nicht gleichförmigen Krümmungsradius, wie in Pig. 1 dargestellt, wird der Minimalwert des Radius auf r bezogen; dieser Buchstabe kennzeichnet den Radius des Krümmung sbereiches, wenn er so gut wie gleichförmig ist. Ein optischer Koppler 32 wird im Kontakt mit nur einem Teil einer äußeren Umfangsbiegeoberfläche der Paser in dem Bereich 46 angeordnet. Wahlweise können ein Detektor 34 und eine Linse 35 innerhalb des Kopplers· 32 eingebaut sein. Das detektierte Signal wird dann durch ein geeignetes Mittel, beispielsweise Drähte 44, weitergeleitet. Bei einer alternativen Ausführungsform wird der abgeleitete Signalteil 25 durch eine andere Lichtleitfaser übertragen, die ein Endstück aufweist, das sich in der Hähe einer Stirnfläche 30 der Linse 35 befindet. Diese zusätzliche Lichtleitfaser erstreckt sich .bis
zu irgendeinem gewünschten Bestimmungsort, beispielsweise einer abgelegenen optischen Komponente (etwa einem Ferndetektor). In dieser Äusführungsf orm .würde die zusätzliche Lichtleitfaser den Faserpuffer berühren und dem optischen Koppler 32 entsprechen.
Der optische Koppler 32, der vorzugsweise bei solchen Wellenlängen lichtdurchlässig ist, die für das optische Signal 31 erwartet -werden, kann flüssig oder fest sein, oder aus der Kombination beider bestehen und kann deformierbar oder nichtdeformierbar sein; wenn erdeforniierbar ist, kann er entweder elastisch oder nichtelastisch deformierbar sein. Eine bevorzugte Ausführungsform ist ein elastisch deformierbares Material, beispielsweise ein lichtdurchlässiges Polysiloxan* Wenn das Kopplungselement eine andere Lichtleitfaser ist, könnte ein vorderes Ende davon die Busfaser 12 der Puffer- . schaltung berühren. Ein Ummantelungsdurchmesser der zusätzlichen Faser beträgt vorzugsweise zwischen 200 void 2000 um, vorzugsweise 500 - 2000 pm, besonders bevorzugt 1000 um, und die zusätzliche Faser kann einen Kern und eine entweder aus Glas oder Kunststoff hergestellte Ummantelung aufweisen. Ss ist wünschenswert, daß das optische Kopplungselement einen guten Oberflächenkontakt mit dem Faserpuffer herstellt, optimal 'positioniert ist, den Faserpuffer nur auf einem kleinen äußeren Teil des Umfaiig's und über einer kleinen linearen Länge des Puffers berührt und einen Brechungsindex aufweist, welcher eine Größe des detektierten optischen Signalteils 25 optimiert, während alle anderen Parameter konstant sind.
Der Winkel alpha des Krümmungsbereichabsclinittes ist der Bogen, der den Biegungsbereich 46 einschließt, welcher durch den Schnittpunkt der ersten und zweiten senkrechten Strichlinien 47; 43 bestimmt ist, welche senkrecht zu den Punkten
.&» V W SW»
43; 49 verlaufen und sich von diesen erstrecken, wo sich die Krummungsirattelpunktachse, angedeutet durch die Strich- . · Linie 36» der Lichtleitfaser 12 mit den ersten und zweiten nichtgekrümmten Mittelachsen 28; 29 der Lichtleitfaser 12 an den entgegengesetzten Seiten des Krümmungsbereiches 46 vereinigt.
Die relativ scharfe Krümmung in der iiähe des Punktes 49 ist im Interesse der Verdeutlichung der Darstellung hervorgehoben. V/enn der Krümtnungsbereich 46 im Profil ungleichmäßig ist, sind optimale Ergebnisse erreichbar, wenn ein minimaler Krümmungsradius r des Krümmungsbereiches 46 an der Stelle 24 vorhanden ist, die sich in Strömungsrichtung vor der Linse 35 oder dem Detektor 34 befindet oder alternativ, vor der zusätzlichen Lichtleitfaser. Alle Arten der· Krümmimgsradiusprofile um den Krümmungsbereich 46 einschließlich sowohl der gleichmäßigen als auch der variierenden Profile, sind in den Geltungsbereich der Erfindung eingeschlossen.
Im" allgemeinen wird die Dämpfung des Signals 31 geringfügig durch den abgeleiteten Teil 25 bewirkt, wenn der optische Signalteil 25 um Größenordnungen geringer ist als das optische Signal 31· Kit der Anzahl der Abzweigungen erfolgt eine Begrenzung im wesentlichen auf die Größe des Überschußverlustes 3T"j der durch die Abzweigung hervorgerufen wird. Folglich wurde festgestellt, daß, wenn alpha, 0, r, das Profil des Krümmungsradius und die Größe, Form, Zusammensetzung, Beugungsindex und die.Stelle des optischen Koppelelementes optimiert sind, die Größe des abgeleiteten optischen Signalteils 25 bis zu einem beliebigen gewünschten kleinen Wert gesteuert werden kann, und es wurde auch überraschenderweise gefunden, daß der Überschußverlust 31', welcher sich dadurch
ergibt, auch überraschend und unvorhergesehen gering ist, so daß zahlreiche Abzweigungen 23 nacheinander angeordnet werden können; man ist bei jeder Abz?/eigung in der Lage, die Information zu bestimmen, die durch das optische Signal 31 dargestellt wird.
Beispiel 1
Eine getrennter optische Teilfaser mit einem Kerndurchmesser von 100 um, einem Uimnantelungsdurchmesser von 140 pm und einem Pufferdurchmesser von 500 pi wurde gespleißt, um eine Verbindung von 2,2 km herzustellen, und an einem Ende der Paser wurde ein Laser mit dem Ergebnis befestigt, daß 8,4-2 mW am entgegengesetzten Ende der zweiten Faser durch einen Fotodetektor nachgewiesen wurden. Es wurden 219 Leseabzweigungen, wie in Fig. 1 dargestellt, mit einer getrennten Indexlinse 35 und einem Fotodetektor 34 an der optischen Faser in Abständen von 10 in dem Laser folgend befestigt und eingestellt, um so jeweils 1 uW zu detektieren. Die optische Leistung am entgegengesetzten zweiten Ende der optischen Faser wurde nachfolgend notiert, und der gesamte und der Überschußverlust, der durch jede Leseabzweigung hervorgerufen wird, wurde ermittelt«
Die ersten Abzweigungen (beispielsweise die ersten fünf oder zehn) hatten extrem niedrige Überschußverluste, durchschnittlich weniger als 0,05 dB, die Überschußverluste der Abzweigungen in Strömungsric.htung davon sogar noch weniger; der durchschnittliche Gesamtverlust für das Experiment mit 219 Abzweigungen betrug 0,0217 dB.
Wie sich aus den Fig. 2 und 3 leicht abschätzen läßt, können die Seitenlicht-Leseabzweigungen der Erfindung einen detektierbaren optischen Signalteil 25 ableiten und detektieren,
so daß ein Überschußverlust von gut unter 0,3 dB pro Abzweigung hervorgerufen wird, und zwar speziell weniger als 0,2 dB, ganz speziell weniger als 0,1 dB, und sogar Werte von weniger als 0,08 dB, 0,06 dB, 0,04 dB, 0,03 dB, 0,02 dB, 0,01 dB und 0,005 dB. Sogar mit solchen geringen Überschußverlusten, wobei immer der optische Signalteil 25 für die \ Detektion abgeleitet wird, weist eine detektierbare Größe, beispielsweise irgendein Wert zwischen - 20 und - 100 dBm, wie zuvor angegeben, den Wert auf, der während des Experiments benutzt wird und - 30 dBm beträgt. Polglich kann eine große Zahl von Abzweigungen'nacheinander angeordnet v/erden, beispielsweise 5, 10, 20, 30, 40, 50, 70, 100, 150, 200 und sogar Zahlen darüber hinaus, und eine beliebige Anzahl dazwischen, bei Verwendung herkömmlicher Lichtquellen, da eine große Lichtmenge für den zuletzt erwähnten Abzweig der Serie verfügbar ist,· um einen detektierbaren optischen Signalteil 25 abzuleiten, so daß ein minimaler Überschußverlust auftritt.
Daeiist überraschend·, da es bekannt ist, daß die zur Ableitung an einer Paserkrümmung mit konstantem Radius geeignete Lichtmenge an dieser Stelle begrenzt ist. Dieses Phänomen ist überraschenderweise nicht bei aufeianderfolgenden Krümmungen geeignet, die durch Abzweigungen der Erfindung erzeugt v/erden und räumlich, beispielsweise durch mehr als einen Meter, fünf Meter, zehn Meter, zwanzig Meter, 30 Meter, 40 Meter, 70 Meter oder 100 Meter getrennt sind. Das wird in den Pig. 4 bis 6 dargestellt.
Speziell' die Pig. 4 und 5 stellen die kumulativen beziehungsweise nichtkumulativen Verluste dar, hervorgerufen durch Krümmungen von 30 ° mit konstantem Radius von 3,84 mm, aufeinanderfolgend an der Paser des Beispiels 1 mit Abständen von zehn Metern angewendet. Die Datenpunkte der "30 ° -Ab-
zwe.igungen" in Pig. 6 stellen denselben kumulativen Verlust als Punktion des kumulativen KrümmungssektOrwinkels dar. Die Datenpunkte der "ununterbrochenen Umhüllung" in Pig. 6 stellen den kumulativen Verlust dar, der hervorgerufen wird, wenn die Paser des Beispiels 1 in einfacher Weise kontinuierlich und mehrfach bei einem Radius von 3,84 mm umwickelt wurde. Wie Fig. 6 zeigt, erzeugen zusätzliche Krümmungen mit konstantem Radius keinen abschätzbaren zusätzlichen Lichtverlust, wenn eine Paser mehr als einige wenige Drehungen kontinuierlich umhüllt wird; daher erfolgt die Herstellung einer Anordnung der Abzweigungen 23 der Erfindung in einer langen Reihe, was völlig unerwartet war.
wenn die Daten an den Leseabzweigungen der Erfindung weiter analysiert werden, entdeckt man, daß sich die Leistung der Leseabzweigungen der Erfindung tatsächlich verbessert, wenn sie in einer Reihenanordnimg in Strömungsrichtung von anderen Abzweigungen in der Weise angebracht werden, wie es in Beispiel 1 beschrieben und in den Pig. 2 bis 5 gezeigt ist; beispielsweise wird der Überschußverlust der Leseabzweigungen sequentiell geringer, während, die detektierten optischen Signalteile immer abgeleitet werden. Dieser überraschende Effekt, der entdeckt worden ist, ist das Ergebnis der Abzweigungen, die sich entgegen der Strömungsrichtung befinden, die eine Energieverteilung der optischen Paser innerhalb der Paser in einer vorteilhaften Art modifizieren.
Nachfolgend wird auf Pig. 7 Bezug genommen. Wenn ein Paserkern in einen mittleren Bereich 94 mit einem Durchmesser 95, der gleich dem Kernradius ist, und in einen gleichmäßigen Ring 96 mit einer gleichmäßigen Breite 97; 98, die gleich der Hälfte des Paserradius ist, eingeteilt wird, ist es insbesondere möglich, den Anteil/der Gesamtlichtenergie in der
Kernrnitte 94 und dein Kernring 96 zu bestimmen. Vor den Abzweigungen in Beispiel 1 waren 60 % der Energie innerhalb der Kernmitte 94» mit den verbleibenden 40 % der Energie in dein Kernring 96 enthalten, liach sechs Abzweigungen in, der Heihe änderten sich diese Anteile auf 81 % beziehungsweise 19 %* Immerhin würde normalerweise erwartet werden, daß sich diese Anteile bald auf 100 % beziehungsweise 0 % verändern (und es ware daher nicht erlaubt, daß weitere Signalteile 25 abgeleitet v/erden), da sich progressive Abzweigungen fortsetzen, um Licht aus dem Kernring 96 bevorzugt zur Kernmitte 94 abzuleiten« Diese Anteile verbleiben bei 81 % beziehungsweise 19 fo, sogar nach 106 Abzweigungen. Polglich ist es verständlich, daß die Abzweigungen der Erfindung eine Energieverteilung in der Faser in einer vorteilhaften Weise modifizieren, so daß sich sowohl.die Überschußverluste für Abzweigungen,. die sich in Strömungsrichtung befinden, reduzieren, als auch das Licht in dem Kernring 96 regeneriert wird, Lind außerdem ermöglichen, daß die in Strüniungsrichtung befindlichen Abzweigungen immer in der Lage sind, detektierbare optische Signalteile 25 abzuleiten, während ein fortschreitend geringerer Überschußverlust erzeugt wird.
Obgleich diese Experimente auf eine Liultimode-Gradientenfaser geleitet wurden, sind ähnlich vorteilhafte Ergebnisse auch bei Kern-Mantel- und Monomodefasern erreicht worden, und die Erfindung ist in ihren verschiedenen Ausführungsformen bei allen Faserarten, mit verschiedenen Pufferarten, anwendbar, beispielsweise Silizium oder Akrylat, da Abzweigungen der Erfindung ununterbrochen detektierte optische Signalteile 25 in der Serie ableiten können, während sehr geringe ÜberschußVerluste bei allen Fasertypen erzeugt werden.
Ein weiterer Vorteil der Leseabzweigungen der Erfindung,
wenn sie bei einer Hultimodefaser, entweder Kern-Hantelfaser oder Gradientenfaser, verwendet werden, besteht darin, daß irgendeine der Leseabzweigungen der Erfindung, die allein oder in Verbindung mit anderen gleichartigen Abzweigungen arbeitet, tatsächlich die Bandbreite der Paser verbessert, da nur die äußersten Hoden bevorzugt abgeleitet werden, da sie zu den innersten Moden entgegengesetzt sind. Polglich wird die Zeit der Empfangsdispersion zwischen verschiedenen Moden reduziert, und dies erhöht die Bandbreite.
Der nachteilige Zeiteffekt der Smpfangsdispersion zwischen verschiedenen Moden in einer Hultimode-Lichtleitfaser bei einer Bandbreite im Stand der Technik ist gut verständlich, und folglich wird er nur kurz beschrieben. Da besonders die äußersten Hoden einen größeren linearen Abstand in einer Faser zurücklegen müssen als die innersten Hoden, ist an einem entfernten Ende der Faser ein erzeugter Rechteckimpuls als ein fein verteilter Impuls sichtbar, da die innersten Hoden an einem Detektor an dem entfernten Ende vor den äußersten IJoden eintreffen, und daher müssen die Impulse breit sein, zeitlich getrennt, und zu einer gs-ringgen Bandbreite führen. Da die Abzweigungen der Erfindung keine abschätzbaren Werte der innersten Hoden detektieren, wird die Zeit des Problems der Empfangsdispersion mit den Abzweigungen der Erfindung mit dem Ergebnis reduziert, daß die Rechteckimpulse dichter zusammen gruppiert werden können, als es sich bei einer höheren Bandbreite ergibt.
nachfolgend wird insbesondere auf Pig. S Bezug genommen. Irgendein gegebener Signalintensitätspegel resultiert in einem konstanten Ein/Aus-Verhältnis für einen Bereich der
Iiodulationsfrequenzen, bis die Llodulationsfrequenz eine Sättigungsmodulationsfrequenz 55 erreicht, und danach, fällt das Signal-Ein/Aus-Verhältnis schnell ab, wenn die Modulation sfrequenz weiter erhöht wird. Ss wurde herausgefunden, daß für ein gegebenes ursprüngliches Signal-Ein/Aus-Verhältnis die Sättigungs-Hodulationsfrequenz viel höher ist, wenn erfindungsgemäße Abzweigungen verwendet werden, als wenn Enddetektionstechniken angewendet werden. Es ist tatsächlich herausgefunden worden, daß bei relativ hohen Modulationsfrequenzen, wenn ein Detektor in der Paser bei einem Leistungspegel verbleibendes Licht detektiert, durch die Ab z?/e igung der Erfindung Licht detektiert wird, um so ein zweites Signal-Ein/ Aus-Verhältnis festzustellen,'wobei man mit der Abzweigung der Erfindung ein erstes Signal-Ein/Aus-Verhältnis erfährt; das zweite Signal-Ein/Aus-Verhältnis ist .mehr als 1 dB, 2 dB, 3 dB, 4 dB, 5 dB und sogar 10 dB geringer als das erste Signal-Ein/Aus-Verhältnis.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist in Pig. 9 dargestellt. Diese Pigur stellt eine Liohtschreibabzweigung 22 dar, eine Vielzahl davon ist in Pig. 12 dargestellt. Diese Schreibab-.zweigung ist vom Aufbau her der zuvor beschriebenen Leseabzweigung 23 ähnlich. Die Schreibabzweigimg 22 ist so aufgebaut, daß sie zur Einspeisung eines optischen Signals 131 in eine Paser geeignet ist, das mit einem bereits vorhandenen optischen Signal 37> das zuvor in die Paser eingespeist wurde, multiplexiert wird, wobei das bereits vorhandene Signal entweder ein Einzelsignal oder eine Vielzahl multiplezierter Signale enthält. Wie im allgemeinen gut bekannt ist, können die multiplex!erteil ,Signale frequenzmultiplexiert und/oder zeitmultiplexiert sein; derartige Variationen sind in dem ' Ausdruck "multiplexierte Signale" enthalten.
Die Schreibabzweigung 22 ist so aufgebaut, das neue Signal
131 derart- einzuspeisen, daß eine Dämpfung des bereits vorhandenen Signals 37 minimiert wird« Das hat den Vorteil, daß zahlreiche Schreibabzweigungen 22 auf der Paser 11 mit dem vorher vorhandenen Signal 37, das nicht unzulässig gedämpft wird, hintereinander angeordnet sind, so daß zahlreiche Fernsprechteilnehmer, die die Abzweigungen verwenden, sich die Kosten des dadurch gebildeten Verteilernetzwerkes teilen können. Der Teil des bereits vorhandenen Signals 37» welcher durch die Schreibabzweigung 22 nicht gedämpft wird, ist durch den Pfeil 37' dargestellt, der gedämpfte Teil des bereits vorhandenen Signals wird durch den Pfeil 37" repräsentiert.
Die Schreibabzweigung 22 er.thält Mittel zum Krümmen der Paser 11, um einen Paserkrüinmungsbereich 146 zu erzeugen, und Mittel zum Kontaktieren eines optischen Kopplungselementes
132 an der äußersten Schicht des Paserpuffers auf einem Kopplungsbereich 14T über einem äußeren Teil des Krümmungsbereiches 146. Das optische Signal 131» das in die Lichtleitfaser 11 eingespeist wird, wird durch die Lichtquelle 134 erzeugt, vorzugsweise ein Laser oder.eine lichtemittierende Diode (LSD), und vorzugsweise durch eine Linse 135 fokussiert, vorzugsweise eine Gradientenlinse, so daß es sich innerhalb des optischen Kopplungssegmentes 132 unter einem .solchen Winkel ausbreitet, daß es innerhalb eines öffnungswinkels in die Paser 11 eintritt und innerhalb des Paserkerns' begrenzt ist. Das "begrenzte Signal ist durch, den Pfeil 131 auf der rechten Seite der Pig. 9 dargestellt.
Der Zweck und die Punktion des optischen Kopplungselementes 132 sind ähnlich denen des Kopplungselementes 32, das heißt, die reflektierenden und lichtbrechenden Wirkungen an der
Schnittstelle Kopplungselement-Puffer zu optimieren und die Lichteinspeisung in den Paserkern zu optiraieren« Außerhalb des Kopplungseleraentes 132 würden wesentliche Anteile des Signals 131 von der äußersten Oberfläche des Puffers reflektiert oder in die Paser 11 unter einem Winkel außerhalb eines Aufnahmekegels des Faserkerns gebrochen v/erden, welcher durch den Krümmungsbereich 14-6 erzeugt wird. Das optische Kopplungselement 132 kann eine Liaterialzusammensetzung und einen Aufbau aufweisen, der denen des Kopplungsö.lementes 32 identisch ist, oder es kann davon verschieden sein.
Wie bei dem Kopplungselement 32 muß das Material, aus dem das optische Kopplungselement 132 besteht, optimale Strahlendurchlässigkeitseigenschaften aufweisen, das sich zur Herstellung eines guten Oberflächenkontaktes mit dem Puffer an dem Pufferkopplungsbereich 141 eignet, einen Brechungsindex haben, welcher die Lichteinspeisung optimiert, und es muß optimal positioniert sein, so daß 0 optimal ist. Alle beschriebenen Materialien, die für das Kopplungselement 32 geeignet sind, sind für das Kopplungselement 132 verwendbar und gehören in den Geltungsbereich der Erfindting.
Es wird ein Winkel des Krümmungsbereichabschnittes als ein Bogen definiert, der den Krümmungsbereich 146 einschließt, welcher durch den Schnittpunkt der ersten und zweiten senkrechten Strichlinien 147; 148 festgelegt ist, die zu den Punkten 143» 149 senkrecht verlaufen und sich von diesen erstrecken, wo die Achse des KrümmLingsmittelpunktes, auge— geben durch die Strichlinie 136, der Lichtleitfaser 11 mit den ersten und zweiten nichtgekrümmten Llittelp'unktachsen 128; 129 der optischen Faser 11 auf den entgegengesetzten Seiten des Krümmungsbereiches I46 verschmilzt.
-13-
Die relativ scharfe Krümmung in der ITähe des Punktes 149 ist im Interesse der Klarheit der Darstellung stark vergrößert. Der Krümmungsbereich 14-6 muß nicht notwendigerweise durchweg, tun einen gleichmäßigen Radius gekrümmt sein, und tatsächlich kann der Radius der Krümmung des Krümmungsbereiches 146 ungleichmäßig sein. Wenn der Krümmungsradius ungleichmäßig ist, sind optimale Ergebnisse dann erreichbar, wenn sich ein minimaler Krümmungsradius R des Krümmungsbereiches I46 an der Stelle 124 einstellt, die sich in Stromungsrichtung hinter der Linse 135 oder der Lichtquelle befindet. Alle Arten der Profile des Krümmungsradius über dem Krümmungsbereich I46 einschließlich sowohl der gleichmäßigen als auch der sich verändernden Profile gehören zum Geltungsbereich der Erfindung.
Die Erfindung enthält ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Einspeisung des optischen Signals 131 in die Lichtleitfaser, so daß eine unvorhergesehene und, überraschenderweise kleine Dämpfung 37" des entgegen der Strömungsrichtung vorher vorhandenen Signals 37 hervorgerufen wird, wobei das vorher vorhandene Signal zuvor in die Lichtleitfaser unter Verwendung der Seiten- oder Endeinspeisungstechnik eingespeist worden ist. Dämpfungen, die geringer sind als 1,0 dB, 0,5 dB, 0,4 dB, 0,3 dB, 0,2 dB,' 0,1 dB und 0,06 dB und sogar weniger als 0,04 dB, sind in Übereinstimmung mit der Erfindung wiederholt zustande gebracht worden, während die erreichten -Einspeisungswirkungsgrade größer als 1 %, 2 %, 5 %, 10 53, 15 %, 20 %, 30 % und sogar 40 % sind. Daher kann das Verhältnis des eingespeisten Lichtanteils zum Anteil des vorher vorhandenen, gedämpften Signals großer als 1 gemacht werden, vorzugsweise größer als 1,5, 2, 2,5, 3, 4, 5, 6, 10, 15., 20, 30 und sogar 40.
Es 1st schon seit langem bekannt, daß ein fundamentales Problem mit verschachtelten Lichtleitfaser-Busarchitekturen, die vielfache optische Signale führen, die an vielfachen Positionen erzeugt werden, und an vielfachen Punkten in die Faser eingespeist v/erden, darin besteht, daß die verwendeten Vorrichtungen zum Einspeisen irgendeines aus einer Vielzahl optischer Signale in eine optische Faser bereits: ein schon vorhandenes optisches Signal führen und darin unvermeidlich Dämpfungen von einigen Prozent des vorher vorhandenen optischen Signals gegeben sind, und daß der Anteil der Dämpfung mit dem Wirkungsgrad der Einspeisung der Einspeisungsvorrichtung zunimmt« Eine alltägliche,, praktische Erfahrung im Stand der Technik besteht darin, daß es normalerweise eine eins zu -eins-BeZiehung zwischen dem IDinspei3ungswirkungsgrad vxiü. dein Anteil der Dämpfung des vorher vorhandenen Signals, das bereits in der Paser ist,,gibt. Beispielsweise verursacht ein Wirkungsgrad der Einspeisung von 90 % von einer Quelle zur Erzeugung eines ersten Signals, daß 90 % des vorher vorhandenen Signals gedämpft werden, ein Einspeisungswirkungsgräd von 50 % verursacht 50 % Dämpfung, ein Einspeisungswirkungsgrad von 10 % verursacht 10 % Dämpfung usw. Es gibt kleinere Abweichungen von dieser Erfahrung für die besonders ausgewählten Einspeisungsmittel, aber diese Abweichungen sind zur Zeit nicht sehr wichtig.
•Es wurde unerwartet und überraschenderweise entdeckt, daß eine Seitenlicht-Schreibabzweigung der Erfindung zur Erzeugung eines Einspeisungswirkungsgrades geeignet ist, der weit größer ist als ein Dämpfungsante.il, der bei einem vorher vorhandenen Signal in der Paser herbeigeführt wird, wenn die Abzweigung 22 ,in einer speziellen Art und Weise verwendet wird.
Besonders dann, wenn. H zusätzliche L-Iittel 22, die im Aufbau bezüglich, einer Schreibabaweigung '22 ähnlich sind, zwischen einer in Strömungsrichtung vorderen Position, wo das vorher vorhandene optische Signal in die Paser eingespeist wird, und einer in Strömungsrichtung hinteren Position, wo eine IT+ 1te Schreibabzweigung ihr E+1tes Signal in die Faser einspeist, mit H als ganzer Zahl angeordnet sind, kann sogar für relativ kleine Werte von IT das Verhältnis Einspeisungswirkungsgrad/ Dämpfung für die Ef+ 1ste Abzweigung 22 sehr stark ansteigen. Dieses Verhältnis wird estrem groß für solche Werte von IT, die größer als ungefähr 10 bis 15 sind, bei wesentlichen Verbesserungen, die bei Werten von IT auftreten, die so klein vdLe 1,2 und 3 sind. Selbst wenn die N dazwischentretenden Mittel 22 einige Verluste erzeugen, fällt der mittlere Gesamtverlust pro Mittel 22 schnell auf relativ geringe· Werte weit unterhalb des Mittelwertes, der andererseits durch Anwendung eines anderen bekannten Verfahrens und einer Vorrichtung bei aufeinanderfolgender Liehteinspeisung erhalten wird.
Die Mittel 22 können aus einer Reihe von zusätzlichen Schreibabzweigungen 22 bestehen. Sie können aus einer Reihe von gekrümmten Elementen bestehen, welche die Paser in einer V/eise biegen, die ähnlich ist wie bei der Schreibabzweigung 22, so daß innerhalb des Kerns eine Hodenkopplung bewirkt wird, oder es kann Kombinationen derartiger Schreibabzweigungen und Krümmungselemente enthalten. Wenn gekrümmte Elemente verwendet werden, können zusätzliche seitliche Schreibabzweigungen, welche das Licht in eine Seite der Faser an einem geradlinigen Abschnitt einspeisen, verwendet werden, ivennsie in unmittelbarer Hähe des gekrümmten Elementes in Strömung srichtung vorn angeordnet sind, da das gekrümmte Element die Mantel- und/oder Puffermoden in den Faserkern in'Strö-
mungsrichtung koppelt. Die Verwendung zusätzlicher Schreibabzweigungen ermöglicht die Signalmultipiexierung. Auch die B+1te Abzweigung kann eine Abzweigung sein, welche Licht in eine Paser an einer seitlichen Krümmung einspeist, od&r sie kann Licht an einer Seite auf einem geradlinigen Faserabschnitt mit der Paserkrüramung, die unmittelbar in Strömungsrichtung verläuft, einspeisen, um eine Modenkopplung auszuführen«
Ein nicht vorhergesehenes und überraschendes Ergebnis besteht darin, daß ein Verhältnis zwischen dem Einspeisungswirkungsgrad der Schreibabzweigung 22 zu einem Dämpfungsanteil des Signals 37 in dem Maße zunimmt, wie die Zahl II ansteigt.
Beispiel 2
Eine Schreibabzweigung der Fig. 9 wurde an einer optischen Gradientenfaser der Art befestigt, wie sie in Beispiel 1 . verwendet wird. Diese Abzweigung speist ungefähr 30 % bis 40 % ihrer Leistung in einen Kern der Faser ein, um ein vorher vorhandenes Signal darin zu erzeugen. Folglich wurden 112' zusätzliche Schreibabzweigungen aufeinanderfolgend in Intervallen von zehn Metern von der ersten Abzweigung in Strömungsrichtung an der Faser befestigt,- derart, daß jede Abzweigung zur Einspeisung von ungefähr 30 %, bis 40 % ihrer Ausgangsleistungen in den Faserkern geeignet ist, und der . kumulative und der nichtkumulative Verlust bezüglich des vorher vorhandenen Signals wurde sequentiell vermerkt, die Ergebnisse sind in den Fig. 10 beziehungsweise 11 dargestellt.
Wie diese Figuren verdeutlichen, dämpft die erste, in 'Strömung s richtung liegende Schreibabzweigung ein vorher vor-
handenes Signal -um 2,75 dB (46,9 %), die zweite um 1,91 dB (35,6 %), die dritte um 1,37 dB (27,1 %) usw; die progressive Dämpfung bezüglich des vorher vorhandenen optischen Signals fällt so stark, daß nach der zwölften, in Strömung srichtung liegenden Schreibabzweigung die Dämpfungen durchweg unter 0,2 dB lagen, sogar selbst dann, wenn der Wirkungsgrad der jeweiligen Einspeistmg zwischen 30 % und 40 % verbleibt, und die Dämpfungen weniger als 0,06 dB und 0,04 dB betragen, wie wiederholt ausgeführt wurde. Tatsächlich war die mittlere Dämpfung für all die Abzweigungen 0,2 dB, ungeachtet der ziemlich großen Überschußverluste, die sich auf einige der ersten Abzweigungen beziehen.
Auf Grund dieser Daten ist festgestellt worden, daß die entgegen der Strömungsrichtung befindlichen Abzweigungen das vorher vorhandene optische Signal um mehr als den doppelten Wert der in Strömungsrichtung liegenden Abzweigungen bei identischem Wirkungsgrad der jeweiligen Einspeisung für die ersten wenigen, in Strömungsrichtung liegenden, Abzweigungen dämpfen. Dieses Verhältnis steigt vierfach, sechsfach, zehnfach, fünfzehnfach, zv/anzigfach, dreißigfach und mehr an, sobald weitere Abzweigungen in Strömungsrichtung angeordnet sind; dies stellt ein stark überraschendes und unerwartetes nichtlineares Phänomen dar.
Außerdem wurde festgestellt, daß die ersten einzelnen Abzweigungen 22 eine Energieverteilung des bereits vorhandenen optischen Signals in der Lichtleitfaser in vorteilhafter Weise modifizieren, um diese Ergebnisse zu gewinnen, so daß festgelegt wurde, daß 5, 10, 30, 50, 100 und sogar 200 . Schreibabzweigungen oder irgendeine Anzahl dazwischen auf einer Faser für den Multiplexbetrieb einer ähnlichen .Anzahl-
von Signalen in einer Paser angeordnet sein können, und eine ist sogar noch zur Detektierung des bereits vorhandenen Signals geeignet, das alle diese Abzweigungen durchläuft. Obwohl das bereits existierende Signal beschrieben wurde, als es in einen Kern der Faser durch einen gekrümmten Pufferabschnitt derselben eingespeist wurde, sind ähnlich vorteilhafte Ergebnisse auch mit "end launchiiign-Signalen zu erhalten. In jedem Pail ist zu vermerken, daß die Schreibabzweigungen Signale in die Faser in vorteilhafter Weise durch Passieren des Lichts durch den Faserpuffer an einer Krümmung in einer zerstörungsfreien Weise einspeisen, so daß die Paser nicht abgeschlossen zu sein braucht, wobei die Faserabschnitte im wesentlichen kontinuierlich gekrümmt gehalten werden, und zwar durch einen Radius, der ausreichend groß ist, so daß die Paser nicht bricht.
Es ist weiterhin festgestellt worden, daß die· minimalen Krümmungsradien der Lichtleitfaser, die mit Lese- oder Schreibabzweigungen der Erfindung verwendet werden, überraschende Lind unerwartet geringe Wahrscheinlichkeiten des Paserbruch.es hervorrufen, so daß es möglich ist, Lese- und Schreibabzweigungen der Erfindung an einer optischen Paser zu verwenden, um verschiedene Abschnitte der Lichtleitfaser im wesentlichen kontinuierlich und dauerhaft in einer gekrümmten Lage mit einem minimalen Risiko zu halten, derart, daß sich irgendeiner der Paserabschnitte durch Brechen unzulässig verformt, verursacht durch Dehnen. Tatsächlich ist theoretisch und experimentell festgestellt worden, daß eine dauerhafte Krümmung in einer Lichtleitfaser von der Art der vorhergehenden Beispiele, welche einen minimalen Krümmungsradius von 3>5 mm oder größer über einem Sektorwinkel von 45 ° aufweisen, weniger als 10 % Wahrscheinlichkeit der Brechung des
Paserabschnittes in zwanzig Jahren aufweist, und ein 3»8 com oder größerer minimaler Krümmungsradius über 45 ° ruft weni-
—2
ger als 1,5 · 10 % Wahrscheinlichkeit für einen Bruch des Paserabschnittes in zwanzig Jahren hervor. Polglich bedeutet, wie hierbei verwendet, der Ausdruck "im wesentlichen kontinuierlich in einer gekrümmten Lage gehalten", daß die Paser über eine wesentliche Zeitdauer kontinuierlich gekrümmt gehalten wird, insbesondere mehr als einen Monat, vorzugsweise mehr als ein Jahr und sogar mehr als 5» 10, 15 und 20 Jahre, vorzugsweise derart, daß die Wahrscheinlichkeit des Bruches des gekrümmten Abschnittes kleiner als 1 ist, insbesondere kleiner als 1,5 χ 10 . Minimale Krümmungsradien, die gleich oder größer als 4,2 mm und 4,5 mm sind, führen zu viel geringeren Wahrscheinlichkeiten des Paserbruches über ausgedehnte Zeitperioden, und sie sind zur Verwendung mit Lese- und Schreibabzweigungen der Erfindung geeignet. . .
Pig. 12 stellt eine bevorzugte Verteilungsarchitektur für die Lese- und .Schreibabzweigungen 23; 22 der Erfindung dar. In dieser Pigur sind die PernSprechteilnehmer 6; 6' und 10 in einem Netzwerk 2 durch verschachtelte Sinspeisungssignale in den Schreibbus 4 durch Verwendung der Schreibabzweigungen 22, wie beschrieben, miteinander verbunden, desgleichen durch Verwendung, der optischen Lesesignale von einem oder mehreren Lesebussen 3; 5» wobei Leseabzweigungen 23, wie'beschrieben, benutzt werden. In diesem Pail können, müssen jedoch nicht, separate Lesebusse für Audio- und.Videoinformationen vorgesehen sein.. Die Leitungen (entweder optische oder elektrische) 20; 18 übertragen die Signale aus und in das Netzwerk mit einer zentralen Verarbeitungseinheit CPU 17 und optischen Lichtquellen 14; 16, die die optischen Signale ursprünglich erzeugen, welche in die Lesebusse 3; 5 eingespeist werden,
die dann angezapft werden können.
Die zentrale Verarbeitungseinheit CPU ordnet auch in geeigneter Weise Zeitsc.hl.itze oder Frequenzen für die verschiedenen Fernsprechteilnehmer 6; 6'; 10 zu, so daß jeder Fernsprechteilnehmer irgendeine zugeordnete Frequenz oder einen Zeitschlitz aufweist, innerhalb dessen die Information zu lesen und zu schreiben ist, so daß die Information aus einer Vielzahl von Fernsprechteilnehmern nicht überlagert und dadurch zerstört ist. Das Netzwerk Z ist für hunderte Fernsprechteilnehmer ausreichend, ohne daß eine bedeutende Anzahl optischer Repeater infolge der sehr geringen Werte der Überschuß-.Verluste und Dämpfungen, die durch die Lese- und Sehreibabzweigungen 23; 22, wie beschrieben, eingefügt sind. Ss kann abgeschätzt werden, dai3 die Busarchitektur der Fig. 12 in einer Leitung, einem Zweig, einem Baum einem Stern oder irgendeiner anderen gewünschten Schaltungsstruktur angeordnet sein kann.
Obwohl die Erfindung für bestimmte, bevorzugte Ausführungs- formen beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht nur auf jene beschriebenen Ausführungsformen begrenzt, sie ist nur durch die beigefügten" Ansprüche begrenzt.

Claims (9)

iJrfindungsanspruch
1. Verfahren zur Ilultiple;d.erung optischer Signale in einer Lichtleitfaser in der Weise, daß eine Dämpfung eines bereits vorhandenen Signals schon in der Lichtleitfaser reduziert wird, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
. Anordnung von IT Lichtschreibabzweigungen aufeinanderfolgend bei Έ Liclrfcle.iterabschnitten in Strömungsrichtung nach einein Punkt, wo das bereits vorhandene optische Signal in eine Lichtleitfaser eingespeist wird; die IT Schreib ab zweigungen speisen H optische Signale in die Paser, wobei ΪΊ eine ganze Zahl ist; eine Ute Abzweigung ist in Strömungsrichtung vor den anderen Abzweigungen der N Abzweigungen angeordnet; die erste Abzweigung ist in Strömungsrichtung nach den anderen Abzweigungen der ϊϊ Abzweigungen angeordnet; das Verhältnis eines Anteils des Einspeisungswirkungsgrades eines ersten eingespeisten optischen Signals, der durch die erste Abzweigung erzeugt wird, zu einem Dämpfungsanteil des bereit.s vorhandenen optischen Signals, der durch die erste Abzweigung bewirkt wird, ist größer als 1, vorzugsweise größer als 1,5·
2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Verhältnis größer als 2 ist, vorzugsweise größer als 2,5, 3> 4, 5 oder 6, besonders bevorzugt größer als 10, noch mehr bevorzugt größer als 15, 20 oder 30.
3. Verfahren nach Punkt 15 bei den die LIuItiplexierung · eines ersten optischen Signals an einer ersten Stelle in einer Lichtleitfaser unter Verwendung einer ersten Lichtschreibabzweigung erfolgt, so daß eine Dämpfung eines bereits vorhandenen optischen Signals in der Lichtleitfaser, die durch die erste Lichtschreibabzweigung bewirkt wird,
reduziert wird, gekennzeichnet durch folgende Schritte: Modifizierung einer Energieverteilung eines bereits vorhandenen optischen Signals innerhalb einer Lichtleitfaser in Ströniungsrichtung vor einer ersten Stelle, so daß ein integriertes Energieverhältnis zwischen einem äußersten und einem innersten Abschnitt eines Kerns der Lichtleitfaser in einer ITähe der ersten Stelle verringert wird, und
Einspeisung des ersten optischen Signals in einen ersten Lichtleiterabschnitt durch eine Seite desselben ar. der ersten Stelle, eine Dämpfung des bereits vorhandenen optischen Signals, die durch die erste Lichtschreibabzweigung erzeugt wird, und die geringer als eine Dämpfung des bereits vorhandenen optischen Signals ist, wenn-das integrierte Energieverhältnis nicht modifiziert wird.
4· Verfahren nach Punkt 3, gekennzeichnet durch die erste Lichtschreibabzweigung, die das erste optische Signal in den ersten optischen Faserabschnitt durch dessen Puffer einspeist, das Energieverhältnis, das durch multiplexes Einspeisen von N zusätzlichen optischen Signalen in IT zusätzliche Lichtleitabschnitte an IT· zusätzlichen Stellen durch eine Seite der IT zusätzlichen Lichtleitabschnitte unter Verwendung von IT Schreibabzweigungen modifiziert wird, wobei die Έ zusätzlichen optischen Signale in ihre entsprechenden Lichtleitfaserabschnitte durch Lichtleitfaserpuffer, die sich in Strömungsrichtung vor der ersten Abzweigung befinden, eingespeist werden.
5· Verfahren nach irgendeinem der Punkte 1, 2 und 4 gekennzeichnet dadurch, daß Έ größer als 5., vorzugsweise
größer als 10, insbesondere größer als 30 und ganz besonders bevorzugt größer als 50 ist,
6. Verfahren nach irgendeinem der Punkte 1,2, 4 und 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Dämpfung des bereits vorhandenen optischen Signals, die durch die erste Abzweigung bewirkt wird, geringer als 0,3 dB ist, vorzugsweise geringer als 0,1 dB, insbesondere bevorzugt geringer als 0,06 dB oder 0,04 dB ist.
7. Verfahren nach irgendeinem der Punkte 1, 2, 4, 5 und 6, gekennzeichnet dadurch, daß sämtliche Έ Schreibabzweigungen niclitzerstöreiid sind und die IT optischen . Signale in die II Faserabschnitte durch daran befindliche Faffer ohne einen erforderlichen Abschluß der Lichtleitfaser und ohne das Erfordernis der Zerstörung der Paser oder ihres Puffers einspeisen,
8. Vorrichtung, gekennzeichnet durch die Verwendung von irgendeinem der Punkte 1 bis 7.
Hierzu
9 Seiten Zeichnungen.
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