DD253201B1 - Sensoranordnung zur schweissbrennerfuehrung - Google Patents
Sensoranordnung zur schweissbrennerfuehrung Download PDFInfo
- Publication number
- DD253201B1 DD253201B1 DD29513286A DD29513286A DD253201B1 DD 253201 B1 DD253201 B1 DD 253201B1 DD 29513286 A DD29513286 A DD 29513286A DD 29513286 A DD29513286 A DD 29513286A DD 253201 B1 DD253201 B1 DD 253201B1
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- sensors
- sensor arrangement
- sensor
- arrangement according
- welding
- Prior art date
Links
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 15
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 11
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 4
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 6
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 4
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 3
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- -1 ferrous metals Chemical class 0.000 description 2
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 239000003351 stiffener Substances 0.000 description 2
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000003708 edge detection Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
Description
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Sensoren zur Führung von Schweißbrennern längs vorgegebener Werkstückkanten, insbesondere zum Schweißen von Stegen, Gurten und Profilblechen auf zu versteifende Unterlagen.
Die Anordnung wird vorteilhaft dort eingesetzt, wo geringe Abstände zwischen den Versteifungen und zwischen Versteifung und Wand vorhanden sind.
In der Literatur gibt es zahlreiche Vorschläge zur Realisierung und Anwendung von Führungssensoren für Schweißroboter. (Schweißtechnik Jahrgang 32,1982, Heft 7; Wiss. Zeitschrift W.-P.-Universität Rostock 34. Jahrgang 1985, Heft 3). In der Mehrzahl sind es induktive Sensoren, mit denen die Umgebung durch ein magnetisches Wechselfeld abgetastet wird. Der magnetische Fluß wird durch magnetisierbares Wandmaterial verstärkt, zum anderen durch Wirbelstrombildung in elektrisch leitender Wand geschwächt. Nach dem Verstärkungseffekt arbeiten vornehmlich Transformator- und Differentialtransformator-Sensoren, die Wirbelstromdämpfung nutzen induktive Oszillatorsensoren. Mehrere Oszillatorsensoren können z. B. als Zeile nach DE-PS 3100486 oder für Kehlnahtsensierung nach DD-PS 251304 angeordnet werden. Die Abmessungen des einzelnen Gebers als auch die gegenseitige Beeinflussung erlauben jedoch keine kleinmaßigen Anordnungen. Bei Transformatorensensoren ist die Anpassung des flußführenden hochpermebeablen Kerns an die Sensieraufgabe nach DE 3326476 und nach DD-PS 214316 üblich. Wie in der Erfindung nach DE-OS 3326476 dargelegt, erhöht eine Annäherung der Schenkelenden bei Differentialtransformatoren mit Ε-Kern die Empfindlichkeit, damit verbunden ist jedoch bekanntermaßen eine Verringerung der maximalen Sensierentfernung. Dieser Mangel ist durch die Geberausführung als Differentialmeßspule nach DD-PS 214316 nur für eindimensionale Abstandssensoren behebbar
Sind kleine Abtastflächen gefordert, so müßten kapazitive Sensoren den Vorzug erhalten.
Die bekannten induktiven Sensorführungssysteme haben somit den Mangel, daß sie in engen Passagen, z. B. in einer dichten Folge von Versteifungselementen oder an Stegblechen, die in Wandnähe zu verschweißen sind, nicht oder nur teilweise einsetzbar sind.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Automatisierung von Schweißarbeiten auch für geringe geometrischen Abmessungen und Strukturen der Werkstücke, enge Passagen und Toleranzen zu ermöglichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Sensoranordnung zu schaffen, die dichte Folgen von Versteifungselementen und enge Passagen erfaßt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit einer spitzwinkligen Anordnung zweier induktiver Sensoren in einer tragenden Halterung über dem Brenner gelöst, wobei die Köpfe der beiden Sensoren, von denen einer die Führung in x-Richtung und der andere in y-Richtung sichert, dicht zusammengeführt sind und sich ihre Sensierräume innerhalb und außerhalb des Bauteils überlagern. Beide Sensoren sind mit unterschiedlicher Arbeitsfrequenz beaufschlagt. Es sind Stabsensoren mit kleinem Durchmesser deren Arbeitsfrequenzen im Bereich von 1 bis 4kHz liegen und in diesem Bereich für Eisen und Nichteisenmetalle
nahezu die gleiche Abstandsempfindlichkeit haben. Die Arbeitsfrequenzen der beiden Sensoren unterscheiden sich um mindestens eine Bandbreite des oder der Bandfilter (s) der anschließenden Sensorauswerteelektronik.
Das spitzwinklige Sensorpaar ist auf eine der oberen Kanten des zu schweißenden Bauteiles ausgerichtet oder auf die rückseitige Kehle dieses Teiles.
Die induktiven Sensoren sind angeschlossen an jeweils bekannte elektronische Auswerteschaltungen mit an sich bekannten Korrekturschaltungen.
Vorteil der erfindungsgemäßen Sensoranordnung ist, daß ein automatisiertes Schweißen von kleinmaßigen oder in einer dichten Folge angeordneten Versteifungselementen oder Stegblechen mittels eines induktiven Sensorführungssystems ermöglicht werden kann.
Ausführungsbeispiet
An Ausführungsbeispielen soll die Erfindung näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1 bis 3: Prinzipanordnung induktiver Stabsensoren zur Abstandssensierung an den Oberkanten eines Versteifungssteges Fig. 4: Prinzipanordnung induktiver Stabsensoren zur Abstandsmessung an der rückseitigen Kehle des Steges
Fig. 5: Frequenzabhängigkeit der Empfindlichkeit induktiver Stabsensoren für Eisen und Aluminium.
In Figur 1 ist eine Anordnung zweier induktiver Stabsensoren 1 in einer tragbaren Halterung 2, die am Brennerhals 3 befestigt ist, dargestellt. Die Achsen beider Sensoren laufen spitzwinklig zusammen, so daß die Sensierköpfe einen kleinen Abstand zueinander haben. In dieser Zusammenführung gewährleisten sie eine Kantendetektion mit kleinen zusammenliegenden Abtastflächen. Der Sensor für die y-Richtung ist senkrecht auf die schmale Stegfläche des Versteifungssteges 4 und der Sensor für die x-Richtung schräg auf dessen Seitenflächen ausgerichtet. Beide Sensoren arbeiten bei Überlagerung ihrer Sensorräume im Bereich der oberen rechten Kante des Steges 4, der auf der Unterlage 5 geschweißt wird. In Fig. 2 und Fig. 3 sind Steganordnungen gezeichnet, wo eine rückseitige Sensierung schwer möglich ist. Hier erfolgt die Sensierung im Bereich der dem Brenner zugewandten Kante des Steges 4. In Fig. 3 ist auch der y-Sensor zur y-Achse geneigt.
Die Überlappung der Sensierräume für die x- und y-Richtung ist mit einer gegenseitigen Beeinflussung der Induktionsflüsse verbunden. Um diesen Einfluß auf das Meßergebniszu eliminieren, arbeiten beide Sensoren mit unterschiedlicher Frequenz. Die Differenz ihrer Arbeitsräume ist größer als die Bandbreite des Bandfilters der anschließenden Auswerteelektronik. Unterschiedliche Arbeitsfrequenz bedeutet jedoch unterschiedliche Empfindlichkeit. In Figur 5 ist die Frequenzabhängigkeit der Empfindlichkeit von induktiven Stabsensoren mit Trafoblechkernen für Eisen und Aluminium angegeben. Ein Maß für die Empfindlichkeit ist der Faktor K in der Abstandscharakteristik.
u2 = Ku,/x2 U2 Meßspannung
Ui Erregerspannung χ Abstand zur Wand
K ist für Eisen positiv und für Nichteisenmetalle negativ. Man erkennt, daß es für die induktiven Sensoren einen optimalen Arbeitsfrequenzbereich gibt, nämlich größer als 1 kHz und kleiner als 4 kHz. Darin ist die Änderung des Betrages von K hinsichtlich der Arbeitsfrequenz und des Materials gering.
Fig. 4 zeigt die Prinzipanordnung eines induktiven Stabsensorpaares lan der Rückseite des zu schweißenden Steges 4 zur Sensierung in x- und y-Richtung in einem kleinen Bereich der Kehle. Diese Anordnung wird angewendet, wenn z. B. die Stegbleche unterschiedliche Höhen haben oder die oberen Kanten zur Sensierung nicht geeignet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
DD-PS 214316,251304 (B 23 к 9/12);
Schweißtechnische Information aus dem Zentralinstitut für Schweißtechnik der DDR M 702-84, Teil 1,1984, Abschnitt 3.4.3, Bild 14
Claims (4)
1. Sensoranordnung zur Schweißbrennerführung für das automatisierte Schweißen von kleinmaßigen oder in einer dichten Folge angeordneten Versteifungselementen oder Stegblechen unter Verwendung von an einer tragenden Halterung angebrachten induktiven Stabsensoren für die Führung des Schweißbrenners in x- und y-Richtung, gekennzeichnet durch zwei einen spitzen Winkel einschließende, mit ihren Stirnflächen auf die zu sensierenden Flächen gerichtete induktive Stabsensoren, die an einem am Brenner (3) angeordneten auskragenden Halter befestigt und mit jeweils unterschiedlicher Arbeitsfrequenz beaufschlagt sind.
2. Sensoranordnung nach Anspruch !,gekennzeichnet durch Ausrichtung der Stabsensoren (1) auf eine der oberen Kanten des zu verschweißenden Bauteiles oder auf die rückseitige Kehle dieses Bauteiles.
3. Sensoranordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Arbeitsfrequenzen der Sensoren im Bereich von 1 bis 4 kHz.
4. Sensoranordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Arbeitsfrequenzen, die sich voneinander um mindestens eine Bandbreite des Bandfilters der anschließenden Sensorauswerteelektronik unterscheiden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD29513286A DD253201B1 (de) | 1986-10-09 | 1986-10-09 | Sensoranordnung zur schweissbrennerfuehrung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD29513286A DD253201B1 (de) | 1986-10-09 | 1986-10-09 | Sensoranordnung zur schweissbrennerfuehrung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD253201A1 DD253201A1 (de) | 1988-01-13 |
| DD253201B1 true DD253201B1 (de) | 1992-11-26 |
Family
ID=5582985
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD29513286A DD253201B1 (de) | 1986-10-09 | 1986-10-09 | Sensoranordnung zur schweissbrennerfuehrung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD253201B1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19816051A1 (de) * | 1998-04-09 | 1999-10-14 | Volkswagen Ag | Verfahren zur Schweißkopfpositionierung |
-
1986
- 1986-10-09 DD DD29513286A patent/DD253201B1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD253201A1 (de) | 1988-01-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0130940B2 (de) | Induktive Sensoranordnung und Messanordnung zur Verwendung derselben | |
| DE69717188T2 (de) | Mit Magnetfeldveränderungen arbeitender Bewegungs- und Positionsdetektor | |
| DE3236224C2 (de) | Induktiver Annäherungsschalter | |
| DE2025807C3 (de) | Vorrichtung zur zerstörungsfreien Untersuchung von magnetischen Werkstücken mit kreisförmigem Querschnitt auf Risse | |
| DE4126921C2 (de) | Vorrichtung zur induktiven Messung der Lage eines Metallbandes | |
| DE2912712A1 (de) | Messanordnung zum nachweis eines in papier, insbesondere in einem wertschein eingebetteten metallischen fadens | |
| DE3882091T2 (de) | Vorrichtung zum Prüfen von Dokumenten. | |
| DE60015461T2 (de) | Magnetlager | |
| EP0305591A2 (de) | Induktive Sensoranordnung und Messanordnung zur Verwendung derselben | |
| DE2419084A1 (de) | Einrichtung zum automatischen nachfuehren von werkzeugen, insbesondere von schweissbrennern | |
| EP0337939B1 (de) | Induktive Sensoranordnung und Messanordnung zur Ermittlung der Relativlage einer Sensoranordnung | |
| EP3824323B1 (de) | Detektor zum detektieren von elektrisch leitfähigem material | |
| DD253201B1 (de) | Sensoranordnung zur schweissbrennerfuehrung | |
| DE2725354A1 (de) | Pruefkopf zur induktiven oberflaechenpruefung von metallischen werkstuecken | |
| EP0204898B1 (de) | Berührungsfreies Messverfahren und Messvorrichtung | |
| EP3764054B1 (de) | Sensoranordnung zum erfassen einer auslenkung einer drahtelektrode | |
| DE2558904C3 (de) | Elektromagnetische Induktionsanzeigevorrichtung | |
| DE2617624A1 (de) | Linearisierung fuer induktiven stellungsgeber | |
| DE4114574A1 (de) | Winkelaufnehmer zur beruehrungsfreien bestimmung der drehung einer welle | |
| DE2840358A1 (de) | Detektorgeraet mit einem an einer fluessigkeitsleitung angeordneten induktiven sensor | |
| DE3312756A1 (de) | Annaeherungsschalter | |
| EP0495267B1 (de) | Vorrichtung zur Prüfung von Münzen oder dergleichen metallischen Scheiben | |
| DE3346774C2 (de) | ||
| DD214316A1 (de) | Induktiver sensor fuer schweissroboter | |
| DE2257684A1 (de) | Geraet und methode zum messen des dickenaenderungswertes von dielektrischen elementen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ENJ | Ceased due to non-payment of renewal fee |