DD253323A1 - Leitungsschutzschalter - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
- H01H73/02—Details
- H01H73/18—Means for extinguishing or suppressing arc
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Abstract
Zum thermischen Schutz installierter elektrischer Leitungen werden Leitungsschutzschalter verwendet, die einen Magnetausloeser mit Joch und eine Lichtbogenloeschkammer mit Lichtbogenlaufschienen enthalten. Magnetausloeser und Lichtbogenloeschkammer sind unmittelbar benachbart angeordnet, so dass ein Jochschenkel gleichzeitig als aeussere Lichtbogenlaufschiene fungiert. Um eine kompendioese Bauweise des Leitungsschutzschalters mit einem schnellen, sicheren Einlaufen und kurzzeitigen Loeschen des Lichtbogens zu kombinieren, ist der als Lichtbogenlaufschiene fungierende Jochschenkel mit einer parallel zur Lichtbogenlaufrichtung und zur Lichtbogenloeschkammer gerichteten Rippe versehen, die ueber den Magnetausloeser hinausragen und auf dem Jochschenkel vorzugsweise mittig angeordnet sein kann. Fig. 2
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung betrifft einen Leitungsschutzschalter in Schmalbauweise mit Magnetauslöser und einer(dem Magnetauslöser benachbart angeordneten Lichtbogenlöschkammer, die ein Löschblechpaket und eine Lichtbogenlaufschiene aufweist, welche mit einem Jochschenkel des Magnetauslösers im wesentlichen identisch ist.
Ein Leitungsschutzschalter dieser Art ist z.B. in der DE-OS 3339399 beschrieben. Nachteilig bei diesen Lösungen, bei denen der untere Jochschenkel als Lichtbogenlaufschiene benutzt wird, ist, daß der Lichtbogen nicht auf die Mitte des Löschblechpaketes mit den zumeist V-förmigen Einlaufkonturen zentriert wird, sondern dadurch, daß die gesamte Breite des Jochschenkels als Laufschiene zur Verfügung steht, nicht zwingend die Mitte der Laufschiene benutzt und auf die Stirnseite des Löschblechstapels schräg oder außermittig auftrifft und der Lichtbogeneinlauf ungünstig verzögert wird.
Es ist bekannt, diesen Nachteil mit geeigneten zusätzlichen Maßnahmen zu beheben, so wird z.B. in der DE-OS 3042168 der ., Löschblechstapel mit einer Maske umgeben, die lediglich den mittleren Bereich der äußeren Bleche des Löschblechpaketes bzw. der Lichtbogenlaufschienen für den Lichtbogenlauf zuläßt. Eine ähnliche Lösung mit gleicher Wirkung wird in der DE-OS 2616825 aufgezeigt: isolierte Bereiche auf den äußeren Löschblechen. Nachteilig an diesen Lösungen ist, daß sie zusätzlichen Teile- und Montageaufwand erfordern.
Eine gleiche Wirkung, nämlich den Lichtbogen auf die Mitte der Laufschienen und damit auf die Mitte des Löschblechstapels zu zentrieren, läßt sich auch mit dem Herausscheren einer Zunge aus dem unteren Jochschenkel erzielen, wie in der DE-AS 2138438 vorgeschlagen. Nachteilig dabei ist, daß dabei die Abschirmung der Magnetspule durch den Jochschenkel teilweise durchbrochen ist und schädliche Wirkungen des Lichtbogens auf die Magnetspule möglich sind, so daß zusätzliche isolierende Beilagen eingefügt werden müssen.
Ziel der Erfindung ist ein Leitungsschutzschalter mit hohem Abschaltvermögen, bei dem der der Lichtbogenlöschkammer benachbarte Jochschenkel des Magnetauslösers zugleich als Lichtbogenlaufschiene genutzt wird, wobei ein schnelles und sicheres Einlaufen des Lichtbogens und kurze Lichtbogenlöschzeiten erreicht werden sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, allein durch die Gestaltung des als Lichtbogenlaufschiene fungierenden Jochschenkels den Lichtbogenlauf auf eine bestimmte günstige Bahn zu lenken, ohne zusätzliche Teile zu verwenden bzw. ohne die Abschirmung der Spule des Magnetauslösers zur Lichtbogenlöscheinrichtung hin zu durchbrechen.
Die Aufgabe wird gelöst, indem der als Lichtbogenlaufschiene fungierende Jochschenkel zumindest angenähert parallel zur Lichtbogenlaufrichtung mit einer zur Lichtbogenlöschkammer gerichteten Rippe versehen ist. Die Rippe kann geprägt sein oder aus auf den Jochschenkel aufgetragenem Material bestehen. Sie ist vorteilhaft mittig angeordnet und kann in Übereinstimmung mit der Länge des Löschblechpaketes über den Magnetauslöser hinausragen. Damit wird die Breite des über das Magnetgestell hinausragenden Endes dieses Jochschenkels mittig auf die Breite der Rippe reduziert. Die Rippenbreite selbst liegt vorzugsweise zwischen 4 und 6mm und die Rippenhöhe bei 0,5mm.
Bei einer Kurzschlußabschaltung läuft der Lichtbogen bevorzugt auf der erhöhten Rippe des als Laufschiene fungierenden unteren Jochschenkels und wird somit auf die Mitte des Löschblechpaketes zentriert, wodurch sein Einlaufen in das Lösch blech paket störungsfrei und un verzögert verläuft. Der Lösch Vorgang in der Lichtbogenlöschkammer verläuft durch das auf Mitte verjüngte Teil des über das Magnetgestell hinausragenden Endes des Jochschenkels, wegen der weiteren Zentrierung des Lichtbogens auf die Mitte des Löschblechstapels vorteilhaft mit nahezu konstanter Lichtbogenspannung, was kurze Lichtbogenlöschzeiten zur Folge hat.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: die erfindungswesentlichen Teile eines Leitungschutzschalters in Ansicht, Fig. 2: die Sicht entlang der Linie c-c auf die Lichtbogenlaufschiene in Fig. 1 und Fig.3: einen Schnitt entlang der Linie a-a in Fig. 1.
Die Zeichnung zeigt schematisch einen MagnetauslöseM eines Leitungsschutzschalters mit einer direkt darunter angeordneten Lichtbogenlöschkammer (Löschblechpaket) 2. Der untere Jochschenkel 3 des Magnetauslösers 1 ist gleichzeitig die Lichtbogenlaufschiene. Ebenfalls dargestellt ist eine untere Laufschiene 4, ein beweglicher Schaltkontakt 5 in Ausschaltstellung, ein am Magnetauslöser 1 angeordnete Festkontakt 6 und eine Magnetspule 9.
Zur Verbesserung des Lichtbogeneinlaufs in die Lichtbogenlöschkammer 2 wird der Lichtbogenfußpunkt durch eine aus dem unteren Jochschenkel 3 ausgeprägte Rippe 7 auf die Mitte des Löschblechstapels 2 zentriert. Die Rippenbreite b beträgt ca.
4...6mm und ihre Höhe ha ca. 0,5mm.
Die Rippe 7 ist mittig im unteren Jochschenkel 3 längs ausgeprägt. Ein Teil 8 des Jochschenkels 3 überragt den Magnetauslöser 1.
Die Verjüngung dieses Teils 8 auf die ungefähre Breite b der Rippe 7 und die ebenfalls mittige Anordnung gewährleisten einen vorteilhaft ablaufenden Löschvorgang wegen der Zentrierung des Lichtbogens auf die Mitte des Löschblechstapels in der Lichtbogenlöschkammer 2.
Claims (3)
1. Leitungsschutzschalter in Schmalbauweise mit einem Magnetauslöser und einer.dem Magnetauslöser benachbart angeordneten Lichtbogenlöschkammer, wobei ein Jochschenkel des Magnetauslösers als Lichtbogenlaufschiene fungiert, gekennzeichnet dadurch, daß der Jochschenkel parallel zur Lichtbogenlöschkammer gerichteten Rippe versehen ist.
2. Leitungsschutzschalter gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Rippe auf dem Jochschenkel mittig angeordnet ist.
3. Leitungsschutzschalter gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Rippe des Jochschenkels über den Magnetauslöser hinausragt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DD29503886A DD253323A1 (de) | 1986-10-06 | 1986-10-06 | Leitungsschutzschalter |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD29503886A DD253323A1 (de) | 1986-10-06 | 1986-10-06 | Leitungsschutzschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD253323A1 true DD253323A1 (de) | 1988-01-13 |
Family
ID=5582918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD29503886A DD253323A1 (de) | 1986-10-06 | 1986-10-06 | Leitungsschutzschalter |
Country Status (2)
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Family Cites Families (6)
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| DE3339399A1 (de) * | 1983-10-29 | 1985-05-09 | Sursum Elektrizitätsgesellschaft Leyhausen GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Selbstschalter mit lichtbogenblasfeld |
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1987
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Also Published As
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| DE3733586A1 (de) | 1988-04-14 |
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