DD253601A1 - Spannvorrichtung fuer spulenhuelsen - Google Patents

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DD253601A1
DD253601A1 DD29628386A DD29628386A DD253601A1 DD 253601 A1 DD253601 A1 DD 253601A1 DD 29628386 A DD29628386 A DD 29628386A DD 29628386 A DD29628386 A DD 29628386A DD 253601 A1 DD253601 A1 DD 253601A1
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DD
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cones
clamping
conical
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bobbin
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DD29628386A
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English (en)
Inventor
Ilias Zaprasis
Christiane Zaprasis
Original Assignee
Textima Veb K
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Abstract

Die Erfindung ist beim Aufwickeln von fadenfoermigem Gut anwendbar und dient dazu, schwere Spulen auf der Spulenhalterwelle festzuspannen. Angewendet wird das Keilprinzip mit axial verschiebbaren Konen. Die Gegenkonen sind als kegelfoermige Rollen ausgebildet, die von konischen Durchbruechen in einem Rollentraeger aufgenommen werden.

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist beim Aufwickeln von fadenförmigem Gut anwendbar, besonders an Aufspulmaschinen für synthetische Fäden.
Charakteristik des bekannten Standes-derTechnik--
Spulenhalter mit mechanischen Spannmitteln zum Zentrieren und Spannen der Hülsen sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt geworden. Eine Möglichkeit des Spannens ist die Anwendung des Keilprinzips, indem durch axiale Verschiebung von inneren Kegelflächen eine Ausdehnung der äußeren erreicht wird.
Eine dieser Hülsenspannvorrichtungen ist so ausgeführt, daß mehrere Hülsen gleichzeitig gespannt werden können, s. DD-PS 144036. Auf der Spulenhalterwelle sind axial verschiebbare Kegelscheiben angeordnet. Die Kegelflächen arbeiten mit Innenkegelflächen von Spannbuchsen zusammen. Die Spannbuchsen sind am Umfang mit-Längsschlitzen versehen, die ihnen Eigenelastizität verleihen.
In der Praxis werden die Spannbuchsen aus Polyamid 6 gefertigt, das bekanntlich bis zu 10% Wasser aufnimmt. Dadurch kommt es zu Maß-und Rundlaufveränderungen der Spannelemente. Dieser Werkstoff hat auch eine ungenügende Biegefestigkeit, um der ständigen Biegebelastung beim Betrieb des Spulenhalters standzuhalten, weshalb es zum Bruch der Spannelemente kommen kann.
Ziel der Erfindung
Der Bruch der Spannelemente stellt eine Unfallgefahr dar, die durch eine sicherwirkende Spannvorrichtung mit einfachem Aufbau beseitigt werden soll. Auch bei hohen Aufspulgeschwindigkeiten soll eine gute Funktionssicherheit gegeben sein.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch die besondere Ausbildung und Führung der äußeren Spannelemente eine Hülsenspannvorrichtung mit einer hohen Rundlaufgenauigkeit zu entwickeln, die auch bei längerem Einsatz erhalten bleibt. Gelöstwird die Auf gäbe durch eine Spannvorrichtung mit axial bewegbaren Spannkonen und radial bewegbaren kegelförmigen Spannrollen aus Metallwerkstoffen. Letztere werden von konischen Durchbrüchen in einem Rollenträger aufgenommen. Die Spannkonen befinden sich zwischen fest auf der Spulenhalterwelle angeordneten Distanzbuchsen bzw. einem Deckel. Die Rollenträger sind zwischen Gewindebolzen auf den Distanzbuchsen und dem Deckel mit Senkschrauben befestigt. Der Spannvorgang erfolgt mittels Federn, die in den Distanzbuchsen liegen und der Entspannvorgang mittels Zugstangen. Diese sind mit den Spannkonen verbunden und erstrecken sich entlang der Spulenhalterwelle unmittelbar auf deren Oberfläche. Die Oberfläche der Spannkonen ist plasmabeschichtet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. T: eine Ansicht der Spannvorrichtung, z. T. geschnitten nach Fig. 3 Fig. 2: einen Längsschnitt in gespanntem und ungespanntem Zustand Fig.3: einen Querschnitt
Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung dient zur Aufnahme mehrerer Spulen. Am nicht dargestellten Maschinengestell ist eine Spuienhalterwelle 1 einseitig gelagert. In Fig. 1 ist das freitragende Ende mit der Spannvorrichtung für eine Spulenhülse 9 und in Fig. 2 das lagerseitige Ende mit der Spannvorrichtung für eine zweite Hülse dargestellt. Auf der Spuienhalterwelle sind in Abständen Distanzbuchsen 11; 12 befestigt, das vordere Ende der Welle ist mit einem Deckel 7 versehen. Zwischen den Distanzbuchsen und dem Deckel sind Spannkonen 2 verschiebbar auf der Welle angeordnet. Sie sind durch Schrauben 6 mit Zugstangen 5 verbunden, die sich in einer Nut durch alle Spannkonen und Distanzbuchsen erstrecken und in einem Kupplungsteil 15enden. Die Schrauben 6sind durch Federringe 8 gesichert (s. Fig.3). In den Distanzbuchsen lagern Druckfedern 10, die sich gegen die Spannkonen abstützen. Im Bereich der Spannkonen sind auf den Distanzbuchsen und dem Deckel Rollenträger 4 angeordnet. Sie befinden sich jeweils zwischen in Distanzbuchsen und Deckel angeordneten Gewindebolzen 16 und sind mittels Senkschrauben 17 mit diesen verschraubt. Dadurch sind die Rollenträger sowohl gegen axiale Verschiebung als auch gegen Verdrehung gesichert. In die Rollenträger sind konische Durchbrüche eingearbeitet, die Spannrollen 3 aufnehmen.
Die Spannrollen sind kegelförmig ausgebildet, wobei die innere Kegelfläche am Spannkonus 2 und die äußere im gespannten Zustand an der Spulenhülse 9 anliegt.
Die Oberfläche der Spannkonen ist zwecks Standzeiterhöhung plasmabeschichtet.
Im Kupplungsteil 15 ist ein Bundbolzen 14 befestigt, der frei in der Distanzbuchse 12 endet. Auf dem Bundbolzen ist in der Distanzbuchse eine Druckfeder 13 angeordnet.
Arbeitsweise
Das Entspannen zum Zweck des Abnehmens der bewickelten Spulenhülsen geschieht durch Betätigung des Kupplungsteils über nicht dargestellte Mittel in beliebiger Weise manuell, pneumatisch oder elektromagnetisch. Dabei wird das Kupplungsteil eine kurze Strecke nach rechts bewegt (obere Hälfte Fig. 2), womit die Spannkonen durch die Zugstangen ebenfalls nach rechts verschoben we'rden. Die Druckfedern 10 werden entspannt und die Spannrollen können sich radial in Richtung Achse bewegen, so daß die Spulenhülsen freigegeben werden. Durch die Betätigung des Kupplungsteils erfolgt gleichzeitig das Spannen der in der Distanzbuchse 12 befindlichen Druckfeder 13 durch den im Kupplungsteil verankerten Bundbolzen 14.
Wenn der Spulenhalter wieder mit leeren Spulenhülsen bestückt ist, wird das Kupplungsteil freigegeben und von der Federkraft der Druckfeder 13 in die Ausgangsstellung gebracht. Die Druckfedern 10 drücken die Spannkonen zum erneuten Spannen durch die radiale Verschiebung der Spannrollen.
Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung besitzt eine hohe Rundlaufgenauigkeit durch Feinstbearbeitung der Einzelteile. Eine nachträgliche Überarbeitung des montierten Spulenhalters ist daher nicht erforderlich. Als weiterer Vorteil ist die hohe Verfügbarkeit zu nennen, da die Spannelemente keine Ermüdungserscheinungen zeigen und den atmosphärischen Einflüssen nicht unterliegen. Außerdem ergibt die Anordnung der Zugstangen unmittelbar auf der Welle eine günstige Lagerbelastung.

Claims (3)

1. Spannvorrichtung für Spulenhülsen mittels auf einer Spulenhalterwelle axial verschiebbarer, mit Zugstangen verbundener Spannkonen, die mit radial bewegbaren Gegenkonen zusammenarbeiten, gekennzeichnet dadurch, daß ein Rollenträger (4) konische Durchbrüche aufweist und die Gegenkonen als konische Spannrollen (3) ausgebildet und von den konischen Durchbrüchen aufgenommen sind und daß die in einem Kupplungsteil (15) befestigten flachen Zugstangen (5) in Nuten der Spannkonen (2) befestigt und unmittelbar auf der Spulenhalterwelle (1) angeordnet sind.
2. Spannvorrichtung für Spulenhülsen nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß sich die Spannkonen (2) jeweils zwischen fest auf der Spulenhalterwelle angeordneten Distanzbuchsen (11; 12) bzw. einem Deckel (7) befinden und die Rollenträgerzwischen Gewindebolzen (16) auf Distanzbuchsen und Deckel mittels Senkschrauben (17) befestigt sind.
3. Spannvorrichtung für Spulenhülsen nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Spannkonen plasmabeschichtet sind und die Spannrollen aus Metall bestehen.
DD29628386A 1986-11-14 1986-11-14 Spannvorrichtung fuer spulenhuelsen DD253601A1 (de)

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