DD253680A1 - Verfahren zur beurteilung der gebrauchsfaehigkeit gerichteter hohlkoerper - Google Patents

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DD253680A1
DD253680A1 DD29633886A DD29633886A DD253680A1 DD 253680 A1 DD253680 A1 DD 253680A1 DD 29633886 A DD29633886 A DD 29633886A DD 29633886 A DD29633886 A DD 29633886A DD 253680 A1 DD253680 A1 DD 253680A1
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DD
German Democratic Republic
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mandrel
hollow body
cracks
straightening
acoustic emission
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Application number
DD29633886A
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English (en)
Inventor
Hans-Michael Beier
Klaus Theis
Eberhard Ambos
Hartmut Heyse
Peter Eissrich
Peter Pretzsch
Wolfgang Boehme
Klaus Hillig
Original Assignee
Kunert Giesserei Maschbau Veb
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2291/00Indexing codes associated with group G01N29/00
    • G01N2291/02Indexing codes associated with the analysed material
    • G01N2291/028Material parameters
    • G01N2291/0289Internal structure, e.g. defects, grain size, texture

Landscapes

  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Ultrasonic Waves (AREA)

Abstract

Die Erfindung findet Anwendung, wenn deformierte Hohlkoerper durch Eintreiben eines Dorns gerichtet werden und nachfolgend eine Pruefung auf evtl. vorhandene Risse erfolgen soll. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, bei dessen Anwendung deformierte Hohlkoerper am Ort des Richtens, unabhaengig von der Oberflaechenrauheit mittels der bekannten Schallemissionsanalyse geprueft werden koennen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass vor dem Herausziehen des Dorns, nach dem durch die plastische Verformung bewirkten teilweisen Spannungsabbau die Pruefung mittels Schallemissionsanalyse erfolgt, wobei die durch den eventuellen Rissfortschritt entstehenden Signale vom Richtdorn abgenommen werden.

Description

Anwendungsgebiet
Die Erfindung findet Anwendung, wenn deformierte Hohlkörper durch Eintreiben eines Dorns gerichtet werden und nachfolgend eine Prüfung auf evtl, vorhandene Risse erfolgen soll.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, deformierte zylindrische Hohlkörper durch Eintreiben eines Dorns zu richten. Dabei können im Werkstoff Risse auftreten, die die vorgesehene Verwendung des Hohlkörpers ausschließen. Zur Feststellung solcher Risse ist es aus der DD-WP 226081 bekannt, den Hohlkörper mit einem Innendruck zu belasten, einen Schallaufnehmer an die Außenwand des Hohlkörpers anzulegen und mittels der bekannten Schallemissionsanalyse die Prüfung auf Risse vorzunehmen.
Eine solche Arbeitsweise ist sehr aufwendig, da einerseits das Richten und Prüfen nicht am gleichen Ort stattfinden kann und andererseits der Hohlkörper eine solche Oberflächenrauheit aufweisen muß, die eine Abdichtung gegen Druckfluidaustritt ermöglicht. Weiterhin ist der zeitliche und apparative Aufwand zur Einsparung und Druckbeaufschlagung sowie zum Anlegen des Schallaufnehmers relativ hoch.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ein Verfahren, mit dem der zeitliche und apparative Aufwand zur Wiederherstellung der Gebrauchsfähigkeit deformierter Hohlkörper durch Richten und nachfolgender Prüfung auf Risse gesenkt werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, bei dessen Anwendung deformierte Hohlkörper am Ort des Richtens durch Eintreiben eines Dorns ohne Beeinflussung durch die Oberflächenrauheit mittels der bekannten Schallemissionsanalyse auf Risse zu prüfen, wodurch unmittelbar nach dem Richten die Wiederherstellung der Gebrauchsfähigkeit beurteilt werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß vor dem Herausziehen des Dorns, nach dem durch die plastische Verformung bewirkten teilweisen Spannungsabbau die Prüfung mittels Schallemissionsprüfung erfolgt, wobei die durch den eventuellen Rißfortschritt entstehenden Signale vom Richtdorn abgenommen werden. Mit einer solchen Verfahrensweise gelingt es, ohne Beachtung der Oberflächenrauheit und ohne Aufwand zur Spannungserzeugung arm Ort des Richtens, die Wiederherstellung der Gebrauchsfähigkeitzu beurteilen. Dies beruht auf der überraschenden Feststellung, daß bei vorhandenen Rissen die Schallsignale, die der durch die Restspannung bewirkte Rißfortschritt aussendet, durch den innigen Kontakt des Hohlkörpers mit dem Richtdorn, von diesem abgenommen, eine ausreichende Quantität und Qualität aufweisen, um von Störsignalen unterschieden zu werden.
Ausführungsbeispiel
Beispielsweise sei ein geschmiedeter oder gegossener zylindrischer Hohlkörper durch einen nachfolgenden Glühprozeß so deformiert, daß die Abweichung des Querschnitts vom Kreis bzw. Kreisring unzulässig groß ist. Ein Richten durch Ein- und Austreiben eines Dorns gäbe dem Hohlkörper eine ausreichend genaue Gestalt. Durch den Richtvorgang besteht jedoch die Gefahr, daß Risse auftreten, die den vorgesehenen Gebrauch des Hohlkörpers ausschließen.
Um am Ort des Richtens und ohne wesentliche Zeitverzögerung die wiederhergestellte Gebrauchsfähigkeit beurteilen zu können, wird der Richtdorn mit einem für die Schallemissionsanalyse geeigneter Schallaufnehmer versehen und mit der erforderlichen Auswertanlage verbunden. Nach dem Eintreiben des Dorns wird nach einer Wartezeit von 0,5 bis 3s die Rißprüfung mittels Schallemissionsanalyse vorgenommen, so daß mit dem Herausziehen des Dorns die Beurteilung der . Gebrauchsfähigkeit des gerichteten Hohlkörpers vorliegt.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Beurteilung der Gebrauchsfähigkeit von durch Eintreiben eines Doms gerichteten Hohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Herausziehen des Dorns, nach dem durch die plastische Verformung bewirkten teilweisen Spannungsabbau die Prüfung mittels Schallemissionsprüfung erfolgt, wobei die durch den evtl. Rißfortschritt entstehenden Signale vom Richtdorn abgenommen werden.
    Anwendungsgebiet
    Die Erfindung findet An wendung, wenn deformierte Ho hl körper durch Eintreiben eines Dorns gerichtet werden und nachfolgend eine Prüfung auf evtl. vorhandene Risse erfolgen soll.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist bekannt, deformierte zylindrische Hohlkörper durch Eintreiben eines Dorns zu richten. Dabei können im Werkstoff Risse auftreten, die die vorgesehene Verwendung des Hohlkörpers ausschließen. Zur Feststellung solcher Risse ist es aus der DD-WP 226081 bekannt, den Hohlkörper mit einem Innendruck zu belasten, einen Schallaufnehmer an die Außenwand des Hohlkörpers anzulegen und mittels der bekannten Schallemissionsanalyse die Prüfung auf Risse vorzunehmen. Eine solche Arbeitsweise ist sehr aufwendig, da einerseits das Richten und Prüfen nicht am gleichen Ort stattfinden kann und andererseits der Hohlkörper eine solche Oberflächenrauheit aufweisen muß, die eine Abdichtung gegen Druckfluidaustritt ermöglicht. Weiterhin ist der zeitliche und apparative Aufwand zur Einsparung und Druckbeaufschlagung sowie zum Anlegen des Schallaufnehmers relativ hoch.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist ein Verfahren, mitdemder zeitliche und apparative Aufwand zur Wiederherstellung der Gebrauchsfähigkeit deformierter Hohlkörper durch Richten und nachfolgender Prüfung auf Risse gesenkt werden kann.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, bei dessen Anwendung deformierte Hohlkörper am Ort des Richtens durch Eintreiben eines Dorns ohne Beeinflussung durch die Oberflächenrauheit mittels der bekannten Schallemissionsanalyse auf Risse zu prüfen, wodurch unmittelbar nach dem Richten die Wiederherstellung der Gebrauchsfähigkeit beurteilt werden kann.
    Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß vor dem Herausziehen des Dorns, nach dem durch die plastische Verformung bewirkten teilweisen Spannungsabbau die Prüfung mittels Schallemissionsprüfung erfolgt, wobei die durch den eventuellen Rißfortschritt entstehenden Signale vom Richtdorn abgenommen werden. Mit einer solchen Verfahrensweise gelingt es, ohne Beachtung der Oberflächenrauheit und ohne Aufwand zur Spannungserzeugung am Ort des Richtens, die Wiederherstellung der Gebrauchsfähigkeit zu beurteilen. Dies beruht auf der überraschenden Feststellung, daß bei vorhandenen Rissen die Schallsignale, die der durch die Restspannung bewirkte Rißfortschritt aussendet, durch den innigen Kontakt des Hohlkörpers mit dem Richtdorn, von diesem abgenommen, eine ausreichende Quantität und Qualität aufweisen, um von Störsignalen unterschieden zu werden.
    Ausführungsbeispiel
    Beispielsweise sei ein geschmiedeter oder gegossener zylindrischer Hohlkörper durch einen nachfolgenden Glühprozeß so deformiert, daß die Abweichung des Querschnitts vom Kreis bzw. Kreisring unzulässig groß ist. Ein Richten durch Ein- und Austreiben eines Dorns gäbe dem Hohlkörper eine ausreichend genaue Gestalt. Durch den Richtvorgang besteht jedoch die Gefahr, daß Risse auftreten, die den vorgesehenen Gebrauch des Hohlkörpers ausschließen. Um am Ort des Richtens und ohne wesentliche Zeitverzögerung die wiederhergestellte Gebrauchsfähigkeit beurteilen zu können, wird der Richtdorn mit einem für die Schallemissionsanalyse geeigneter Schallaufnehmer versehen und mit der erforderlichen Auswertanlage verbunden. Nach dem Eintreiben des Dorns wird nach einer Wartezeit von 0,5 bis 3s die Rißprüfung mittels Schallemissionsanalyse vorgenommen, so daß mit dem Herausziehen des Dorns die Beurteilung der Gebrauchsfähigkeit des gerichteten Hohlkörpers vorliegt.
DD29633886A 1986-11-17 1986-11-17 Verfahren zur beurteilung der gebrauchsfaehigkeit gerichteter hohlkoerper DD253680A1 (de)

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