DD254347A1 - Schwere fraeseinrichtung fuer drehmaschinen - Google Patents

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DD254347A1
DD254347A1 DD29734886A DD29734886A DD254347A1 DD 254347 A1 DD254347 A1 DD 254347A1 DD 29734886 A DD29734886 A DD 29734886A DD 29734886 A DD29734886 A DD 29734886A DD 254347 A1 DD254347 A1 DD 254347A1
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DD29734886A
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Inventor
Gerhard Kranich
Paul Engelmann
Original Assignee
Leipzig Drehmaschinen
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine schwere Fraeseinrichtung mit Vorschub quer zur Spindelachse fuer Drehmaschinen. Die Einrichtung wird eingesetzt bei grossen Zerspanungsleistungen hinsichtlich der zu bearbeitenden Werkstoffe, der Fraeserbreite und des Fraeserdurchmessers. Dafuer ist der Antrieb fuer die Einrichtung mit dem Untersetzungsgetriebe und der Kupplung getrennt vom Querschlitten an einem festen Grossteil der Maschine angeordnet. Die Kraftuebertragung erfolgt ueber entsprechende Elemente, die sich in beweglichen Schwingungen befinden. Fig. 1

Description

auf der Welle 11 angeordnet, die in die Schwinge 7 ragt und das Zahnrad 12 trägt. Das Zahnrad 12 steht in Verbindung mit dem Zahnrad 13 auf der Welle 14.
Die Schwingungen 6; 7 mit den beschriebenen Kraftübertragungselementen sind um die Wellen 8; 11; 14 schwenkbar. Die Welle 14 ragt in das Gehäuse 15 und trägt dort das Zahnrad 16, welches über eine einstufige Übersetzung in das Zahnrad 17 auf der Fräserwelle 18 eingreift, die auch das Werkzeug 19 aufnimmt.
Das Gehäuse 15 ist auf dem Querschlitten 20 des Mehrspindeldrehautomaten befestigt, der die Vorschubbewegung in Richtung auf das Werkstück 21 ausführt. Die Drehbewegung des Werkzeuges 19 wird eingeleitet von dem Motor 5, übertragen auf die Kupplung 4 und das Untersetzungsgetriebe 3.
An der Welle 8 ist die für das Werkzeug 19 erforderliche niedrige Drehzahl annähernd erreicht und wird von hier über die Schwinge 6 mit ihrem Getriebezug 8; 9; 10; 11 und der Schwinge 7 mit dem Getriebezug 11; 12; 13; 14 übertragen.
Mittels der Zahnräder 16; 17 wird eine weitere Untersetzung und damit die geforderte Drehzahl erreicht. Das ist notwendig, um nicht das volle Drehmoment übertragen zu müssen, wodurch eine kleinere Bauweise ermöglicht wird.
Der Ausgleich der Vorschubbewegung zwischen dem fest angeordneten Untersetzungsgetriebe 3 und dem an der Vorschubbewegung beteiligten Gehäuse 15 auf dem Querschiitten 20 wird durch die beiden Schwingen 6; 7 erreicht.
Durch die beschriebene Anordnung ist der Querschlitten 20 außerdem Gehäuse 15 nur mit derartig wenig Teilen belastet, daß eine hohe Funktionssicherheit gewährleistet ist.
Die zur Ausführung der geforderten extrem schweren Fräsbearbeitung benötigte Antriebsleitung mit dem dazu notwendigen massiven Motor 5 und Untersetzungsgetriebe 3 mußte demnach unbedingt vom Querschlitten getrennt angeordnet werden.
Dadurch ist erstmalig möglich, diese Sonderbearbeitung von Drehteilen im Rahmen des Komplettbearbeitungsprogrammes auf Drehmaschinen, vorzugsweise Mehrspindeldrehautomaten, durchzuführen.

Claims (3)

1. Schwere Fräseinrichtung mit Vorschub quer zur Spindelachse für Drehmaschinen, vorzugsweise Mehrspindeldrehautomaten, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung des Getriebekastens (2) mit dem Übersetzungsgetriebe (3), dem Motor (5) und der Kupplung (4) getrennt vom Querschlitten (20) an einem festen Großteil, wie dem Spindelkasten (1), erfolgt, daß sich an den Getriebekasten (2) zwei Schwingen (6; 7) anschließen, in denen auf entsprechenden Wellen (8; 11; 14) Zahnradpaare (9; 10); (12; 13) angordnet sind und daß die Welle (14) des Zahnrades (13) in ein beweglich auf dem Querschlitten (20) befindlichen Gehäuse (15) ragt, in dem als Zwischenübersetzung ein weiteres Zahnradpaar (16; 17) angebracht ist, wobei die Fräserwelle (18) die Welle des Zahnrades (17) und des Werkzeuges (19) ist.
Hierzu
2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine schwere Fräseinrichtung mit Vorschub quer zur Spindeiachse für Drehmaschinen, vorzugsweise Mehrspindeldrehautomaten.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bisher war es nicht möglich, Werkstücke auf Drehautomaten in einer Einspannung fertig zu bearbeiten, an denen Fräsoperationen mit großer Zerspannungsleistung durchzuführen waren, d. h. schwer bearbeitbare, breite Frässchnitte, große Fräserdurchmesser mit den erforderlichen Drehzahlen. Der Grund hierfür ist, daß der Querschlitten der Drehmaschinen nur begrenzte Massen aufzunehmen und sicher zu führen vermag, also keinesfalls geeignet ist, Motore und die dazugehörigen Untersetzungsgetriebe zu tragen.
Die genannten Fräsoperationen wurden deshalb in einem zusätzlichen Arbeitsgang auf einer anderen Maschinen durchgeführt, wodurch die Genauigkeit und der Zeitaufwand dieser Bearbeitung zu den vorangegangenen stark beeinträchtigt wurde.
Ziel der Erfindung
Durch die Erfindung wird erreicht, daß eine Komplettbearbeitung von Werkstücken mit durch Fräsen herzustellenden Formelementen mit erforderlicher größerer Zerspannungsleistung innerhalb der für den Drehprozeß benötigten Bearbeitungszeit möglich ist. Die Genauigkeit der gedrehten und gefrästen Partien ist wesentlich gesteigert und der Einsatzbereich von Drehmaschinen erweitert.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird, besteht in der Schaffung einer Fräseinrichtung für die Anwendung auf Drehmaschinen, vorzugsweise Mehrspindeldrehautomaten bei Operationen mit großer Zerspannungsleistung hinsichtlich der zu bearbeitenden Werkstoffe, der Fräserbreite und des Fräserdurchmessers mit Vorschub quer zur Spindelachse einschließlich der dafür erforderlichen Mittel zur Krafterzeugung und Kraftübertragung unter Berücksichtigung der herrschenden Platzverhältnisse und Unterbringungsmöglichkeiten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an einem festen Großteil, wie dem Spindelkasten, einer Drehmaschine der Getriebekasten mit dem Untersetzungsgetriebe, dem Motor und der Kupplung angeordnet ist. An den Getriebekasten schließen sich zwei Schwingen an, die in ihrem Inneren auf entsprechenden Wellen Zahnradpaare zur Kraftübertragung aufweisen. Die Welle am Ausgang der zweiten Schwinge ragt in ein auf dem Querschlitten bewegliches Gehäuse, das als Zwischenübersetzung ein weiteres Zahnradpaar besitzt. Die Welle des letzten Zahnrades ist gleichzeitig die Fräserwelle. Am Ausgang des Untersetzungsgetriebes ist die erforderliche niedrige Drehzahl annähernd erreicht, die über die Schwingen und eine weitere Untersetzung auf das Werkzeug übertragen wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Dabei zeigt:
Fig.1: Vorderansicht der Einrichtung
Fig. 2: Darstellung des Getriebezuges.
An einem festen Großteil eines Mehrspindeldrehautomaten, beispielsweise dem Spindelkasten 1, ist der Getriebekasten 2 mit dem Untersetzungsgetriebe 3, der Kupplung 4 und dem Motor 5 angebracht. An den Getriebekasten 2 schließen sich zwei Schwingen 6; 7 an. In die Schwinge 6 ragt die Welle 8 des Untersetzungsgetriebes
3. Die Weile 8 trägt das Zahnrad 9, welches üblicherweise über ein nicht näher dagestelltes Zwischenrad mit dem Zahnrad 10 in Wirkverbindung steht. Das Zahnrad 10 ist
DD29734886A 1986-12-10 1986-12-10 Schwere fraeseinrichtung fuer drehmaschinen DD254347A1 (de)

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