DD255177A1 - Fussbodenbelag - Google Patents

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DD255177A1
DD255177A1 DD29788086A DD29788086A DD255177A1 DD 255177 A1 DD255177 A1 DD 255177A1 DD 29788086 A DD29788086 A DD 29788086A DD 29788086 A DD29788086 A DD 29788086A DD 255177 A1 DD255177 A1 DD 255177A1
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DD
German Democratic Republic
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mineral wool
floor covering
carrier layer
plastic
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Application number
DD29788086A
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Inventor
Hans-Georg Boege
Helmhart Schremmer
Gerhard Putze
Doerte Kopf
Werner Biedermann
Original Assignee
Zementind Rationalisierung
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Abstract

Fussbodenbelag, insbesondere fuer Wohn- und Gesellschaftsbauten. Erfindungsgemaess ist der Fussbodenbelag mehrschichtig und besteht aus einer Traegerschicht aus Mineralwolle, die gleichzeitig als Daemmschicht dient und die mit Armierungsmitteln, Armierungsfaeden, Noppenfolie aus Kunststoff, aufgebrachtem Papier oder Kunststoff versehen ist und einer Nutzschicht aus Plastwerkstoff oder textilem Material. Die Nutzschicht besteht erfindungsgemaess aus einem Gemisch von Mineralwolle mit bekannten Werkstoffen zur Fussbodenbelagherstellung.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Fußbodenbelag, insbesondere für Wohn- und Gesellschaftsbauten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Fußbodenbeläge mit einer Nutzschicht, insbesondere aus Plastwerkstoffen, sind in vielfältiger Form bekannt. Moderne Fußbodenbeläge müssen die Anforderungen einer hohen Haltbarkeit, einer guten Wärme- und Trittschalldämmung und einer einfachen Pflege erfüllen. Um diesen Forderungen gerecht zu werden, werden Fußbodenbeläge mit einer textlien Trägerschicht und auflamelliertem oder aufgeschäumtem Plastwerkstoff als Nutzschicht hergestellt.
Die Nachteile dieser Fußbodenbeläge bestehen darin, daß die Dämmwirkung durch die geringe Dicke dertextilen Trägerschicht gering ist, daß es bei Einwirkung von Feuchtigkeit zur Zerstörung dertextilen Trägerschicht kommt, daß die Dämmwirkung durch Kleber, Feuchtigkeit usw. in der Trägerschicht verlorengeht, und daß Fußbodenbelagelemente mit konstruktiven Eigenschaften, wie beispielsweise Türschwellen oder Fußboden-Wand-Abschlußleisten, nicht herstellbar sind.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen Fußbodenbelag zu entwickein, der eine außerordentlich hohe Wärmedämmung aufweist, ohne textile Trägerschicht hergestellt wird und außerdem zur Herstellung konstruktiver Elemente geeignet ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fußbodenbelag zu entwickeln, der eine Trägerschicht mit sehr hoher Dämmung hat, die sich auch zu konstruktiven Elementen verarbeiten läßt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem die Trägerschicht aus Mineralwolle besteht. Die Mineralwolle wird durch Bindemittel zu einem Vlies mit entsprechender Dichte verfestigt. Durch eingelagerte Armierungsfäden aus beispielsweise Dederon oder Draht, oder Schichten aus gelochter Folie, Gaze usw. wird dem Mineralwollevlies die erforderliche Zugfestigkeit verliehen, oder die Mineralwolle wird in einer Noppenträgerschicht eingelagert und aufgelagert, oder die Mineralwolle wird zu trittfesten Formteilen mit konstruktiven Eigenschaften verpreßt. Auf diese Trägerschicht wird dann die bekannte Nutzschicht aufgebracht.
Ein weiteres Wesensmerkmal derErfindungistdieHerstellungsmöglichkeitvon beispielsweise Fußbodenbeiagdämmkassetten undTreppenstufeneiementen mit konstruktiven Anwendungsmöglichkeiten.
Wesen der Erfindung ist es weiterhin, die Nutzschichf. des Fußbodenbelages aus einem Gemisch der bekannten Plastwerkstoffe und Mineralwolle herzustellen, da dadurch die Verschleißfestigkeit und die Dämmwirkung der Nutzschicht erhöht werden können.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Fußbodenbelages bestehen vor allem darin, daß er eine sehr hohe Wärme- und Schalldämmung aufweist, die Mineralwolleträgerschicht durch Feuchtigkeit nicht zerstört wird, nicht brennbar ist, feuerhemmend wirkt und Fußbodenbelagelemente hergestellt werden können.
Ausführungsbeispiei
Die Erfindung soll im folgenden an einigen Beispielen näher erläutert werden:
Nach Fig. 1 besteht der Fußbodenbelag aus der Nutzschicht 1, dem Mineralwollevlies 2 mit eingebetteten Armierungsfäden 3 oder nach Fig. 2 mit eingebetteter Armierungsfolie 4. Die Armierung sorgt für eine Zugfestigkeitserhöhung des Mineralwollevlieses und besteht beispielsweise aus gelochter Folie.
Nach Fig.3 besteht der Fußbodenbelag aus der Nutzschicht 1, dem Noppenträger 5 mit den Noppen 6 aus beispielsweise Plast und der eingelagerten Mineralwolle 13.
Eine Fußbodenbelagdämmkassette 7 besteht nach Fig.4 aus dem trittfesten Formteil 8 aus Mineralwolle, der Nutzschicht 1 und ist mit einer Ummantelung 9 aus Folie oder einer ähnlichen Oberflächenversiegelung gegen Feuchtigkeit versehen. Die einzelnen Fußbodenbelagdämmkassetten 7 sind durch Schweißung 10 oder Kleben miteinander verbunden.
Nach Fig. 5 besteht eine Türschwelle 11 aus dem trittfesten Formteil 8 aus Mineralwolle und der Nutzschicht 1.
Nach Fig. 6 kann der Fußbodenbelag aus dem Mineralwollevlies 2 mit eingelagerten Armierungsfäden 3 und einer Nutzschicht mit Mineralwolle 12, also als Gemisch aus dem bekannten Plastwerkstoff und Mineralwolle, bestehen.
Die Erfindung hat, ausgehend von den Anforderungen an Fußbodenbelag, folgende entscheidende Vorteile:
— Er ist hoch wärmedämmend, schalldämmend, elektrisch isolierend, verrottungsfest, schwingungsdämpfend, für Feuchträume geeignet und wird von Ungeziefer, wie Mäusen usw., gemieden.
— Weitere Vorteile sind: Er ist feuerhemmend und kann als konstruktives Element, z.B. Kassetten u.a., hergestellt werden.
— Der hauptsächliche Effekt liegt vor allem darin begründet, daß die textlien Trägerwerkstpffe durch Mineralwolle ersetzt werden. . -- ,

Claims (6)

1. Fußbodenbelag, gekennzeichnet dadurch, daß er mehrschichtig ist, aus einer Trägerschicht aus Mineralwolle, die gleichzeitig als Dämmschicht dient und die mit ein- oder aufgebrachten Armierungsmitteln versehen ist, und einer Nutzschicht aus auflammelliertem, aufgeschäumtem oder aufgespritztem Plastwerkstoff oder aufgeklebtem oder anderweitig aufgebrachtem textilem Material besteht.
2. Fußbodenbelag nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß die Trägerschicht aus einem Mineralwollevlies besteht, in welches Armierungsfäden oder -drähte eingelagert sind.
3. Fußbodenbelag nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Trägerschicht aus einem Mineralwollevlies besteht, in welches eine Noppenfolie aus Kunststoff oder ähnlichen Materialien eingelagert ist.'
4. Fußbodenbelag nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Trägerschicht aus einem Mineralwollevlies mit aufgestepptem Papier, Kunststoff oder Drahtgeflecht besteht. .
5. Fußbodenbelag nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Trägerschicht als Formteil, wie Fußbodenschlußleiste, Türschwelle, Kassette oder ähnliches, ausgebildet ist.
6. Fußbodenbelag nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Nutzschicht aus einem Gemisch von Mineralwolle mit bekannten Werkstoffen zur Fußbodenbelagherstellung besteht.
DD29788086A 1986-12-18 1986-12-18 Fussbodenbelag DD255177A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2202056A1 (de) * 2008-12-23 2010-06-30 Unilin Industries, BVBA Bodenplatte und Verfahren zur Herstellung von Bodenplatten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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