DD255620A1 - Gitterplatte fuer bleiakkumulatoren - Google Patents

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DD255620A1
DD255620A1 DD86295711A DD29571186A DD255620A1 DD 255620 A1 DD255620 A1 DD 255620A1 DD 86295711 A DD86295711 A DD 86295711A DD 29571186 A DD29571186 A DD 29571186A DD 255620 A1 DD255620 A1 DD 255620A1
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
grid
lattice
lead
elements
gießmetallfortsätze
Prior art date
Application number
DD86295711A
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Wagner
Bruno Gessner
Henry Liebhold
Volker Paetzold
Original Assignee
Mansfeld Kombinat W Pieck Veb
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Gitterplatte fuer Bleiakkumulatoren, bei der die aktive Masse in Pastenform in das Gitter eingebracht und elektrisch formiert wird. Erfindungsgemaess sind an Gitterelementen 2 in einem Gitterfreiraum 1 endende, sich verjuengende Giessmetallfortsaetze 4 angeordnet. Dadurch wird erreicht, dass der Abstand eines beliebigen Aktivmasseteilchens vom Gitterwerkstoff im Gitterfreiraum 1 trotz vergroesserter Gitterbreite B gegenueber herkoemmlichen Gittergeometrien nicht zunimmt. Dadurch bedingt wird eine erhebliche Einsparung an Gittermaterial ohne Verschlechterung der elektrischen Eigenschaften erreicht. Durch die Ausgestaltung der Gitterplatte mit Giessmetallfortsaetzen 4 wird die formschluessige Verbindung zwischen Gitter und aktiver Masse erheblich verbessert.

Description

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an Gitterelementen in einem Gitterfreiraum endende, sich verjüngende Gießmetallfortsätze angeordnet sind. Eine fertigungstechnisch günstige Ausführungsvariante sieht vor, daß die Gießmetallfortsätze im Längsschnitt auf einer, einer Gitteraußenfläche mit der größeren Breite gegenüberliegenden Seite einen Kreisbogen aufweisen. Benachbarte und sich gegenüberliegende Gießmetallfortsätze sind dabei vorzugsweise so angeordnet, daß innerhalb des Gitterfreiraumes einem kurzen ein langes Teil des Gießmetallfortsatzes benachbart bzw. gegenüberstehend ist und umgekehrt. Aber auch eine symmetrische Anordnung der Gießmetallfortsätze ist möglich.
Dadurch wird erreicht, daß der Abstand eines beliebigen Aktivmasseteilchens vom Gitterwerkstoff im Gitterfreiraum trotz vergrößerter Gitterbreite B gegenüber herkömmlichen Gittergeometrien nicht zunimmt, d. h. durch die erfindungsgemäße Anordnung der Gießmetallfortsätze wird der vergrößerte Gitterfreiraum so aufgeteilt, daß auch im ungünstigsten Falle dieser
Abstand nicht größer als — herkömmlicher Gittergeometrien ist.
Dadurch bedingt wird eine erhebliche Einsparung an Gittermaterial ermöglicht, ohne daß eine Verschlechterung der elektrischen Eigenschaften der Gitterplatte aufgrund des vergrößerten Gitterfreiraumes in Kauf genommen werden muß. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Gitterplatte mit Gießmetallfortsätzen wird die formschlüssige Verbindung des Gitters mit der aktiven Masse erheblich verbessert, da diese ein Einstechen in die aktive Masse ermöglichen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird an nachstehendem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäß gestaltete Gitterplatte von der Seite her, die der Gitteraußenfläche gegenüberliegt, an der die Gitterelemente ihre größte Breite aufweisen. Fig. 2 stellt einen Schnitt durch die in Fig. 1 angegebene Teilungsebene dar. An den waagerechten Gitterelementen 2 sind in Abständen einer viertel Gitterlänge L im Gitterfreiraum 1 endende, sich verjüngende Gießmetallfortsätze 4 asymmetrisch angeordnet. Wie aus Fig. 1 weiter ersichtlich, sind benachbarte und sich gegenüberstehende Gießmetallfortsätze 4 so angeordnet, daß im Gitterfreiraum 1 einem kurzen ein langes Teil des Gießmetallfortsatzes 4 benachbart bzw. gegenüberstehend ist und umgekehrt. Bei einem Gitterfreiraum 1 von beispielsweise 20mm Breite und 10mm Höhe mit 6 Gießmetallfortsätzen von 2,5mm Länge wird dieser so aufageteilt, daß der maximale Abstand eines Aktivmasseteilchens vom Gitterwerkstoff 2,5 mm beträgt und damit ausgezeichnete Stromableitungsverhältnisse bestehen, die für ein gutes Startverhalten eines aus solchen Gitterplatten gefertigten Akkumulators notwendig sind. Die für die erfindungsgemäße Gestaltung der Gitterplatte erforderliche Gitterwerkstoffmenge beträgt nur 80% von der einer Gitterplatte üblichen Geometrie. . .
Vorteilhafterweise werden die im Gitterfreiraum 1 endenden Gießmetallfortsätze 4 in einem nachfolgenden Arbeitsgang in eine Lage zwischen die beiden Gitteraußenflächen 3 und 5 gebracht, da auf diese Art und Weise ein verbessertes Umschlingen dieser Fortsätze 4 durch die aktive Masse erfolgt. Dabei ist von besonderer Bedeutung, daß der Längsschnitt dieser Gießmetallfortsätze 4 auf der, der Gitteraußenfläche gegenüberliegenden Seite 5 einen Kreisbogen aufweist, weil dadurch die Enden der Gießmetallfortsätze 4 nicht auf die entgegengesetzte Außenseite der Gitterplatte bewegt werden, sondern mit Sicherheit in dieser Zwischenlage verbleiben und damit die verbesserte Massehalterung bewirken.
In eine derartig vorgefertigte Gitterplatte wird anschließend in einem Pastierarbeitsgang von der Gitteraußenfläche 3 her die aktive Masse durch eine Pastierwalze eingedrückt, wobei infolge der Massebewegung beim Einwalzprozeß eine Umschlingung der unterschiedlichen Querschnitte der Gießmetallfortsätze 4 bzw. ein Einstechen in die faserige Aktivmassestruktur erfolgt und somit eine ausgezeichnete, dauerhafte Massehalterung bewirkt. Zusätzlich kann eine dabei auftretende Torsion der Gießmetallfortsätze 4 tragenden Gitterelemente 2 die Massehalterung begünstigen.

Claims (3)

1. Gitterplatte für Bleiakkumulatoren, bestehend aus einer Vielzahl sich in einem Winkel schneidender Gitterelemente zur Aufnahme von Pastierungsmasse, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gitterelementen (2) in einem Gitterfrei raum (1) endende, sich verjüngende Gießmetallfortsätze (4) angeordnet sind.
2. Gitterplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießmetallfortsätze (4) im Längsschnitt auf einer, einer Gitteraußenfläche (3) gegenüberliegenden Seite (5), einen Kreisbogen aufweisen.
3. Gitterplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte und sich gegenüberliegende Gießmetallfortsätze (4) derart angeordnet sind, daß im Gitterfrei raum (1) einem kurzen ein langes Teil des Gießmetallfortsatzes (4) benachbart bzw. gegenüberstehend ist und umgekehrt.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Gitterplatte für Bleiakkumulatoren, bei der die aktive Masse in Pastenform in das Gitter eingebracht und elektrisch formiert wird.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist eine Vielzahl technischer Lösungen zur Geometrie von Gitterplatten für Bleiakkumulatoren bekannt. Diese bestehen aus einer Vielzahl sich in einem Winkel schneidender, meist gegossener Stege, die das Gitter zur Aufnahme von Pastierungsmasse bilden. So sind Gitterplatten aus Gründen der Anwendbarkeit produktiver Fertigungsverfahren, der Materialeinsparung und eines günstigen Entformungsverhaltens derart gestaltet, daß die einzelnen Gitterelemente bis an eine Gitteraußenfläche, die die Formteilungsebene darstellt, heranreichen und dort ihre größte Breite aufweisen (WP H 01 M/2837855). Der Nachteil derartiger Gitterplatten besteht darin, daß aufgrund der einseitigen Lage der Formteilungsebene keine formschlüssige Verbindung zwischen eingebrachter Aktivmasse und Gitterfreiraum besteht, wodurch eine dauerhafte Massehalterung beeinträchtigt wird. Auch die zur Sicherung einer guten Stromabteilung aus der Aktivmasse über die Gitterelemente zur Gitterfahne verwendeten kleinen Gitterbreiten B sind dafür nicht ausreichend. Bekannt ist für solche Gitterplatten auch ein Verfahren zur Herstellung einer formschlüssigen Verbindung der aktiven Masse mit dem Gitter (DE-OS 2346432). Dies wird dadurch erreicht, indem ausgewählte Gitterstege durch Verformen aus der genannten Ebene bewegt und/oder der Querschnitt der Stege so verformt wird, daß übliche Massehalterungsgeometrien, bei denen sich die Aktivmasse quasi als Band durch die Gitterstäbe hindurchwindet, entstehen.
Nachteilig ist, daß bei diesen Gittergeometrien ein hohes Maß an Lageübereinstimmung zwischen Gießform und Profilierungsgruppe erforderlich ist, das aber in der Praxis unter hochproduktiven Fertigungsbedingungen nicht realisierbar ist. Des weiteren haftet dieser Lösung der Mangel an, daß beim Pastiervorgang keine echte Umschlingung und Faservernetzung um die Gitterstäbe erfolgt, da die aktive Masse eine gewisse Steifigkeit besitzt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine günstigere Gestaltung von Gitterplatten mit Gitterelementen, die bis an eine Gitteraußenfläche, die die Formteilungsebene darstellt, heranreichen und dort ihre größte Breite aufweisen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Ausgehend von den technischen Ursachen der Mängel derbekannten Lösungen liegt der Erfindung dieAufgabe zugrunde, eine ausreichend formschlüssige Verbindung des Gitters mit der aktiven Masse bei dessen gleichzeitiger Abmagerung zu ermöglichen.
DD86295711A 1986-10-30 1986-10-30 Gitterplatte fuer bleiakkumulatoren DD255620A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994006163A1 (en) * 1992-09-10 1994-03-17 Pita Witehira Electrode frame having structural members and additional web material

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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