DD255675A1 - Mischwerkzeug fuer einwellenhorizontalmischer - Google Patents

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DD255675A1
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DD
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mixing
mixer
mixing tool
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mixtures
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DD29589586A
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Inventor
Michael Albert
Michael Fehlauer
Malte Saal
Original Assignee
Mech Landwirtsch Forschzent
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Mischwerkzeug fuer Wellenhorizontalmischer zur Herstellung von Mischungen mit hohem Feuchtegehalt, insbesondere fuer feuchtkruemelige Mischungen fuer die Schweinefuetterung. Durch die erfindungsgemaesse Gestaltung der Mischelemente des Mischwerkzeuges werden eine Verkuerzung der Mischzeit und eine Verminderung der Gutreibung an den Stirnwaenden des Mischbehaelters erreicht, was eine Verminderung des Energieaufwandes zur Folge hat. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Gestaltung eines Mischwerkzeuges für Einwellenhorizontalmischer zur Herstellung von Mischungen mit hohem Feuchtegehalt, insbesondere für feuchtkrümlige Mischungen für die Schweinefütterung.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Mischerzur Herstellung von Mischungen mit hohem Feuchtegehaltsind mit einem Mischwerkzeug oderzwei Mischwerkzeugen
bekannt. Diese Mischer haben die Aufgabe, aus unterschiedlichen Komponenten homogene Futtermischungen zu erzeugen. '.
Durch die Heterogenitätder Komponenten, die eine hohe innere Reibung im Gut hervorrufen, wird dem Mischwerkzeug ein
hoher Widerstand entgegengesetzt, was zu einer hohen Schwellbelastung der Mischerkonstruktion führt, des weiteren ist eine :
Zerstörung der einzelnen Mischgutpartner nur nach längere Mischzeit möglich. Beide Faktoren führen zu einem hohen spezifischen Leistungsbedarf.
Durch die hohe Mischzeit wird ein wesentlich höherer Verschleiß des Mischwerkzeuges als auch des Mischbehälters verursacht,
was dazu führt, daß Baugruppen bzw. die gesamte Mischerkonstruktion in relativ kurzen Zeiträumen verschleißt. Um diesem ;
entgegenzuwirken, wurden Mischwerkzeuge konstruiert, die sich nur sehr schwer technologisch herstellen lassen, aber diesen
Problemen trotzdem nicht voll entgegenwirken bzw. es werden auch komplizierte Mischbehälter hergestellt bzw. es werden !
Mischer mit zwei Mischwerkzeugen hergestellt. Mischer mit zwei Mischwerkzeugen erfordern wesentlich höhere Aufwendungen [ für den Antrieb, dadurch steigt der Materialaufwand erheblich, so daß der spezifische Materialeinsatz sehr hoch ist. Auch stellen
Mischer mit zwei Mischwerkzeugen mischtechnisch ein Problem dar, weil sich an der Überschneidung am Boden des |
Mischbehälters inaktive Bereiche ausbilden, die nicht zwangsläufig am Mischprozeß teilnehmen.
Komplizierte Werkzeuge und komplizierte Mischbehälter sind nicht nur fertigungstechnisch bzw. technologisch schwieriger zu
beherrschen. Sie sind auch mischtechnisch in den meisten Fällen nachteilig, da der Spalt zwischen Mischwerkzeug und :
Mischbehälter meistens zu groß ist, wodurch sich eine mischinaktive Schicht bildet. Durch die komplizierte Gestaltung von :
Mischwerkzeug und Mischbehälter wird es schwierig, einen gleichmäßigen Mischvorgang zu erzeugen, so daß die i
Mischerkonstruktion einseitig belastet wird. :
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Erzeugung homogener Mischungen in möglichst kurzen Mischzeiten bei möglichst ;
geringem Energieverbrauch.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabenstellung besteht in der Gestaltung von Mischwerkzeugen für einen Einwellenhorizontalmischer, die !
einen guten Mischeffekt und eine Verminderung der Gutreibung an den Stirnwänden des Mischers erreichen.
Diese Aufgabenstellung wird dadurch gelöst, daß die Größe der Fläche der einzelnen Mischelemente in Förderrichtung abnimmt.
Dadurch wird erreicht, daß sich die Stärke des Förderstromes in Richtung der Stirnwände verringert, was eine Verminderung der
Energieverluste durch die Wandreibung zur Folge hat und ein Verdichten des kompressiblen Gutes vermeidet. ;
Weiterhin wird durch diese Anordnung der Mischelemente gewährleistet, daß sich bildende Gutklumpen auf Grund der Scherwirkung, welche durch den sich ändernden Förderquerschnitt erzeugt wird, zerstört werden.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß an den stirnseitigen Mischerarmen alle Mischelemente in die Mischermitte fördernd angeordnet sind, womit eine weitere Verminderung der Gutreibung an den Stirnwänden erreicht wird.
Ausführungsbeispiel
Ein Ausführungsbeispiel wird an Hand der Fig. 1 und Fig. 2 erläutert, wobei Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt ;
zeigt. \
In einer zylindrischen Trommel 4 mit verschließbarer Einlauf- und Auslauföffnung befindet sich mittig eine angetriebene Welle ·
3. Auf dieser Welle sind die Mischarme 5 befestigt. Die Mischarme sind gleichmäßig auf der Welle so angeordnet, daß nie ;
zwei Mischarme gleichzeitig in das Mischgut eintauchen und benachbarte Mischarme mindestens einen Winkel von 120° versetzt sind. An jedem Mischarm 5 befindet sich ein äußeres schneckensegmentförmiges Element 1 und ein inneres schneckensegmentförmiges Element 2. Bei Drehung der Welle in der angegebenen Richtung fördern die äußeren Elemente zur Auslauföffnung und die inneren Elemente zur Einlauföffnung. Durch die Anordnung der Elemente wird ein gleichmäßig konvektiver Ausgleich zwischen dem durch die äußeren Elemente gebildeten äußeren Mischkreis und dem durch die inneren Elemente gebildeten inneren Mischkreis gewährleistet. Dabei nimmt die Breite der Elemente in Förderrichtung ständig ab, so daß der Förderstrom in Förderrichtung sich ständig verringert. Sowohl das innere Element am Arm Vl als auch das äußere Element am Arm I sind dieser Förderrichtung entgegengesetzt und fördern zur Mischermitte zu.
Die einzelnen Elemente des Mischwerkzeuges bilden keine geschlossene Fläche, hierdurch wird gewährleistet, daß sich verstärkt Scherzonen ausbilden.
Die einzelnen Mischelemente sind so angeordnet, daß sie sich überlappen und somit keine mischinaktiven Zonen auftreten können.

Claims (2)

1. Mischwerkzeuge für Einwellenhorizontalmischer zum Mischen von pulverförmiger körnigen, flüssigen, feuchtkrümeligen und faserigen Materialien, bei welchem auf jedem Mischerarm schneckensegmentförmige Mischelemente angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Fläche der einzelnen einander überlappend angeordneten Mischelemente (1; 2) in Förderrichtung abnimmt.
2. Mischwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Mischelemente (1; 2) an den stirnseitigen Mischerarmen (5) in die Mischermitte fördernd angeordnet sind.
DD29589586A 1986-11-04 1986-11-04 Mischwerkzeug fuer einwellenhorizontalmischer DD255675A1 (de)

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