DD256302A1 - Einrichtung zur fuehrung von transportbaendern an landmaschinen - Google Patents
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Abstract
Eine Einrichtung zur Fuehrung von Transportbaendern an Landmaschinen, insbesondere fuer breite Transportbaender mit seitlichen Verstaerkungen, die fuer Schwadmaeher, Schwadverleger und dgl. Verwendung finden. Es soll eine hoehere Lebensdauer und eine billigere Herstellung erreicht werden. Dies wird geloest, indem auf einer Seite einer Fuehrungswalze (1) eine dem Verstaerkungsprofil (18) des Transportbandes (17) entsprechende Profilnut (4) angebracht ist. Auf der gegenueberliegenden Seite ist auf einem fest mit der Fuehrungswalze (1) verbundenen Wellenstumpf (7), ein axial verschiebbares Profilstueck (8) vorgesehen, auf dem das Verstaerkungsprofil (18) in einer Keilnut (12) aufgenommen ist. Figur
Description
Die erfindungsgemäße Lösung bringt den Vorteil, daß die Herstellung der Förderbänder, da keine so hohen Anforderungen an die Genauigkeit gestellt werden, billiger sind. Durch die zwangskräftefreie Bandführung wird eine hohe Lebensdauer der Förderbänder erreicht. Die Verstärkungsprofile werden seitlich nicht mehr so belastet, weil das seitlich ausweichende Profilstück keine Reibungen zuläßt.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt den Schnitt durch die Führungswalze.
Eine Führungswalze 1 besteht aus einem fest an einem Walzenkörper 2 befestigten Endstück 3, in dem eine Profilnut 4 und ein Lagerzapfen 5 angearbeitet sind. Die andere Seite der Führungswalze 1 besitzt einen in einer Stirnplatte 6 befestigten Wellenstumpf 7, auf dem ein verschiebbares Profilstück 8 aufgesetzt ist. Das Profilstück 8 besitzt einen Ansatz 8, auf dem eine Druckfeder 10 aufliegt, und einen Führungsbund 11, auf dem es imWalzenkörper 2 geführt ist. Auf dem an den Walzenkörper 2 angepaßten Außendurchmesser des Profilstückes 8 ist eine Keilnut 12 eingearbeitet. In einer Ausnehmung 13 ist eine Feder 14 vorgesehen, die an einer auf dem Wellenstumpf 7 befestigten Axialsicherung 15 anliegt und den Verschiebebereich des Profilstückes 8 nach außen begrenzt. Wenn die Führungswalze 1 zugleich als Antriebswalze verwendet wird, ist auf dem Wellenstumpf 7 eine Paßfeder 16 eingelegt und im Profilstück 8 ist eine entsprechende nicht dargestellte Paßnut eingearbeitet. Die Toleranzen der auf dem Transportband 17 angebrachten Verstärkungsprofile 18,18'werden durch den Verschiebebereich S des Profilstückes 8 auf dem Wellenstumpf 7 kompensiert.
Claims (2)
1. Einrichtung zur Führung von Transportbändern an Landmaschinen, insbesondere für breite Transportbänder mit seitlichen Verstärkungsprofilen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Seite einer Führungswalze (1) eine dem Verstärkerprofil (18) des Transportbandes (17) entsprechende Profilnut (4) angebracht ist, während auf der gegenüberliegenden Seite auf einem fest mit der Führungswalze (1) verbundenen Wellenstumpf (7) ein axial verschiebbares Profilstück (8) vorgesehen ist, auf dem das Verstärkungsprofil (18') in einer Keilnut (12) aufgenommen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilstück (8) spielgebend zwischen einer im Walzenkörper (2) befindlichen Stirnplatte (6) und einer auf einem Ansatz (9) aufliegenden Druckfeder (10) und nach außen von einer in einer Ausnehmung (13) und an einer Axialsicherung (15) anliegenden Feder (14) aufgenommen und in einem Verschiebebereich (S) auf dem Wellenstumpf (7) bewegbar ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Führung von Transportbändern an Landmaschinen, insbesondere für breite Förderbänder mit seitlichen Verstärkungen, die an Schwadmähern, Schwadverlegern und dgl. Verwendung finden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
In der SU-PS 509254 ist ein Schwadmäher dargestellt, wo zur seitlichen Führung der Transportbänder auf beiden Seiten der Aufnahmewalzen ein Flansch angebracht ist.
Die SU-PS 256313 zeigt eine seitliche Bandführung an einem Schwadmäher. Hier ist das Transportband durch seitlich zwischen den Walzen angeordneten U-förmigen Schienen geführt. Bei diesen seitlichen Führungen entsteht der Nachteil, daß die seitliche Bewegung der endlosen Transportbänder beim Anlegen an die Flansche der Walzen oder an den seitlich angeordneten Schienen Reibungen erzeugt. Diese Reibungen bedeuten aber einen unnötigen Kräfteverlust, welcher auf Kosten der Antriebskraft verlorengeht. Des weiteren bewirken die seitlichen Reibungen Deformierungen an beiden Außenkanten der Transportbänder. Die Bänder knicken seitlich ein, werden brüchig, das heißt, daß die Lebensdauer der Transportbänder stark herabgesetzt wird. Durch die DE-OS 2928403 ist ein endloses Förderband bekannt, welches die beschriebenen Nachteile beseitigen soll. Bei diesem Band sind an der Innenfläche beider Längsseiten Pfalze, Vorsprünge oder dgl. angebracht. Diese Pfalze oder dgl. legen sich an die Stirnseiten an oder stützen sich dort ab. Eine ähnliche Ausführung ist in der DE-OS 2730109 beschrieben. Hier sind neben den auf dem endlosen Band befestigten Verstärkungen in der Randzone noch gegen die Umlenkrolle drückende Andrückrollen zugeordnet. Zur Längsführung des Bandes sind noch seitliche Leitschienen und Stützbleche angebracht. Diese Ausführungen bringen gegenüber den Transportbändern ohne Randverstärkung einige Vorteile, aber es sind auch noch genügend verbesserungsbedürftige Nachteile vorhanden. So werden die Randverstärkungen, die entweder an den Stirnseiten der Walzen anliegen oder in speziell eingearbeiteten Nuten geführt sind, bei beladenen Transportbändern hohen Belastungen ausgesetzt. Es entsteht eine derart hohe seitliche Belastung, daß es zu Deformationen an den Seitenverstärkungen kommt. Bei auf den Transportbändern befestigten Seitenverstärkungen reißen diese von der Unterseite ab. Grundvoraussetzung ist eine exakte Parallelität der seitlichen Verstärkungen, ist diese nicht gewährleistet, kommt es zu Reibungen in den Aufnahmenutender Walzen, was zu Reibungsverlusten und zu vorzeitigem Verschleiß der Transportbänder führt.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, eine Einrichtung zur Führung von Transportbändern an Landmaschinen zu schaffen, durch die eine höhere Lebensdauer der Transportbänder und eine billigere Herstellung derselben erreichbar ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Führung von Transportbändern an Landmaschinen so zu gestalten, daß bei einer exakten zwangskräftefreien seitlichen Führung der Transportbänder keine hohen Ansprüche an die Herstellungstoleranzen der Führungsprofile gestellt werden.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine Führungswalze auf einer Seite eine den Verstärkungsprofilen des Transportbandes entsprechende Profilnut besitzt, während auf der gegenüberliegenden Seite ein axial verschiebbares Profilstück auf einem fest mit der Führungswalze verbundenen Wellenstumpf angeordnet ist. Das Profilstück ist spielgebend zwischen einer im Walzenkörper befindlichen Stirnplatte und einer auf einem Ansatz aufliegenden Druckfeder und nach außen von einer in einer Ausnehmung und an einer Axialsicherung anliegenden Feder aufgenommen. Das auf den Führungswalzen aufliegende Transportband ist auf einer Seite mit seinem Verstärkungsprofil in der starr angeordneten Profilnut auf genommen. Das gegenüberliegende Verstärkungsprofil liegt in dem axial verschiebbaren Profilstück, wodurch bei auftretenden Toleranzen in bezug auf die Parallelität der Verstärkungsprofile immer eine zwangskräftefreie Führung des Transportbandes gewährleistet ist. ''
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD29852286A DD256302A1 (de) | 1986-12-24 | 1986-12-24 | Einrichtung zur fuehrung von transportbaendern an landmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD29852286A DD256302A1 (de) | 1986-12-24 | 1986-12-24 | Einrichtung zur fuehrung von transportbaendern an landmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD256302A1 true DD256302A1 (de) | 1988-05-04 |
Family
ID=5585737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD29852286A DD256302A1 (de) | 1986-12-24 | 1986-12-24 | Einrichtung zur fuehrung von transportbaendern an landmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD256302A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0310992A1 (de) * | 1987-10-09 | 1989-04-12 | Firie Di Giorgio Sansone S.A.S. | Förderer und/oder begleitendes Band |
-
1986
- 1986-12-24 DD DD29852286A patent/DD256302A1/de active IP Right Grant
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0310992A1 (de) * | 1987-10-09 | 1989-04-12 | Firie Di Giorgio Sansone S.A.S. | Förderer und/oder begleitendes Band |
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