DD256452A5 - Kosmetische zusammensetzungen - Google Patents

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Laszlo Dede
Miklos Fabian
Gyula Hernadi
Gabor Bozoki
Magdolna Ott
Jozsef Sbjan
Julia Jeney
Maria Balint
Magdolna Marossy
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Caola Kozmetikai Es Haztartasvegyipari Vallalat,Hu
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Abstract

Die Erfindung betrifft kosmetische Zusammensetzungen, vorzugsweise haut- oder haarpflegende Zusammensetzungen oder Zahnpasten. Die neuen Zusammensetzungen enthalten als Wirkstoff 0,05 bis 95 Ma.-% biologisch hochwirksame Algen, die nach einem speziellen Verfahren (nicht Gegenstand dieser Erfindung) gezuechtet wurden. Das Hauptmerkmal des Zuechtungsverfahrens liegt darin, dass die Algen in einer Mineral-, Heil- oder Thermalwasser natuerlichen Ursprungs enthaltenden Naehrloesung gezuechtet werden, wobei der Naehrloesung gegebenenfalls Metallverbindungen bis zu einer Konzentration von 10 2 Mol/Liter, fuer jede Metallionenart berechnet, zugefuegt sind. Die Naehrloesung wird vor der Zucht sterilisiert, und nach dem Impfen mit einer Algenreinkultur wird ein Kohlendioxyd enthaltender steriler Luftstrom durch die Naehrloesung geblasen. Weiterhin koennen die kosmetischen Zusammensetzungen aktives Zusatzmaterial, z. B. Propolis, Globin u. ae. sowie bekannte kosmetische Zusaetze und Verduennungsmittel enthalten. Die biologisch besonders wirksamen Algen ermoeglichen z. B. eine wirksame Zufuhr von Mikroelementen.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft kosmetische Zusammensetzungen, vorzugsweise hautpflegende oder haarpflegende Zusammensetzungen oder Zahnpasten.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist seit langem bekannt, in kosmetischen Zusammensetzungen Algen zu verwenden.
Mangels eines geeigneten und vor allem ökonomischen Züchtungsverfahrens werden hierfür im allgemeinen Meeresalgen verwendet, obwohl deren Anwendbarkeit durch ihren Faserstoffgehalt beschränkt ist. Dieser Nachteil gegenüber Süßwasseralgen wird noch dadurch verstärkt, daß die Verunreingung der Meere in den letzten Jahren durch radioaktive, kanzerogene Stoffe, durch Schwermetalle und andere schädliche industrielle Abfälle stark angestiegen ist/was zur Folge hat, daß diese Schadstoffe im Organismus der Algen angehäuft werden. Dadurch kann die so gewonnene Vollalge für kosmetische Zwecke nicht verwendet werden. Es ist vielmehr nur eine solche Fraktion einsetzbar, die von den erwähnten Schadstoffen befreit worden ist. Ein derartiges Reinigungsverfahren ist in der Arbeit von M.CaramesdeGouvea: „Sosmetic und Toiletries", Bd. 95 (Dezember) Seiten 47-50 (1980) beschrieben.
Dieser Reinigungsprozeß stellt jedoch einen Eingriff dar, durch den ein Teil der biologisch aktiven Substanzen der Alge vernichtet wird, und die so hergestellte Algenfrakion ist hinsichtlich der kosmetischen Wirksamkeit eingeschränkt (M. Jochum: „Die Thalassotherapie-Algologie", Kosmetic International 1982 Oktober, Seiten 76-78; Zajick: „Properties and Products of Algae",
N. Y., Plenum, 1970).
Bei der Aufarbeitung verfährt man im allgemeinen so, daß aus den Algen Algar, Carrageenin und Alginsäure herausgezogen, also aus dieser gewinnen, und einzeln angewendet werden.
Wegen der Reinigung, ι jzesse werden die wertvollen Provitamine, z. B. beta-Karotin, die ungesättigten Fette und Öle, z..B.
Areohinsäure und Linolsäure, verkrackt, wodurch der Wert der solche Algen enthaltenden kosmetischen Zusammensetzungen vermindert wird. In den Oberflächenwässern existierende oder gezüchtete Algen können in ihrem Organismus Bakterien und Viren anhäufen, wodurch sie für kosmetische Zwecke im allgemeinen nicht angewendet werden können.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, verbesserte Algen bzw. Teile von Algen enthaltende kosmetische Zusammensetzungen bereitzustellen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es wurde gefunden, daß sich Algen züchten lassen, die sich durch einen Wirkungsüberschußgegenüberden nach den bekannten Verfahren gewonnenen Algen auszeichnen. -
In einer prioritätsgleichen Anmeldung, aus der diese Anmeldung ausgeschieden wurde, wurde ein Verfahren zur Gewinnung derartiger Algen mit verbesserten Eigenschaften vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine Mineral-, Heil-Oder Thermalwasser natürlichen Ursprungsoderderen Gemische enthaltende Nährlösung, die gegebenenfalls mit Metallverbindungen bis zu einer Konzentration von 10~2 Mol/Liter, für jede Metallionenart berechnet, angereichert wird, unter einem Druck von maximal lObarbei einer Temperatur von 100 bis 14O0C sterilisiert und darin mit einer Algenreinkultur impft, woraufhin man bei Raumtemperatur einen 0,5 bis 20 Vol.-% Kohlendioxyd enthaltenden sterilen Luftstrom durch die Nährlösung führt, und daß man sodann die Algen nach einer Züchtung von 7 bis 30 Tagen bei einer Temperatur von O0C bis 80°C abtrennt, die so gewonnenen Algen gegebenenfalls mittels bekannter physikalischer oder chemischer Methoden aufschließt und die aufgeschlossenen Algen gegebenenfalls bis zur Erreichung einer Konzentration von maximal 10~2 Mol/kg, für jede Metallionenart berechnet, mit Metallverbindungen reagieren läßt. Der Nährlösung können als Zusatzmaterialien Fluoride oder Edelmetallsalze zugefügt werden.
Nach dem beschriebenen Verfahren können Algen gewonnen werden, bei denen es ausgeschlossen ist, daß sich toxische Subtanzen (Quecksilber, Blei, Kadium, radioaktive Verunreinigungen, Bakterien, Viren, kanzerogene Stoffe usw.) in ihrem Organismus anhäufen.
Es wurde beobachtet, daß die in den Heilwässern vorhandenen nützlichen Substanzen, z. B. Mikroelemente und Vitamine, in dem Organismus der nach dem neuen Verfahren hergestellten Algen angereichert werden. Die balneologische Anwendung dieser Substanzen hat seit Jahrhunderten eine große Bedeutung.
Die in den Heilwässern anwesenden Wirkstoffe und Mikroelemente werden im Organismus der gezüchteten Algen nicht nur angereichert, sondern sie bilden auch Additions-oder Komplexverbindungen mit den Mucoproteiden der Algen. Die so gewonnenen Algen brauchen keinem nachträglichen Reingigungs- oder Wärmebehandlungsprozeß unterworfen zu werden; dadurch kann die Vollalge den verschiedenen kosmetischen Zusammensetzungen zugemischt werden. Die Wirkstoffe der Algen werden nicht beschädigt, vielmehr bleibt der volle biologische Wert der Algen erhalten. Die auf diese Weise hergestellten Algen weisen den weiteren unerwarteten Vorteil auf, daß mit ihnen die für den Organismus, bzw. für die Haut unentbehrlichen Mikroelemente in einer an die Mucoproteideiweiße gebundenen Form in den Organismus eingeführt werden können.
Die in dieser Weise eingeführten verschiedenen Mikroelemente können in einem höheren Ausmaß resorbiert werden und ihre Wirkung im menschlichen Organismus ausüben.
Eigentlicher Gegenstand der Erfindung sind kosmetische Zusammensetzungen, vorzugsweise haut- oder haarpflegende Zusammensetzungen oder Zahnpasten, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie — auf die Trockensubstanz berechnet — eine nach dem soeben beschriebenen Verfahren hergestellte Alge in einer Menge von 0,05 bis 95Ma.-%, gegebenenfalls aktives Zusatzmaterial, vorzugsweise Propolis, Globin, Eiklar, getrockneten Staub pflanzlichen Ursprungs in einer Menge von 0,05 bis 50 Ma.-%, sowie bekannte kosmetische Zusätze, vorzugsweise Öle oder Fette pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, oberflächenaktive Substanzen, Konservierungsmittel und feste oder flüssige Verdünnungsmittel in einer bis zu 100Ma.-% (ad 100) ergänzenden Menge enthält. Globin ist zweckmäßig in einer Menge von 20% enthalten. Außerdem können die Zusammensetzungen Fluoride und/oder Edelmetallsalze enthalten.
Die erfindungsgemäßen kosmetischen Zusammensetzungen dienen nicht nur zur Erhöhung des Wassergehaltes der Haut, sondern sie optimalisieren auch die Funktion der im Organismus vorhandenen Enzyme durch die Einbringung von Mikroelementen, die in einer leicht resorbierbaren Form vorliegen
Dasselbe gilt auch für die zusammen mit den Algen eingebrachten Vitamine und Öle.
Die erfindungsgemäßen kosmetischen Zusammensetzungen fördern die Hydratation der wasserarmen Haut und regenerieren die Zellen der alternden, runzligen Haut. Als Haarpflegemittel oder Zahnpaste angewandt, üben sie eine roborierende Wirkung aus, die für die Entwicklung der Haarzwiebeln günstig ist. Bei einem Zahnputzmittel hemmen sie das Lockerwerden der Zähne. Auch bewirken die Mittel eine Steigerung des Muskeltorus.
All diese hervorragenden und unerwarteten Wirkungen werden dem Umstand zugeschrieben, daß die für den Organismus unentbehrlichen Substanzen in einer an die Eiweiße des Algenorganismus gebundenen Form in den menschlichen Organismus eingebracht werden können, wodurch ihre biologische Verwertung hochgradig verbessert wird.
Wenn die Mikroelemente allein in den Organismus eingeführt werden, erreichen sie nicht den biologisch aktiven Zustand und können die Lebensprozesse nicht beeinflussen.
Zink ist z. B. als Komponente in mindestens dreißig Enzymen des Organismus vorhanden und spielt deshalb eine bedeutende Rolle bei der Eiweißsynthese der Haut. Zinkhaltige Enzyme nehmen an der Synthese der Desoxyribonucleinsäure (DNS) und der Ribonucleinsäure (RNS) teil, und die Übertragung der zur Bildung der Eiweiße benötigten Informationen wird durch ihren Mangel gehemmt, wodurch die Regeneration der Haut erschwert wird.
Bei auftretendem Kupfermangel wird die kollagene Struktur der Haut geschädigt. .
Durch Eisenmangel wird die Funktion der blutbildenden Organe erheblich beeinträchtigt, und es hat sich gezeigt, daß Eisenverbindungen, die allein als solche in den Organismus eingebracht wurden, nur ungenügend resorbiert werden. Durch die Verwendung der in neuer Weise gewonnen Algen kann ein Mangel an Mikroelementen erheblich vermindert werden
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert, ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
Ausführungsbeispiele Beispiel 1
Algenzüchtung
7 Liter Heilwasser des Budapester Lukacs-Bades werden in ein Algenzüchtungsglas gefüllt und 30 Minuten bei 1210C, bei einem Überdruck von 1 bar sterilisiert. Die sterile Lösung wird mit einer Algenreinkultur von Scenedesmusobtisiusculus geimpft. Dann wird ein steriler, 1,5Vol.-% Kohlendioxid enthaltender Luftstrom durch die Nährlösung bei 250C unter Beleuchtung mittels
einer Leuchtstofflampe geführt. Nach einem Züchtungszyklus von 14 Tagen wird die Alge von der Nährlösung getrennt. Die so gewonnene Alge enthält die wertvollen Mikroelemente des Heilwassers ohne toxische Substanzen.
Die Alge wird durch Ultraschallbehandlung aufgeschlossen und das so gewonnene, wasserhaltige Material in kosmetischen Kompositionen verwendet.
Beispiel 2
Algenzüchtung Man verfährt wie im Beispiel 1, verwendet aber ein Heilwasser aus Heviz.
Beispiel 3
Algenzüchtung Man verfährt wie im Beispiel 1, verwendet aber ein Heilwasser aus Hajduszoboszlo und führt keine Aufschließung mittels Ultraschall durch.
Beispiel 4
Algenzüchtung Man verfährt wie im Beispiel 1, verwendet aber ein Heilwasser aus Piestany (CSSR) und führt nach dem Impfen mit der Kultur einen sterilen, 5Vol.-% Kohlendioxid enthältenden Luftstrom bei 25°C durch die Nährlösung unter Beleuchtung mittels einer Leuchtstofflampe.
Beispiel 5
Algenzüchtung Man verfährt wie im Beispiel 1, fügt aber 10~eg/ml Gold-(lll)-chlorid dem Heiiwasser unter sterilen Bedingungen zu.
Beispiel 6
Algenzüchtung Man verfährt wie im Beispiel 1, fügt aber 10~eg/ml Eisen-(lll)-chlorid einem Heilwasser unter sterilen Bedingungen zu.
Beispiel 7
Algenzüchtung Man erfährt wie im Beispiel 2, fügt der Nährlösung jedoch 10mg/l Lithiumfluoridzu.
Seispiel 8 Algenzüchtung Man verfährt wie im Beispiel 1, verwendet aber ein Mineralwasser aus Paräd, das mit 1 g/Liter Kaliumnitrat und 0,2 g/Liter Dikaliumhydrogenphosphat versetzt ist. Der pH-Wert der Nährlösung wird durch Zugabe von 2 N Salzsäurelösung auf 6,5 eingestellt. Die Aufschließung erfolgt nicht mittels Ultraschall, sondern auf chemischem Wege. Hierzu werden 4g Algen mit 825g Wasser und 392g Natrium-Iaurylethersulfat vermischt, woraufhin man die Lösung auf 60°C erwärmt.
Beispiel 9 -.·.·,....
Algenzüchtung Man verfährt wie im Beispiel 1, verwendet aber den Algenstamm Chlorella pyrenoidosa anstelle von Scenedesmus obtisiuscultus.
Beispiel 10
Herstellung eines Gesichts- und Körperpflegemittels 4g nach Beispiel 1 gezüchtete Alge werden bei 7O0C in 412g Wasser suspendiert, und die so gewonnene Suspension wird mit einer bei 8O0C hergestellten Schmelze aus 70 g weißer Vaseline, 70 g Stearin-monoglyzerid, 82 g Cetylalkohol, 27 g Maiskeimöl und27gTween-60 (Polyoxyethylen-sorbitan-ester-Derivat) vermischt. Nach erfolgter Vermischung wird das Gemisch bis zum Abkühlen gerührt und dann durch Zugabe von 0,2% Kathon OG konserviert.
Die so gewonnene Zusammensetzung stellt ein Gesichts- und Körperpflege-Mittel dar, mit dem eine hervorragende hydratierende und hautregenerierende Wirkung erreichbar ist.
Beispiel 11
Herstellung eines Shampos Zu einen; Ge>.lisch, das 4g der gemäß Beispiel 8 hergestellten Alge enthält, werden 184g Alfozid KT-25,152g 35%iges ZaIabetain, 20g Alfid D-11 und 0,2% Kathon CG als Konservierungsmittel zugegeben.
Das so gewonnene Produkt wird als Haarpflegemittel und Shampo verwendet. Bei regelmäßiger Anwendung dieses Shampos wird der Haarausfall vermindert, brpchiges Haar wird wieder elastisch und glänzend.
Beispiel 12
Herstellung einer zur Iontophorese anwendbaren Zusammensetzung 1,4ml der gemäß Beispiel 8 hergestellten Algensuspension werden in eine Ampulle von 2 ml eingewogen. Nach Zugabe von einer 0,5g 3Ma.-% Propolis enthaltenden alkoholischen Lösung werden die Ampullen zugeschmolzen und sterilisiert. Die so gewonnene Zusammensetzung kann zur lontophorese-Behandlung verwendet werden, wodurch eine runzlige Haut regeneriert und elastisch wird.
Beispiel 13
Herstellung einer hydratierenden Creme
4g der gemäß Beispiel 2 gezüchteten und aufgeschlossenen Alge werden mit 20ml einer 2Ma.-% Propolis enthaltenden alkoholischen Lösung vermischt, dann verfährt man gemäß Beispiel 10. Es wird eine hervorragende hydratierende Hautpflegecreme gewonnen, die zur Beseitigung der Runzeln einer ermüdeten Gesichtshaut ausgezeichnet geeignet ist.
Beispiel 14
Herstellung eines hautregenerierenden Gesichts- und Körperpflegemittels
4g der gemäß Beispiel 3 gezüchteten Alge werden in der Anwesenheit von 1% Natriumhydrogenkarbonat mit einer aus 100ml Schweineblut hergestellten 5ma.-%igen Globinlösung auf 80°C erwärmt. Dann verfährt man nach Beispiel 10. Das so gewonnene Körperpfegemittel eignet sich hervorragend zur Hautpflege. Bei regelmäßiger Verwendung wird eine schlaffe Haut wieder elastisch.
Beispiel 15
Herstellung eines hautregenerierenden Körperpflegemittels
Man verfährt wie im Beispiel 14, verwendet aber anstelle der Globinlösung 100 ml Wasser und eine 5g Luzernenstaub enthaltende, mit 1 Ma.-% Natriumhydrogenkarbonat hergestellte Suspension. Es wird ein hautregenerierendes Körperpflegemittels gewonnen.
Beispiel 16
Herstellung eines hautregenerierenden Gesichts- und Körperpflegemittels
Man verfährt wie im Beispiel 14, verwendet aber 25 g Wachtelei-Eiklar anstelle des Globins.
Das so hergestellte Mittel ist zur Auffrischung und Hydration einer ermündeten, alternden Haut sehr gut geeignet.
Beispiel 17
Vergleichsbeispiel
Ein Gesichts- und Körperpflegemittel wurde an sich nach Beispiel 16 hergestellt, anstelle der nach Beispiel 3 gezüchteten Alge mischte man jedoch eine ungereinigte Meerwasser-Vollalge zu. Das nach Beispiel 16 hergestellte, jedoch die Meeresalge enthaltende Mittel wurde an Gruppen von je 10 Personen untersucht. Das Meeresalge enthaltende Mittel verursachte nach drei Tagen Hautflecken und Hautentzündungen, weshalb ihre Anwendung eingestellt wurde. Die Haut der mit dem nach Beispiel 16 hergestellten Mittel behandelten Personen wurde nach einer zweiwöchigen regelmäßigen Anwendung glatt und frei von Runzeln. Eine Hautentzündung oder Hautflecken wurden nicht beobachtet.
Beispiel 18
Herstellung einer Zahnpasta
120g Glyzerin,7g Alginat, 1g Saccharin-natrium,2g Nipagin-M,30g Polyethylenglykol M600,60g Dentolex684,180g Dentolex 654 und 330 g Sorbit werden in einem Rührautoklaven miteinander vermischt, danach werden 200g2Ma.-%ige, nach Beispiel 7 hergestellte Algensuspension zugegeben. Unter Homogenisierung wird ein Gemisch von 60 g aus 20 Ma.-%Natriumlaurylsulfat und 80Ma.-% Glyzerin zugegeben. Die so gewonnene Zahnpaste wird mit 1 g Menthol odoriert.
Durch die regelmäßige Anwendung der so hergestellten Zahnpasta werden Zahnfleischblutungen und Parodontose vermindert.
Beispiel 19
Herstellung einer roborierenden Tablette
900 g Blutplasmapulver, 10g nach Beispiel 4 hergestellte Alge, 90 g Kartoffelstärke und 900 g Heilwasser vom Lukäcs-Bad werden miteinander vermischt. Das so gewonnene Gemisch wird granuliert. Zu dem trockenen Granulat werden 4g Magnesiumstearat gegeben, dann wird das so gewonnene Produkt zu Tabletten gepreßt.
Der regelmäßige Verbrauch der Tabletten dient zum Roborieren sehr junger und alternder Personen.
Beispiel 20
Herstellung eines Trinksaftes
Zu 900g Apfelsaft gibt man 100g Algensuspensionen, die 2g nach Beispiel 8 hergestellte Alge enthält. Das Gemisch wird
homogenisiert. -
Durch den regelmäßigen Verbrauch des so gewonnen Trinksaftes wird ein eventueller Eisenmangel des Organismus beseitigt und eine regenerierende Wirkung auf den gesamten Organismus ausgeübt, was sich auch in kosmetischer Hinsicht auswirkt.

Claims (4)

1. Kosmetische Zusammensetzungen, vorzugsweise hautpflegende oder haarpflegende Zusammensetzungen oder Zahnpasten, dadurch gekennzeichnet, daß sie — auf die Trockensubstanz berechnet — 0,05 bis 95 Ma.-% Algen enthalten, die erzeugt wurden, indem man eine Mineral-, Heil- oder Thermalwasser natürlichen Ursprungs oder deren Gemische enthaltende Nährlösung, die gegebenenfalls mit Metallverbindungen bis zu einer Konzentration von 10"2MoI/ Liter, fürjede Metallionenart berechnet, angereichertwurde, unter einem Druckvon maximal 10 bar bei einer Temperatur von 100 bis 14O0C sterilisiert und dann mit einer Algenreinkultur geimpft hat, woraufhin man bei einer Raumtemperatur einen 0,5 bis 20 Vol.-% Kohlendioxyd enthaltenden sterilen Luftstrom durch die Nährlösung blies, woraufhin die Algen nach einer Zuchtdauer von 7 bis 30 Tagen bei einer Temperatur von 0 bis 8O0C abgetrennt und gegebenenfalls aufgeschlossen und gegebenenfalls bis zum Erreichen einer Konzentration von maximal 10~2Mol/kg — fürjede Metallionenart berechnet — mit Metallsalzen zur Reaktion gebracht wurden, und daß sie gegebenenfalls 0,05 bis 50 Ma.-% aktives Zusatzmaterial, vorzugsweise Propolis, Globin, Eiklar, getrockneten Staub pflanzlichen Ursprungs, sowie bekannte kosmetische Zusätze, vorzugsweise Öle und Fette pflanzlichen Ursprungs, oberflächenaktive Substanzen, Konservierungsmittel, feste oder flüssige Verdünnungsmittel in einer bis zu 100 Ma.-% ergänzenden Menge enthalten.
2. Zusammensetzungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als aktiven Füllstoff bis zu 20Ma.-% Globin enthalten.
3. Zusammensetzungen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie Algen enthalten, die in einer Nährlösung erzeugt wurden, der als Zusatzmaterialien Fluoride und/oder Edelmetallsalze zugesetzt waren.
4. Zusammensetzungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Zusatzmaterialien Fluoride und/oder Edelmetallsalze enthalten.
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