DD256876A1 - Einrichtung zur strukturierung, musterung und veraenderung der flaechenmasse von faser- und fadenstroemen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und Veraenderung der Flaechenmasse eines flaechenfoermigen textilen Faser- oder Fadenstromes. Ausgehend von der Aufgabe - Schaffung einer Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und Veraenderung der Flaechenmasse eines flaechenfoermigen Faser- und Fadenstromes - ist bei dieser Einrichtung mit einer Auflage, Transporteuren und einer Verfestigungseinrichtung oberhalb oder innerhalb oder unterhalb des Faser- oder Fadenstromes ein auf denselben einwirkendes, mit mindestens einem Formaenderungsantrieb - Verbiegeantrieb und/oder Verzerrantrieb und/oder Dehnungsantrieb - verbundenes Dehnungselement angeordnet.
Description
Hierzu 8 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und Veränderung der Flächenmasse eines flächenförmigen textlien Faser- oder Fadenstromes.
Es ist eine Einrichtung zur Veränderung der Flächenmasse bekannt (DD 150229), bei der Kardenbänder oder Elementarfadenkabel mechanisch durch Führung über mehrere bogenförmige Rundstäbe ausgebreitet bzw. aufgespreizt werden.
Nachteilig ist dabei, daß mit dieser Einrichtung keine Strukturierung und Musterung des flächenförmigen Faser- oder Fadenstromes möglich ist.
Weiterhin ist eine Einrichtung zur Veränderung der Flächenmasse bekannt (DE 2403333), bei der die Ausgangsvorlage Vlies/Flor in mehreren Streifen getrennt und später über ein Nitschelwerk und spezielle Walzen wieder zu einer neuen Vliesbreite vereinigt werden.
Nachteilig ist, daß auch mit dieser Einrichtung keine Strukturierung und Musterung möglich ist und die ausschließliche Verwendung dieser Einrichtung für die Herstellung von Wirrvlies.
Ziel der Erfindung ist die Erhöhung der Gebrauchseigenschaften von aus flächenförmigen Faser- oder Fadenströmen durch Strukturierung, Musterung und Veränderung der Flächenmasse hergestellten textlien Flächengebilden.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und Veränderung der Flächenmasse eines flächenförmigen Faser- oder Fadenstromes.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einer Einrichtung zur Strukturierung und Musterung eines flächenförmigen Faser- oder Fadenstromes mit einer Auflage, Transporteuren und einer Verfestigungseinrichtung dadurch gelöst, daß oberhalb, unterhalb oder innerhalb des Faser- oder Fadenstromes ein auf denselben einwirkendes, mit mindestens einem Formänderungsantrieb verbundenes Dehnungselement angeordnet ist.
Der Formänderungsantrieb ist als unter einem beliebigen Winkel relativ zur Verarbeitungsguteoene wirkender an dem Dehnungselement angeordneter Verbiegeantrieb oder als in der Verarbeitungsgutebene unter einem beliebigen Winkel relativ zur Verarbeitungsrichtung wirkender an den Dehnungselement angeordneter Verzerrantrieb ausgebildet.
Dabei ist der Anordnungspunkt des Formänderungsantriebes an dem Dehnungselement mit allen Punkten des Dehnungselementes identisch. Das Dehnungselement ist als flächen- oder streifenförmiges Element ausgebildet, und an dem Dehnungselement sind Mitnehmerelemente angeordnet.
Die Mitnehmerelemente sind den flächenförmigen Faser- oder Fadenstrom teilweise oder ganz durchdringende unter einem beliebigen Winkel relativ zum Dehnungselement angeordnete Elemente.
An dem Dehnungselement ist mindestens ein Dehnungsantrieb angeordnet und das Dehnungselement besteht aus mindestens zwei Teildehnungselementen. Die Materialien der Teildehnungselemente weisen materialbedingt oder bedingt durch die geometrischen Abmessungen unterschiedliche Elastizitäten auf bzw. an den Teildehnungselementen sind Mitnehmerelemente in unterschiedlich geometrischer Anordnung angeordnet.
Den Teildehnungselementen sind ungleiche Bewegungsabläufe in Richtung, Geschwindigkeit oder Weg realisierende Dehnungsantriebe zugeordnet, und der Dehnungsantrieb ist ein- oder beidseitig an dem Dehnungselement angeordnet, oder der Dehnungsantrieb ist beidseitig an dem mittig eingespannten Dehnungselement angeordnet. Das Dehnungselement ist mit
einem Hub- und Senkantrieb verbunden. Die durch die Betriebsphase des Dehnungsantriebes und/oder Formänderungsantriebes erzeugte Dehnungsphase des Dehnungselementes ist mit der Arbeitsphase der Einrichtung identisch, oder die durch die Nichtbetriebsphase des Dehnungsantriebes und/oder Formänderungsantriebes erzeugte Schrumpfungsphase des Dehnungselementes ist mit der Arbeitsphase der Einrichtung identisch, und das Dehnungselement besteht aus luftdurchlässigem Material, und unterhalb des Dehnungselementes ist ein mit einer Saugluftquelle verbundener Saugkasten angeordnet.
Das Dehnungseiement ist an mindestens einer Seite fest an der Einrichtung angeordnet. Die Mitnehmerelemente sind einzeln, gruppenweise oder insgesamt mit mindestens einer Steuereinrichtung verbunden.
Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgemäße Einrichtung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1: Schematische Darstellung der Einrichtung
Anordnung unterhalb, Seitenansicht Fig. 2: Schematische Darstellung der Einrichtung
Anordnung unterhalb, Draufsicht Fig. 3: Schematische Darstellung der Angriffsrichtungen des Formänderungsantriebes am Dehnungselement in der
Ausbildung als Verbiegeantrieb Fig. 4: Schematische Darstellung der Angriffsrichtungen des Formänderungsantriebes am Dehnungselement in der Ausbildung als Verzerrantrieb
Fig. 5: Schematische Darstellung der Angriffsrictitung des Dehnungsantriebes in Kombination mit dem Verzerrantrieb Fig. 6: Schematische Darstellung der Einrichtung
Anordnung oberhalb, Seitenansicht Fig. 7: Schematische Darstellung der Einrichtung
Anordnung oberhalb, Draufsicht Fig. 8: Schematische Darstellung der Einrichtung
Anordnung innerhalb
Fig. 9: Teildehnungselemente mit unterschiedlich angeordneten Mitnehmerelementen Fig. 10: Teildehnungselemente mit unterschiedlicher Elastizität Fig. 11 a-c: Teildehnungselemente mit unterschiedlichen Bewegungsabläufen in Richtung, Geschwindigkeit und Weg.
In Fig. 1 und 2 ist die erfindungsgemäße Einrichtung schematisch dargestellt.
Die Einrichtung enthält eine Auflage 1, Transporteure 2, beispielsweise Transportrollen, eine bekannte und deshalb nicht näher beschriebene Verfestigungseinrichtung 3 sowie ein Dehnungselement 4. Das Dehnungselement 4 ist unterhalb des Faser- oder Fadenstromes 5 angeordnet. Unter dem Begriff Faser- oder Fadenstrom werden Kardenbänder, Flore, Vliese, Elementarfadenkabel, Elementarfadenscharen, Folienfadenscharen sowie deren Segmente und deren Kombinationen subsummiert.
Das Dehnungselement 4 besteht aus einem elastischen flächen- oder streifenförmigen Material, beispielsweise aus nebeneinander angeordneten Bändern oder einem Tuch aus Gewirken, Gestricken oder Einzelfäden, wobei das Dehnungselement gedehnt werden kann und nach der Dehnung wieder in seine ursprüngliche Lage zurückschrumpft. Unter einem Dehnungselement wird auch ein Element verstanden, beispielsweise ein Gummiblock, welches zusammengedrückt werden kann und welches sich nach Wegfall des Druckes wieder ausdehnt (negative Dehnung).
Das Dehnungselement 4 besteht aus einem Material mit hohem Reibungskoeffizienten, beispielsweise ist es als Klebeband ausgebildet bzw. am Dehnungselement 4 sind Mitnehmerelemente 6 in Form vor> Nadeln, Schlaufen, Noppen, Häkchen, Borsten, Schlingen, Zähnen etc. angeordnet.
In Fig. 1 und 2 sind am Dehnungselement 4 angeordnete, den Faser- oder Fadenstrom durchdringende Elemente, beispielsweise Nadeln, dargestellt, diese sind entsprechend dem zu verarbeitenden Gut höhenvariabel, d. h. sie durchdringen den Faser- oder Fadenstrom teilsweise oder ganz.
Das Dehnungselement 4 ist an mindestens einer Seite fest an der Einrichtung angeordnet.
An dem Dehnungselement 4 ist ein Formänderungsantrieb angeordnet. Der Formänderungsantrieb in der Ausführungsform als Verbiegeantrieb 11 ist unter einem beliebigen räumlichen Winkel, d. h., unter einem Winkel relativ zur Verarbeitungsgutebene an dem Dehnungselement 4 angeordnet.
In Fig.3 ist diese Anordnung schematisch dargestellt. Dabei ist das Dehnungselement 4 beidseitig eingespannt und mit einem nach oben wirkenden Verbiegeantrieb versehen, wobei die Wirkrichtung desselben durch einen starken Pfeil gekennzeichnet ist.
Die Zusatzpfeile kennzeichnen die möglichen Richtungen der Wirkrichtung des Verbiegeantriebes.
Der Formänderungsantrieb ist in der Ausführungsform als Verzerrantrieb 12 unter einem in der Verarbeitungsgutebene liegende beliebige Winkel relativ zur Verarbeitungsquerrichtung an dem Dehnungselement 4 angeordnet.
In Fig.4 ist diese Anordnung schematisch dargestellt. Dabei ist das Dehnungselement 4 einseitig eingespannt und mit einem an einer Ecke des Dehnungselementes angreifenden Verzerratnrieb versehen. Die Wirkrichtung des Verzerrantriebes ist durch einen starken Pfeil gekennzeichnet. Der Zusatzpfeil kennzeichnet die möglichen Richtungen der Wirkrichtung des Verzerrantriebes. An dem Dehnungselement 4 ist der Bedarf ein quer zur Verarbeitungsrichtung wirkender Dehnungsantrieb 7 angeordnet.
In Fig.5 ist die Kombination eines am Dehnungselement 4 angeordneten Dehnungsantriebes 7 mit einem Verzerrantrieb 12 gezeigt. Die Formänderungsantriebe können allein oder in Kombination mit einem Dehnungsantrieb verwendet werden.
Das Dehnungselement 4 ist dabei entweder beidseitig mit einem Dehnungsantrieb 7, bestehend aus einem bekannten arbeitstaktgesteuerten Translationsantrieb, beispielsweise einem hydraulischen Arbeitszylinder, oder einem
arbeitstaktgesteuerten Rotationsantrieb, beispielsweise einem Schrittmotor, welcher eine längs zur Verarbeitungsrichtung angeordnete Rolle, über welche das Dehnungselement 4 geführt wird, antreibt, versehen oder einseitig fest angeordnet und nur auf einer Seite mit einem Dehnungsantrieb 7 versehen oder mittig eingespannt und beidseitig mit einem Dehnungsantrieb 7 versehen, der in Verbindung mit der Rückschrumpfung des Dehnungselementes eine Bewegung desselben quer zur Verarbeitungsrichtung ermöglicht.
Das Dehnungselement 4 mit dem Dehnungsantrieb 7 ist vorzugsweise quer zur Verarbeitungsrichtung angeordnet. Eine Anordnung'des Dehnungselementes 4 mit dem Dehnungsantrieb 7 ist in einem beliebigen Winkel relativ zur Verarbeitungsrichtung und auch in Verarbeitungsrichtung möglich.
Das Dehnungselement 4 besteht weiterhin bei Bedarf aus mindestens zwei Teildehnungselementen 4.1; 4.2.
In Fig. 9 ist ein Dehnungselement mit zwei Teildehnungselementen 4.1; 4.2 dargestellt, wobei jedes der Teildehnungselemente Mitnehmerelemente 6 in unterschiedlicher geometrischer Anordnung aufweist.
In Fig. 10 ist ein Dehnungselement mit zwei Teildehnungselementen 4.1; 4.2 dargestellt, wobei jedes der Teildehnungselemente aus einem Material mit unterschiedlichem Elastizitätsmodul EiE2 besteht.
Die unterschiedliche Elastizität läßt sich auch durch unterschiedliche Abmessungen der Teildehnungselemente realisieren.
In den Figuren 11 a-11 c sind Dehnungselemente 4 dargestellt, wobei den Teildehnungselementen 4.1; 4.2 desselben unterschiedliche Bewegungsabläufe in Richtung, Geschwindigkeit und Weg zugeordnet sind.
In der Fig. 11 a sind Dehnungselemente 4 dargestellt, wobei die Teildehnungselemente 4.1; 4.2 unterschiedliche durch Pfeile gekennzeichnete Bewegungsrichtungen, beispielsweise entgegengesetzte oder gleiche Bewegungsrichtungen, aufweisen.
In Fig. 11 bsind Dehnungselemente 4 dargestellt, wobei die Teildehnungselemente 4.1; 4.2 mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten V1; V2 gedehnt werden.
In Fig. 11csindDehnungselemente4dargestellt, wobei die Teildehnungselemente 4.1; 4.2 unterschiedliche Wege S-i; S2 gedehnt werden.
Dabei ist es möglich, die in den Figuren 9-11 dargestellten Varianten der Teildehnungselemente miteinander zu kombinieren.
Weiterhin ist am Dehnungselement 4 ein Hub-und Senkantrieb 8, beispielsweise ein arbeitstaktgesteuerter Translationsantrieb, angeordnet, der eine Bewegung des Dehnungselementes 4 senkrecht zur Verarbeitungsrichtung, d. h., ein Ineingriff- und Außereingriffbringen des Dehnungselementes relativ zum Faden-und Faserstrom 5 ermöglicht.
Das Dehnungselement 4 besteht aus luftdurchlässigem Material und unterhalb desselben ist eine mit einer Saugluftquelle 9 verbundenen Saugkasten 10 enthaltende Lagefixiereinrichtung angeordnet.
In Fig.6und7 ist das Dehnungselement 4 oberhalb des Faser-oder Fadenstromes 5 angeordnet, und als Mitnehmerelemente 6 werden Noppen verwendet. Das Dehnungselement 4 ist auch hier mit einem Dehnungsantrieb 7 und einem Hub- und Senkantrieb 8 versehen.
Gleichzeitig sind die Mitnehmerelemente 6 einseitig, gruppenweise oder insgesamt mit einer Steuereinrichtung 13 verbunden.
Die Steuereinrichtung ermöglicht, daß nur einzelne bzw. Gruppen von Mitnehmerelementen in den Betriebszustand versetzt werden können bzw., daß bei Verwendung von Hakennadeln der Schließ- und Öffnungsvorgang gesteuert und somit gleichzeitig ein Vernadelungseffekt erreicht werden kann.
In Fig. 8 ist eine Variante dargestellt, bei der das Dehnungselement 4 innerhalb des Faser- und Fadenstromes 5 angeordnet ist. Bei dieser Variante sind die Mitnehmerelemente ein- oder zweiseitig am Dehnungselement angeordnet.
Nachfolgend wird die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung näher beschrieben:
Der mittels der Transporteure 2 über die Auflage 1 geführte Faser-oder Fadenstrom 5 gelangt in den Wirkungsbereich des Dehnungselementes 4. Das Dehnungselement 4 wird mittels des Hub- und Senkantriebes 8 in Arbeitsstellung, d. h. in Wirkverbindung mit dem Faser- oder Fadenstrom 5 gebracht. Die Wirkverbindung wird je nach der Ausbildung der Mitnehmerelemente durch Form-, Kraft- oder Stoffschluß hergestellt.
In der Ausführungsform, bei der das Dehnuhgselement4zweiseitig eingespannt und mit einem Verbiegeantrieb 11 versehen ist, wird durch die Einleitung einer Translationsbewegung mittels des Verbiegeantriebes das Dehnungselement 4 und damit auch der Faser- oder Fadenstrom verformt, bzw. es werden Faser- oder Fadengruppen mittels der Mitnehmerelemente 6 aus der Ebene des Verarbeitungsgutes herausgezogen und damit eine Strukturierung und Musterung bzw. eine Veränderung der Flächenmasse des zu verarbeitenden Gutes erreicht.
In der Ausführungsform, bei der das Dehnungselement 4 einseitig eingespannt und mit einem Verzerrantrieb 12 versehen ist, wird durch die Einleitung einer Translationsbewegung mittels des Verzerrantriebes 12 das Dehnungselement 4 und damit auch der Faser- oder Fadenstrom verformt und damit eine Strukturierung und Musterung bzw. eine Veränderung der Flächenmasse des zu verarbeitenden Gutes erreicht.
In der Ausführungsform, bei der das Dehnungselement 4 mit einem quer zur Verarbeitungsrichtung wirkenden Dehnungsantrieb 7 versehen ist, wird durch die Inbetriebnahme des Dehnungsantriebes 7 eine Veränderung der Flächenmasse bzw. in Verbindung mit Teildehnungselementen 4.1; 4.2 eine Strukturierung und Musterung erreicht.
Der Verzerrantrieb 12 und/oder der Verbiegeantrieb 11 und der Dehnungsantrieb 4 wird in Betrieb genommen und das Dehnungselement 4 verformt, d. h. die Arbeitsphasen der Einrichtung sind mit der Verformungsphase des Dehnungselementes identisch. Damit wird eine Musterung und Strukturierung und Verringerung der Flächenmasse des Faser- oder Fadenstromes erreicht. Nach einer zweiten Variante wird der Verzerrantrieb 12 und/oder der Verbiegeantrieb 11 und der Dehnungsantrieb 4 außer Betrieb genommen und damit das Dehnungselement geschrumpft (Rückkehr in seine ungedehnte Lage), d. h. die Nichtarbeitsphasen der Einrichtung sind mit der Schrumpfungsphase des Dehnungselementes identisch. Damit wird eine Musterung und Strukturierung und Vergrößerung der Flächenmasse des Faser- oder Fadenstromes erreicht. Infolge der Aufteilung des Dehnungselementes 4 in Teildehnungselementes 4.1; 4.2 wird durch partielle Veränderung des Faser-oder Fadenstromes eine Strukturierung und Musterung desselben erreicht, die allein oder in Kombination mit der Gesamtveränderung der Flächenmasse auftritt.
Als nächster Arbeitsschritt erfolgt ein Außereingriffbringen des Dehnungselementes 4 durch den Hub- und Senkantrieb 8.
Die durch das Dehnungselement veränderte Lage des Faser- oder Fadenstromes wird beispielsweise mittels des Saugkastens 10 — Ansaugen des Faser-oder Fadenstromes an eine Unterlage — fixiert, wobei auch andere Fixiermittel verwendet werden können.
Nachfolgend wird mittels der Transporteure 2 der Faser- oder Fadenstrom weiter transportiert, und mittels der Verfestigungseinrichtung 3 wird der Faser- oder Fadenstrom auf bekannte Art und Weise in der neuen Lage verfestigt. Danach wird der nächste Arbeitsschritt in der beschriebenen Art und Weise eingeleitet.
Claims (20)
1. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und Veränderung der Flächenmasse eines flächenförmigen textlien Faser- oder Fadenstromes mit einer Auflage, Transporteuren und einer Verfestigungseinrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß oberhalb oder unterhalb oder innerhalb des Faser- oder Fadenstromes (5) ein auf denselben einwirkendes, mit mindestens einem Formänderungsantrieb (11; 12) verbundenes Dehnungselement (4) angordnet ist.
2. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Formänderungsantrieb als unter einem beliebigen Winkel relativ zur Verarbeitungsgutebene wirkender, an dem Dehnungselement (4) angeordneter Verbiegeantrieb (11) ausgebildet ist.
3. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch !,gekennzeichnet dadurch, daß der Formänderungsantrieb als in der Verarbeitungsgutebene unter einem beliebigen Winkel relativ zur Verarbeitungsquerrichtung wirkender, an dem Dehnungselement (4) angeordneter Verzerrantrieb (12) ausgebildet ist.
4. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Anordnungspunkt des Formänderungsantriebes (11; 12) an dem Dehnungselement (4) mit allen Punkten des Dehnungselementes identisch ist.
5. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Dehnungselement (4) als elastisches flächen-oder streifenförmiges Element ausgebildet ist.
6. Einrichtung zurStrukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß an dem Dehnungselement (4) Mitnehmerelemente (6) angeordnet sind.
7. Einrichtung zurStrukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Mitnehmerelemente (6) den flächenförmigen Faser- oder Fadenstrom (5) teilweise oder ganz durchdringende, unter einem beliebigen Winkel relativ zum Dehnungselement angeordnete Elemente sind.
8. Einrichtung zurStrukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß an dem Dehnungselement (4) mindestens ein Dehnungsantrieb (7) angeordnet ist.
9. Einrichtung zurStrukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Dehnungselement (4) aus mindestens zwei Teildehnungselementen (4.1; 4.2) besteht.
10. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Materialien der Teildehnungselemente (4.1; 4.2) unterschiedliche Elastizitätsmodule ΕΊ; E2 aufweisen.
11. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß an den Teildehnungselementen (4.1; 4.2) Mitnehmerelemente in unterschiedlicher geometrischer Anordnung angeordnet sind.
12. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß den Teildehnungselementen (4.1; 4.2) ungleiche Bewegungsabläufe in Richtung, Geschwindigkeit und Weg realisierende Dehnungsantriebe zugeordnet sind.
13. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Dehnungsantrieb (7) ein- oder beidseitig an dem Dehnungselement (4) angeordnet ist.
14. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Dehnungsantrieb (7) beidseitig an dem mittig eingespannten Dehnungselement (4) angeordnet ist.
15. Einrichtung zurStrukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Dehnungselement (4) mit einem Hub- und Senkantrieb (8) verbunden ist.
16. Einrichtung zurStrukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die durch die Betriebsphase des Dehnungsantriebes (7) und/oder Formänderungsantriebes erzeugte Dehnungsphase des Dehnungselementes (4) mit der Arbeitsphase der Einrichtung identisch ist.
17. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die durch die Nichtbetriebsphasedes Dehnungsantriebes (7) und/oder erzeugte Schrumpfungsphase des Dehnungselementes (4) mit der Arbeitsphase der Einrichtung identisch ist.
18. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch !,gekennzeichnetdadurch,daß das Dehnungselement (4) aus luftdurchlässigem Material besteht und unterhalb des Dehnungselementes ein mit einer Saugluftquelle (9) verbundener Saugkasten (10) angeordnet ist.
19. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Dehnungselement (4) an mindestens einer Seite fest an der Einrichtung angeordnet ist.
20. Einrichtung zur Strukturierung, Musterung und zur Veränderung der Flächenmasse nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß den Mitnehmerelementen (6) mindestens eine Steuereinrichtung (13) zugeordnet ist.
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