DD257115A1 - Stroemungssignalgeber - Google Patents

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DD257115A1
DD257115A1 DD29917787A DD29917787A DD257115A1 DD 257115 A1 DD257115 A1 DD 257115A1 DD 29917787 A DD29917787 A DD 29917787A DD 29917787 A DD29917787 A DD 29917787A DD 257115 A1 DD257115 A1 DD 257115A1
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DD
German Democratic Republic
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contact
liquid
pipe section
electrically conductive
volume flow
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Application number
DD29917787A
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English (en)
Inventor
Lutz Schimmelpfennig
Original Assignee
Ingbuero F Landtechnik
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Stroemungssignalgeber, welcher seinen Widerstandswert aendert, wenn er von elektrisch leitender Fluessigkeit durchstroemt wird. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, dass entweder eine Ja-Nein-Aussage ueber einen Volumenstrom durch den Geber erfolgt oder waehrend des Volumenstromes eine Leitwertmessung der Fluessigkeit vorgenommen werden kann, wodurch Rueckschluesse auf den Ionisierungsgrad der Fluessigkeit gezogen werden koennen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die Fluessigkeit durch das metallische Rohrstueck 1 auf den Kontakt 4 fliesst und diese dadurch elektrisch miteinander verbunden sind. Das metallische Rohrstueck 1 und Kontakt 4 sind lotrecht untereinander angeordnet, der Kontakt 4 hat einen bestimmten Abstand von der Unterkante des Rohrstueckes 1.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Strömungssignalgeber zur Überwachung des Volumenstromes von elektrisch leitenden Flüssigkeiten.
Sein elektrisches Verhalten ändert sich, wenn er von elektrisch leitender Flüssigkeit durchströmt wird.
Einsatzmöglichkeiten sind z. B. in der Landwirtschaft zur Überwachung des Volumenstromes der Beizflüssigkeit bei der Kartoffelbeizung, in der chemischen Industrie zur Überwachung des Flusses chemischer Stoffe bzw. in Laboren zur Messung des lonisierungsgrades bestimmter Flüssigkeiten mittels der elektrischen Kenngröße „Leitwert".
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
E&sind eine Reihe von Schaltungsanordnungen bekannt, in denen eine elektrisch leitende Flüssigkeit einen Kontakt schließt bzw. öffnet. Zu diesem Zweck kommt es meist zum Einsatz von Quecksilber ohne Ähnlichem, in Neigungsschaltern, Kontaktthermometern, Schaltrelais mit Flüssigkeitskontakt und in anderen Anwendungen.
So ist im Patent WP 156858 (H 01 H 29/00) beispielsweise ein Schalter vorgeschlagen, welcher durch elektrisch leitende Flüssigkeiten geschaltet wird. Es ist ein Schalter mit Flüssigkeitskontakt mit zwei Elektroden, zwischen deren Kontaktflächen mittels einer Kontaktflüssigkeit ein Kontakt hergestellt wird, gekennzeichnet dadurch, daß in einem aus zwei Aufweitungen, denen mindestens zwei Elektroden zugeordnet und die durch eine Verengung verbunden sind, bestehenden Raum, dessen Wände aus einem nicht benetzbaren Material bestehen, eine aus einem ständig zusammenhängenden Volumen bestehende Kontaktflüssigkeit, die durch ein strömendes Medium über die in den Aufweitungen befindlichen Öffnungen oder eine äußere Kraft bewegt wird, angeordnet sind. ·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen universell einsetzbaren Strömungssignalgeber zu schaffen, mittels dem eine höhere technische Sicherheit in Anlagen entsteht, welche Flüssigkeiten bearbeiten bzw. verarbeiten. Ferner wird das Analysegebiet an Flüssigkeiten durch diesen Strömungssignalgeber erweitert.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Strömungssignalgeber zu erzeugen, welcher seinen Widerstand zwischen den Kontakten ändert, wenn er von elektrisch leitender Flüssigkeit durchströmt wird. In diesem läuft die Flüssigkeit durch ein metallisches Rohrstück, welches der erste Kontakt ist, auf einen zweiten Kontakt. Durch den senkrecht verlaufenden Strahl werden die Kontakte elektrisch miteinander verbunden. Bleibt der Volumenstrom im Geber gleich Null, ist die elektrische Verbindung durch den fehlenden Strahl unterbrochen. Die über den Kontakt laufende Flüssigkeit wird unterhalb des Kontaktes durch einen Trichter aufgefangen und weitergeleitet.
Die elektrischen Anschlüsse befinden sich an dem metallischen Rohrstück und an dem Kontakt und werden über eine Anschlußklemme zu einer Signal- bzw. Auswerteeinheit geführt, wo die vom Strömungssignalgeber kommenden Widerstandsänderungen ausgewertet werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel und dazugehöriger Zeichnung des Strörriungssignalgebers erläutert.
Über einen Leitungsanschluß gelangt die zu testende Flüssigkeit in das lotrechte, metallische Rohrstück 1, fließt am unteren Ende heraus und auf den Kontakt 4, wodurch diese durch den Flüssigkeitsstrahl elektrisch miteinander verbunden sind. Die über
den Kontakt 4 geströmte Flüssigkeit wird durch den Trichter 5 aufgefangen und weitergeleitet. Über die Klemme 3 werden die Anschlüsse des metallischen Rohres 1 und des Kontaktes 4 aus dem Geber herausgeführt. Das metallische Rohrstück 1 ist beispielsweise über eine Lötstelle 2 kontaktiert
Vorteile des Strömungssignalgebers sind:
— Schließung und Öffnung des Kontaktes im Geber direkt durch den Flüssigkeitsstrahl,
— Verwendbarkeit zur Messung des lonisierungsgrades von Flüssigkeiten.

Claims (2)

1. Strömungssignalgeber zur Überwachung des Volumenstromes von elektrisch leitenden Flüssigkeiten, gekennzeichnet dadurch, daß zunYZwecke des Kontaktierens eine Flüssigkeit über eine Zuleitung durch ein lotrechtes Rohrstück (1) geführt wird, an deren Unterkante sich ein angepaßter Kontakt (4) befindet, welcher zusammen mit dem Rohrstück (1) über eine Anschlußklemme (3) mit einer nicht näher beschriebenen Verarbeitungsbaugruppe verbunden ist. Das metallische Rohrstück (1) ist über eine Lötstelle (2) mit der Anschlußklemme (3) kontaktiert. Die über den Kontakt (4) geströmte Flüssigkeit wird durch den Trichter (5) aufgefangen und über den Auslaufstutzen (6) weitergeleitet
2. Strömungssignalgeber nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Kontakt (4) aus einem der Flüssigkeit gegenüber korrosionsfestem Material besteht.
DD29917787A 1987-01-12 1987-01-12 Stroemungssignalgeber DD257115A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005063154A1 (de) * 2005-12-30 2007-07-12 Sirona Dental Systems Gmbh Dosieranlage für eine Flüssigkeit

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005063154A1 (de) * 2005-12-30 2007-07-12 Sirona Dental Systems Gmbh Dosieranlage für eine Flüssigkeit
DE102005063154B4 (de) * 2005-12-30 2010-10-07 Sirona Dental Systems Gmbh Dosieranlage für eine Flüssigkeit

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