DD258194A1 - Verfahren und einrichtung zum einstellen von lagebestimmelementen - Google Patents

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DD258194A1
DD258194A1 DD30036087A DD30036087A DD258194A1 DD 258194 A1 DD258194 A1 DD 258194A1 DD 30036087 A DD30036087 A DD 30036087A DD 30036087 A DD30036087 A DD 30036087A DD 258194 A1 DD258194 A1 DD 258194A1
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DD
German Democratic Republic
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boom
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elements
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DD30036087A
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Werner Herold
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Werkzeugmasch Forschzent
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/10Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of magazines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Abstract

Die Erfindung ist vorteilhaft einsetzbar, wenn zur Werkstueckbeschickung von Fertigungssystemen, die in Bereichen der Klein- und Mittelserienfertigung arbeiten, Paletten eingesetzt werden, die infolge des unterschiedlichen Werkstuecksortiments haeufig neu eingestellt werden muessen. Erfindungsgemaess wird dazu ein Ausleger an Fixierpunkte des Palettengrundkoerpers angelegt, der quer zu den Lagebestimmelementen ausgerichtet wird und dessen Tastelemente an die Flanken der Prismenleisten angelegt werden. Durch das Anlegen des Auslegers an die Fixierpunkte des Palettengrundkoerpers wird gleichzeitig eine Beziehung zur Handhabeeinrichtung hergestellt, da diese Fixierpunkte gleichzeitig die Position der Palette zur Handhabeeinrichtung realisieren und folglich eine exakte Lage der Werkstuecke gegenueber der Greifeinrichtung der Handhabeeinrichtung gegeben ist. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet
Die Erfindung ist anwendbar, wenn ein Sortiment wellenförmiger Werkstücke auf Paletten gespeichert und lagerichtig positioniert werden soll, wobei die Durchmesser des Werkstücksortiments innerhalb bestimmter Grenzen unterschiedlich sein können und die Paletten an die Durchmesseruntersc+iiede angepaßt werden müssen. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet ist der Einsatz des Verfahrens und der dazu nötigen Einrichtung, wenn zur Werkstückbeschickung von Fertigungssystemen, die vorwiegend in Bereichen der Klein- und Mittelserien arbeiten, Werkstückpaletten eingesetzt werden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist eine Lösung bekannt, bei der Wellen mit abgesetzten Durchmessern auf einer Vorrichtung aufgenommen werden — DD WP 211 529, B23Q3/00—. Die charakteristischen Merkmale dieser Lösung sind, daß parallel liegende Wellen mit gleichgroß abgesetzten Durchmessern auf einem ortsfesten oder beweglichen Grundkörper mittels Aufnahmeprismen zugriffsgerecht gespeichert werden. Die Aufnahmeprismen sind zu diesem Zweck sägezahnartig an der oberen Längsseite der Leisten mit gleicher Teilung ausgebildet und werden durch mindestens zwei Klemmstücke auf der Palette gehalten.
Die zugriffsgerechte, d.h. waagerechte und der wirksamen Greiferachse parallele, Speicherung bzw. Ablage der Wellenteile auf der Palette soll dadurch erreicht werden, daß zu einer einzelnen Prismenleiste ein Prismenleistenpaar, welches gegenläufig derart verschiebbar ist, daß einerseits eine Parallellage der Wellenteile, andererseits — in gewissen Grenzen — eine Durchmesseranpassung möglich wird, zugeordnet ist.
Die Einzelleiste muß als Basiselement fürden Einstellvorgang gesehen werden, während das Prismenleistenpaar auf die von der Einzelleiste vorgegebenen Bedingungen — Durchmesserunterschiede der Auflagedurchmesser der Wellenteile, Parallelität der Wellenteile zur Zugriffsachse des Greifers — eingestellt werden muß.
Die Nachteile der bekannten Lösung sind folgende.
Da nur ein Leistenpaar einstellbar ausgelegt ist, sind den zu speichernden Wellenteilen Grenzen dadurch auferlegt, daß nur einseitig fallende Durchmesserunterschiede durch Einstellen, oder nichtabgesetzte Wellen höhenmäßig ausgeglichen werden können.
Andernfalls sind die Prismenleisten zu wechseln. Damit wird ein beträchtlicher Vorrat an entsprechend gestalteten Prismenleisten nötig. Des weiteren müssen die Leisten am tatsächlichen zu speichernden Objekt — Wellenteil — eingestellt werden, wobei keine Sicherheit dahingehend besteht, daß die Wellenteile tatsächlich den Zugriffsbedingungen des Greifers entsprechend abgelegt bzw. ausgerichtet sind.
Die durch die Fertigung der Palette bedingten Ungenauigkeiten — Fertigungstoleranzen der Palette — können durch diese Art der Einstellung ebenfalls nicht berücksichtigt werden, so daß daraus ein weiterer Unsicherheitsfaktor entsteht.
(Höhenlage der Achse variabel)
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Einstelloperation der gegeneinander gegenläufig verschiebbar auf einem Palettengrundkörper angeordneten Prismenleisten mit geringstem Aufwand so exakt wie möglich ausführen zu können, wobei der Aufwand an dazu nötigen Prismenleisten gering ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung löst die Aufgabe, ein Verfahren und die dazu nötige Vorrichtung zum Einstellen von Lagebestimmelementen, wobei gegeneinander verschiebbare Prismenleisten paarweise zum lage- und zugriffsrichtigen Aufnehmen von wellenförmigen Teilen auf einem Palettengrundkörper angeordnet und ebenfalls paarweise durch Klemmeinrichtungen lagerichtig gehalten werden, erfinderisch so zu verbessern, daß ein beliebiges Sortiment an Wellenteilen lage- und zugriffsrichtig auf Paletten gespeichert, der Aufwand an dazu nötigen Prismenleisten so gering wie möglich gehalten werden kann und die fertigungsbedingten Toleranzen der Palette hinsichtlich der Position der Wellenteile zur Zugriffsachse des Greifers weitgehend ausgeschlossen werden können. Das wird dadurch erricht, in dem die Werkstücklage auf dem Palettengrundkörper in Abhängigkeit der am Palettengrundkörper befindlichen Anlageflächen und Lagefixierpunkte mit Hilfe der erfindungsgemäßen Elemente festgelegt wird.
Erfindungsgemäß wird dazu an den an sich bekannten Palettengrundkörper ein Ausleger angelegt, werden die ebenfalls bekannten Lagebestimmelemente gelöst, die Tastelemente des Einstelltasters über das Stellelement und die Höhenverstellung des Auslegers auf den entsprechenden Durchmesserbereich der lagerichtig zu speichernden Werkstücke eingestellt, die Flanken der prismatischen Flächen der Lagebestimmelemente gegenläufig an die Tastelemente angelegt und danach die Lagebestimmelemente wieder paarweise geklemmt. Zur Positionierung des Auslegers sind am Palettengrundkörper Anlageflächen und Lagefixierpunkte vorgesehen, die ein Ausrichten des Auslegers quer zur Verschieberichtung der Lagebestimmelemente ermöglichen.
Diese Anlageflächen und Lagefixpunkte stellen gleichzeitig Elemente dar, die beim genauen Vertakten der Palette gegenüber der Handhabeeinrichtung z. B. Portalroboter zwecks Abarbeitung der Palette notwendig sind.
Des weiteren ist zur Durchführung des Verfahrens auf dem Ausleger ein Schlitten, in dem zwei Einstelltaster mit jeweils einem Tastelement geführt werden, angeordnet. Der Ausleger ist höheneinstellbar und der Schlitten langverschiebbar. Über ein Stellelement werden die im Schlitten angeordneten und in Führungslanglöcher horizontal geführten Einstellelemente entsprechend des anliegenden Durchmesserbereiches eingestellt. Durch das Anlegen des Auslegers an die am Palettengrundkörper vorgesehenen Anlageflächen und Lagefixierpunkte werden die Lagebestimmelemente und folglich die wellenförmigen Teile in Lage zu einer Bezugskante der Palette gebracht, die gleichzeitig auch Lagebezugskante zur Handhabeeinrichtung — z.B. Portalroboter — ist.
Vorteilhafterweise können damit eine Reihe fertigungsbedingter Abweichungen der Palette ausgeschlossen werden, so daß die wellenförmigen Teile stets in zugriffssicherer Lage zur Greifeinrichtung liegen, wobei diese Lagegenauigkeit mit geringstem zeitlichen Aufwand erreicht wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Prinzipskizze der Zuordnung des Auslegers, einschließlich Schlitten, zum Palettengrundkörper
Fig.2 Höhenverstelleinrichtung des Auslegers
Fig.3 Führungsflächen und Lagefixierpunkte der Palette
Fig.4 auf Durchmesserbereich eingestelltes Prismenleistenpaar.
In Fig. 1 ist die Zuordnung des Auslegers 5 mit Schlitten 8 zum Palettengrundkörper 1 dargestellt. Dabei sind die Palettenführungs-und Anlageflächen 3 und 4, die Lagefixierpunkte 15 der Palette 1 sowie das Anlegen desAuslegers5an diese zu erkennen, siehe dazu auch Fig. 3. Der Ausleger 5 ist über die Höhenstelleinrichtung derart verstellbar, daß die Lagebestimmelemente 14.1 und 14.2 auf ein Werkstücksortiment innerhalb bestimmter Grenzen, z.B. im Bereich von 50 bis 250mm Durchmesser, eingestellt und folglich wellenförmige Teile innerhalb dieses Durchmesserbereiches zugriffsrichtig abgelegt werden können. Siehe dazu Fig. 2.
Am Ausleger 5 ist ein Schlitten 8 angeordnet, in dem die Einstelltaster 11 in Führungslanglöchern 13 geführt und über das Stellelement 9 auf den jeweiligen Stellwert eingestellt werden. An die, den Durchmesserbereich verkörpernde Tastelemente 12 werden die Flanken der Prismenleisten — Lagebestimmelemente 14.1 und 14.2 — angelegt. Siehe dazu auch Fig.4. Die Wirkungsweise der Durchmessereinstelleinrichtung ist folgende. Über das Stellelement 9, das sichtbar mit einer Skalierung versehen ist und an dem im inneren des Schlittens 8 zwei um 180° versetzte Einstellgabeln 10 fest angeordnet sind, werden die beiden Arme des Einstelltasters 11, die in den beiden Führungslanglöchern 13 geführt laufen, definiert verstellt. Die in die Tastelemente 12 auslaufenden Einstelltaster 11 verkörpern somit einen bestimmten Wellendurchmesser. Durch das Anlegen der Einstelleinrichtung — Ausleger 5 mit Schlitten 8 — an die Führungsflächen 3 und 4 und die Lagefixierpunkte 15, die gleichzeitig die Positionierung der Palette 1 gegenüber der Handhabeeinrichtung — z. B. Portalroboter — realisiert, werden die Wellenteile hinsichtlich ihrer Lage zur Bezugsfläche der Palette 1 ausgerichtet. Damit werden systembedingte Ungenauigkeiten weitgehend ausgeschlossen.

Claims (5)

1. Verfahren zum Einstellen von Lagebestimmelementen, wobei gegeneinander verschiebbare Prismenleisten paarweise zum lage- und zugriffsrichtigen Aufnehmen von wellenförmigen Teilen auf einem Palettengrundkörper angeordnet und ebenfalls paarweise durch Klemmeinrichtung lagerichtig gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß an den an sich bekannten Palettengrundkörper (1) ein Ausleger (5) angelegt wird, die an sich bekannten Lagebestimmelemente (14.1 und 14.2) gelöst werden, die Tastelemente (12) des Einstelltasters (11) über das Stellelement (9) und die Höhenverstellung (6) des Auslegers (5) auf den entsprechenden Durchmesserbereich der lagerichtig zu speichernden Werkstücke eingestellt werden, die Flanken der prismatischen Flächen der Lagebestimmelemente (14.1 und 14.2) gegenläufig an die Tastelemente (12) angelegt und danach die Lagebestimmelemente (14.1 und 14.2) paarweise wieder geklemmt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (5) an die an dem Palettengrundkörper (1) vorgesehenen Anlageflächen (3 und 4) und Lagefixierpunkte (15) angelegt und quer zur Verschieberichtung der Lagebestimmelemente (14.1 und 14.2) ausgerichtet wird.
3. Einrichtung zum Einstellen von Lagebestimmelementen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Ausleger (5) ein Schlitten (8), in dem zwei Einstelltaster (11) mit jeweils einem Tastelement (12) geführt werden, angeordnet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (5) höheneinstellbar und der Schlitten (8) verschiebbar ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Schlitten (8) angeordneten Einstelltaster (11) über ein gemeinsames Stellelement (9) einstellbar und in horizontal sowie in Verschieberichtung der Lagebestimmelemente (14.1 und 14.2) angeordneten Führungslanglöcher (13) geführt werden.
DD30036087A 1987-03-02 1987-03-02 Verfahren und einrichtung zum einstellen von lagebestimmelementen DD258194A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0473910A1 (de) * 1990-09-04 1992-03-11 Caterpillar Industrial Inc. Palettenpositionierung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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